9/16/2018

Lesetag 16.9.2018

Einen wunderschönen herbstlichen Sonntagmorgen!
Auch wenn es nicht kühl ist fühlt sich die Luft heute draußen irgendwie herbstlich und fühlt sich irgendwie ganz nach Herbst und kühleren Tagen an.

Den heutigen Lesetag habe ich begonnen mit einer entspannten Lesestunde im Bett mit "Kämpfen" von Karl Ove Knausgård. Ich war ja schon vor einigen Monaten in dem Dilemma, dass ich das Buch zwar gerne weiterlesen wolte, dieses aber im Mittelteil unglaublich langatmig und, sagen wir mal, wenig interessant, war.
Kürzlich sprach ich mit einer Freundin über dieses Problem und sie sagte mir, dass sowohl sie als auch auch ihr Freund den nervigen Mitttelteil einfach übersprungen hätten, weil es auch in ihren Augen nicht lesbar sei.
Das hat mich dann etwas beruhigt und nun bin ich im letzten Drittel des Buches und finde es wieder so toll und bin ganz begeistert, so dass ich mir die ersten fünf Teile der Reihe jetzt auch für mein Bücherregal gekauft habe (bislang hatte ich sie nur online ausgeliehen).

Nachdem unser kleines Mädchen dann um 8:30 aufstehen wollte, haben wir uns in Ruhe fertig gemacht, mit ihr gefrühstückt und albern jetzt gerade etwas mit ihr herum.
Gleich möchte ich mich das erste Mal an ein Kuchenrezept von einer schon lange verstorbenen Großtante aus Hamburg herangwagen für einen gedeckten Apfelkuchen und wenn die kleine Maus ihren Mittagsschlaf macht, werde ich mich wieder mit Karl Ove Knausgård und seinem Kampf beschäftigen.

Soweit zu meiner groben Tagesplanung.
Vorher schaue ich nochmal kurz bei anderen potentiellen Mitlesern vorbei ...


Update 15:08 Uhr



Der Kuchen ist nun fertig und er war so aufwändig wie erwartet ... Ich bin ja immer nicht so der Freund von der Arbeit mit Teigplatten, da dort immer so viel schief gehen kann. Aber es hat funktioniert, ich habe schön meditativ dabei Apfelmus gekocht (aus Äpfeln aus dem eigenen Garten von unserem schon sehr tragfreudigen Mini-Apfelbaum ;) ) und mich von Uve Teschner nach Natchez ("Die Sünden von Natchez" von Greg Iles) entführen lassen. Jetzt bin ich gerade total in der Geschichte drin und merke, dass es mir schwerfällt, wieder in den Knausgård hereinzufinden.

Ich weiß, dass die Bücher sehr kontrovers gesehen werden und das sich viele fragen, warum man das lesen sollte. Ich weiß nicht, ob "man" es lesen sollte - ich weiß nur, dass ich lesen musste und wollte, weil mir die Bücher viel gegeben haben. Irgendwie ist das wohl eine von diesen "man liebt es oder man hasst es"-Sachen und mich haben die Einblicke, die er uns in sein Leben gewährt, begeistert. Aber da muss jeder für sich selber schauen. 

Unser Mausemädchen schläft noch brav, daher geht es wieder nach Malmö zurück - ich brauche wahrscheinlich nur ein paar konzentrierte Minuten.

last Update 19:16 Uhr:
Ich habe diesen herrlichen Tag nach dem Backen in erster Linie im Garten verbracht. Lesend, spielend und zwischendurch Kuchen essend.
Nach Malmö ging es nach ein paar konzentrierten Seiten dann ganz schnell und ich habe das Buch sehr genossen. Ich bin noch nicht ganz durch und scheue mich auch etwas, die letzten Seiten zu lesen, denn dann ist es endgültig vorbei. Aber vielleicht fange ich dann nochmal von vorne an mit dem ersten Teil - wer weiß.
Zugleich habe ich eigentlich gerade große Lust, mein Hörbuch weiterzuhören, denn dort ist es gerade auch sehr spannend, aber mein Abendessen möchte nur aufgewärmt werden (Linsensuppe von meiner Mutter) und da lohnt es sich nicht. Aber es war ein toller Lesetag und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es auch ein entspannter Familientag war - alles schön ausgeglichen und relaxed.


Das Bertchen (Kosename für unser Mädchen) schläft schon brav, die Schweinchen machen Parallel-Schlafen auf dem Kratzbaum (auch ein seltener Anblick, da Frida den Kratzbaum meist meidet) und so habe ich jetzt noch ein paar Minuten um mich für heute von Karl Ove Knausgård zu verabschieden.


