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9/08/2013

Kulinarisches in der Urlaubswoche

Zumindest die Fotos habe ich gemacht - etwas dazu schreiben werde ich bei Interesse gerne im Laufe der Woche.
Leider ist das Foto der Blätterteigtaschen nicht so appetitlich wie es sein sollte - das Essen ist absolut köstlich und wurde jetzt schon das dritte Mal von mir gekocht :)
Unterhalb der Blätterteigtasche seht Ihr das Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren - das hat es in sich: es schmeckt wirklich sehr, sehr großartig
Das Rezept auf der linken Seite war durch die Ofentomaten recht aufwändig, aber der Aufwand hat sich absolut gelohnt ...  Es ist - wenn ich mich richtig erinnere - ein libanesisches Rezept mit einem Reis mit Zwiebeln und Linsen, Spinat, Petersilie und Ofentomaten sowie gerösteten Mandeln.
Wenn ich wüsste, wie man diese Ofentomaten (außer mit Unmengen von Öl) haltbar machen könnte, würde ich massenhaft davon produzieren - so köstlich sind sie...



Außerdem gab es schon vor einer Weile (am Urlaubsbeginn) nach einer erfolgreichen Blau- und Brombeer-Jagd noch Flapjacks mit Blaubeeren (die Brombeeren haben wir so genascht :)


7/14/2013

Magic Monday - Woche 2 "lebendig"

 







Eine weitere Woche  von Paleicas MagicMonday ist um 
und im letzten Moment habe ich doch noch ein Motiv gefunden: die wilde Blumenwiese mitten in der Stadt, die dem schnöden, grauen Strassenbild ganz viel Leben einhaucht ... Ich denke, dass Anwohner die Blümchenwiese ausgesäht haben, da es nur zwei solcher "Beete" in dieser Straße gibt ... Für mich sind solche Fleckchen, auf denen die Natur ungezähmt schalten und walten kann immer der Inbegriff von Lebendigkeit :)


7/06/2013

Magic Monday - Woche 1 "sommerlich"

Im Episodenfilm hat Paleica zu einem neuen Projekt aufgerufen: Magic Monday!

Einmal wöchentlich, am Montag, erscheint ein neues Thema zu dem man sich in beliebiger Form äußern kann. Man kann also schreiben, fotografieren und auch sonstwie kreativ werden, wenn ich es richtig verstanden habe. Vor allem soll es aber eine positive Interpretation werden :D

Das Thema dieser ersten Woche heisst

"sommerlich"

und ist schön passend zu den sommerlichen Lichtblicken, die jetzt doch immer häufiger die Stimmung heben und den Blick auf den Kalender immer weniger irritiert aussehen lassen ;)

Sommerlich bedeutet für mich auf der einen Seite, morgens mit einem Gefühl der Leichtigkeit aus dem Bett zu kommen und dadurch geweckt zu werden, dass eine unserer Katzen hinter meinem Rollo hervorgeschlichen kommt und es dadurch im Schlafzimmer ganz hell wird. Dann weiss ich, dass ein schöner, sommerlicher Morgen auf mich wartet.
Sommerlich ist es für mich außerdem, wenn ich Lust habe, morgens vor der Arbeit auf dem Balkon einen Kaffee zu trinken und abends in der Altstadt bei "einem Glaserl Wein" zu sitzen oder wenn ich am Wochenende Lust und Zeit für einen Ausflug ins Umland habe. Oder wenn wir unseren Balkon bepflanzen und draußen den Abend verbringen, in duftenden Blüten und dem Hintergrundgeräusch von Stimmengemurmel von den Nachbarn, die auch draußen sitzen.
Sommer ist es auch, wenn ich schließlich ins Bett gehe und das Schlafzimmer einige deutliche Grade kühler ist, als der Rest der Wohnung, weil es eine halbe Etage tiefer liegt und zur Nordseite geht...
Sommerlich ist für mich ein Tag, der nicht zu heiss und nicht zu kalt und auf keinen Fall schwül ist. Wobei ein Sommergewitter auch etwas sehr sommerliches hat :)

In diesem Sinne geht es nun zu den Bildern...
Ich habe ein paar Fotos (welche schon als Collage hier auf dem Blog gezeigt wurden) aus den letzten Wochen zusammengestellt - zunächst ein Ausflug zu einem nahen Wasserschloss...


 Im umliegenden Wald gab es elfengleiche Blumen...
 

 ... und ganz "normale" Blümchen am Wegesrand...


