12/29/2019

Sachbuchchallenge 2020



Hier die Info, dass es im kommenden Jahr hier wieder eine Sachbuchchallenge geben wird, an der ich teilnehme.

Meine Challenge-Seite findet Ihr hier, Konstanze, die das Ganze ausgeheckt hat, findet Ihr hier.

Ich freue mich schon darauf, wieder einmal diesen leichten Druck zu verspüren, eine Challenge zu erfüllen, Posts zu schreiben und den zugehörigen Austausch hier auf dem Blog zu haben.

In diesem Sinne - wir lesen uns :)

12/15/2019

Lesesonntag am 15.12.19

Da ja zur Zeit Arianas Adventslesen stattfindet, bin ich gar nicht sicher, ob heute auch der klassische Lesetag von jemandem außer mir zelebriert wird.
Allerdings blogge ich ja an diesen Tagen ohnehin immer sehr überschaubar und werde auch heute nachmittag Besuch bekommen, daher ist es nicht so schlimm, wenn hier nicht viel los ist ;)

Ich lese zur Zeit abends immer in "Das Weihnachtsgeheimnis" von Jostein Gaarder und tagsüber, wenn ich mal ein paar Minuten habe, in "Altes Land" von Dörte Hansen.
Letzteres wurde mir von unserer Buchhändlerin sehr ans Herz gelegt und es ist recht unterhaltsam und ein bisschen fremd, diese doch sehr plattdeutsche Art sollte ich vielleicht kennen, aber in der Ausprägung ist es doch recht intensiv.
Aber die Geschichte von dem ehemaligen Flüchtlingskind Vera Eckhoff die alleine ihren ererbten Hof im Alten Land bewirtschaftet und ihrer Nichte Anne, die aus Hamburg nach einer Trennung mit ihrem kleinen Sohn Leon dorthin flieht, gefällt mir recht gut und ich werde nun nochmal meine Nase hineinstecken, so lange hier im Haus noch Ruhe herrscht.

Update 14:28 Uhr
Ich bin nun im letzten Viertel des Buches und es ist durchaus nett zu lesen. Viele Figuren, die auf den ersten Blick unnahbar teilweise sogar unsympathisch wirken, bei denen man am Ende dann aber doch Verständnis und Mitgefühl oder sogar Sympathie bei sich entdeckt. Urige, knorrige Typen, die ihr ganz eigenes Leben da oben im alten Land führen und auch wenn Platt immer erstmal fremd aussieht, man versteht es doch und findet diese Redewendungen liebenswert. Ich hätte keine Lust, jetzt nur noch solche Bücher zu lesen, aber es macht mir heute durchaus Freude und ich tauche immer wieder gerne ein. Der "Anne"-Erzählstrang ist mir ein bisschen zu sehr wie Ildikó von Kürthy-mäßig, was ich nicht grundsätzlich schlimm finde, was aber für mich persönlich nicht so zum Rest passt. Aber beide Erzählebenen für sich gesehen sind gelungen und für diesen Lesetag ist es ein schöner Zeitvertreib :)

Last Update 20:20 Uhr
Ich habe heute gar nicht mehr viel gelesen, wir waren auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden, ich habe "Stoovpottje" gekocht (ein niederländisches Gericht, Kartoffeln, Karotten in einem Topf 20 - 25 Minuten kochen, stampfen mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Kochsahne oder Milch, dazu Röstzwiebeln frisch aus der Pfanne), welches ich immer wieder gerne esse, es ist so ein heimeliges Wohlfühlessen.
Vielleicht lese ich gleich noch ein paar Seiten im "Alten Land" während mein Partner "The Expanse" schaut und hoffe, dass die nächste Woche nicht so schrecklich wird, wie die letzten drei ;)
Und ich freue mich heute Abend vorm Einschlafen schon auf meine Etappe im Weihnachtsgeheimnis :)

11/22/2019

Reread: Deborah Crombie - Von fremder Hand

Freitag ist zur Zeit ja häufig Deborah-Crombie-Zeit, das finde ich sehr schön im Moment.
Ich habe mein Diensthandy ausgestellt und muss nur gleich noch das Bertchen einsammeln und Blumen für ihre Großmutter kaufen, die ja heute Geburtstag hat.
Aber ansonsten habe ich einen Lesetag vor mir, der nach den letzten Wochen mal wieder sehr nötig ist.































An das Buch kann ich mich gar nicht mehr erinnern - ich bin gespannt, welche Gedächtnisfetzen beim Lesen auftauchen und freue mich auf den gemeinsamen Austausch mit Konstanze.

Wie immer gilt: wer das Buch selber lesen möchte, könnte hier gespoilert werden ;)

Update: 12:36 Uhr
Hm, ja. Ich kann sagen, dass mir auffällt wie unglaublich viele Figuren aufgestellt werden und ich weiß nicht, ob ich das so gerne  mag. Irgendwie gerate ich etwas in Schleudern und habe das Gefühl, hier wird ein Figurenkabinett aufgebaut, welches vielleicht etwas übertrieben ist. Natürlich wird am Ende alles zusammenkommen und Sinn ergeben, aber ich fühle mich etwas überfahren ... Da wäre vielleicht wirklich mal ein Personenregister hilfreich ;)
Nun ja, ich werde es schaffen.
Winnie und Faith finde ich interessant und sympathisch.
Bei Gemma und Duncan bin ich - wie üblich - überrascht, wie krisenbehaftet bzw. wackelig die Beziehung ist, gleichzeitig bin ich aber froh, dass Gemma sich jetzt früh im Buch entscheidet, klar zu benennen, was sie will und was ihre Bedürfnisse sind.
Allerdings weiß ich noch nicht, ob sie diese Entscheidung durchzieht.
Und es scheint ja auch ein eher privater Fall zu sein, Duncan und seine Schwester werden ja schon früh als Jugendfreunde eingeführt.
Erinnerungsfetzen an das erste Lesen: bislang keine...

Update 14:56 Uhr
Das Bertchen abholen und zum Mittagsschlaf überreden war heute deutlich schwieriger als erwartet und gewohnt, so dass ich zwar noch etwas weitergelesen habe, aber nicht wirklich gut vorangekommen bin seit dem letzten Update.
Für heute ist dann hier auch Schluss, da wir ja gleich auf einen Geburtstag eingeladen sind.
Ich finde die Geschichte ein bisschen skurril und bisher fehlt mir noch der rote Faden. Mal sehen, ob ich mich mit dem weiteren Fortgang des Geschehens noch anfreunden werde.

Update 27.11.19, 10:13 Uhr
Nachdem ich am Wochenende immer mal wieder etwas gelesen habe, bin ich plötzlich schon bei Kapitel 7 angelangt.
Ich kann nicht sagen, dass die Geschichte mich mitreißt, mir ist all dieses Esoterische ein bisschen zu viel und Gemma und Duncans Anteil an der Geschichte bleibt weiterhin verborgen. So nervig diese Erzählstränge ja neuerdings für mich sind, so vermisse ich sie doch.
Mal sehen, wie weit wir heute kommen und wie es Konstanze inzwischen ergangen ist.
Ich habe heute leider nur bis ca. 12 Uhr Zeit, kann aber zumindest konzentriert lesen, da nichts anderes anliegt ...

Update 10:30 Uhr
So, den ersten Teil habe ich nun beendet.
Schon die ganze Zeit seit der Vorstellung wird Andrew als nicht sehr sympathisch dargestellt und nun werden noch einmal richtig Zweifel an seiner Person gesät als Winnie über ihn nachdenkt und überlegt, warum er seine Verbindung mit Faith nie erwähnt hat. Ein bisschen sehr offensichtlich wird mir hier ein Verdächtiger präsentiert.
Ansonsten ist ja im ersten Teil wirklich nicht viel passiert, ein bisschen hin und herrücken der Figuren, die Gruppe, die versucht herauszufinden, was Edmund eigentlich will könnte unterschiedlicher nicht sein.
Faith scheint es nicht so gut zu gehen, Garnet wird immer verschlossener und die anderen Figuren bewegen sich mit einer schlafwandlerischen Gelassenheit durch die Geschichte.
Aber am Ende des ersten Teils ereignet sich ein Unfall, der mit Sicherheit keiner ist und man kann nur hoffen, dass Gemma und Duncan nun endlich richtig auftauchen und nicht nur Randfiguren bleiben.

Update 11:54 Uhr
Eigentlich habe ich meine Updates schon in den Kommentaren hinterlassen und mache mich nun flott auf den Weg zur Arbeit.
Freitag gibt es ein weiteres Update.

Update 15.12.19,  7:32 Uhr
Nun liegt dieser Post hier schon sehr lange und wartet auf sein finales Update. Beendet habe ich den Roman schon länger, allerdings hatte ich in der letzten Zeit einfach sehr viel um die Ohren und daher irgendwie nicht die Muße, ihn zu schreiben.
Beim Lesen dieses Artikels war ich dann ganz irritert, dass er so kurz ist, dann ist mir eingefallen, dass ich ja am letzten Lesetag schon so kränklich war, dass ich gar nicht bei mir sondern nur in Konstanzes Kommentaren geschrieben habe.
Tja, ich muss sagen, der Roman war bislang wirklich der schlechteste der Reihe, was vor allem am sehr esoterischen Grundthema lag, in Form von automatischem Schreiben, alter Göttinnen-Magie etc. Die Personenflut war mir bis zum Schluss zu groß, der Fall sehr konstruiert, Gemma und Duncan zu wenig vorhanden und die ganze Schwangerschaftsgeschichte auch sehr gewollt. Das Gemma jetzt zum Ende auch schwanger ist hatte ich komplett vergessen, aber hätte es auch nicht vermisst. Irgendwie ist mir das alles schon wieder ein bisschen zu kitschig und zu gewollt.
Die Auflösung des Falls fand ich nicht sehr überraschend, irgendwie deutete es schon einige Zeit in die Richtung, obwohl sich die Autorin schon sehr bemüht hat, auch noch andere Verdächtige anzupreisen.
Aber ja, gut, es ist vollbracht, es war in meinen Augen wirklich ein schwacher Band und ich bin froh, dass er nun a) beendet ist und b) das Deborah Crombie in weiteren Teilen die Finger von solchen mystischen Themen gelassen hat.
Wann wir mit dem nächsten Teil weitermachen werden, steht noch nicht fest, erstmal bin ich aber froh, dass dieser Post nun endlich zu den Akten gelegt werden kann ;)

10/27/2019

Erstes und letztes Herbstlesen 2019

Nach einem sehr schönen, ausgiebigen Frühstück mit einer meiner liebsten Freundinnen beginne ich nun etwas sehr spät mit dem für mich ersten und letzten Herbstlesen im Jahr 2019.
Leider ist es zur Zeit schwierig bis unmöglich, Zeit dafür zu finden bzw. die Möglichkeit zu haben, da unsere Tochter sehr fordernd ist, so lange sie meine Nähe wahrnimmt und sich außerdem im Herbst bei uns die Geburtstage in der Familie nur so aneinanderreihen.
Da aber heute Nachmittag ein Besuch von Vater und Tochter im Tierpark geplant ist, habe ich nun zumindest noch ein bisschen Gelegenheit, die Nase ins Buch zu stecken bevor der Oktober und damit das Herbstlesen um sind.

