12/22/2018

Weihnachtsstimmung und Jahresabschlussgedanken



Es ist soweit.
Das erste Mal seit vielen Jahren bin ich in Weihnachtsstimmung.
Ich habe in diesem Jahr viel erlebt, viel gearbeitet und viele neue Erfahrungen gemacht.
Ein kleines Stück bin ich wieder näher bei mir angekommen und habe gefühlt auch viel Zeit fast nur mit mir und meiner Familie verbracht.
Dabei ist leider auch manches auf der Strecke geblieben, wie das Bloggen, das Fotografieren, manchmal das Kochen, das vertiefte Lesen von Büchern. Womit ich nicht meine, dass ich nicht ausreichend gelesen habe. Aber eben nicht so konzentriert und fokussiert wie früher, als ich mich mit bestimmten Themen ganz intensiv auseinandergesetzt habe. Leider sind auch manche soziale Kontakte etwas zu kurz gekommen, irgendwie reicht es nie für alles.

Schön in diesem Jahr waren unsere Urlaube: eine Reise mit erweiterter Familie an die Ostsee und unser erstes Campingabenteuer in den USA.
Das war wirklich ein Abenteuer und es war schön und anstrengend zugleich. Wir haben eine vertraute Route in recht angenehmen Klima gewählt und haben die Natur der Vereinigten Staaten noch einmal ein ganzes Stück näher kennengelernt. Es ist schon ein Unterschied, ob man abends in ein Motel-Bett sinkt oder in seinem Campermobil das Bett aufbaut, noch schnell Essen kocht bevor das Lagerfeuer aufgebaut und angezündet wird.
Mit Bertchen wäre diese Zeit so oder so anstrengend gewesen. Sie hatte begonnen zu krabbeln und sich überall hochzuziehen und dementsprechend musste man sie ständig beaufsichtigen. Das wäre zu Hause nicht anders gelaufen. Die Wanderungen hat sie in der Bauchtrage schlafend oder begeistert "Da, da!"-rufend mitgemacht, die Fahrtage hat sie meistens gut zum Schlafen genutzt.
Der Flug war jetzt nicht der entspannteste Flug meines Lebens, aber auch nicht der stressigste. Gelernt habe ich, dass ich nie wieder mit Gepäck und kleinem Kind mit der Bahn fahren will - das war insbesondere auf dem Rückweg eine Katastrophe (trotz reserviertem Sitzplatz).
Ansonsten war es aber schön. Und die nächsten Jahre werden wir jetzt mit solchen Reisen allerdings trotzdem vermutlich aussetzen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass unsere Tochter noch lange bereit ist, sich entspannt im Auto herumkutschieren zu lassen. Also vielleicht eher Reisen mit kurzen Etappen innerhalb Europas.




Wir haben alle möglichen Klimazonen durchquert, waren immer wieder überrascht, wie kalt es nachts in den Bergen wird und wie schnell die Sonne untergeht. Wir haben es geliebt, am Lagerfeuer zu stehen, zu wandern, unserer Tochter beim Spielen mit Tannennadeln und Zapfen zuzuschauen. Wir fanden es großartig, uns selbst zu versorgen, konnten aber während der wenigen Motelübernachtungen den Luxus einer frei verfügbaren Dusche und Toilette sehr genießen. Unsere Tochter hat in diesem Urlaub erlebt, wie es ist, von Fremden permanent angelacht zu werden und wirkte überrascht, als das dann zu Hause schlagartig aufhörte. Sie wird sicherlich keine konkreten Erinnerungen an den Urlaub haben, davon werden wir ihr später erzählen müssen. Wir hoffen allerdings, dass es möglicherweise einen Grundstein für die Liebe zur Natur gelegt haben könnte und wir wollen ihr solche Erfahrungen so lange wie möglich anbieten. Für uns war es eine komplett neue Urlaubserfahrung und wir wissen noch nicht, wie wir sie bei unseren weiteren Reisen mit einfließen lassen werden. Die Nähe zur Natur war auf jeden Fall grandios, das Beschränktsein auf wenig Raum wurde zum Schluss schon immer stressiger. Aber im Großen und Ganzen war es ein wunderbarer, inspirierender Urlaub und eine tolle Zeit.

Viel zu schnell waren wir wieder hier und somit mein erstes Jahr der Elternzeitpause offiziell um. Damit gleichzusetzen war meine gesteigerte Wiederaufnahme der ambulanten Tätigkeit und der allmähliche Beginn der Prüfungsvorbereitung. Ich arbeitete an zwei Tagen in der Woche, Bertchen gewöhnte sich voller Begeisterung und Abenteuerlust bei der Tagesmutter ein und in meiner freien Zeit begann ich, meine Fallberichte für die mündliche Prüfung zu schreiben. Das zeigte mir wieder einmal wie gerne ich schreibe und wie leicht es mir fällt, wenn ich einmal angefangen habe. Daher waren die letzten Monate eigentlich sehr schön und erfolgreich.
Ich gewöhnte mir an, an meinen Praxisvormittagen oder wenn ich Supervision am Vormittag habe, meinen ersten Kaffee in gemütlichen Cafés zu genießen und bekam wieder mehr Struktur in meine Tage, indem ich jeden Morgen mit meinem Freund aufstehe und frühstücke. Da unsere Tochter eine ausgesprochene Langschläferin ist, hatte ich dadurch immer noch eine Stunde Zeit zum Schreiben oder jetzt, nachdem die Berichte fertig und weggeschickt sind, zum Lernen. Oder einfach zum Lesen oder mal wieder auf Twitter schauen. 
Das ist auch etwas, was ich geändert habe. Twitter hat mich zuweilen so genervt, dass ich mich darüber richtig aufregen konnte. Also habe ich die Apps von allen mobilen Geräten gelöscht und kann so nur noch am Rechner schauen und das mache ich nun nur noch ein Mal am Tag und damit ist es auch gut. Mir geht es damit besser und ich kann die Zeit unterwegs mit Bus oder auch abends im Bett besser mit Lesen von richtigen Büchern oder Hörbüchern verbringen.

Insgesamt war für mich 2018 eins der schönsten Jahre. Sicherlich war vieles anstrengend, vieles aber auch wunderschön. Ich bin der Meinung, dass mein Leben durch die viele Freiheit sehr bereichert wurde. Wie es wird, wenn ich nächstes Jahr wieder in der Klinik einsteigen werde, weiß ich noch nicht. Mir fehlt die Arbeit in der und die Sicherheit durch die Klinik, mir fehlen meine Kollegen und ich freue mich darauf, wieder dort zu arbeiten. Gleichzeitig macht es mir Sorgen, wenn ich daran denke, dass ich dann wieder sehr feste Arbeits- und Fahrzeiten haben werde und ich frage mich, wie sich das für meine Tochter und mich anfühlen wird. Da ist dann die Idee, nach der Prüfung vielleicht eine eigene Praxis zu haben, schon verlockend. Aber das wird sich 2019 oder 2020 oder noch später entscheiden. Jetzt erstmal bin ich dankbar für das was ich habe und wünschte mir, ich könnte den Menschen in meinem Umfeld, denen es nicht so gut geht oder für die 2018 ein schweres Jahr war, etwas von meinen Gefühlen abgeben. 
Ich bin so froh über neue und alte Freundschaften, bin gespannt, wie sich Bertchen weiter verändern wird und bin von seltsamer Zuversicht erfüllt, dass sich alles logisch entwickeln wird.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Frida und Phoebe.