Vom Lesetag verabschiede ich mich heute auch - es war wie immer sehr schön und ich danke für die freundlichen Kommentare :)

Allen noch einen schönen Rest-Sonntag und bis in vier Wochen hoffentlich!

8/19/2018

Lesetag am 19.8.2018

Endlich wieder ein Lesetag - von mir von langer Hand vorbereitet, so dass ich heute tatsächlich ein paar Stunden frei habe und mich ganz meinen aktuellen Buchprojekten widmen kann.

Der Morgen startete entspannt mit einem gemütlichen Kaffee und einem ausschlafenden Kind, so dass ich ganz in Ruhe schon ein paar Seiten in Austers "4 3 2 1" lesen konnte.

Danach Frühstück auf der Terrasse (begleitet von gierigen Wespen) und jetzt sitze ich endlich hier draußen am Tisch und kann ein paar Zeilen schreiben und mich dann wieder in meine Bücher stürzen.

Die letzten Wochen waren sehr aufregend, denn unser kleines Mädchen wird immer größer und selbstständiger: sie ist in ihr eigenes Zimmer umgezogen (nachdem sie mir gezeigt hat, das ich sie eigentlich doch mehr störe ;) ), geht zur Eingewöhnung zur Tagesmutter (findet sie super) und macht die ersten echten Schritte alleine (während ich das hier schreibe). Es ist unglaublich - schön und auch etwas traurig, denn ein neues Kapitel beginnt und dieses hier endet mit allen schönen und anstrengenden Seiten unwiderruflich.

Damit bekomme ich auch mehr Zeit für mich und mein altes Leben zurück: ich arbeite wieder mehr, beginne langsam, mich auf die Prüfung im Frühling vorzubereiten und stelle fest, dass ich mein Gehirn erst wieder ans effektive und organisierte Denken gewöhnen muss. Diese ständigen Rollenwechsel in den letzten zwei Jahren sind gar nicht so leicht wegzustecken, wie man es vielleicht denkt.

Das Lesen von Romanen geht schon wieder gut: in den letzten Wochen habe ich die Everflame-Reihe von Josephine Angelini verschlungen (für mich ein Page-Turner, obschon die Geschichte einige gewöhnungsbedürftige Elemente hatte) und jetzt habe ich verschiedene andere Bücher auf meinem iPad. Neben Paul Auster mit "4 3 2 1" steht noch "Wenn die Nacht in Scherben fällt" von Anika Beer auf meiner Liste.
Mal sehen, welches Buch mich heute am meisten ansprechen wird....

Update 14:53 Uhr
Ich bin mittlerweile auch nach drinnen umgezogen und habe es mir auf dem Sofa mit ein paar Knabbereien und dem Tablet gemütlich gemacht. Um mich herum die Katzen, die schlafen und schnurren und die Ruhe genießen, wenn das kleine Mädchen ihren Mittagsschlaf macht. Dabei lese ich "Wenn die Nacht in Scherben fällt", ein Jugendbuch über das Klarträumen, welches mir eine Freundin empfohlen hat. Die Silber-Reihe von Kerstin Gier mochte ich sehr gern und habe die Leichtigkeit und den Humor sowie die Faszination des Klarträumen sehr genossen. "Wenn die Nacht in Scherben fällt" ist deutlich düsterer und ernster, den leicht amüsierten Ton trifft es nicht, will es vielleicht auch gar nicht treffen. Irgendwie kommt einem das Klarträumen in diesem Buch deutlich gefährlicher vor und auch in dem Wach-Leben der Hauptfigur sind Gefahren vorhanden: die Protagonistin wird mit häuslicher Gewalt gegen einen Mitschüler und Freund konfrontiert und so etwas ist auch immer nicht so leicht zu lesen.
Bis jetzt bin ich etwas zwiegespalten - nach gut 100 Seiten habe ich jetzt langsam Lust, auf etwas anderes und werde gleich zu Paul Auster switchen.

Entspannte Schlafzeit mit dem Frida-Häschen

Update 17:45 Uhr
Nachdem das Kind erwacht war, habe ich doch noch ein paar Seiten in dem Traumbuch gelesen - es hat mich scheinbar mehr gefesselt, als ich dachte ;)

Danach sind wir dann ein Eis essen gegangen, einfach, weil man das sonntags bei solchem Wetter einfach machen sollte. Im Anschluss dann noch ein kurzer Besuch bei Schafen und Gänsen auf dem Biohof und im Sandkasten und jetzt sind wir wieder zu Hause.