Zur Zeit lese ich von Karl Ove Knausgård "Alles hat seine Zeit" und das gefällt mir bislang recht gut. Wir hatten ja vor einiger Zeit die Serie "Lucifer" geschaut und ich habe es sehr bedauert, dass es nur wenig mir sympathisch erscheinende Ergänzungsliteratur gab (außer solche Werke wie Miltons "Das verlorene Paradis o.ä.), die mir kaum lesbar erschienen.
Aber mit "Alles hat seine Zeit" hat sich mir unerwartet genau so ein Buch eröffnet: Knausgård erzählt biblische Geschichten nach und erörtert auf eine gut lesbare Art, was über Engel überliefert wurde und das Lesen bereitet mir Freude.



Außerdem möchte ich gleich noch ein Essen für heute Abend vorbereiten, wobei Ihr mich begleiten dürft.


Update 17:26 Uhr:

Ich habe soeben die Geschichte von Kain und Abel neu gelesen, bin zwar nicht ganz sicher, dass ich alles verstanden habe - aber wer tut das bei diesen biblischen Geschichten schon? Es ist einfach sehr verwirrend ...
Ansonsten habe ich gerade die Katzen versorgt und eben noch ein paar der Hinterlassenschaften meiner verstorbenen Tante verstaut, dass waren aber nur ein paar Handgriffe.
Jetzt mache ich mich gleich an meine "Feurige Pasta Fagioli" aus dem neuen Jamie Oliver Kochbuch und werde später berichten, wie es sich so kochen läßt ;)

Update 20:46 Uhr:

Sobald die kleine Motte wieder im Haus war habe ich erwartungsgemäß keine Zeile mehr gelesen. Dafür habe ich wirklich lecker gekocht - schaut mal hier:

Beim Abschmecken war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich es recht fad fand, aber am Ende reicht man die Chilischoten klein gehackt dazu und träufelt eine Mischung aus Rosmarin, Petersilie, Salz, Olivenöl und Rotweinessig darüber.
Diese Kräuter und die frei dosierbare Schärfe waren wirklich wieder mal das Besondere an diesem J.O.-Rezept und ich kann mir vorstellen, dass ich es noch mal kochen werde.
Außerdem war es das erste Mal, dass ich Borlotti-Bohnen verwendet habe, die ich auch sehr lecker fand.

Somit beende ich nun den letzten Herbstlesetag mit ein paar Folgen Downton Abbey (ich habe meinen Partner endlich überredet, die Serie mit mir zu schauen :) ) und fand es schön, heute noch einmal dabei zu sein.
Hoffentlich schaffe ich den 3. Sonntag im November und nächstes Jahr ist es sicher schon wieder ganz anders mit dem Bertchen :)

10/25/2019

Reread: Deborah Crombie - Böses Erwachen



Endlich wieder Lesezeit.
Ich bin leider immer noch ziemlich angeschlagen, da kommt mir der heutige "Deborah-Crombie-Lesetag" mit Konstanze sehr recht.
Ich bin gespannt, wieviel ich von dem Roman noch weiß und stürze mich nun hinein :D

Update 12:00 Uhr
Heute komme ich nur schlecht voran, meine Nase ist zu und ich fühle mich so matschig, so dass ich irgendwie unruhig und schlapp zugleich bin - und unzufrieden mit dieser Situation. Aber das ist ja logisch.
Ich glaube, dieser Roman hat schon beeindruckt und ich fürchte, da kommen noch einige Erinnerungen hoch (nachdem schon das allererste Zitat sehr vertraut wirkte).
Die Geschichte mit den verschickten Kindern erinnert mich an ein Seminar, in dem der Dozent meinte, dass die Praxis der Kinderverschickung aufs Land sehr traumatisierend für die Betroffenen war und das er bis heute noch immer wieder Patienten hat, die davon berichten.
Das Duncan Kit beim Anruf des Vorgesetzten direkt erstmal vergisst finde ich ein bisschen zu überzeichnet, dass traue ich eigentlich nicht mal ihm zu.
Und das Gemma Klavierspielen lernen möchte finde ich einfach nur herzallerliebst, da finde ich sie gleich wieder ganz toll :) (ich habe nie Klavier gespielt, ich finde einfach nur die Verwirklichung von Träumen und die Umsetzung von Bedürfnissen so wichtig und freue mich, dass sie es macht ....)

Update 12:38 Uhr
Und jetzt kam auch noch ein Anruf dazwischen (natürlich wegen der Erbschaft - neverending Story) und so gehe ich jetzt los, um meine Tochter bei der Kita abzuholen.
Das Wetter ist schön, also gehe ich zu Fuss mit Kinderwagen und hoffe, sie schläft schon auf dem Weg selig ein ...
Danach geht es dann hier hoffentlich konzentrierter weiter ;)

Update 6.11., 10:10 Uhr
Huch, habe ich hier gar kein Abschlussupdate mehr gemacht beim letzten Lesetag? Naja, heute geht es also weiter.
Heute morgen gab es ein schnelles Frühstück, dann schon ein paar Zeilen im Buch und noch ein paar Arbeitsdinge wollten geregelt werden. Nach dem Wegbringen zur Tagesmutter war ich noch fix einkaufen, habe mir zurück zu Hause dann schnell meine Thermoskannen für die Arbeit vorbereitet und die Tasche gepackt und kann ab jetzt ca. 2 Stunden durchgängig lesen - hoffentlich lasse ich mich nicht wieder ablenken.
Im Buch bin ich aber schon wieder angekommen und freue mich auf weitere Stunden mit Duncan und Gemma :)

Update Freitag, 10:46 Uhr
Mein früher Eifer am Mittwoch liess sich ja leider nicht so lange aufrecht erhalten - ich merke einfach, dass ich momentan nicht so aufmerksam bin und Konzentrationsschwierigkeiten habe. So schweifen meine Gedanken gerne mal ab und ich lese die Seiten wieder und wieder. Das liegt sicher an der momentan starken Arbeitsbelastung, die sich unverhofft vor zwei Wochen verdoppelt hat und mich ganz schön auf Trab hält. Langsam ist Land in Sicht, aber es kommt mir regelmäßig "aufs Bett",  hindert mich gelegentlich beim Einschlafen und führt dazu das alle immer fragen "Gehts Dir gut?" - ich kann diese Frage in diesem Ton nicht gut leiden... Aber es ist für mich immer ein Zeichen, dass ich vorsichtig sein muss...
In der Zwischenzeit bin ich im Buch gemächlich weitergekrochen, habe nun Annabelles Familie kennengelernt und auch den unsagbar unsympatischen Exmann der Schwester Jo. Was für ein unangenehmer Mensch. Ich ahne jedoch, dass es einen Grund für seine Kälte geben muss.
Jetzt stürze ich mich auch gleich wieder ins Buch nachdem ich einen Kommentar bei Konstanze abgeliefert habe :)

Update 12:24 Uhr
Heute klappt es deutlich besser.
Vielleicht, weil ich im Buch weiter voranschreite oder weil ich konzentrierter bin: die Geschichte wird deutlicher und Annabelle wird irgendwie klarer und es wird unübersehbar, dass sie ein schwieriger, komplexer Mensch mit verschiedenen Facetten war.
Auch hat mich gefreut den jungen William Hammond kennenzulernen und das sich jetzt der Sinn des Kindsverschickung-Handlungsstranges allmählich abzeichnet.
Furchtbar ärgerlich bin ich - wie üblich - auf Kincaid und die Art, wie er mit Kit umgeht: wie er ihn so gemein versetzt und ihn dann auch noch mit der Vaterschaft konfrontiert... Nicht nett, wirklich nicht. Und sehr, sehr unbedacht - wenngleich es ihm klar ist, aber trotzdem kann ich es ihm nicht verzeihen so recht.
Jetzt hole ich mal fix mein Kind ab und dann geht es gleich weiter :)

Update 15:02 Uhr
Heute ging es recht gut und ich habe die Mitte des Romans überschritten.
Im Großen und Ganzen stelle ich fest, dass alle irgendwie unzufrieden und seltsam verkorkst zu sein scheinen - das gilt sowohl für die Helden des Romans als auch für die Nebenfiguren.
Aber ich habe die meiste Zeit konzentriert gelesen, habe das unbändige Bedürfnis verspürt zu meinem Kürbisstollen und den Pfeffernüssen eine Tasse Tee zu trinken und wurde dabei von Katzen belagert.
Es war für mich ein schöner Lesetag und ich hoffe, wir können das Buch kommenden Freitag beenden (falls Konstanze das nicht schon erledigt hat ;) )

Update Lesetag am 17.11.19 um 18:08 Uhr
Ich habe den heutigen Lesetag genutzt, um den Krimi endlich zu beenden. Leider habe ich sehr viel Arbeit im Moment und kann wochentags kaum Zeit finden zum  lesen. Die paar Minuten vorm Schlafengehen bleibe ich dann noch oft bei Twitter hängen und daher hat es so seine Zeit gedauert.
Wie schon beim letzten Roman, habe ich das Ende nicht kommen sehen und fand zum Schluss überschlugen sich die neuen Informationen und die Auflösung lag dann natürlich auch auf der Hand. Vorher bin ich die ganze Zeit im Dunkeln getappt und fand das Ende dann furchtbar traurig und den Gedanken, dass diese drei jungen Menschen so viel unausgesprochene Dinge zwischen sich hatten und darüber so unglücklich geworden sind, sehr deprimierend.
Schön fand ich wieder einmal das handwerkliche Geschick von Deborah Crombie mit dem sie zum Beispiel die gehäuften Rückblicke am Schluss erklärt oder das schön eingewobene Wiedersehen mit Madelaine Wade.
Bedauerlich fand auch ich das etwas unfaire Verhalten von Gemma Kincaid gegenüber im Bezug auf Gorden Finch und auch, wie schon weiter oben erwähnt das sehr wenig einfühlsame Verhalten von Duncan, in diesem Roman insbesondere im Bezug auf Kit.
Aber im Großen und Ganzen fand ich den Roman sehr schön, ich hatte immer wieder Erinnerungsblitze an meinen Besuch in den Docklands vor bald 20 Jahren mit Natira und hätte mir gewünscht, den Krimi in kürzeren Abständen lesen zu können.
Trotzdem gefällt mir das Reread-Projekt sehr gut und ich bin gespannt, wann wir weitermachen können.