 ... außerdem mystisches  Grün...

 
 ... und ein Meer aus Korn...


 ... zum Schluss, im kühlen Wald, ein Blick nach oben...

 
Zum Abschluss und zurück in der Stadt, ein paar Tage später:
in besagter Weinstube auf dem "Alten Markt" zur Feier des neuen Jobs am Montag Abend...

Für mich war es schön, noch einmal in die Fotos der letzten Wochen einzutauchen und das Sommergefühl noch einmal zu spüren. Und jetzt gehe ich auf den Balkon, und mache weiter damit, an diesem sommerlichen Samstag :)

Und ich freue mich schon auf das neue Thema am magischen Montag!

8/18/2012

Ein Wochenendausflug

So kurz vorm Abflug gibt es noch einen kleinen Eindruck von einem Ausflug zum Tierpark Olderdissen.
Es handelt sich hierbei um einen reinen Wild-Tierpark, der Park ist in meinen Augen ziemlich tiergerecht gestaltet (sofern das überhaupt geht bei einem Tierpark) und der Eintritt ist frei. Ich finde den Park besonders schön, weil er sich so schön in den Teutoburger Wald einfügt und die Tiere so große Gehege haben.

Das Highlight dort sind für mich die Bären und die Wölfe, letztere habe ich aber bei diesem Mal nicht gesehen - ich nehme an, es war ihnen an dem Tag einfach deutlich zu warm.

Hier also ein paar Schnappschüsse - und dann sollte ich auch dringenst das Packen für den Urlaub angehen :)



8/11/2012

"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #15"

Am Wochenende hatten wir endlich mal wieder Zeit und Lust, zu einem neuen Kochexperiment.
Es gab Karottenrösti mit Halloumi und einer Zitronensosse und dazu einen Tomaten-Bulgur-Salat:
 In die Karottenrösti kamen vier große, geriebene Möhren, 3-4 Frühlingszwiebeln, 2 Eier und 20g geriebener Halloumi. Die geformten Plätzchen sahen sehr wenig stabil aus, liessen sich dann aber wieder erwarten sehr gut anbraten. Der Halloumi wurde auf bekannte Art ebenfalls angebraten und dann stapelte man die Geschichte und war schon vom Anblick begeistert. Für die Zitronensosse mischt man Zitronensaft, Zesten, Senf, Olivenöl und Honig miteinander. Das Ganze dann mit Rucola bestreuen. Ursprünglich war das Rezept sehr Korianderlastig, da wir den aber nicht so sehr mögen, haben wir den ersatzlos gestrichen ;)

Für den Tomaten-Bulgursalat kocht man einfach 150 g Bulgur in Salzwasser, halbiert 300g Cherrytomaten (gerne auch bunte) und hackt ein halbes Bund Petersilie (glatt). Eigentlich sollte da auch noch Minze rein, die haben wir aber beim besten Willen nirgendwo gekriegt, also mussten wir leider darauf verzichten. Dann braucht man noch ein halbes Bund Frühlingszwiebeln, die in feine Ringe geschnitten werden. Das Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber geben - fertig.
Sehr lecker und erfrischend, auch am nächsten Tag noch sehr, sehr lecker und ein Genuss.
Der Abend war ein kulinarischer Erfolg, auch wenn die Reibe- und Brat-Arbeit natürlich schon als etwas aufwendiger betrachtet werden muss. Allerdings lohnt sich der Aufwand in meinen Augen :)

Vermutlich war das der letzte Kochpost vor unserem Urlaub, aber wir wollen diese Events danach wieder aufleben lassen... Es gibt ja auch einige Backofenrezepte zu testen ;)

6/25/2012

Film: Das Labyrinth der Wörter

Heute kommt etwas, was es hier auf dem Blog schon länger nicht mehr gab.

Durch irgendeine Trailer-Vorschau bin ich auf diesen Film gestoßen - eine französische Produktion mit Gérard Depardieu, den ich persönlich ja sehr gerne mag.
Ich mag ja französische Filme sehr gern, gucke sie nur eigentlich viel zu selten...

Dieser Film ist also durch viel Glück auf meinem Bildschirm gelandet und ich bin so froh darüber.
Er ist ganz typisch französisch - ein Gefühl von der Stimmung in den Fred-Vargas-Romanen (ohne den Mordfall ;) ), ein ganz bisschen Amélie und ganz viel Herz und Bücher und Liebe.

Ja, ein wunderbarer Film ...