Die beiden haben sich mit unserer neuen Wohnsituation abgefunden. In meiner Wahrnehmung sind sie seit dem Umzug deutlich bequemlicher und anhänglicher geworden. Sie schlafen viel und fordern  sehr viel Nähe und Streicheleinheiten ein, sobald sie uns mal für sich haben. Was den Freigang angeht, so sind wir immer noch nicht weiter. Die Straße ist immer noch so groß und stark befahren wie eh und je und ich habe Angst, dass sie sie nicht lange überleben werden. Bei Frida kann ich mir vorstellen, dass sie auch ohne weitere Sicherung eine Gartenkatze werden könnte. Sie war immer schon recht bequem und hat den Balkon in der alten Wohnung immer nur kurz genutzt um es sich dann wieder im Wohnzimmer bequem zu machen.


Phoebe ist ein anderes Kaliber. Sie ist neugierig, war immer stundenlang draußen und ich fürchte, sie würde sich auch über Katzenzäune hinwegsetzen um zu schauen, was hinter der Hecke ist. Daher konnten wir uns bislang nicht überwinden, sie in den Garten zu lassen. Sie machenallerdings auch nicht den Anschein, dass sie unbedingt nach draußen möchten. Vielleicht bleibt also alles wie es ist. Etwas schade ist, dass Frida immer rabiater wird, was das Essen angeht. Ab einer bestimmten Zeit schiebt sie so laut Alarm, dass man sie füttern muss, wenn sie das schlafende Kind nicht wecken will. Oder aber man streitet mit ihr und spritzt sie nass, was sich auch nicht gut anfühlt. Ich weiß wirklich nicht, was das ist - Hunger kann es eigentlich nicht sein. Das wäre etwas, was sich gerne verändern dürfte im neuen Jahr.

Jetzt erst einmal verabschiede ich mich für heute und wünsche allen (Advents-)Lesern ein schönes Wochenende und entspannte Feiertage.

Wir lesen uns :)

11/22/2018

"Katzen gehen immer" oder "Was hier so passiert"

Schon für Dienstag hatte ich einen neuen Blogpost versprochen, hier kommt er etwas verspätet.
Ich bin im Moment sehr in meinen Prüfungsvorbereitungen versackt: jedes Wochenende Seminare, unter der Woche viel mit meinen Falldokus befasst und außerdem mit Arbeit und dem Bertchen natürlich sowieso.
Auch wenn es schon ein bisschen lustig ist: Lesetechnisch passiert bei mir zur Zeit alles im Schneckchentempo: Ich lese tagsüber in meinen Pausen immer noch im "Album"(allerdings nähere ich mich hier langsam dem Ende), wenn ich nur eine kleine Pause vom Rechner brauche schnappe ich mir die "Lehrgeschichten von Milton H. Erickson (hier kann ich mich oft nur schwer losreißen), abends vorm Einschlafen im Paul Auster "4 3 2 1" (der wirkt unendlich auf mich) und höre tagsüber auf meinen Wegen von und zur Kita oder in die Praxis abwechselnd verschiedene Hörbücher (Schätzings "Tyrannei des Schmetterlings", die "Känguru-Apokryphen") oder unterschiedliche Podcasts - je nach Stimmung.

Kulinarisch versuche ich nicht zu oft in Versuchung zu geraten, es mir oder uns zu leicht zu machen und Fastfood zuzubereiten und irgendetwas frisches stattdessen zu kochen. Aber das fällt zugegebenermaßen etwas schwerer, wenn die Tage so voll sind.

Die Katzen sind momentan sehr faul. Sie schlafen ganztägig und machen sich diverse Bertchen-Plätze zu eigen:

Hier ist Frida im Kinderzimmer:

Offensichtlich sehr müde... (und ich sehe bestehenden Zahnpflege-Bedarf)

Hier ist Phoebe auf der selbstgenähten Babydecke (Ihr erkennt sie vielleicht trotz der ganzen Katzenhaare wieder ;) )

Ähnlich müde... Ich sag es ja: hier ist nicht viel los zur Zeit.




Hier ist mein Glücksferkel, welches meine Supervisorin mir für die Prüfung geschenkt hat - ich mag es sehr und habe mich gefreut :)

Nebenbei wird noch an einem Adventskalender gebastelt und genäht - aber dazu ein anderes mal mehr.

10/28/2018

Herbstlesewochenende 27./28.10.18 - Sonntag

Der heutige Sonntag fing ähnlich nervig an wie der gestrige Samstag.
Die Zeitumstellung versuchte Frida zum Erschleichen eines zweiten Frühstücks zu nutzen, dann war
das Duschwasser noch nicht heiß und ich fühle mich weiterhin etwas krank. Eigentlich sogar kränker als gestern.
Nachdem ich also erst im Bett noch ein paar Seiten im Auster gelesen habe (Frida akzeptiert es manchmal, wenn man einfach nicht schläft sondern wach im Bett liegt), fingen irgendwann beide Schweinchen abwechselnd tobend durchs Haus zu galoppieren und ich fügte mich in mein Schicksal: aufstehen, relativ kühl duschen und dann ab ins Auto, Brötchen holen und versuchen, die beim gestrigen Einkauf vergessenen Eier aufzutreiben (wir wollen ja heute Waffeln für unseren Besuch machen ...)
Ich kann sagen, rohe Eier bekommt man bei einem normalen Bäcker schon mal nicht. Beim einzigen geöffneten Hofladen hätte ich Unmengen verschiedenster Kürbisse kaufen können (unter anderem Mikrowellenkürbis - noch nie vorher gehört), aber keine Eier.
Zum Glück hatten die Eltern meines Partners noch einige Eier übrig, so dass wir nicht auf gekauften Kuchen ausweichen müssen.
Beim Hin und Herfahren habe ich mein Hörbuch (21 Lektionen...) weitergehört und gefroren.
Danach folgte ein ausgiebiges Frühstück, danach etwas Hausputz und ein wuselndes Bertchen und als jenes sich dann  zum Mittagsschlaf zurückzog noch ein paar Seiten im "Das Album". Insgesamt also ein recht entspannter Tag bislang, wenngleich der Start irgendwie nicht so schön war.

Hinzu kommt, das mir Blogger zur Zeit nicht erlaubt, mit meinem Blogspot-Account Kommentare zu hinterlassen (weder auf meinem eigenen Blog noch auf anderen) - die Kommentare werden einfach gar nicht verarbeitet und die Seite nur neu geladen.
Jetzt bin ich schon so genervt, dass ich am liebsten den ganzen Blog zu Wordpress umziehen lassen will aber vermutlich mache ich das ja doch nicht.
Aber ich werde vielleicht mal die Kommentarmoderation ausschalten - in der letzten Zeit gab es hier kaum Spam.

Zum Abschluss noch zwei frische Schweinchen-Fotos:



10/27/2018

Herbstlesewochenende 27./28.10.2018 - Samstag

Dieses Jahr war es für mich mit dem Herbstlesen wieder mal etwas komplizierter, wird mir gerade bewusst, wenn ich jetzt endlich das erste Update für heute schreiben. Dabei ist der erste Tag des Wochenendes ja beinahe schon herum.
Ich bin immer noch krank und daher ein bisschen launisch, außerdem habe ich den Tag bisher etwas aktiver verbringen müssen als erhofft. Ansonsten haben sich alle Probleme vorerst gelöst und wenn das Kind jetzt nicht wieder richtig krank wird (und mein Zustand vielleicht auch endlich mal besser wird) kann ich hoffentlich nächste Woche wieder mit dem "normalen" Arbeiten weitermachen
Heute vormittag war ich mit Bertie im Wildtierpark zum Treffen mit ihren Freundinnen aus PEKiP-
Tagen und heute mittag musste ich für das Wochenende einkaufen. Dann gab es Kaffee und jetzt ist die Kleine mit Vater in die Stadt gefahren, so dass ich etwas Zeit zum Lesen habe.