10/09/2019

Reread: Deborah Crombie - Das verlorene Gedicht




Hier sind wir also wieder mit einem neuen Deborah-Crombie-Roman, Phoebe und ich :) Wir haben den Vormittag Zeit und werden uns jetzt in den in meiner Erinnerung schon ganz verblassten aber damals heiß geliebten 5. Teil der Reihe. Spoiler wird es hier reichlich geben, da ich mich wieder mit Konstanze austauschen werde, aber das kennt man ja mittlerweile.
Ich weiß noch von meinem ersten Kontakt mit dem Buch, dass ich zu der Zeit sehr auf Lyrik stand und schon alleine deshalb so voller Vorfreude auf den Roman war. Ich glaube aber, dass es am Ende nicht so lyrisch war wie erwartet, wenngleich aber viele überraschende Elemente auftauchen, die man nicht erwartet hatte. Ich bin gespannt, wie uns dieser Roman unterhalten wird...

Update 12:11 Uhr
Wahnsinnig weit bin ich noch nicht gekommen, gerade erst bei Kapitel 3 angelangt. Es ist deutlich, dass ein Sturm aufzieht, während ich eine überwältigende Flut an Personen kennenlernen darf: einen unsympatischen Darcy, Adam und Nathan und natürlich Vic! Ach ja, doch recht poetisch alles, die Kulisse, die vorangestellten Zitate - ich fühle mich wohl im Buch :)

Update 12:44 Uhr
Ich werde jetzt meine Tasche packen und mich auf zum Bus machen.
Da ich zwischen Team und meiner Gruppe heute zwei Stunden Leerlauf habe (super Planung, BTW) werde ich mein Buch mitnehmen und möglicherweise von unterwegs nochmal schreiben.
Ansonsten bin ich gespannt, wie es weitergeht und ob Konstanze und ich am Freitag weiterlesen werden und wie wir dieses beiderseitige Lieblingsbuch der Reihe weiter finden werden.

Update 16:26 Uhr
Ich habe tatsächlich noch etwas gelesen und fühle mich insbesondere bei den Briefen, die Lydia an ihre Mutter geschrieben hat, sehr an Sylvia Plath erinnert und bin gespannt, ob da noch mehr Parallelen auftauchen und Deborah Crombie möglicherweise sie und Virginia Woolf im Kopf hatte, als sie diesen Roman verfasste.
Ansonsten finde ich Gemma liebenswert eifersüchtig und dank Hazel auch durchaus selbstreflektiert dabei und dann doch wieder etwas trotzig wie schon im letzten Teil.
Aber das gehört wohl mir zu ihrer Persönlichkeit.

Jetzt muss ich mich aber noch etwas auf meine Gruppe vorbereiten und bin schon gespannt, ob es Freitag und wie es insgesamt weitergehen wird.

Update Freitag, 10:11 Uhr

Der heutige regnerische Freitag lädt förmlich zum eingekuschelten Lesen auf dem Sofa ein und Phoebe und ich machen genau das bei einem Porridge-Frühstück und diesem schönen Roman.
Gemma lernt gerade Vic kennen, die ich minütlich mehr mag und auch Kit, der ihr seltsam vertraut vorkommt. Ich denke neben der Lektüre immer noch sehr an Sylvia Plath und könnte mir vorstellen, dass ich mich nach diesem Buch auch mal wieder mit ihr beschäftigen werde.
Jetzt geht es aber erstmal weiter, die kostbaren Lesestunden nutzen ...

Update 10:48 Uhr
Am Ende von Teil 1 bin ich wie beim letzten Mal komplett erschüttert über den Tod von Vic, selbst wenn mir klar war, dass er kommen würde.
Ihre Art hat mir so gefallen, sowohl ihre Art zu leben als auch ihre Art mit ihrem Sohn und ihren Mitmenschen umzugehen.
Und ich frage mich auf der Krimi-Seite, wie jetzt all die Informationen, die sie zusammengetragen hat noch ans Licht kommen sollen...

Spätes Update um 12:37 Uhr
eigentlich muss ich jetzt schon unterwegs sein, um meine Tochter einzusammeln, aber ich habe mich festgelesen.
Ich habe übrigens mal recherchiert: die Parallelen zu Sylvia Plath habe ich mir nicht eingebildet und auch die Ähnlichkeit von Morgan zu Ted Hughes haben andere vor mir bereits bemerkt.
Ich bin gerade mal wieder an der Fakultät, wo Duncan mit der netten Sekretärin redet und auch andere, weniger angenehme Menschen trifft. Wobei Darcy bei dieser Begegnung nicht mehr ganz so unangenehm ist.

Jetzt muss ich schnell los und beende bedauernd die heutige Crombie-Lektüre - auf bald :)

Finish: Freitag, 18.10.19, 15:31 Uhr
In den letzten Tagen ist bei mir beruflich viel los gewesen und ich musste trotz Ferien arbeiten, was mich teilweise ganz schön überfordert und geärgert, gleichzeitig aber auch herausgefordert und mir geschmeichelt hat - sehr ambivalent.
Seit gestern bin ich dann auch noch von Halsschmerzen geplagt und das ist sehr nervig und unnötig. Aber heute wird es schon wieder besser und ich habe es in meiner Mittagspause geschafft, das Buch endlich zu beenden.
Ich hatte in den letzten Tagen immer abends vorm Einschlafen gelesen und war schon sehr gespannt auf die Auflösung. Der große Unsympath erweist sich dann auch als der Täter und die anderen sind alle mitschuldig aufgrund der Verheimlichung des ersten Mordes, welcher mich dann am Ende doch überrascht hat - ich hatte ihn wieder ganz vergessen. Zwar wurde von Verity erzählt, aber an sie gedacht habe ich eigentlich gar nicht mehr. Ich glaube, ich sollte mir angewöhnen, auf solche Fährten mehr zu achten.
Hmm, am Ende vom Roman bleiben ein paar unangenehme Gedanken. Zum einen die offensichtliche Nähe der Figur Lydias zu Sylvia Plath (schon allein der Name!), die mir persönlich zwar gefallen hat, die aber gleichzeitig auch nicht in der Danksagung erwähnt wird. Auch die nicht allzu verschleierten Parallelen zu "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt, (erschienen 1992), werden am Ende immer klarer. Da aber beide Elemente (sowohl die dramatische Sylvia Plath als auch die Story von der "geheimen Geschichte") so unglaublich toll sind, kann ich verstehen, dass Deborah Crombie sich da - bewusst oder unbewusst - hat inspirieren lassen.  Ich finde nur, sie hätte das ruhig auch am Ende sagen können (aber vielleicht macht man das nicht?). Und ich mag den Roman auch weiterhin sehr, sehr gern: ich finde die Figuren von Lydia, Vic, Kit und Nathan so toll gezeichnet, ich mag die College-Szenerie und ich mag den Verlauf, den Gemmas und Duncans Beziehung nimmt. Auch Duncan selbst gefällt mir langsam besser.
Also Fazit: ich mag den Roman weiterhin sehr gerne, es gelingt mir, beide Augen zuzudrücken, wenn es um die Ähnlichkeiten zu anderen Werken geht und ich würde den Roman jedem Liebhaber von entweder Sylvia Plath oder aber Donna Tartt empfehlen - mir macht es immer Spaß, Bücher zu lesen in denen Elemente, die ich sehr schätze, vorkommen.
Jetzt flitze ich mal rüber zu Konstanze und schaue, wie es ihr ergangen ist (sie ist sicher schon lange fertig ;) )

9/18/2019

Reread: Deborah Crombie "Kein Grund zur Trauer"

Endlich wieder ein Deborah-Crombie-Lesevormittag heute und ein "ganzer" Tag am Freitag.

Bis jetzt hat mein Plan gut funktioniert:
ich war laufen, habe meine wichtigsten Arbeitsdinge geregelt und bin jetzt bereit zum frühstücken in kätzischer Gesellschaft und zum Eintauchen in den nächsten und vierten Teil der Reihe:


Jetzt noch schnell bei Konstanze schauen, ob sie auch gestartet hat und dann geht es hier los.
Allerdings muss ich direkt warnen: hier wird gespoilert, daher bitte nur weiterlesen, wenn kein Interesse am Selberlesen besteht oder schon gelesen wurde :)

Habe schon die ersten Seiten bei oben abgebildeten Frühstück gelesen und bin froh, dass die Anknüpfung an die erste gemeinsame Nacht von Gemma und Duncan so nahtlos erfolgt und man das Gefühl hat, man wäre nie weg gewesen :)

Update 11:57 Uhr
Irgendwie ist es immer schwierig in so einen Lesetag reinzukommen - jedenfalls für mich.
Dann fällt mir doch dies und das ein, die Wäsche muss noch gewaschen werden, die  Mail noch beantwortet werden, dann noch mal kurz rüber zu Twitter - sie kennen das ;)
Aber grundsätzlich ist der Auftakt in den Roman sehr gut gelungen: man ist sofort am Tatort, findet sogleich etwas komplizierte familiäre Verhältnisse vor und bekommt den Eindruck, dass der Tote, auch noch ein Kollege von Duncan und Gemma nicht unbedingt ein Sonnenschein gewesen ist.
Zugleich die übliche Frustration Duncans, der nicht so recht zu verstehen scheint, warum Gemma so abwehrend gegenüber einer Beziehung ist und wie üblich erstmal verletzt und irgendwie depressiv darauf reagiert. *seufz * - das war mein Gefühl beim Lesen - ich hoffe sehr, dass Duncan mir bald wieder sympathischer wird :)
Das hier war gerade meine Tee-Mittags-Pause - damit ich mich nicht mit Mittagessen rumplagen muss, bevor ich um 13:01 Uhr den Bus nehmen werde:

Ein Orangentaler meiner Lieblingskonditorei (oder vielmehr der Rest davon, tatsächlich ist der noch von gestern) und dazu ein "Heartwarming"-Yogi-Tee

Ich werde heute hier nicht nochmal updaten sondern lieber noch ein paar Seiten lesen - Freitag geht es aber etwas intensiver weiter :)

Freitag, 10:17 Uhr
Heute geht es also weiter mit dem Reread - allerdings läuft mein Tag nicht so wie geplant und ich bin gerade etwas ärgerlich. Das lang ersehnte Paket mit dem Katzenfutter wurde mir nicht angekündigt, konnte deshalb nicht umgeleitet werden in den Schuppen und wird jetzt entsprechend in die Filiale gebracht, wo man es erst morgen einsammeln kann. Wie ärgerlich! Wir haben ja gerade eine Mäkel-Katze und darum wäre es so wichtig gewesen, diese Lieferung heute anzunehmen ... Und normalerweise ist der Paketbote auch nicht so früh - grmpf!
So, jetzt bin ich das schon mal los.
Leider hat es die Konsequenz, dass ich gleich eine kurze Pause machen muss (um 12  Uhr ca.), um dann doch noch schnell im Tierfutterladen vor Ort ein paar Dosen zu organisieren - sonst verhungert mir das Frida-Tier am Ende doch noch (der Magen knurrt schon sehr im Moment). Allerdings kann ich auch berichten, dass ihre nackige Stelle am Bein wieder zugewachsen ist und von daher die Futterumstellung und Stressreduzierung offenbar Wirkung zeigen.

Aber nun zum Buch: Ich habe schon während meines Frühstücks brav weiter gelesen bin aber natürlich wieder weit abgeschlagen ;)
Gerade erst bei Kapitel 5 angekommen habe ich noch nicht viel Neues zu berichten, außer dass mir gefällt, wie sympathisch Gemma auf alle wirkt (Darling und Geoff) und ich daher glaube, dass ich vor allem wegen ihr diese Romane von Anfang an so geschätzt habe.
Aber jetzt schnell weiterlesen - damit ich mal etwas voran komme :D

Update 14:19
Gerade komme ich sehr gut voran, begleite Duncan und Deveney bei ihrer Recherche über die gestohlenen Gegenstände, bei denen ich auch sofort an das Computerspiel von Geoff denken musste.
Gleichzeitig finde ich Duncan sehr selbstgefällig gegenüber seinem Kollegen und Deveney wird zunehmend unnötig stereoptyp geschildert, finde ich. Was mir nach wie vor in vielen Kleinigkeiten auffällt ist die schöne britische Szenerie: die Gemütlichkeit des Pubs, die Allgegenwärtigkeit des Tees, das rustikale Brot - genau die Gründe, warum ich so gerne Krimis lese, die in Großbritannien spielen.
Bei Gemma ertappe ich mich dabei, wie ich mich etwas wundere, dass sie ihren Sohn alleine bei Hazel läßt - zwar ist für mich spürbar, dass sie das bedauert und gleichzeitig kann ich mir das zum Beispiel gar nicht vorstellen - ich würde umkommen vor schlechtem Gewissen und Sehnsucht und das, obwohl ich durchaus manchmal oft froh über meine Auszeiten bin.
Mal so für ein paar Tage ganz woanders zu arbeiten (und das dann auch regelmäßig und spontan immer mal wieder) wäre für mich wohl so gar nicht denkbar.
Aber gut, da gibt es ja verschiedene Haltungen und ich bin froh, dass das bei meiner Arbeit nicht notwendig ist :D

Das Katzenfutter und -streu ist übrigens besorgt. Gleichzeitig die Zutaten für mehrere Abendessen, so das wir morgen nicht mehr los müssen - was für ein Glück :)

Update 9.10., 10:30 Uhr
Das überfällige Fazit zu dem Roman kommt heute, am nächsten Crombie-Lesetag.
Ich bin jetzt natürlich schon wieder etwas raus aus der Geschichte, aber ich weiß noch, dass sich meine Stimmung beim Lesen wieder so aufgebaut hat wie schon an den vorherigen Lesetagen. Es hat so etwas gemütliches, diese englischen Krimis zu lesen und wie Konstanze und ich schon herausgefunden haben, sind wir deutlicher kritischer dem armen Duncan gegenüber als beim ersten Lesen. Gemma hingegen ist weiterhin meine persönliche Heldin und ich mag sie sehr. Das Ende fand ich ganz versöhnlich, insbesondere das endlich das überfällige Gespräch stattfand.
Die Auflösung des Falls war mir schon ziemlich früh klar und mir tut es leid, das Lucy jetzt angeklagt wird. Gleichzeitig muss ich Duncan Recht geben, dass es wahrscheinlich so besser ist, damit sie mit dem Thema abschließen kann.
Jetzt freue ich mich sehr auf den lang erwarteten 5. Teil "Das verlorene Gedicht" :)

8/18/2019

Lesesonntag am 18.8.2019

Hallo von der Couch und aus dem Regen!
Der heutige Lesesonntag startet bei mir wieder mal wie üblich spät, nach einem Regenlauf in Begleitung vom "Schatten des Windes", gelesen von Uve Teschner, meinem liebsten Hörbuchsprecher (neben Simon Jäger und David Nathan) gab es eine gemütliche Frühstücksrunde mit anschließendem Spielen mit dem Bertchen, die wir dann irgendwann ins Bett bringen durften.
Jetzt ist erstmal Pause, später besucht die Kleine mit ihrem Vater noch die Großeltern, so dass ich etwas Lesezeit bekomme und ich habe mir geschworen, die Arbeit heute Arbeit sein zu lassen.

Außerdem läuft schon die Waschmaschine, das muss an Arbeit reichen ;)

Momentan werde ich von Katzen belagert:















Frida macht uns zur Zeit etwas Sorgen: Sie hat sich wieder den rechten Vorderlauf kahlgeleckt (also unter der Achsel, sozusagen) und wirkt insgesamt nicht so fit auf uns. Sie zieht sich viel zurück und kommt vor allem raus, wenn unsere Tochter schläft - dabei läßt diese sie meistens in Ruhe.
Wir geben ihr momentan zu jeder Mahlzeit Traumeel und haben gestern ein Wundspray besorgt, welches scheinbar nicht gut schmeckt - das Schlecken wird gefühlt etwas weniger. Trotzdem müssen wir, wenn es nicht besser wird, über einen Tierarztbesuch nachdenken und ggf. noch einmal mit so einem Kragen arbeiten, was Frida aber immer sehr stresst (beides.)
Bisher dachten wir immer, dieses "Kahllecken" hätte mit Futtermittelunverträglichkeiten zu tun (insbesondere kam es nach Trockenfutter-Konsum vor, wenn wir im Urlaub waren), aber vielleicht ist es doch nur Stress, da es zur Zeit gar kein Trofu für die beiden gibt.

Ansonsten ist sie aber im Prinzip wie immer: kuschelig, wenn sie dann unten ist, wild auf Essen (wenn sie es denn mag) und hat ihre Verhaltensweisen ansonsten beibehalten.
Tja, rätselhaft - irgendwie wollte ich es hier teilen, wenngleich man aus der Ferne ja nicht viel sagen kann.

Ich muss jetzt erstmal ein paar Seiten lesen, bevor das Kind schon wieder aufwacht...

Aber vielleicht noch kurz zum "Schatten des Windes": ich hatte das Buch zuerst damals bei Erscheinen (vor ca. 10 Jahren?) gelesen und fand es damals toll. Allerdings haben mich die weiteren Teile der Reihe nie interessiert - ich kann gar nicht sagen wieso. Das Hörbuch mit Uve Teschner wiederum hat sofort wieder meine Begeisterung geweckt und ich bin schon wieder mitten in der Geschichte angekommen und finde sie so magisch, wie beim ersten Mal.<3 p="">

Update 15:04 Uhr
Ich habe mich für "Nach dem Sommer" von Maggie Stiefvater entschieden, weiß aber noch nicht, ob ich dabei bleiben werde.
Es ist schon sehr ähnlich der Werwolf-Geschichte in Twilight und ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das nicht zu viel "Abklatsch" ist.
Aber jetzt rührt sich das Bertchen und ich mache mal schnell ein paar Flapjacks nach Konstanzes Rezept :) - danach geht es dann weiter!

Update 17:46 Uhr
Flapjacks genossen, Wäsche aufgehängt bzw. dem Trockner überantwortet und jetzt weiter mit den Wölfen. Sie überzeugen nicht ganz, aber sind vielleicht als Gute-Nacht-Lektüre geeignet...
Die Flapjacks sind heute richtig gut geworden :D Der Tipp, die Eier vorher aufzuschlagen macht wirklich einen großen Unterschied ...


Mein Lesetag ging sehr schnell vorbei - irgendwie ist es ja nie genug Zeit.
Aber es ist schön, dass es diese Tage gibt, sonst hätte ich heute sicherlich gearbeitet und so habe ich  zumindest wieder einmal ganz bewusst überlegt, welches Buch ich lesen muss (und zwar eines, welches nicht im weitesten Sinne ein Fachbuch oder ähnliches darstellt).

Ich freue mich schon auf nächsten Monat und wünsche allen noch einen schönen Abend!

7/22/2019

Reread: Deborah Crombie - Und ruhe in Frieden

Wie besprochen wird heute nach einem ersten Olderdissen-Spaziergang die Mittagspause zum erneuten Lesen von "Und ruhe in Frieden", dem dritten Teil der Reihe um Duncan Kincaid und Gemma James.
Ich bin gespannt, ob mich dieser Roman ebenso schnell in den Bann zieht, wie der letzte.