Da morgen nachmittag die nachträgliche Geburtstagsparty unserer Mädels gefeiert wird, muss ich mich gleich daran machen, dafür noch einen Salat zuzubereiten und mich um das Abendessen kümmern.

Zur Zeit macht mir das Kochen wieder viel Spaß, da ich dabei gut Hörbuch hören kann (aktuell "Die Sünden von Natchez" von Greg Iles, gelesen von Uve Teschner) und ich Spaßt daran habe, neue Rezepte zu testen.

Gestern gab es dieses Essen hier, inspiriert von der Küchenchaotin:
Vegetarische Bohnenburger mit Blaubeerchutney und Brie
(Qualität nicht so gut, da es schon im schwindenden Tageslicht aufgenommen wurde - sorry)
Das war ein sehr leckeres Essen und deutlich weniger Arbeit als gedacht. Gleich gibt es vermutlich Pasta mit Hummus und Möhren und wenn es nicht ganz furchtbar aussieht, mache ich noch ein Foto und werde es online stellen.
Allerdings wird es nicht mehr viel Lesezeit heute geben, weshalb ich mich an dieser Stelle dankbar und zufrieden vom Lesesonntag verabschiede.
Es war schön, mit Dir zu lesen, Natira und ich freue mich schon auf den nächsten Lesesonntag im September!

7/15/2018

Lesetag 15.7.2018



Eben beim Frühstück meinte ich zu meinem Freund, dass ich mir gerne für nächsten Sonntag nichts vornehmen möchte, weil ich endlich mal wieder am Lesetag teilnehmen will. Er erwiderte: "Ist das nicht heute?" Das habe ich natürlich vehement abgestritten, wobei mir ein Blick in den Kalender zeigte, dass er Recht hat. Heute ist Lesetag und ich hätte ihn fast verpasst.
Bislang kann ich sagen, dass ich den Tag mit Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück (leider ohne Foto, weil ich ja nicht wusste, dass Lesetag ist) begonnen habe. Beim Frühstück zubereiten habe ich mein aktuelles Hörbuch ("Die Ermordung des Commendatore II - Eine Metapher wandelt sich" von Haruki Murakami, gelesen von David Nathan) weitergehört habe, was mir weiterhin sehr gut gefällt.

Nachdem ich diesen Post abgesetzt habe und eine kurze Blogrunde gemacht habe, werde ich mich in meinen wiedergefundenen und mir noch unbekannten Donna Leon-Band "Stille Wasser" vertiefen, in dem sich der Commisario aufs Land zurückzieht, um sich ein bisschen von seinem ganzen Stress zu erholen. Es gefällt mir ausnehmend gut und ich habe das Buch wiedergefunden, als ich das Regal kindersicher gemacht habe (alle Bücher in den unteren zwei Reihen in Körbe gepackt ;) ) - da lag es noch eingeschweißt und ungelesen und ich habe mich sehr über diesen unerwarteten Fund gefreut.

Einen schönen Lesesonntag Euch allen :) - ich freue mich, dass ich doch noch dabei bin und das mein Freund das Hüten des Tochterkindes übernimmt, so dass ich diesen sonnigen Sonntag mit meinen Büchern und Euch verbringen kann.




Update: 18:24 Uhr
Den größten Teil des Nachmittags habe ich im Halbschatten im Garten mit Brunetti verbracht.
Danach wurden meine Kopfschmerzen immer stärker und ich habe mich etwas zurückgezogen und im Halbdunkel meines Zimmers etwas in "4 3 2 1" von Paul Auster weitergelesen. Das Buch gefällt mir grundsätzlich gut, aber da ich immer nur ein paar Seiten abends vorm Einschlafen schaffe, fällt es mir schwer, dran zu bleiben.

Der Austausch war heute etwas geringer als sonst, dafür habe ich wirklich viel gelesen.
Der Rest meines Sonntags wird aus Kind baden und ins Bett bringen, Salat machen und dann die letzte Folge Bates Motel schauen bestehen.
Es war ein wunderschöner Lesetag und ich hoffe schon jetzt auf den nächsten :)
Viel Spaß noch und hoffentlich bis zum nächsten Monat!

Ergänzung:
Blogger hat mich leider mal wieder hängenlassen und mir die Kommentare von Euch weder gemailed noch in meinem Fenster angezeigt. Daher habe ich sie jetzt erst entdeckt und freischalten können. Entschuldigt bitte - das war so nicht gedacht... Und ich habe mich schon gewundert, warum sich hier keiner meldet ;)

5/27/2018

Wegstrecke für Natira


Heute zeige ich hier meine letzten Mohnbilder des Jahres.
Sie sind alle bei einem ausgiebigen Spaziergang letzte Woche entstanden.
Seit dem vielen Regen sind die Blütenblätter aber nun alle abgefallen - daher gehe ich davon aus, dass es das für dieses Jahr war mit dem Mohn.