Heute Morgen habe ich aber auch schon einige Seiten im Paul Auster ("4 3 2 1") gelesen (es gibt Archie-Versionen, die ich anderen vorziehe) und gerade habe ich "Das Album" von Mary Roberts Rinehart in der Hand (spannend, wie dicht diese älteren Krimis immer aufgebaut sind, wieviel Zeit sie sich lassen!!). Auf meinen Fahrstrecken habe ich "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" von Yuval Noah Harari weitergehört, was mich gleichermaßen anstrengt und fasziniert. Vor mir liegen jetzt noch knapp zwei Stunden und wahrscheinlich müsste ich gleich noch einmal von vorne anfangen, wenn ich fertig bin. Es ist sehr dicht, sehr komplex und eine spannende Abhandlung über unsere Welt von heute und die Auswirkungen, die die aktuelle Entwicklung für die Zukunft bringen wird.
Das Ganze gespickt mit Anekdoten, Verweisen zu Büchern (z.B. "Schöne Neue Welt" von Huxley) oder Filmen (z.B. "Alles steht Kopf" oder "Der König der Löwen") und weiterhin angereichert mit Visionen, was passieren könnte...
Ansonsten habe ich in der Woche immer mal wieder in die Mumins geschaut und mich von ihnen verzaubern lassen und es freut mich, dass Bertchen jedes Mal ganz aufgeregt wird, wenn sie das Buch entdeckt. Sie will dann immer hineinschauen und ist ganz interessiert an den Bildern.

Soweit erstmal. Ich werde nachher ein vegetarisches Chili kochen und dazu einen Salat machen und den restlichen Tag weitestgehend auf dem Sofa verbringen.
Ob es noch ein Update geben wird, wird sich zeigen. Morgen vormittag und mittag werde ich vielleicht noch ein bisschen Zeit zum Lesen finden, aber nachmittags bekommen wir Besuch - daher ist es leider auch wieder nur ein halber Lesetag.
Oh, und ich habe noch ein lustiges Phoebe-Bild für Euch - ist aber schon etwas älter....
Da dachte ich, gleich fällt sie runter :D

10/14/2018

Ein Herbstlesetag, der keiner werden sollte

Manchmal geht gefühlt alles schief und gestern und heute waren solche Tage.
Ich hatte mich sehr auf das Lesewochenende gefreut, weil ich es gerade so genieße, die Wochenenden mit Büchern (zumindest zeitweise) zu verbringen. Auch habe ich soviel schöne Neuzugänge zu verbuchen ("Herbst und Winter im Mumintal", verschiedene Werke von Mary Roberts Rinehart), die ich mir extra aufgespart hatte.

Leider kam dann alles anders als geplant.
Es fing schon im Wochenverlauf damit an, dass unsere (von den Hausverkäufern übernommene) Spülmaschine den Geist aufgab. Angestellt und die Sicherung flog raus. Immer wieder. Also hatte ich in der Woche schon einige Zeit mit Recherche über Spülmaschinen verbracht, bin aber von der Unübersichtlichkeit überfordert irgendwann dann doch wieder dazu übergegangen, an meinem Fallbericht weiter zu schreiben.
Trotzdem mussten wir uns kümmern. Also Freitagnachmittag ein Besuch im ortsansässigen Küchenfachgeschäft, in welchem ich durchaus schon gute Erfahrungen gemacht habe. Dieses Mal nicht. Wir wurden ziemlich von oben herab behandelt und gleich in eine Schublade einsortiert, in die wir so eigentlich nicht gehörten. Aber gut, wenn sie meinen - dann eben nicht. Also am Samstag vormittag etwas hin und her gesucht und irgendwann war der Akku des Notebooks fast leer, also stattdessen etwas abwaschen und nachladen. Und dann war es auch schon Zeit, zum Friseur zu fahren, was sich dann als der Lichtblick des Wochenendes herausstellen sollte (endlich wieder eine Friseurin, bei der ich mich wohlfühlen kann). Vorher mussten wir das Kind aus dem Bett holen, was uns etwas irritiert anblinzelte: verklebte Augen, laufende Nase - ich sah schon, was auf uns zukam: eine Bindehautentzündung. Es wurde auch tatsächlich in den nächsten Stunden permanent mehr Ausfluss, so das klar war, wir müssen sofort in die Notfallpraxis und Augentropfen verschreiben lassen. Das machten wir, das klappte auch (wir kamen vor dem großen Spätnachmittagsandrang an: als wir die Praxis verließen war das Wartezimmer zum Bersten voll) und wir holten die Tropfen, kauften schnell Salatzutaten und Brot und dann ging es schon wieder nach Hause, das gut gelaunte, aber verklebte Bertchen mit Augentropfen ärgern, Abendessen machen und ab ins Bett. Das klappte gut, aber gelesen war noch keine Seite, die Spülmaschine auch noch nicht bestellt.
Also damit weiter und siehe da: das Notebook zeigt zwar den Akku als voll an, geht aber nicht an. Gar nicht mehr. Panikattacke, natürlich ist die letzte Datensicherung ewig her - der ganze Fallbericht, alles umsonst? Ich drehe fast durch während mein Freund mich zum Glück schnell beruhigen kann: die Daten werden wir zu 95% wiederbekommen, aber der Rechner - tja, der scheint hin zu sein.
Ich bin echt geknickt. Ich mag dieses Notebook so, so gern. Es ist klein, leicht, es war immer zuverlässig (bis jetzt) und Geld habe ich in diesem Jahr ohne Einkommen (weil Elternzeit) für so eine Anschaffung natürlich nicht eingeplant.
Aber es nutzt ja nichts - ich muss mir etwas überlegen und habe nun den Vormittag mit Notebook-Recherchen verbracht (eine Spülmaschine wurde zum Glück jetzt schon bestellt). Das Bertchen hat zwar noch rote Augen, ist aber nicht mehr verklebt und kann so wahrscheinlich morgen zur Tagesmutter (sonst muss ich meine Patienten absagen, was ungünstig wäre) und schläft gerade brav.
Gelesene Seiten: bislang 0.
Stimmung: eher mies - es kommen noch weitere private Sorgen hinzu und das weiterhin vorhandene Gefühl von "ich schaffe das alles nicht, was habe ich mir dabei gedacht, diese Prüfung anzugehen?".
Aber mein Freund baut mich auf und unterstützt mich sehr - das tut gut.
Gleich müssen wir an den Ort fahren, wo ich immer meine Seminare für die Weiterbildung besuche, da ich da ein Lehrbuch aus dem Fach holen muss, dort werden wir den  Nachmittag verbringen und die Rehe besuchen, die dort in einer Schonung leben.

Irgendwie fühlt sich gerade alles viel an, ich weiß aber auch, dass es mir trotz allen Problemen noch gut geht - es ist nur lästig, das gerade alles zusammenkommt.
Darum möchte ich nun wirklich kurz einmal in die Mumins reinschauen und wenigstens eine Handvoll Seiten lesen. Ich werde heute keine Blogrunde machen (sitze hieran meinem alten, wirklich langsamen Rechner, da macht es nicht so viel Spaß, überhaupt etwas zu tun) und es gibt heute auch keine Updates hier.
Vielleicht habe ich ja nächstes Wochenende schon wieder bessere Neuigkeiten und kann wieder regulär (zumindest am Sonntag, Samstag ist Prüfungsvorbereitungsseminar), am Herbstlesen teilnehmen.
Ich wünsche allen einen schönen Lesesonntag und morgen einen angenehmen Wochenstart :*

10/10/2018

mittwochs.