Geplant ist, dass ich in den nächsten Urlaubstagen die Mittagspause nutze um darin zu lesen und das ich diesen Blogpost dann jeweils erweitere. Konstanze und ich machen das gemeinsam, weshalb wir uns in den Kommentaren hier und bei ihr im Blog entsprechend austauschen werden.
Wer also nicht gespoilert werden möchte, weiß, was zu tun ist ;)

Update 15:21 Uhr:
Ich bin schon ganz gut in der Geschichte angekommen, Gemma ist nun auch da und spürt schon erstmalig ihr "Herz stolpern" als sie Duncan sieht - es ist so niedlich, diese schon sehr früh greifbare Liebesgeschichte.
Den Schleusenwärter fand ich höchst amüsant, Duncans seltsamen Spruch gegenüber Sherry hat mich verärgert, selbst wenn es ein Spaß war und er vielleicht damit auch nur Gemma ärgern wollte. Irgendwie passen solche Aussagen immer für mich nicht so gut zu dem Duncan, wie ich ihn mir vorstelle....

Ansonsten habe ich herausgefunden, dass Plummy gar keine Haushälterin sondern eine in Not geratene Verwandte ist (auch wieder ein bisschen ähnlich zu Agatha Christie), die sich liebevoll um die Kinder kümmerte, wie um die eigenen.

Julia wirkt natürlich höchst verdächtig, was sie ja fast augenblicklich als Verdächtige ausschließt :)

Ja, es macht Spaß, dieses Buch anzulesen und ich nehme es jetzt gleich mit in den Bus, wenn ich in die Stadt zu meiner Thai-Massage (ein Weihnachtsgeschenk) fahre.

Morgen geht es hier dann weiter :)

Update: Dienstag, 13:31 Uhr
Gestern abend habe ich noch im Bett ein paar Seiten weitergelesen und habe die atmosphärisch dichten Bilder von Julia kennengelernt. Also ihre "echten" Werke, nicht die, die sie für ihren und Con's Lebensstil verkaufen muss. Hier ist er wieder, der Schreibstil, der so eindrücklich und irgendwie für mich sehr künstlerisch ist und einem die beschriebenen Gegenstände und Personen sehr nahebringt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Update 14:39 Uhr:
Das Bertchen ist leider schon erwacht, die Pause damit um. Werde heute Abend noch weiterlesen und morgen dann weiterschreiben und lesen.
Die Hitze führt leider zu kürzeren Pausen ....

Update: Mittwoch, 14 Uhr
Momentan komme ich nicht so schnell voran wie gewünscht, die Mails von meinem neuen Arbeitgeber stressen mich gerade etwas und halten mich vom Lesen ab.
Gestern habe ich aber noch etwas weitergelesen und war ganz verzaubert von Gemmas Theaterbesuch "hinter den Kulissen" und muss gestehen, dass ich ganz verdrängt habe, das sie später so ein Opernfan wird.
Jetzt versuche ich, noch weiter einzutauchen. Gut ist, dass mein Termin heute nachmittag abgesagt wurde und ich daher heute eine längere Lesepause machen kann (Bertchen besucht heute die Großeltern ;) )

Update 18 Uhr
Nachdem mir heute das Hirn weggeschmolzen ist, habe ich nicht so viel gelesen, wie ich dachte und es fällt mir spürbar schwer mich zu konzentrieren.
Aber Freitag geht es hier weiter und ich habe mich trotzalledem an dem Buch erfreut und fand die Szene von Gemma und Duncan in der süßen neuen Wohnung von Gemma ganz reizend.
Ab Freitag also hoffentlich wieder mehr und Danke an Konstanze für ihre Geduld mit mir ;)

Update: Mittwoch, 7.8, 8:32 Uhr
Gestern Abend noch habe ich das Buch beendet.
Ich muss sagen, es war ein zähes Stück Arbeit zum Ende hin und ich habe mich viel über den Roman und insbesondere Duncan geärgert. Ich fand die ausgelegten Fährten sehr offensichtlich und die Art und Weise, wie Duncan mit Gemma und Frauen allgemein umgeht hat mir nicht gefallen. Das dann am Ende diese erste Nacht der beiden steht, passte für mich nicht so gut zum Verlauf, war irgendwie nicht schlüssig. An Gemmas Stelle wäre ich da jedenfalls wirklich nicht in Versuchung geraten ... Insgesamt fand ich den ganzen Band irgendwie bemüht und konstruiert.
Vielleicht lag es teilweise an meiner eigenen Zerstreutheit und meinem Stresslevel, weil ich jetzt wieder begonnen habe zu arbeiten und vorher die Bertchen-Betreuung Lesestunden weitgehend nicht möglich gemacht hat und möglicherweise hatte ich deshalb das Gefühl, die Geschichte sei nicht rund, nicht stimmig. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil wird und vor allem auch darauf, was Konstanze dazu zu sagen hat :)


7/10/2019

Reread: Deborah Crombie "Alles wird gut"

Weil es gestern so gut geklappt hat haben Konstanze und ich beschlossen, heute direkt weiterzumachen mit dem 2. Teil der Reihe von Deborah Crombie.
Auch hier kann ich nur vor Spoilern warnen - wir werden uns über die Erzählstränge und möglichen Verwirrungen oder Irritationen im Text und den Kommentaren unter diesem Post austauschen.
Wer den Roman also selber liest oder noch lesen möchte - einfach nicht weiterlesen :)


Nachdem ich das Bertchen heute morgen zur Tagesmutter gebracht habe, habe ich noch schnell meinen neuen Personalausweis eingesammelt und habe mir dann bei einem gemütlichen Couch- und Katzenfrühstück das 1. Kapitel von "Alles wird gut" zu Gemüte geführt. Ich finde, so feste Lesetage haben immer etwas Feierliches: man geht ganz bewusst vor, macht sich ein paar Snacks oder eben das Frühstück zurecht und legt sich alles in greifbare Nähe, damit das Lesevergnügen beginnen kann ...
An diesen Teil erinnere ich mich nur in Fragmenten, aber die Frau, um die es neben Duncan und Gemma geht, Jasmine ist mir noch gut im Gedächtnis, ich fand schon beim ersten Lesen, dass sie unheimlich viel Ausstrahlung hat und gut gezeichnet ist.
Allerdings ist der Auftritt ja leider nur sehr kurz - und doch so prägend ...

Mal sehen, wie es weitergeht...

Update 12:54 Uhr
Was mir beim heutigen Lesen auffällt ist eine gewisse Melancholie von Duncan und wie er auflebt, wenn Gemma in seiner Nähe ist.
Die erste Begegnung mit Sid hat mich auch ganz glücklich gemacht, genauso, wie ich es schön finde, dass Gemma es ist, die ihn aus der Reserve lockt und ihn ganz natürlich so nimmt, wie er ist.

Ich habe in der Zwischenzeit mein Mittagessen (gestern vom Bertchen verschmähte Pasta mit Zucchini) gegessen und merke, dass das verschnupfte Kleinkind mich ordentlich angesteckt hat - mir fallen beim Lesen immer wieder die Augen zu und ich fühle mich ganz matschig.
Es ist unglaublich nervig, wie oft ein Kind bei der Tagesmutter krank ist und leider unvermeidlich, sich da anzustecken - Hygiene hin oder her.

Aber ich lese weiter - wenn auch deutlich langsamer als gewöhnlich.

Für heute letztes Update 14:38 Uhr
Da ich gleich schon wieder los muss um das Bertchen einzusammeln, beende ich den heutigen Online-Lesetag schon einmal an dieser Stelle.
Dank Schnupfen habe ich heute nur gute 100 Seiten geschafft, bin aber schon voll wieder in der Geschichte drin, so dass ich heute vorm Einschlafen und morgen sicherlich immer mal wieder zu dem Krimi greifen werde. 
Ich finde die Art, wie der Roman aufgebaut ist ganz faszinierend. Wie Konstanze schon schrieb ist es die Mischung aus Beschreibungen der Hauptperson von Dritten aber auch lebendige Tagebuchaufzeichnungen, die das Bild der Jasmine immer weiter ausleuchten und man lernt dadurch das Opfer des Buches, welches einen schon auf den ersten Seiten gefangen nimmt, immer besser kennen und schätzen.
Die in den Kommentaren besprochene Melancholie von Duncan gefällt mir irgendwie: Wir haben ihn im ersten Teil als Youngster von Scotland Yard kennengelernt, der mit seinem Charme gefällt und dem alle Türen so ziemlich offen stehen, der aber ganz offensichtlich nicht ganz glücklich ist in seinem Leben. Er grübelt viel, hinterfragt sein Leben, ist immer mal wieder neidisch und eifersüchtig und man hat das Gefühl, dass er das zusammen mit dem Leser reflektiert und analysiert.

Es war ein schöner Lesevormittag für mich, wenngleich lieber etwas weniger gehustet und geschnieft und dafür mehr Seiten gelesen hätte, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend :)

Update am 21.7., 18:14 Uhr
Das Buch habe ich schon vergangenes Wochenende, aber seitdem fehlte mir die Zeit, meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Ich war ganz voller Spannung und Interesse und nutzte wirklich jede freie Minute zum lesen, so hatte mich der Plot gefangen genommen und die Geschichte um Jasmine mich gereizt. Auch war ich neugierig auf die Auflösung, wusste aber schon recht früh, dass wer es war, als der Sohn im Pflegeheim erwähnt wurde. 
Duncan und Gemma waren mir beide gleichermaßen sympathisch - die Melancholie von Duncan hatte ich ja schon weiter oben erwähnt. 
Für Gemma habe ich ganz viel Mitgefühl in ihrer schwierigen beruflichen und privaten Situation und habe ich gefreut, als ich am Ende ihre Lösung des Problems gelesen habe. Ich dachte irgendwie, dass sie jetzt schon zu Hazel zieht, aber das kommt ja erst noch.
Insgesamt fand ich den ganzen Roman atmosphärisch sehr dicht und finde es bewundernswert, wie Deborah Crombie ihre Figuren zeichnet. 
So oder so freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung mit dem nächsten Teil, den wir dann ab morgen in den Mittagsschlaf-Pausen weiterlesen werden :)
Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass mein Lieblingsband beim ersten Lesen "Das verlorene Gedicht" war, ich bin gespannt, ob es dabei bleibt ...

7/08/2019

Reread: Deborah Crombie "Das Hotel im Moor"


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!!!Spoilerwarnung!!
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Das wichtigste zuerst:
Es ist zu erwarten, dass in diesem Post gespoilert wird. Wer also den Roman noch lesen will oder gerade liest, dem wird geraten, nicht weiterzulesen.