Germain, den man im Prinzip als Analphaten und kognitiv eher unterbegabt bezeichnen muss, trifft im Park zufällig die 94jährige Margueritte (Gisèle Casadesus), die eine leidenschaftliche Leserin ist. Ihre Dialoge sind herzallerliebst: Germain stellt Margueritte seine Tauben vor (die alle einen eigenen Namen haben) während sie ihm Auszüge aus ihren Büchern vorliest. Margueritte war früher Forscherin und liest für ihr Leben gern. Bücher sind für sie das ein und alles und die Tatsache, dass sie gerne vorliest und er ihr gerne zuhört, bringt sie und Germain immer wieder im Park zusammen. ... Natürlich geht das nicht immer so rosig weiter, aber um Euch die Spannung nicht zu verderben, höre ich hier mit meiner Inhaltsangabe auf. Wer alles lesen will, sollte vielleicht zu ama*on oder ähnlichen Anbietern gehen - da wimmelt es ja nur von kompletten Inhaltsangaben. Aber ich denke, man kann sich auch einfach überraschen lassen - denn böse Überraschungen gibt es nicht. :) Das eimzig Traurige an dem Film sind die Kindheitserinnerungen von Germain, aber ansonsten ist der Film vor allem einfach mal etwas anderes und daher sehr sehenswert.

Der Film ist natürlich kaum überraschend, aber sehr, sehr liebevoll erzählt, mit einer wunderbaren Gisèle Casadesus und einem warmen Depardieu, wie ich ihn besonders mag.
Die Geschichte ist einfach schön und ich kann sie nur empfehlen. Jetzt würde ich gerne das Buch lesen, allerdings soll die Übersetzung nicht sooo gut sein. Andererseits ist mein Französisch mit Sicherheit so eingerostet, dass ich keine Chance haben werde, es im Original zu lesen. Da ginge es mir dann wie Germain am Anfang ;)

Dieser Film hat mich auf wundersame Weise berührt und ich musste ihn Euch sofort empfehlen - solche Posts schreibt man am besten direkt nach dem Film. Das war schon bei "vincent will meer" genau so.
Also: wer Gérard Depardieu auch nur etwas mag, wer französischen Filmen etwas abgewinnen kann und wer Bücher so liebt, wie die zauberhafte Margueritte, sollte nach diesem Film die Augen offen halten.

8/25/2010

Wandelröschen


Hier noch ein Minipost zu meiner Lieblingspflanze, dem Wandelröschen. Bei Wikipedia habe ich allerdings gerade herausgefunden, dass es leider giftig ist. Allerdings nur die Früchte, die ich bei unseren Pflanzen noch nie bemerkt haben, wahrscheinlich trägt unser Bäumchen einfach nicht. Unsere Katzen haben sich ohnehin noch nie am Röschen vergangen, ich nehme an, sie mögen den leicht
zitrusartigen Geruch nicht, den es ausströmt...


Und hier noch ein paar Bilder, von unseren Balkonkatzen :)

Jetzt war es das aber auch erstmal, mit der Bilderflut :)

8/23/2010

Lago di Bolsena 2010

Hier ist er nun, der schon eingeforderte, ein paar Tage aufgeschobene und völlig begeisterte Bericht unseres Sommerurlaubs 2010 :)
Am Sonntag, dem 08. August ging es in früher Morgenstund los, das Auto war schon abends fast komplett gepackt worden. Keine Staus, nichts Wesentliches vergessen - bis München lief es rund und Kathrin, mein Navi, wurde immer optimistischer, geradezu euphorisch und meinte, wir kämen so gegen 21 Uhr in Gradoli an. Doch dann kam München. Und ein gewaltiger Stau. Kathrin revidierte ihre Meinung rasch und schnell wurde aus 21 Uhr 23 Uhr und dabei blieb es auch die ganze Restfahrt. In Deutschland kann man immer noch prima Zeit wett machen, aber sobald man über die Grenze ist und sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, ist davon keine Rede mehr und das Kathrin behält das letzte Wort.
Wir krochen also durch München, und später dann über den Brenner-Pass, bewunderten die Alpen und die Obstplantagen Südtirols und irgendwie zog es sich danach ganz schön hin. Gerade die tollen Berge wurden dann schnell bedrückend und wir waren froh, als wir am Gardasee vorbei und auf die Ebene kamen. Ich habe während der Fahrt viel vorgelesen aus Stefan Ulrichs "Arrividerci, Roma!" und das hat die Fahrt recht kurzweilig gemacht.
Da ich ja vorgelesen habe, bin ich noch nicht durch, aber es ist ein wirklich gutes Buch. Stefan Ulrich erzählt unterhaltsam Familienanekdoten und Italien-Geschichte, gar nicht trocken sondern wirklich interessant und fesselnd. Ein sehr empfehlenswertes Buch für jeden Italien-Reisenden oder -Liebhaber - ich werde sicher auch den ersten Teil (ich wusste nicht, dass mein Buch ein Folgebuch ist) noch lesen.
Gut, lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten eine gute Fahrt, bekamen aber immer kältere Füsse, weil der Campingplatz ja nicht ewig aufhaben würde. Kathrin blieb hartnäckig bei ihrer Meinung, dass 23 Uhr die perfekte Ankunftszeit für uns sei und sie behielt Recht. Aber es war alles überhaupt kein Problem. Wir fuhren auf den Platz, wurden freundlich begrüsst und gefragt, ob uns frische Pasta, Salat und Weisswein genehm wären und aufgefordert, uns einen schönen Platz auszusuchen. 
für alle, die auch mal einen grossartigen Campingplatz am Lago brauchen :)