Mittwochs ist es für mich immer etwas anstrengend. Zum einen muss ich mich vormittags disziplinieren etwas zu tun, zum anderen arbeite ich aber auch am Nachmittag in der Praxis. Und dadurch, dass ich meistens Dienstag schon viel gemacht habe, schleicht sich dann am Mittwoch  so ein Gefühl von "Och nee, keine Lust" ein.
Und dann sind da all die Ablenkungen, die so verlockend sind (naja, manche mehr als andere ;) ): aktuell habe ich heute zum Beispiel zunächst etwas geschrieben, dann mich über Geschirrspüler informiert (unserer hat gestern den Geist aufgegeben). Weiter geschrieben, Literatur gewälzt und schon habe ich gesehen, wie schlimm der Badezimmerspiegel aussieht, was zu einer Badezimmer-Putz-Aktion geführt hat. Dann habe ich wieder etwas geschrieben. Zum Glück hat kurz darauf die liebe Natira angerufen und ich konnte ganz lange (und es war auch lange überfällig) mit ihr quatschen. Und schon war Mittagessen-Zeit, welches im Garten zu mir nahm:

Eben ist noch eine Lieferung von fünf gebrauchten Mary Roberts Rinehart-Büchern hier eingetroffen, so dass ich gleich etwas zu lesen hatte ;) - Danke, liebe Konstanze! (Die Mumins sind noch unterwegs :D)

Und nun schreibe ich diesen Post, neben mir aber schon wieder meine Akten und werde gleich noch ein Stündchen schreiben, bevor ich los muss in die Stadt.
Und nachdem ich das jetzt geschrieben habe, finde ich mich auch wieder gar nicht so schlecht. Immerhin arbeite ich ja gleich auch bis 18 Uhr und daher ist ein bisschen pausieren und prokrastinieren schon in Ordnung.
So ist der Mittwoch bei mir. Immer ein Hin- und Hergerissen-Sein zwischen Entspannung und Anspannung. Aber heute abend gehe ich mit einer Freundin essen, so dass ich schon wieder etwas habe, worauf ich mich freuen kann :) Zum Glück treffe ich sie auch jede Woche mittwochs, so dass ich jedes Mal einen schönen Abschluss dieses, für mich so ambivalenten Tages, habe.

10/07/2018

Ein ruhiges Herbstlesewochenende

Ich habe das Herbstlesen ja im kleinen Format schon am Mittwoch begonnen und habe auch gestern schon etwas Lesezeit mit "A Murder Most Unladylike" von Robin Stevens sowie morgens und abends ein paar Seiten in Paul Austers "4 3 2 1" wie üblich verbracht. 
Zum Bloggen hat es nicht gereicht: das Wetter war herrlich und wir haben viel Zeit draußen verbracht: erst auf einem Flohmarkt, danach auf dem Spielplatz und später dann im Garten. Während des Mittagsschlafes von Bertie (so heißt unsere Tochter natürlich nicht wirklich, aber es ist ein Spitzname, den ich hier im Blog auch verwenden kann) habe ich dann eine Kindheitserinnerung gebacken: den Schokolino-Kuchen (eine Backmischung), den meine Mutter manchmal machte, wenn es schnell gehen musste. Danach dann etwas Lesezeit, obwohl der Mittagsschlaf kürzer war, als üblich: draußen wurden irgendwelche Maschinen angeworfen, dann startete ein lautes Motorrad und schon hörte ich aus dem Babyfon fröhliches Gebrabbel und das war es dann mit dem Lesen ;)
Kaffeetrinken dann ein (vielleicht) letztes Mal auf der Terrasse und der Kuchen erinnerte wirklich sehr an früher und war erstaunlich lecker und fluffig.

Was meine Bücher angeht: Archie aus dem Auster gefällt mir immer besser (tatsächlich auch jede Version) und bei "A Murder Most Unladylike" habe ich Spaß daran, die Figuren kennenzulernen und die Atmosphäre an dieser Schule zu erlesen - ich glaube, es wird mir dort gefallen.
Auf dem Plan habe ich ja außerdem Knausgårds "Im Herbst" - das werde ich vielleicht heute in der Mittagsschlafzeit beginnen.
Seit gestern habe ich leider unglaubliche Halsschmerzen  (schon wieder - ich werde diese Erkältung nie los!) und ich werde mich daher heute etwas schonen müssen. Einen Ausfall kann ich mir zur Zeit nicht leisten und hoffe, ich bin bald wieder auf dem Damm.

Heute morgen gab es für uns alle ein Flapjack-Frühstück (für uns nach Konstanzes Rezept, für Bertie welche mit Banane) und heute nachmittag sind wir bei ehemaligen Nachbarn bei den Sieben Zwergen zum Kaffee eingeladen. Ich hoffe, ich schaffe es, noch etwas zu lesen, werde mich aber blogtechnisch etwas zurückhalten. Daher wird es hier nicht so viele Updates geben - ich hoffe, da schaffe ich nächstes Wochenende etwas mehr. 
Es ist zur Zeit schwierig, Lesezeit zu finden, wenn Bertchen zu Hause ist, denn sie spürt, wenn ich anderweitig beschäftigt bin und will dann sofort Aufmerksamkeit. Verständlich, aber auch erschwerende Verhältnisse für das Herbstlesen ;)
Trotzdem macht es auch Spaß, mit der kleinen Motte Zeit zu verbringen, die immer mehr ihre Welt erkundet und sich täglich neue Fähigkeiten erarbeitet
Ich wünsche allen Herbstlesern einen wunderschönen Lesetag und freue mich auf die kommenden Wochen mit Euch!



10/05/2018

Stöckchen: Herbstliebe - Ein Herbst & fünf Fragen

Ein Stöckchen - hier? Hat es ja ewig nicht gegeben.
Gestolpert bin ich darüber bei Konstanze, was nicht verwundert, denn sie ist die aktivste Bloggerin, der ich folge und die Einzige, die es scheinbar schafft, mich immer mal wieder an diesen Blog zu erinnern und mich dazu zu bringen, ihm wieder etwas Leben einzuhauchen.
Schon seit Jahren erinnert sie mich geduldig daran, dass ich nur Regelmäßigkeit beim bloggen brauche, um wieder reinzukommen und ich bin sicher, sie hat Recht.

Und darum auch dieses Stöckchen. In den Hochzeiten dieses Blogs habe ich jedes (interessante) Stöckchen mitgemacht, mich an Projekten und Challenges beteiligt und da war es tatsächlich auch einfacher. Da hatte ich wohl auch mehr Zeit.
Aber Stöckchen machen Freude - zumindest mir und darum kommt es nun:



1. Welche Bücher möchtest du diesen Herbst unbedingt lesen?
Ich habe mir dazu noch gar nicht so viele Gedanken gemacht. Das einzige, was feststeht, ist das ich "Im Herbst" von Karl Ove Knausgård lesen werde. Ich spiele mit dem Gedanken, die Harry Potter-Reihe nochmal zu lesen, da ich gestern ausgerechnet habe, dass es doch noch zu lange dauert, bis ich sie meiner Tochter vorlesen kann. Andererseits gibt es noch jede Menge Bücher hier zu Hause, die gerne auch noch gelesen werden wollen: zum Beispiel die Reihe um den Drachenbeinthron von Tad Williams, an der ich bislang immer gescheitert bin. Oder mal wieder in ein paar Märchen hereinschauen? Ich bin da noch sehr offen und werde mich vermutlich während des Herbstlesens spontan entscheiden, wozu es mich drängen wird.

2. Was magst du am Herbst am liebsten?
Ich liebe am Herbst die Farben des Waldes und die klare, frische Luft. Ich mag auch Regenspaziergänge in angemessener Kleidung und Stunden mit Tee auf dem Sofa. Ich mag es, wenn das Wetter so regnerisch ist, dass ich keine "Verpflichtung" verspüre, das gute Wetter zu nutzen um rauszugehen sondern es mir einfach zu Hause gemütlich zu machen. Ich mag es, dass ich wieder viel herzhaftere Rezepte kochen mag und tagsüber viel Tee trinke. Ich mag es, Kastanien aufzuheben, über von Bucheckern knirschenden und von Blättern raschelnden Waldboden zu gehen. Ich mag es, wenn mein Atem kleine Dunstwolken erzeugt und ich froh bin, wieder ins warme Haus zu kommen.
Ich hoffe, man sollte nicht nur eine Antwort geben?? ;)

3. Über welche herbstlichen Themen liest du am liebsten?
Habe ich tatsächlich noch nie so auf dem Schirm gehabt. Ich lese keine spezielle Herbstliteratur und auch sonst: zur Weihnachtszeit lese ich auch keine Weihnachtsbücher. Das einzige, was mir gefällt sind Herbstliche Gedichts- oder Geschichtensammlungen, von denen ich auch ein paar besitze. Allerdings blättere ich da nur manchmal etwas drin herum und dann ist es auch wieder gut.