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Bei einem der Lesesonntage hatte Konstanze von "Alles Außer Lyrik" erwähnt, dass sie gerne die Krimis von Deborah Crombie noch einmal komplett in einem Rutsch durchlesen möchte. Da ich die Bücher immer sehr geliebt habe, war ich natürlich sofort interessiert und habe mich drangehängt und so vor ein paar Tagen mit dem ersten Teil "Das Hotel im Moor" begonnen.

In dem ersten Kriminalroman der Autorin lernt man schon auf den ersten Seiten das sympatischste Ermittlerduo aller Zeiten Duncan Kincaid und Gemma James kennen und reist dann recht zügig mit Duncan in überraschende Ferien, wo man sich in einem exklusiven Time-Sharing-Ferienobjekt wiederfindet, in dem sich eine Agatha-Christie-würdige Gesellschaft eingefunden hat.

Schon bei den ersten Seiten fiel mir auf, dass ich das Buch vor einigen Jahren schon einmal "wieder" gelesen habe, die Figuren sind mir noch sehr nah und einzelne Formulierungen klingen ganz vertraut und so, als wäre es wirklich noch nicht lange her mit dem letzten Re-Read. Dennoch habe ich gerade (noch) keine Idee, wer der Mörder ist und erfreue mich sehr an Stimmung und Figuren und muss mich die ganze Zeit zusammennehmen, nicht in einem durchzulesen.
Da wir aber für heute einen gemeinsamen Lesemontag geplant haben, werde ich im Laufe des Tages sicherlich einige Fortschritte zu vermelden haben.

Wir werden uns über diesen Post und den Post bei Konstanze auf dem Blog über den Lesefortschritt und die Eindrücke austauschen, weshalb ja auch die Spoilerwarnung oben steht.
Der Post wird im Tagesverlauf immer mal wieder aktualisiert.

Update 12:31
So, da bin ich wieder. In der Stadt habe ich meinen wohlverdienten Morgenkaffee (in diesem Fall Cappuccino) genossen und dabei weitergelesen, ebenso wie auf der Rückfahrt und eben beim Mittagessen.


Im Buch ist bereits der zweite Mord passiert und die anderen Figuren sind teilweise immer noch sehr verdächtig. Duncan kann bei einem Telefonat nicht widerstehen, Gemma zu necken, was sich ingesamt etwas holprig anfühlt - das wirkt leider alles etwas hölzern und nicht so lustig. Aber zumindest geht die Handlung zügig voran und das Buch liest sich flott weg.








Ich habe eben erfahren, dass ich heute Abend alleine zu Hause bin, also kann ich theoretisch wirklich den ganzen Tag über immer wieder ein paar Lesestündchen einschieben - was für ein Luxus!

Ach - Off-Topic: zum Thema "es kommt anders als geplant" - bei meiner Supervision gab es ein Missverständnis: ich dachte, sie ist um 10 Uhr, die Supervisorin dachte, es wäre um 13 Uhr und so haben wir beschlossen, uns heute gar nicht zu sehen. Dafür habe ich aber unerwartet  leider mitbekommen, dass der tolle Klamottenladen, bei dem ich mich so großartig für die Prüfung eingekleidet habe, zum Ende des Jahres schließt. Also habe ich da rund um mich zu geshopped (neue Basics für den neuen Schrank und wirklich unglaublich günstig) und dazu noch zwei neue Pfannen erstanden, weil die alten leider an der Beschichtung schon diverse kleine Macken haben. Also ein durchaus erfolgreicher Vormittag :)
Katzengesellschaft am Crombie-Lesetag :)
Update 14:08 Uhr
Katzenbelagerung am Lesetag:

Update 19:30 Uhr:
Wie schon erwartet war der Nachmittag nicht so lesereich. Das Bertchen wollte abgeholt werden und danach war hier erstmal Holland in Not, weil die Stimmung dank neuerlichem Schnupfen total im Keller war.
Aber jetzt ist sie im Bett, das Essen ist vorbereitet (Caesars-Nudel-Salat, ein Glas von dem neuen, heute gelieferten Riesling) und ich gönne mir jetzt eine Folge "The Marvelous Mrs. Maisel". Danach werde ich weiterlesen :)




Update 9.7. um 17:46 Uhr
Gestern habe ich es nicht mehr geschafft, das Buch aufzuschlagen, weil ich mich bei Mrs. Maisel festgeschaut hatte - die Serie finde ich wirklich unterhaltsam.
Heute war dafür großer Friseur- und Wellness-Tag in der Stadt: erst war ich ganz entspannt beim Friseur, dann noch etwas Bummeln in der Stadt (allerdings fast ohne zu konsumieren ;) ) und dann habe ich in meinem Lieblingscafé noch einen Eintopf gegessen und dazu (wie auch während der Wartezeit beim Friseur) gelesen.
Da habe ich mich dann auch die ganze Zeit etwas geärgert über Duncans Flirterei (auch so völlig übertrieben, dass er sich gleich zu zwei Frauen gleichzeitig hingezogen fühlen muss und zusätzlich da noch Gemma ist, wo ja auch schon Gefühle erahnbar sind. *kopfschüttel *).
Die Auflösung des Falles fiel mir nicht plötzlich wieder ein, ich hatte zwar schon noch im Kopf, dass es etwas mit Hannah und der Klinik zu tun hatte, bin aber irgendwie nicht dahinter gekommen.
Ich sehe es übrigens so wie Konstanze, dass ich den unsympatischen Nash total überzeichnet und stereotyp finde und mir diese Art Polizeibeamte mittlerweile unangenehm vertraut vorkommt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich den ersten Teil der Reihe auch wirklich nicht so überzeugend finde. Im Zuge des Re-Reads hat es mir trotzdem Freude gemacht, weil ich die Charaktere ja "wiedergesehen" habe und mir dieses Wiedersehen - wie immer - Spaß gemacht hat.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die weiteren Teile und hoffe, wir finden schnell einen neuen Termin!!

6/16/2019

Lesetag am 16.6.2019



Guten Morgen liebe Sonntagsleser!
Heute bin ich mal wieder dabei beim sonntäglichen Lesetag :)
Nach viel Hin und Her und gefühlsmäßigem Auf und Ab habe ich die beruflichen Veränderungen jetzt mehr oder weniger auf dem Weg.
Ich habe mich für den neuen Job und gegen eine Rückkehr in die Klinik entschieden, was mir zwar im Herzen weh tut, aber am Ende doch vermutlich das Richtige sein wird für meine aktuelle Lebenssituation. Mich ärgert und enttäuscht es sehr, wie sich die Klinik quergestellt hat bzgl. der Teilzeitarbeit (im Sinne von: wir bieten Ihnen zwar einen Job an, aber zu unseren Konditionen und wenn die Ihnen nicht passen, dann haben Sie halt Pech gehabt.) Das Ganze wurde pseudo-fair verhandelt (wobei auch da eigentlich die Hauptinitiative von mir aus ging) und am Ende war für mich klar, dass ich es nicht würde machen können, wenn ich meine Integrität nicht aufs Spiel setzen wollte. So gehe ich jetzt mit schwerem Herzen, bin aber gleichzeitig froh und dankbar, dass mir auf dem Silbertablett eine Alternative geboten wurde, die mir zum Einen neue Tätigkeitsfelder erschließt und zum Anderen mir die größtmögliche Flexibilität ermöglicht, die mir im Zusammenhang mit Bertchen und auch eigener Freizeitgestaltung geradezu luxuriös erscheint.
Es ist eine merkwürdige Situation, aber mit jedem Tag, der ins Land geht denke ich, dass ich mich mehr mit der neuen Perspektive anfreunde und die alte verabschieden kann.

Gleichzeitig gehe ich gerade ein Projekt an, welches ich schon lange aufgeschoben habe: ich möchte meinen Kleidungsstil verändern und meinen Kleiderschrank entsprechend aufräumen und aussortieren. Dazu lese ich "the curated closet" von Anuschka Rees und als Reread noch einmal "magic cleaning" von Marie Kondo.
Seit Tagen falte und sortiere ich also T-Shirts, Pullover und Unterwäsche und freue schon an der neuen Ordnung im Schrank.
Am Tag vor meiner mündlichen Abschlussprüfung habe ich kurzentschlossen einen Einkaufsbummel gemacht und mich - ich glaube erstmalig - in einem Geschäft beraten lassen. Und was soll ich sagen: ich habe gelernt, dass alleine eine richtig passende Hose schon einen so großen Unterschied macht. Ich muss zugeben, dass ich häufig bis immer Schnäppchen gekauft habe. Und so schön es ja auch ist, zu sparen, ist es doch oft ein Kompromiss, der dazu führt, dass man die Dinge nicht so oft trägt.
Es geht bei "the curated closet" darum, einen Kleiderschrank zu haben, der gar nicht so wahnsinnig umfangreich sein muss oder soll sondern eben aus guten Stücken besteht, die gut passen, lange halten und miteinander unproblematisch kombinierbar sind. In dem keine Dinge sind, die vielleicht irgendwann mal wieder passen oder die man nur des Anschaffungspreises wegen behält.
Mein Ziel ist es, mir  um meine Kleidung nicht mehr so viele Gedanken zu machen sondern einfach morgens meinen Schrank aufzumachen, dem Wetter entsprechend ein paar Kleidungsstücke auszuwählen und mich wohlzufühlen.
Und ich merke jetzt schon, dass mir das gut tut. Das ich Teile wiederentdecke, die ich schon vergessen hatte, dass ich Dinge wieder anziehe, von denen ich dachte, dass ich sie nicht mehr tragen kann.
Grundsätzlich ist es ein Langzeitprojekt, ich möchte nicht in einem Rutsch diesen Schrank entwickeln sondern nach und nach dorthin kommen.
Also ja, das läuft ganz gut an, wenngleich es natürlich erstmal Chaos verursacht. (Beim Sortieren und Falten höre ich übrigens "Lady Midnight" von Cassandra Clare, was mich nicht umhaut, aber gut unterhält).