Mit unseren Freunden bauten wir dann fix das Zelt auf (20 Minuten - ein tolles Zelt :) ) und dann kam der Verwalter schon wieder auf seinem Fahrrad angepest und fragte, ob er die Nudeln schon wässern dürfe. Durfte er - eine halbe Stunde nach der Ankunft sassen wir vor köstlichen Tagliatelle, tranken Frizzante und erzählten von der Fahrt, redeten mit unseren Freunden und waren froh, angekommen zu sein.

Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne schon recht früh, wir hatten uns einen Platz mitten in der Morgensonne ausgesucht, was zwar vom Prinzip her schön, tatsächlich aber vor allem sehr heiss ist. Wir sind dann auch noch am gleichen Tag zu einem schattigerem Plätzchen umgezogen, um morgens bei Bedarf länger schlafen zu können.
Ich beschloss, der Hitze zu entfliehen und mich dem Frühschwimmen hinzugeben, etwas, was ich dann auch an den meisten folgenden Tagen tat. Der Lago di Bolsena ist einfach ein wundervoller See. Das Wasser ist schön weich, die Temperatur auch recht angenehm (geschätzte 23°C) und das einzig Schwierige ist der Weg in den See hinein. Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, liegen dort einige Steine in Ufernähe und das war jedes Mal wieder eine ziemliche Herausforderung. Aber der Stolz verbot mir, mir Badeschuhe zu kaufen und es hat ja auch immer geklappt ;)

Die nächsten Tage waren geprägt vom Wandern und dabei etruskische Überreste und verschlafene Dörfer zu bewundern. Oft genug fühlte ich mich erinnert an Capricorns Dorf in Cornelia Funkes"Tintenherz" und auch sonst hatte man oft genug das Gefühl, dass die Zeit an manchen Stellen hier stehenbleibt oder langsamer verläuft. Wir waren einen hektischen Tag lang in Rom, haben ansonsten viele Unternehmungen in der Umgebung gemacht, und uns einfach eine entspannte, ruhige Zeit gegönnt. Unter anderem haben wir den Parco dei Mostri in Bomarzo besucht (weiter unten gibt es da noch ein paar Bilder zu sehen, aber die Website ist sehr nett gemacht) und waren in Civita di Bagnoregio, einem Bergdorf, welches damals zu den "sterbenden Städten" gehörte und fast aufgegeben wurde, da es durch Erosion und Erdrutsch als absturzgefährdet galt.
Es wurde aber wiederbelebt, saniert und restauriert und innerhalb der letzten 5 Jahre ist bereits ein unglaublicher Wandel zu bemerken. Nur eine alte Dame, die schon damals auf dem Mäuerchen vor ihrem Haus sass, und anpries, dass aus ihrem Garten der schönste Panoramablick zu sehen sei, war immer noch unverändert dort. Sie lädt vorbeigehende Touristen ein, den Ausblick bei Ihr zu bewundern und wenn sie wieder herauskommen, einige zwanzig Photos reicher, hält sie ihre faltige, kleine Hand auf und erbittet einen kleinen Obulus. Schön ist, dass die Touristen ihr immer noch etwas geben, denn mittlerweile ist die Stadt komplett mit Panorama-Terassen umgeben ... Aber diese uralte kleine Frau, deren Rente sicherlich mehr als kärglich ist, hat all diese Jahre in Civita ausgehalten - sie war auch zu der Zeit noch dort, als nur noch neun Menschen im Dorf gelebt haben. Irgendwie fand ich es schön, sie wiederzusehen :)

Kulinarisch ist Italien schon lange meine Wahlheimat und das hat sich in diesem Urlaub nur bestätigt: Biscotti, Pasta, köstliche, neopolitanische Pizza, wunderbarer Wein, aromatische Tomaten und Mozarella di Buffalo im 5er Pack für kleines Geld. Und natürlich auch traumhaft cremiges Straciatella-Eis, das darf nicht vergessen werden.