4. Wo liest du im Herbst am liebsten?
Auf dem Sofa und im Bett (morgens vorm Aufstehen / abends vorm Einschlafen).
Viel bessere Orte fallen mir jetzt auch irgendwie nicht ein ...

5. Welches Buch kannst du allen, die etwas Herbstliches lesen möchten, empfehlen?
Da bin ich jetzt natürlich eine ziemliche Niete, denn ich kenne wirklich kaum rein herbstliche Literatur. Für die Stimmung mag ich Fantasy-Bücher oder auch die "Anne of Green Gables"-Reihe von Lucy Maud Montgomery. Auch die Bücher von Walter Moers ziehen einen in den Bann und in die Geschichte. Das ist dann nicht herbstlich, aber man verliert sich in einer anderen Welt. Allerdings sind das keine neuen Tipps, weshalb ich das jetzt hier beende. Falls mir noch etwas herbstlich-empfehlenswertes einfällt, werde ich es hier ergänzen ;)

Ach, das hat Spaß gemacht. Jetzt geht es los mit dem Tagwerk ;D

10/04/2018

Schweinchen

Auf Wunsch von Konstanze hier ein paar Schweinchen-Fotos.
Die beiden fühlen sich hier im Haus weiterhin sehr wohl und haben zur Zeit auch gut akzeptiert, dass sie nicht ins Freie dürfen.
Mir blutete immer das Herz, als sie es noch nicht akzeptierten und an der Tür standen, wenn wir im Garten waren. Ich hätte es ihnen von Herzen gewünscht und eigentlich war das ja auch unser Plan. Dennoch ist die Hauptstraße einfach sehr nah, die beiden waren noch nie Freigänger und meine Sorge ist, dass sie dann doch viel zu früh aus unserem Leben verschwinden würden. Ein Gespräch mit einer Nachbarin, die zwei Katzen an der Straße verloren hat, hat mich in meiner Haltung bestätigt und so bleibt es erstmal dabei, dass sie hier im Haus bleiben.

Phoebe erobert sich zur Zeit alle Orte, die mit unserer Tochter zu tun haben: den zur Zeit nicht mehr genutzten Laufstall oder eben das Teepee in ihrem Zimmer für den Tagesschlaf.
Frida verbringt die Tage meistens im Wesentlichen in Ruhe (neben mir am Esstisch oder in oberen Stockwerk) zumindest so lange, bis sie hungrig wird, dann wird sie stets vehement ihr Essen einfordern, auch wenn es noch zwei Stunden bis zur Fütterungszeit sind.

Unsere Tochter betrachtet die beiden mit Begeisterung und wahrer Freude und nimmt es auch nicht übel, dass die beiden Fellschweinchen oft das Weite suchen, wenn sie ihnen jauchzend nachstellt. Aber wir üben mit ihr streicheln und beide lassen es manchmal zu - ich glaube, die drei werden sich gut arrangieren.

Hier nun ein paar ganz frische Aufnahmen:


Schreibtischzeit.

Es ist wieder Schreibtischzeit für mich.
Das heißt: ich beginne mich auf meine (hoffentlich erstmal letzte) Prüfung im Frühling 2019 vorzubereiten, nach der ich dann hoffentlich "Psychologische Psychotherapeutin" sein werde und somit das Recht hätte, mir einen Kassensitz zuzulegen und eben einfach "fertig" mit dieser ganzen Ausbildung wäre.

Was heißt diese Prüfung konkret? Konkret sind zwei große Fallberichte zu schreiben (bis Anfang Januar 2019 abzugeben), danach für eine schriftliche Multiple Choice-Prüfung alles zu lernen, was ich schon im Studium gelernt habe (was ich persönlich ein bisschen absurd finde, das macht ja den Eindruck, als würde man mein Diplom-Zeugnis nicht als zuverlässigen Indikator für all dieses Wissen annehmen) und dann zum krönenden Abschluss eine mündliche Prüfung als a) Einzelprüfung zu einem der oben genannten Fallberichte und b) noch als eine Gruppenprüfung, in der ich zeigen muss, dass ich weiß, was ich tue, wenn ich mit Menschen arbeite.
Tja nun - ich glaube an dem "Wie" ich das schreibe erkennt man, wie sinnvoll und gut durchdacht ich diese Prüfung finde. Aber gut, ich wusste, dass diese Prüfung am Ende meiner Weiterbildung stehen wird, daher nutzt es nichts, sich darüber zu ärgern und aufzuregen.

Nachdem nun endlich alle hier zu Hause wieder gesund sind, finde ich allmählich auch eine Routine zum Schreiben der Fallberichte sowie dem Erledigen des Tagesgeschäftes (ich haben vergessen zu erwähnen, dass ich nebenbei noch ambulante Behandlungsstunden sammeln muss an einem Vormittag und einem Nachmittag in der Woche).
Irgendwie schwanke ich andauernd zwischen "Ich schaffe das und ziehe es einfach durch" und "Ich schaffe es niemals, bei der Prüfung werden alle merken, dass ich keine Ahnung habe". Ich hoffe, das erste Gefühl wird nachher Recht behalten und ich kann im April oder Mai 2019 endlich einen Haken hinter die ganze Angelegenheit machen.

Schön ist das zu Hause sein ja schon und auch das zu Hause arbeiten gefällt mir - manchmal wünschte ich mir, dass ich die Ambulanzstunden schon fertig hätte. Gleichzeitig ist es aber auch gut, etwas rauszukommen.

Vielleicht (die Hoffnung stirbt ja zuletzt) finde ich durch die Zeit zu Hause am Rechner, das jetzt anstehende Herbstlesen und gelegentliches Prokrastinieren ja auch einen Weg zurück in diesen Blog - man wird es sehen (oder auch nicht ;) )

10/03/2018

Herbstlesen - ein kleiner Anfang am 03.10.

Da bei Konstanze das Herbstlesen heute schon beginnt habe ich mich eben, als das Kind sich gen Mittagsschlaf verabschiedete auch mit meinem Buch aufs Sofa gepackt. Nebenbei läuft die Wäsche (Brombeeren machen viele Flecken auf hellen Strickjacken) und in der Küche werden eigene Äpfel entsaftet.
Heute morgen habe ich schon eine Weile in "4 3 2 1" von Paul Auster weitergelesen (lese momentan eh täglich vorm Einschlafen darin) und bin mittlerweile wirklich gut in dem Buch angekommen (obwohl ich die Art, die Geschichte(n) zu erzählen zunächst etwas sperrig fand). In dem Buch erzählt Paul Auster vier Versionen des Lebens von Archie Ferguson, der sich durch jeweils etwas anderen Input in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt.
Ich finde es zwar etwas kompliziert, mich immer wieder zu erinnern, von welchem Archie gerade die Rede ist, mag aber die Grundidee und die Archies mag ich auch :)
Heute wird es wohl nicht so viel mit dem Lesen, denn das Mausemädchen wacht vermutlich bald schon wieder auf, aber ich bin froh, schon mal einen ganz guten Start ins Herbstlesen gefunden zu haben. Im Oktober habe ich auch das ein oder andere Seminar, aber ich werde sicherlich immer mal wieder teilnehmen können - wenn auch nur kurz.
Ich habe mich schon mit Tee eingedeckt für entspannte Nachmittage und freue mich gerade sehr auf kuschelige Lesestunden, an denen am besten der Regen an die Scheiben klatscht :)

9/16/2018

Lesetag 16.9.2018

Einen wunderschönen herbstlichen Sonntagmorgen!
Auch wenn es nicht kühl ist fühlt sich die Luft heute draußen irgendwie herbstlich und fühlt sich irgendwie ganz nach Herbst und kühleren Tagen an.