Lesetechnisch bin ich gerade kreuz und quer unterwegs. Nachdem ich kürzlich "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara zu Ende gelesen und gehört habe, war ich ziemlich erschöpft. Das Buch ist großartig und schrecklich zugleich und danach war mir mehr nach leichter Lektüre zumute. Darum habe ich "Das Wolkenschloss" von Kerstin Gier begonnen, "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow und noch nicht begonnen habe ich mit "H wie Habicht" von Helen Macdonald. Eine bunte Mischung. Ach ja, und von Walter Moers liegt hier noch "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr", in welches ich aber leider irgendwie nicht reinkomme. Die Sache mit Walter Moers ist bei mir ähnlich wie bei Terry Pratchett: ich muss in der Stimmung dafür sein. Aber das kommt schon noch.
Jetzt schaue ich erstmal, was Ihr so lest und werfe mich dann aufs Lesesofa (die Sonne versteckt sich gerade etwas).

20:09 Uhr
Ich hatte einen schönen, für meine Verhältnisse recht lesereichen Sonntag. Die ganze Mittagspause über habe ich im Wolkenschloss verbracht und mir gefällt die Atmosphäre des leicht altertümlichen Luxushotels in den Bergen.
Danach wurde etwas im Kleiderschrank aufgeräumt und später dann Eis (Joghurt-Erdbeer :) ) gegessen.
Dann wurde auch schon fast das Bertchen gebadet, mit Abendessen versorgt und die Schublade weiter eingeräumt.
Und jetzt schauen wir "Good Omens" und essen dazu Salbeignocci - wie immer köstlich :*

Es war ein schöner Lesetag, nicht so kommunikativ wie sonst, aber trotzdem sehr entspannend.
Habt alle morgen einen schönen Start in die Woche und einen angenehmen Restabend!

5/16/2019

Nach der Prüfung ist nicht mehr vor der Prüfung

Nun ist es also geschafft.
Fertig.
Finis!
Keine Prüfung mehr - wenn es nach mir geht, nie wieder!

Ich merke, wie die Erschöpfung sich langsam Bahn bricht, nachdem ich jetzt die letzten Wochen nochmal durchgelernt habe. Alles lesen, was mir in die Hände fällt, versuchen zu verstehen und es in meinen Sprachgebrauch zu integrieren für die mündliche Prüfung.

Am Ende war die mündliche Prüfung eben eine mündliche Prüfung. Mit aller Nervosität, Unsicherheit und Befangenheit, wie ich es schon aus dem Studium von mir kenne.
Mit dem Gefühl, vor diesen klugen Prüfern ganz klein zu sein und sich nicht gut ausdrücken zu können.
Aber gut, ich kenne das von mir und ich habe auch nicht damit gerechnet, dass ich mich da so gut wie in meiner Lerngruppe fühlen würde.
Von daher: ja, es ist geschafft. Ich habe trotz meiner Prüfungsangst, trotz all den verschnupften Nasen, den familiären Tragödien, den komplizierten Fragen zu meiner beruflichen Zukunft in den letzten Wochen eine richtig gute Leistung abgeliefert und bin jetzt fertig mit meiner Weiterbildung.
Bin jetzt angekommen an der Stelle, in der ich mich im Wintersemester 2006/2007 sicherlich nicht zu sehen erwartet hätte. Da war für mich noch klar, nach dem Studium hänge ich sicher nicht noch eine fünfjährige Weiterbildung dran und zahle ein kleines Vermögen dafür.
Das konnte ich mir nicht vorstellen. Und trotzdem war dieser Weg für mich dann doch genau der richtige.

Jetzt geht es also weiter. Hier und da noch kleine Fortbildungen, aber doch beginnt nun ein ganz neues Leben. Ich bin nicht mehr in Weiterbildung, sondern nun ganz und gar im Erwachsenenleben angekommen. Da ist ein kleines Bertchen, eine Beziehung, ein Haus, ein neuer Job. Zwei Katzenschweinchen, die uns fast seit Beginn meines Studiums begleitet haben.

Hier ist auch ein neues Ich, welches im Studium und vor allem in der Weiterbildung gewachsen ist, sich verändert hat und neue Seiten an sich entdecken durfte. Selbstvertrauen, Mut, eigene Bedürfnisse, eigene Grenzen, die eigene Geschichte verstehen und bewusst weiterschreiben. Das alles ist neu und anders.
Und doch weiß ich, dass auch die alten Geschichten, die traurigen und unsicheren Gefühle mir immer mal wieder über die Schulter schauen werden. Man wird das nicht los, man gibt es leider nicht mit der letzten Prüfung ab. Oder sollte ich zum Glück sagen? Es begegnet mir immer wieder. Doch weiß ich nun besser darüber Bescheid und erkenne es, wenn ich aufgrund alter Geschichten möglicherweise irrational handle oder alte Gefühle auftauchen, die durch nichts zu begründen sind in der aktuellen Situation.
Es ist wie ein neues Paar Schuhe. Schuhe, die sehr ähnlich zu den alten sind, aber doch neuer und stabiler. In die sich zwar immer wieder ein paar Steinchen oder Fussel verirren, die dafür aber jetzt richtig gut sitzen und mir Halt geben. Und gut aussehen tun sie auch - was will man mehr. Ich muss mich nur gut um sie kümmern, sie vernünftig einlaufen und nicht aus Bequemlichkeit die alten wieder hervorkramen ;)
Ich habe den Blog hier im Studium begonnen und war zwischendurch schon oft in Versuchung, ihn zu schließen. Und jetzt bin ich froh, dass er noch da ist. Und ein Zeugnis dieser ganzen Zeit darstellt.

Ich hoffe, hier zukünftig wieder mehr zeigen zu können. Mich mit neuen Dingen zu befassen (meine Nähmaschine wartet, ebenso wie die neuen Bücher, die ich mir gestern in der Stadt gekauft habe). Auch habe ich mir ein paar Kochzeitungen besorgt, weil ich Lust habe, wieder mehr zu kochen und zu backen.

Ich freue mich auch darauf, sowohl mit den Schweinchen als auch mit dem Bertchen mehr Geduld haben zu können. Wenn die Kleine mehr Zeit braucht morgens oder meint, schon um halb acht aufstehen zu müssen, ist das nicht schlimm. Denn ich muss nicht noch in der Stunde bis zum wegbringen in meine Skripte schauen und habe Zeit, um mit ihr zu spielen oder eben für eine halbe Stunde aufzupassen, dass sie sich beim "selber" anziehen nicht selbst fesselt oder sich irgendwo stößt. Das macht dann einfach mal gar nichts und das tut mir sehr gut. Und es ist einfach viel entspannter geworden, weil meine eigenen Nerven sich langsam beruhigen und ich nicht mehr so schnell an meinen Grenzen bin.

Dafür nehme ich mir jetzt noch einmal bewusst Zeit, bevor der neue Job beginnen wird. Das wird vermutlich erst im August soweit sein, also habe ich noch etwas Zeit und Gelegenheit. Ich werde das sehr genießen und kann mich jetzt darin üben, wie das ist, Wochenenden zu haben. Sich einfach treiben lassen dürfen und mal keine Leistung bringen zu müssen. Wenn ich das so schreibe, wirkt es auf mich absurd - ich weiß, dass das selbstverständlich ist und doch fühlt es sich gar nicht so leicht an.

Nun ja. So weit erstmal. Jetzt schaue ich mal in meine neuen Bücher :)

4/21/2019

Lesesonntag am 21.4.19




Eigentlich kann ich heute gar keinen Lesesonntag machen: Wir müssen gleich schon wieder los zum Osterkaffee und haben heute vormittag die Terrasse frühjahrstauglich gemacht und die Urlaubswäsche gewaschen. Bei allem fleissig unterstützt vom Bertchen :)

Oben seht Ihr ein Bild von der Ostsee in Schleswig-Holstein, wo wir die letzte Woche verbracht haben. Es war  - wie eigentlich immer - wunderschön und das Wetter wurde täglich besser und der Wind weniger, so dass man sich schon ab Dienstag im Windschatten im T-Shirt aufhalten konnte.

Gelesen habe ich in der letzten Zeit vor allem in meinen Fachbüchern, weil ja noch die mündliche Abschlussprüfung meiner Weiterbildung ansteht, sowie den neuesten Krimi von Elizabeth George "Wer Strafe verdient" (der 20. Fall). Das ist eine gute Bettlektüre und bietet sich zwischendurch gut an, um auf andere Gedanken zu kommen.

Ansonsten geht hier gerade vieles drunter und drüber: Arbeitsentscheidungen wurden getroffen (mit teilweise schwerem Herzen), eine Verwandte ist verstorben, Bertchen wollte im Urlaub nicht schlafen und ich habe erfahren, dass ich zumindest den schriftlichen Prüfungsteil gut bestanden habe. Mein Heuschnupfen war dieses Frühjahr so schlimm wie noch nie, wird aber langsam etwas besser.
Das Leben dreht sich hier also gerade sehr schnell und ich werde froh sein, wenn die Fahrwasser irgendwann mal wieder ruhiger werden.

Ich schicke liebe Grüße und werde den nächsten Lesetag voll auskosten und vorplanen, so dass ich Lesezeit habe :)
Euch einen schönen Oster-Lesesonntag und eine gute Zeit bis dahin :)




3/17/2019

Lesesonntag am 17.3.2019

Wieder mal ein schön verregneter Lesesonntag, besser kann es ja kaum sein :)
Mein Wunsch war auch, dass ich nach der Prüfung letzten Donnerstag bitte noch ein paar Regentage haben möchte, damit ich mich ganz entspannt mit Büchern oder Serien aufs Sofa packen und der Stress abfallen kann.
So ist es dann auch gekommen, wenngleich ich mich wundere, wie lange ich brauche, um wieder im Normal-Modus anzukommen: bislang habe ich täglich Kopfschmerzen und fühle mich körperlich sehr erschöpft. Aber es war ja auch eine große Prüfung von der viel abhängt.

Lesetechnisch weiß ich noch nicht, was heute auf mich zukommt:
Mary Roberts Rinehart mit der "Die Wendeltreppe"
Jean-Luc Bannalec mit "Bretonische Verhältnisse"
Juli Zeh mit "Neujahr"

???
Ich bin unschlüssig, werde mal kreuz und quer reinlesen.

Vielleicht hilft mir ja eine von den beiden bei der Entscheidung :)

Update 17:15 Uhr
Nach einigen zögerlichen Versuchen bin ich dann doch bei Mary Roberts Rinehart mit "Die Wendeltreppe" gelandet und erfreue mich wieder einmal an den skurrilen Charakteren und Szenen, die sie entwirft.
Ich dachte immer, ich würde das Buch schon kennen, aber bislang ist es mir vollkommen unbekannt, was natürlich auch sehr schön ist.