Wir hatten einen wunderschönen, erholsamen, Seele-beruhigenden Urlaub. Campen, haben wir festgestellt, ist für uns eine gute Urlaubsform und der Komfort eines Zeltes ist für eine Woche zunächstmal absolut ausreichend.
Unser tolles Zelt hat sich bewährt: bei einem heftigen Unwetter hat es gut durchgehalten, es wurde nicht undicht und stand wie eine Eins. Der Campingplatz La Grata war für uns wie geschaffen: nicht überlaufen, sehr persönlich, sehr familiär - wenn wir das nächste Mal am Lago di Bolsena Urlaub machen, werden wir sicher wieder dort zelten.
Für mich persönlich war dieser Urlaub einfach nur ein wahrgewordener, schon lange gehegter Traum - wie habe ich Italien vermisst.

Hier noch ein paar zusammenfassende Photos - als Fazit sozusagen und vielleicht als Anregung ;)


6/30/2010

Warnung: Themewechsel und ein erster Kurzrückblick

Die Kirschblüte ist vorbei - also mal wieder Zeit für einen neuen Hintergrund.
Ansonsten geniesse ich hier gerade in vollen Zügen eine halbe Urlaubswoche: ich muss zwar arbeiten, mache aber wenn möglich früh Feierabend, unternehme schöne Sachen...
Gestern abend war ich endlich mal wieder in Stuttgart - wir haben eine Abschiedsfeier für eine Mitpraktikantin "gefeiert", wobei gefeiert dabei ja in solchen Zusammenhängen immer etwas falsch daher kommt.
Aber es war schön - sie hatte sich gewünscht, es noch mal so richtig "mit uns krachen zu lassen" und ich kann nur sagen: das haben wir, aber wie :)
Aber für so etwas sind solche Sommernächte auch wie geschaffen.
Heute waren dafür alle leicht angeschlagen, aber da bei der Hitze hier gerade eh nicht viel läuft ist es nicht so schlimm. Und gelacht, gelacht haben wir furchtbar viel und wohl auch den ein oder anderen Tisch mit unseren Gesprächen irritiert. :D
Heute abend geht es dann noch mit einer anderen lieben Freundin (ausserhalb des Praktikums) in den Biergarten - das erste Mal wir zwei alleine - schon erstaunlich, wie lange wir dafür gebraucht haben...
Ja, und morgen geht es schon heim, drei ganze Tage zu Hause und dank meines Freundes, der mir die tollen Bahntickets besorgt hat, fahre ich auch nur in Luxuszügen, werde hoffentlich alle Verbindungen erwischen und kann auch den Sonntag noch ausgiebig geniessen bevor ich am späten Nachmittag wieder zurückfahre.
Ich schleppe jetzt in grossen Teilen die mobile Leihbibliothek schon wieder zurück, damit ich auch alles nachher, Ende Juli, wieder in mein kleines Auto reinkriege ;)
Schon verrückt, wie schnell diese drei Monate vorbeigegangen sind. Fairer- und ehrlicherweise muss ich allerdings auch zugeben, dass ich die Zeit hier oft genug verflucht habe. Leicht war es nicht immer. Aber dem Herbst sehe ich jetzt etwas gelassener entgegen: ich habe keine ständige Anwesenheitspflicht, ich kenne die Leute jetzt schon besser und das wird es leichter machen, zurückzukehren. Ausserdem habe ich hier liebe, interessante Menschen kennengelernt, die ich wohl auch nach dem Praktikum wiedersehen werde. Ich denke, es war eine gute Idee, hierherzukommen und es wird toll sein, bald für zwei Monate wieder ganz normal daheim zu sein und Kraft für den nächsten Schritt zu sammeln. Wirklich "Schlimmes" ist mir hier nicht passiert - im Gegenteil: sicher bin ich wieder mehr an mir gewachsen...