Den heutigen Lesetag habe ich begonnen mit einer entspannten Lesestunde im Bett mit "Kämpfen" von Karl Ove Knausgård. Ich war ja schon vor einigen Monaten in dem Dilemma, dass ich das Buch zwar gerne weiterlesen wolte, dieses aber im Mittelteil unglaublich langatmig und, sagen wir mal, wenig interessant, war.
Kürzlich sprach ich mit einer Freundin über dieses Problem und sie sagte mir, dass sowohl sie als auch auch ihr Freund den nervigen Mitttelteil einfach übersprungen hätten, weil es auch in ihren Augen nicht lesbar sei.
Das hat mich dann etwas beruhigt und nun bin ich im letzten Drittel des Buches und finde es wieder so toll und bin ganz begeistert, so dass ich mir die ersten fünf Teile der Reihe jetzt auch für mein Bücherregal gekauft habe (bislang hatte ich sie nur online ausgeliehen).

Nachdem unser kleines Mädchen dann um 8:30 aufstehen wollte, haben wir uns in Ruhe fertig gemacht, mit ihr gefrühstückt und albern jetzt gerade etwas mit ihr herum.
Gleich möchte ich mich das erste Mal an ein Kuchenrezept von einer schon lange verstorbenen Großtante aus Hamburg herangwagen für einen gedeckten Apfelkuchen und wenn die kleine Maus ihren Mittagsschlaf macht, werde ich mich wieder mit Karl Ove Knausgård und seinem Kampf beschäftigen.

Soweit zu meiner groben Tagesplanung.
Vorher schaue ich nochmal kurz bei anderen potentiellen Mitlesern vorbei ...


Update 15:08 Uhr



Der Kuchen ist nun fertig und er war so aufwändig wie erwartet ... Ich bin ja immer nicht so der Freund von der Arbeit mit Teigplatten, da dort immer so viel schief gehen kann. Aber es hat funktioniert, ich habe schön meditativ dabei Apfelmus gekocht (aus Äpfeln aus dem eigenen Garten von unserem schon sehr tragfreudigen Mini-Apfelbaum ;) ) und mich von Uve Teschner nach Natchez ("Die Sünden von Natchez" von Greg Iles) entführen lassen. Jetzt bin ich gerade total in der Geschichte drin und merke, dass es mir schwerfällt, wieder in den Knausgård hereinzufinden.

Ich weiß, dass die Bücher sehr kontrovers gesehen werden und das sich viele fragen, warum man das lesen sollte. Ich weiß nicht, ob "man" es lesen sollte - ich weiß nur, dass ich lesen musste und wollte, weil mir die Bücher viel gegeben haben. Irgendwie ist das wohl eine von diesen "man liebt es oder man hasst es"-Sachen und mich haben die Einblicke, die er uns in sein Leben gewährt, begeistert. Aber da muss jeder für sich selber schauen. 

Unser Mausemädchen schläft noch brav, daher geht es wieder nach Malmö zurück - ich brauche wahrscheinlich nur ein paar konzentrierte Minuten.

last Update 19:16 Uhr:
Ich habe diesen herrlichen Tag nach dem Backen in erster Linie im Garten verbracht. Lesend, spielend und zwischendurch Kuchen essend.
Nach Malmö ging es nach ein paar konzentrierten Seiten dann ganz schnell und ich habe das Buch sehr genossen. Ich bin noch nicht ganz durch und scheue mich auch etwas, die letzten Seiten zu lesen, denn dann ist es endgültig vorbei. Aber vielleicht fange ich dann nochmal von vorne an mit dem ersten Teil - wer weiß.
Zugleich habe ich eigentlich gerade große Lust, mein Hörbuch weiterzuhören, denn dort ist es gerade auch sehr spannend, aber mein Abendessen möchte nur aufgewärmt werden (Linsensuppe von meiner Mutter) und da lohnt es sich nicht. Aber es war ein toller Lesetag und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es auch ein entspannter Familientag war - alles schön ausgeglichen und relaxed.


Das Bertchen (Kosename für unser Mädchen) schläft schon brav, die Schweinchen machen Parallel-Schlafen auf dem Kratzbaum (auch ein seltener Anblick, da Frida den Kratzbaum meist meidet) und so habe ich jetzt noch ein paar Minuten um mich für heute von Karl Ove Knausgård zu verabschieden.


Vom Lesetag verabschiede ich mich heute auch - es war wie immer sehr schön und ich danke für die freundlichen Kommentare :)

Allen noch einen schönen Rest-Sonntag und bis in vier Wochen hoffentlich!

8/19/2018

Lesetag am 19.8.2018

Endlich wieder ein Lesetag - von mir von langer Hand vorbereitet, so dass ich heute tatsächlich ein paar Stunden frei habe und mich ganz meinen aktuellen Buchprojekten widmen kann.

Der Morgen startete entspannt mit einem gemütlichen Kaffee und einem ausschlafenden Kind, so dass ich ganz in Ruhe schon ein paar Seiten in Austers "4 3 2 1" lesen konnte.

Danach Frühstück auf der Terrasse (begleitet von gierigen Wespen) und jetzt sitze ich endlich hier draußen am Tisch und kann ein paar Zeilen schreiben und mich dann wieder in meine Bücher stürzen.

Die letzten Wochen waren sehr aufregend, denn unser kleines Mädchen wird immer größer und selbstständiger: sie ist in ihr eigenes Zimmer umgezogen (nachdem sie mir gezeigt hat, das ich sie eigentlich doch mehr störe ;) ), geht zur Eingewöhnung zur Tagesmutter (findet sie super) und macht die ersten echten Schritte alleine (während ich das hier schreibe). Es ist unglaublich - schön und auch etwas traurig, denn ein neues Kapitel beginnt und dieses hier endet mit allen schönen und anstrengenden Seiten unwiderruflich.

Damit bekomme ich auch mehr Zeit für mich und mein altes Leben zurück: ich arbeite wieder mehr, beginne langsam, mich auf die Prüfung im Frühling vorzubereiten und stelle fest, dass ich mein Gehirn erst wieder ans effektive und organisierte Denken gewöhnen muss. Diese ständigen Rollenwechsel in den letzten zwei Jahren sind gar nicht so leicht wegzustecken, wie man es vielleicht denkt.

Das Lesen von Romanen geht schon wieder gut: in den letzten Wochen habe ich die Everflame-Reihe von Josephine Angelini verschlungen (für mich ein Page-Turner, obschon die Geschichte einige gewöhnungsbedürftige Elemente hatte) und jetzt habe ich verschiedene andere Bücher auf meinem iPad. Neben Paul Auster mit "4 3 2 1" steht noch "Wenn die Nacht in Scherben fällt" von Anika Beer auf meiner Liste.
Mal sehen, welches Buch mich heute am meisten ansprechen wird....

Update 14:53 Uhr
Ich bin mittlerweile auch nach drinnen umgezogen und habe es mir auf dem Sofa mit ein paar Knabbereien und dem Tablet gemütlich gemacht. Um mich herum die Katzen, die schlafen und schnurren und die Ruhe genießen, wenn das kleine Mädchen ihren Mittagsschlaf macht. Dabei lese ich "Wenn die Nacht in Scherben fällt", ein Jugendbuch über das Klarträumen, welches mir eine Freundin empfohlen hat. Die Silber-Reihe von Kerstin Gier mochte ich sehr gern und habe die Leichtigkeit und den Humor sowie die Faszination des Klarträumen sehr genossen. "Wenn die Nacht in Scherben fällt" ist deutlich düsterer und ernster, den leicht amüsierten Ton trifft es nicht, will es vielleicht auch gar nicht treffen. Irgendwie kommt einem das Klarträumen in diesem Buch deutlich gefährlicher vor und auch in dem Wach-Leben der Hauptfigur sind Gefahren vorhanden: die Protagonistin wird mit häuslicher Gewalt gegen einen Mitschüler und Freund konfrontiert und so etwas ist auch immer nicht so leicht zu lesen.
Bis jetzt bin ich etwas zwiegespalten - nach gut 100 Seiten habe ich jetzt langsam Lust, auf etwas anderes und werde gleich zu Paul Auster switchen.