Eben gab es Konstanzes Flapjacks (allerdings mit Blaubeeren) und eine kurze Gartenrunde mit dem Bertchen, als die Sonne für einen Moment draußen war.


Ich habe ein neues Buch begonnen, mich aber auch noch in Gedanken viel mit meinem Wiedereinstieg ins Berufsleben ab August beschäftigt. Ich muss das kommende Woche für mich klären und musste mich dementsprechend damit noch einmal auseinandersetzen. Daher war der Lesetag für mich nicht so sehr ein Lesetag sondern viel mehr ein Orientierungstag, den ich aber dennoch genossen habe. Auch habe ich die letzten Geburtstagsgeschenke für meinen Freund organisiert und finde mich daher insgesamt doch sehr produktiv :)

Heute abend gibt es vermutlich Pasta mit Thunfisch-Tomatensoße und den Münsteraner Tatort dazu.
Frida ist zur Zeit leider nicht so schläfrig wie auf dem untenstehenden Foto, da sie dauernd versucht uns dazu zu bewegen, sie zu füttern (deutlich vor der Zeit, versteht sich ;) ).





























Habt noch einen schönen Lesetag und vielleicht liest man sich ja in vier Wochen wieder :)

2/17/2019

Lesetag am 17.2.19

Mein heutiger Lesetag begann deutlich später als üblich und geplant, da unsere Tochter deutlich früher wach war, als erwartet.
Also hieß es erstmal frühstücken, spielen und nur eine kurze Lesezeit als die beiden einen kleinen Spaziergang gemacht haben.

In der Zeit konnte ich aber schon mein erstes Buch des Tages beinahe beenden, es handelte sich um "Frida Kahlo. Eine Biografie" von Maria Hesse. Das Buch hatte ich mir zu Weihnachten gewünscht und es aber bislang nicht geschafft, in Ruhe hineinzuschauen. Wie man sehen kann sind die Seiten mit vielen sehr schönen Illustrationen gefüllt und die muss man genießen und genau betrachten, was ich dann ab ca. 11 Uhr getan habe. Der Text ist recht überschaubar und doch habe ich wieder neue Aspekte aus Fridas Leben erfahren. Vielleicht gar nichts wirklich Neues, aber möglicherweise einfach Dinge, die ich schon wieder vergessen hatte. Das Buch hat mir sehr gefallen, auch die Offenheit, mit der die Autorin bereits im Vorwort einräumt, dass sie eine Mischung aus den Fakten und der Wahrheit, wie Frida sie erlebt und wahrgenommen hat, haben mir gefallen. 


Und weil das so gut klappt, werde ich jetzt noch etwas in eine Leihgabe von Natira hineinblättern: ein Comic von Vanna Vinci "Frida. Ein Leben zwischen Kunst und Liebe" zum gleichen Thema - heute wird also ein Frida-Tag :)

Leider ist es nur ein halber Lesetag, da wir heute Nachmittag zum Kaffeetrinken bei ehemaligen Nachbarn eingeladen sind, aber ich werde mich hier noch einmal melden.

Update 20:12
Nach einem wirklich schönen Kaffeetrinken bei unseren ehemaligen Nachbarn, sitze ich jetzt in der Küche und schreibe mein letztes Update für heute.
Zuvor hatte das Bertchen noch angenehm lange Mittagsschlaf gehalten, so dass ich in Ruhe noch in Vanna Vinci's Frida-Comic lesen konnte. Es fühlte sich sehr intensiv an, weil ich ja zuvor schon in der Biographie viele der Fakten gelesen hatte und noch so drin war.
Als es dann Zeit war loszufahren, habe ich die kleine Motte geweckt und wir hatten einen sehr schönen Nachmittag mit zwei ausgesprochen leckeren Kuchen, viel Spaß und so viel Gerede, dass es plötzlich schon kurz vor sieben war.
Unser Abendessen, "Pizza-Gnocchi" nach diesem Rezept von der Küchenchaotin ist im Ofen und ich habe die Zeit genutzt, eine kleine Blogrunde zu machen.
Ich finde die Lesesonntage immer sehr schön und habe mir den Termin mit Wiederholung schon lange fest eingetragen im Kalender. Ich kündige früh genug an, dass ich an dem Tag etwas Zeit zum Lesen brauche. Mal klappt es besser, mal klappt es schlechter, aber es ist immer wieder schön und eine gute Auszeit für mich - jetzt so kurz vor der Prüfung war es auf jeden Fall genau das Richtige und ich bin froh, dass ich mich heute gegen meine Lernkarten und für Frida Kahlo entschieden habe. Ich freue mich schon auf das nächste Mal - dann ist ja wieder ein Prüfungsteil hinter mir.

Unser Essen war lecker und wirklich, wie im Rezept angekündigt, sehr, sehr schnell gemacht und unkompliziert. Allerdings würde ich beim nächsten Mal die Tomatensoße vorher etwas kochen, damit sie noch aromatischer wird. Aber dann wäre es natürlich nicht mehr so schnell gemacht ;) Von daher: kann man auf jeden Fall machen. Ach ja, ich habe den Mozarella mit Parmesan ersetzt.
Also seit langem mal wieder ein "Etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben", was auch gut funktioniert hat und lecker war :) Vielleicht in Zukunft wieder mehr davon.

Ich wünsche allen morgen einen guten Start in die Woche und einen schönen Rest-Leseabend!

1/20/2019

Lesesonntag am 20.1.2019

Einen schönen sonnigen und klirrend kalten Lese-Sonntag haben wir ja heute!
Ich bin schon lange wach und habe - dank meines Hustens bin ich nach unten umgezogen um nicht alle zu wecken - schon viel Zeit mit "Rubinrotes Herz, eisblaue See" von Morgan Callan Rogers verbracht.
Ich hatte das Buch vor einiger Zeit als Hörbuch gehört und da hatte es mir gut gefallen. Eine Freundin von mir sagt heute noch, dass es gemein von mir war, ihr dieses Hörbuch zu empfehlen, da es ein ziemlich trauriges Ende hat.
Bis heute weiß ich nicht, was so schlimm an dem Ende ist (habe aber eine Vermutung) - ich weiß  nur, dass es mich damals nicht so sehr aus der Fassung gebracht hat, es war wohl irgendwie für mich schlüssig so. Nun gibt es aber ein weiteres Buch von der Autorin mit dem Titel "Eisblaue See, endloser Himmel", welches bei meiner Online-Bibliothek als Doppelband vorliegt, so dass ich nun noch einmal komplett von vorne angefangen habe. Und wieder begeistert mich die Stimmung in dem ersten Teil sehr und macht mir Freude.
Zur Zeit habe ich ohnehin ein Faible für Bücher, die im nördlichen Amerika oder Kanada spielen und dahin passt das Buch ganz gut, da es an der Küste Maines verortet ist.

Aber eigentlich ist das mein "Abend-Buch", welches ich auf dem Tablet lese, für heute habe ich mir stattdessen "Heimliche Versuchung" von Donna Leon, den siebenundzwanzigsten Fall für Guido Brunetti vorgenommen, welches ich überraschenderweise noch nachträglich zu Weihnachten von meinem Freund bekommen habe. Ich freue mich sehr darauf und auch wenn die Zeitrechnung natürlich hinten und vorne nicht passen kann (Brunetti sollte längst im Ruhestand sein ;) ), lese ich die Reihe mittlerweile wieder sehr, sehr gerne!

Der Tag war bislang entspannt: entspanntes Frühstück (allerdings mit dem Problem: Bertchen will mittlerweile alles alleine machen, was bisweilen schwer auszuhalten ist ;) ), danach eine Duplospielrunde und jetzt schläft sie auch schon wieder, weil sie gleich losziehen wollen in den Wildtierpark. Ich hatte das von langer Hand geplant und meinen Freund frühzeitig gebeten, sich doch mit den anderen Vätern mal zu verabreden, damit ich heute Nachmittag ein bisschen Lesezeit habe. Und, siehe da: Planung hilft und es hat geklappt.

Das Lernen geht gut voran - viele der ekligen Themen habe ich schon mal abgefrühstückt (z.B. Statistik ;) ) und ich muss mal sehen, ob ich nachher noch ein bisschen was mache oder nicht.

Erstmal geht es jetzt nach Italien, mal sehen, was Paola wieder feines kocht und welchen Wein Guido dazu auswählt :)

Update 19:02
Mein Lesetag neigt sich dem Ende entgegen, aber ich bin sehr für eine zeitnahe Wiederholung. Natürlich habe ich nicht nur gelesen, aber doch recht viel, bin schon ganz in den neuen Brunetti eingetaucht und habe mich informiert, wie man das dort erwähnte Rezept mit dem Rosenkohl (Cavolini di bruxelles alla besciamella) macht, allerdings werde ich mich auf die Jamie-Oliver-Variante beschränken, da ich die Béchamel-Sauce in diesem Fall nicht wirklich brauche.
Ansonsten macht mir das Buch unheimlich viel Spaß und ich bin froh, dass ich noch ein bisschen Zeit in Venedig verbringen werde. Nebenbei habe ich die Kind-freie Zeit noch genutzt zum Bett beziehen, Tomatensoße kochen und Kleinigkeiten erledigen, die ich sonst oft nicht schaffe.
Es war ein schön entspannter Nachmittag, und als das Bertchen zurückkam war es ganz schön durchgefroren und musste sich aufwärmen.
Ich hoffe, so etwas klappt noch öfter, denn es hat mir gut getan und mir vielleicht auch etwas beim gesund werden geholfen - das werde ich sehen.
Was ich auf jeden Fall nicht getan habe ist, in meine Bücher und Klausurfragen zu schauen und aktuell finde ich das ganz großartig - ich hoffe, das sehe ich morgen noch genauso.

Jetzt gleich gibt es TK-Pizza (habe gestern schon leckere Flammkuchen mit Porree und Feta gebacken, da darf es heute weniger aufwändig und weniger gesund sein ;) ) und dazu schauen wir vermutlich noch etwas "Weißensee".
Aber erstmal mache ich noch eine schnelle Blogrunde bei den von mir doch sehr vernachlässigten Mitlesern.
Bis in vier Wochen - hoffentlich :)