Entspannte Schlafzeit mit dem Frida-Häschen

Update 17:45 Uhr
Nachdem das Kind erwacht war, habe ich doch noch ein paar Seiten in dem Traumbuch gelesen - es hat mich scheinbar mehr gefesselt, als ich dachte ;)

Danach sind wir dann ein Eis essen gegangen, einfach, weil man das sonntags bei solchem Wetter einfach machen sollte. Im Anschluss dann noch ein kurzer Besuch bei Schafen und Gänsen auf dem Biohof und im Sandkasten und jetzt sind wir wieder zu Hause.

Da morgen nachmittag die nachträgliche Geburtstagsparty unserer Mädels gefeiert wird, muss ich mich gleich daran machen, dafür noch einen Salat zuzubereiten und mich um das Abendessen kümmern.

Zur Zeit macht mir das Kochen wieder viel Spaß, da ich dabei gut Hörbuch hören kann (aktuell "Die Sünden von Natchez" von Greg Iles, gelesen von Uve Teschner) und ich Spaßt daran habe, neue Rezepte zu testen.

Gestern gab es dieses Essen hier, inspiriert von der Küchenchaotin:
Vegetarische Bohnenburger mit Blaubeerchutney und Brie
(Qualität nicht so gut, da es schon im schwindenden Tageslicht aufgenommen wurde - sorry)
Das war ein sehr leckeres Essen und deutlich weniger Arbeit als gedacht. Gleich gibt es vermutlich Pasta mit Hummus und Möhren und wenn es nicht ganz furchtbar aussieht, mache ich noch ein Foto und werde es online stellen.
Allerdings wird es nicht mehr viel Lesezeit heute geben, weshalb ich mich an dieser Stelle dankbar und zufrieden vom Lesesonntag verabschiede.
Es war schön, mit Dir zu lesen, Natira und ich freue mich schon auf den nächsten Lesesonntag im September!

7/15/2018

Lesetag 15.7.2018



Eben beim Frühstück meinte ich zu meinem Freund, dass ich mir gerne für nächsten Sonntag nichts vornehmen möchte, weil ich endlich mal wieder am Lesetag teilnehmen will. Er erwiderte: "Ist das nicht heute?" Das habe ich natürlich vehement abgestritten, wobei mir ein Blick in den Kalender zeigte, dass er Recht hat. Heute ist Lesetag und ich hätte ihn fast verpasst.
Bislang kann ich sagen, dass ich den Tag mit Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück (leider ohne Foto, weil ich ja nicht wusste, dass Lesetag ist) begonnen habe. Beim Frühstück zubereiten habe ich mein aktuelles Hörbuch ("Die Ermordung des Commendatore II - Eine Metapher wandelt sich" von Haruki Murakami, gelesen von David Nathan) weitergehört habe, was mir weiterhin sehr gut gefällt.

Nachdem ich diesen Post abgesetzt habe und eine kurze Blogrunde gemacht habe, werde ich mich in meinen wiedergefundenen und mir noch unbekannten Donna Leon-Band "Stille Wasser" vertiefen, in dem sich der Commisario aufs Land zurückzieht, um sich ein bisschen von seinem ganzen Stress zu erholen. Es gefällt mir ausnehmend gut und ich habe das Buch wiedergefunden, als ich das Regal kindersicher gemacht habe (alle Bücher in den unteren zwei Reihen in Körbe gepackt ;) ) - da lag es noch eingeschweißt und ungelesen und ich habe mich sehr über diesen unerwarteten Fund gefreut.

Einen schönen Lesesonntag Euch allen :) - ich freue mich, dass ich doch noch dabei bin und das mein Freund das Hüten des Tochterkindes übernimmt, so dass ich diesen sonnigen Sonntag mit meinen Büchern und Euch verbringen kann.




Update: 18:24 Uhr
Den größten Teil des Nachmittags habe ich im Halbschatten im Garten mit Brunetti verbracht.
Danach wurden meine Kopfschmerzen immer stärker und ich habe mich etwas zurückgezogen und im Halbdunkel meines Zimmers etwas in "4 3 2 1" von Paul Auster weitergelesen. Das Buch gefällt mir grundsätzlich gut, aber da ich immer nur ein paar Seiten abends vorm Einschlafen schaffe, fällt es mir schwer, dran zu bleiben.

Der Austausch war heute etwas geringer als sonst, dafür habe ich wirklich viel gelesen.
Der Rest meines Sonntags wird aus Kind baden und ins Bett bringen, Salat machen und dann die letzte Folge Bates Motel schauen bestehen.
Es war ein wunderschöner Lesetag und ich hoffe schon jetzt auf den nächsten :)
Viel Spaß noch und hoffentlich bis zum nächsten Monat!

Ergänzung:
Blogger hat mich leider mal wieder hängenlassen und mir die Kommentare von Euch weder gemailed noch in meinem Fenster angezeigt. Daher habe ich sie jetzt erst entdeckt und freischalten können. Entschuldigt bitte - das war so nicht gedacht... Und ich habe mich schon gewundert, warum sich hier keiner meldet ;)

5/27/2018

Wegstrecke für Natira


Heute zeige ich hier meine letzten Mohnbilder des Jahres.
Sie sind alle bei einem ausgiebigen Spaziergang letzte Woche entstanden.
Seit dem vielen Regen sind die Blütenblätter aber nun alle abgefallen - daher gehe ich davon aus, dass es das für dieses Jahr war mit dem Mohn.

Liebe Natira, bei jeder Mohnsichtung denke ich an Dich und an unsere Freundschaft. Wie schön, dass Du da bist :*





5/20/2018

Ein Lesetag - 20.05.2018

Ein Foto für die liebe Natira

Einen wunderschönen Lesetag wünsche ich allen Mitlesern am heutigen 3. Sonntag des Monats.
Endlich habe ich mal wieder die Zeit, einen Lesetag einzulegen. Bisher habe ich den Tag gemütlich mit meiner Familie gestartet.



Erst einen ruhigen ersten Kaffee auf der Couch, während ich mich noch etwas mit meiner Datenschutzerklärung befasst habe (ganz ehrlich - das Thema macht mich so dermaßen fertig!)
Wenn Natira nicht wäre, würde ich mein Blog wohl zum Stichtag einfach vom Netz nehmen - so undurchschaubar ist das alles für mich. Allerdings fehlt mir auch einfach die Zeit, mich da richtig einzulesen und reinzudenken. Hinzu kommt, dass diese Seite ja schon ziemlich eingestaubt ist und man schon berechtigterweise sagen könnte, dass eine Seite, wo so wenig los ist, vielleicht auch eingestellt werden könnte. Andererseits sind da die Lesetage und die Hoffnung, irgendwann mal wieder die Zeit zu finden, mehr zu bloggen. So hoffe ich also, dass ich Sayuri's Exile noch ein bisschen am Leben halten kann und einen Weg finde, die Seite soweit wie möglich datenschutzkonform zu gestalten.


Nachdem meine Tochter sich entschieden hatte, nicht mehr weiterzuschlafen war ich also Brötchen holen und habe das Frühstück gemacht, während die beiden anderen Hausbewohner sich fertig gemacht haben. Gleichzeitig hat Frida mir etwas Sorgen gemacht: diese jaulte nämlich die ganze Zeit im Treppenhaus herum und rannte alle paar Minuten in den Hauswirtschaftsraum (wo die Katzenklos stehen) um unverrichteter Dinge wieder herauszukommen und weiter zu jammern. Ich tippe auf leichte Verdauungsprobleme - mittlerweile geht es ihr zum Glück wieder gut.

 Hier seht Ihr unseren Frühstückstisch auf der Terasse - es ist so wunderbar, jetzt etwas Grünfläche zum Eigengebrauch zu haben und wir verbringen die warmen Tage jetzt (soweit möglich) gerne draußen.
Allerdings ist das Tochterkind jetzt auf Entdeckertour und man muss sie ständig beaufsichtigen, weil sie häufig einfach umkippt, wenn die Kraft nachläßt.
Daher sitze ich jetzt gerade mit ihr kurz drinnen, weil sie sich dort im Laufstall besser ausprobieren kann (ohne das ich ständig hinter ihr stehen oder sitzen muss ;).

Der weitere Tagesplan sieht so aus, dass mein Partner mit ihr gleich zu einem Flugfest fährt, während ich mich hier zu Hause vergnügen darf.

Mit der DSVGO, unserer Urlaubsplanung und vielleicht auch mit Patti Smith - eine Leihgabe, die ich gerne mal wieder zurückgeben würde.



Update 13:04
Nachdem ich nun alleine zu Hause bin, habe ich mich dank Natira daran erinnert, dass ich ja heute eigentlich einen Sekt zum Frühstück verkosten wollte - das hole ich dann jetzt zur Feier des Tages (endlich mal wieder Lesetag und ein bisschen "Me-Time") nach:


Gleichzeitig werde ich mich nun etwas in die Detailplanung des Urlaubs stürzen - es geht ja schon wirklich bald los und die Aufregung wächst :)
Ich bin gespannt, was wir von der geplanten, recht ambitionierten Reiseroute umsetzen können - mal sehen, was die kleine Ente mitmacht...

Update 14:51

Bisher gemacht: doch noch weiter DSGVO *nerv *, etwas Urlaubsplanung, etwas Patti Smith, etwas genascht und in der Sonne gesessen.
Schön ist das - familienfrei ist schon auch mal toll und tut gut :)

Allerdings merke ich, dass ich irgendwie ganz viel auf einmal schaffen will und deshalb etwas springe zwischen meinen Aktivitäten.
Aber so oder so ist mein Anspannungslevel jetzt schon deutlich gesunken - ich werde so etwas nun öfter einfordern ;)






Update um 16:30:
Puh, ich muss sagen, dieses Daten-Zeug hält mich auf Trab. Irgendwie kann ich nicht davon loslassen und musste jetzt alles fertig machen. Ich glaube, ich bin jetzt endlich auf einem guten Stand, so dass ich jetzt nicht mehr Zittern muss :)
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Natira und Elena. Und an meinen Freund, der unsere Ente heute mitgenommen hat, so das ich endlich mal den Kopf dafür freihatte. Da ist es dann auch nicht schlimm, dass ich nicht ganz so viel bislang gelesen habe, denn immerhin habe ich diese riesige Last jetzt abgearbeitet und kann nachts wieder ruhig schlafen. Jetzt muss ich nur noch einen uralten Wordpress-Testblog irgendwie löschen, dann war es das.
Was für ein Glück. Jetzt belohne ich mich mit dieser Yogurette und stürze mich tatsächlich mal ausschließlich auf die Bücher :)


Letztes Update um 21:15:
Nachdem meine Ente inklusive Vater gegen 17 Uhr hier wieder eintrudelten, hatte ich dann doch ein bisschen Baby-Dienst und es wurde gefüttert, gespielt, gebadet und ins Bett gebracht. Dann noch schnell den Salat zum Grillgut machen und jetzt gemeinsam eine kleine Runde netflixen. Ich muss sagen, dieser Lesetag war wirklich ganz großartig für mich - besser hätte ich es nicht treffen können.
So einen ganzen Nachmittag nur für mich hatte ich schon lange nicht mehr und es war gut, effektiv und hilfreich und am Ende war es auch schön, meine beiden wieder hier zu haben - so soll es sein :)
Nächsten Monat sind wir an dem Lesetag im Urlaub und voraussichtlich am Crater Lake, so dass ich bezweifle, mitlesen zu können. Aber im Juli bin ich wieder dabei - hoffentlich ...

Ein paar neue Ideen für den Blog hat mir dieser Tag auch gebracht - drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe, das Bloggen wieder mehr zum Alltag werden zu lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitlesern noch ein schönen Restabend und morgen einen schönen, lesereichen Pfingstmontag.

Wir lesen uns :)

2/18/2018

Ein Lesetag - 18.02.2018

Einen wunderschönen, sonnigen Tag wünsche ich!
Endlich wieder ein Lesetag! Den letzten hatte ich verpasst, weil ich alleine zu Hause war mit meiner Tochter und einfach klar war, dass ich nicht eine Seite lesen werde - darum habe ich mich, um mich nicht zu stressen, gegen den Lesetag entschieden.
Um so mehr freue ich mich, dass es heute danach aussieht, als würde ich teilnehmen können. Zunächst sitzen wir hier noch etwas im OP ("Grey's Anatomy") fest und danach werden wir vermutlich etwas spazieren gehen. Dann möchte ich gerne etwas handarbeiten und danach werde ich hoffentlich noch ein paar Seiten lesen - was, weiß ich allerdings noch nicht.

Zur Zeit sind hier noch alle recht entspannt, seht Ihr?

Ich werde, wie üblich, meine Updates hier teilen und mir einen schönen Tag machen :)
Allen Mitlesenden viel Spaß bei allem, was Ihr tut!

Update 17:30 Uhr:
Zunächst hingen wir noch etwas im OP fest, danach haben wir allerdings das BabyBay gegen das mitwachsende Kinderbett getauscht und uns danach auf den Weg nach draußen gemacht.
Es war ein sehr schöner, umfangreicher Spaziergang in der Sonne und schönen Impressionen - es ist so schön, mal wieder so viel Licht zu haben ...





Zu Hause erwarteten uns dann hungrige Katzen ...

Gelesen habe ich noch keine Zeile :D.
Trotzdem war der Tag bislang schön entspannt. 
Ich habe noch schnell Brei für das Kind zubereitet, welchen sie aber weiterhin blöd findet. Bzw. noch ein bisschen blöder, weil heute erstmalig Kartoffeln dabei waren.


Danach haben wir Kaffee getrunken und jetzt geht es weiter an das Filz schneiden - damit ich die Platten nächste Woche benutzen kann. Ich fürchte, mit dem Lesen wird es heute nichts - dabei hatte ich vor, in dem von Natira geliehenen "Frida"-Comic zu schmökern. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag ...Update 21:18 Uhr:














Nachdem das kleine Mädchen gebadet wurde, ich noch mit einer befreundeten Hebamme telefoniert habe und meine Breisorgen sich in Wohlgefallen aufgelöst haben, gab es leckere Pizza zu "Bladerunner". Nebenbei habe ich unsere Bestellung bei der Biokiste fertig gemacht und freue mich schon auf die neuen Anregungen, die ich dadurch nächste Woche bekommen werde.

Wie schon weiter oben geschrieben: gelesen habe ich keine Zeile - aber ich habe mich sehr gut erholt und nur Dinge gemacht, die ich machen wollte und die mir gut getan haben. Da freue ich mich schon auf den nächsten Lesetag im März :)
Da dieser vor unserem Ostsee-Urlaub ist, kann ich gut daran teilnehmen.
Falls ich die Kameratasche vorher fertigstelle, werde ich sie hier vielleicht noch vorstellen. Und falls mir nochmal so ein schönes Buch wie das über Elinor Oliphant unterkommt, werde ich auch das hier mitteilen.

In diesem Sinne - wir lesen uns :)