Liebe Natira, bei jeder Mohnsichtung denke ich an Dich und an unsere Freundschaft. Wie schön, dass Du da bist :*





5/20/2018

Ein Lesetag - 20.05.2018

Ein Foto für die liebe Natira

Einen wunderschönen Lesetag wünsche ich allen Mitlesern am heutigen 3. Sonntag des Monats.
Endlich habe ich mal wieder die Zeit, einen Lesetag einzulegen. Bisher habe ich den Tag gemütlich mit meiner Familie gestartet.



Erst einen ruhigen ersten Kaffee auf der Couch, während ich mich noch etwas mit meiner Datenschutzerklärung befasst habe (ganz ehrlich - das Thema macht mich so dermaßen fertig!)
Wenn Natira nicht wäre, würde ich mein Blog wohl zum Stichtag einfach vom Netz nehmen - so undurchschaubar ist das alles für mich. Allerdings fehlt mir auch einfach die Zeit, mich da richtig einzulesen und reinzudenken. Hinzu kommt, dass diese Seite ja schon ziemlich eingestaubt ist und man schon berechtigterweise sagen könnte, dass eine Seite, wo so wenig los ist, vielleicht auch eingestellt werden könnte. Andererseits sind da die Lesetage und die Hoffnung, irgendwann mal wieder die Zeit zu finden, mehr zu bloggen. So hoffe ich also, dass ich Sayuri's Exile noch ein bisschen am Leben halten kann und einen Weg finde, die Seite soweit wie möglich datenschutzkonform zu gestalten.


Nachdem meine Tochter sich entschieden hatte, nicht mehr weiterzuschlafen war ich also Brötchen holen und habe das Frühstück gemacht, während die beiden anderen Hausbewohner sich fertig gemacht haben. Gleichzeitig hat Frida mir etwas Sorgen gemacht: diese jaulte nämlich die ganze Zeit im Treppenhaus herum und rannte alle paar Minuten in den Hauswirtschaftsraum (wo die Katzenklos stehen) um unverrichteter Dinge wieder herauszukommen und weiter zu jammern. Ich tippe auf leichte Verdauungsprobleme - mittlerweile geht es ihr zum Glück wieder gut.

 Hier seht Ihr unseren Frühstückstisch auf der Terasse - es ist so wunderbar, jetzt etwas Grünfläche zum Eigengebrauch zu haben und wir verbringen die warmen Tage jetzt (soweit möglich) gerne draußen.
Allerdings ist das Tochterkind jetzt auf Entdeckertour und man muss sie ständig beaufsichtigen, weil sie häufig einfach umkippt, wenn die Kraft nachläßt.
Daher sitze ich jetzt gerade mit ihr kurz drinnen, weil sie sich dort im Laufstall besser ausprobieren kann (ohne das ich ständig hinter ihr stehen oder sitzen muss ;).

Der weitere Tagesplan sieht so aus, dass mein Partner mit ihr gleich zu einem Flugfest fährt, während ich mich hier zu Hause vergnügen darf.

Mit der DSVGO, unserer Urlaubsplanung und vielleicht auch mit Patti Smith - eine Leihgabe, die ich gerne mal wieder zurückgeben würde.



Update 13:04
Nachdem ich nun alleine zu Hause bin, habe ich mich dank Natira daran erinnert, dass ich ja heute eigentlich einen Sekt zum Frühstück verkosten wollte - das hole ich dann jetzt zur Feier des Tages (endlich mal wieder Lesetag und ein bisschen "Me-Time") nach:


Gleichzeitig werde ich mich nun etwas in die Detailplanung des Urlaubs stürzen - es geht ja schon wirklich bald los und die Aufregung wächst :)
Ich bin gespannt, was wir von der geplanten, recht ambitionierten Reiseroute umsetzen können - mal sehen, was die kleine Ente mitmacht...

Update 14:51

Bisher gemacht: doch noch weiter DSGVO *nerv *, etwas Urlaubsplanung, etwas Patti Smith, etwas genascht und in der Sonne gesessen.
Schön ist das - familienfrei ist schon auch mal toll und tut gut :)

Allerdings merke ich, dass ich irgendwie ganz viel auf einmal schaffen will und deshalb etwas springe zwischen meinen Aktivitäten.
Aber so oder so ist mein Anspannungslevel jetzt schon deutlich gesunken - ich werde so etwas nun öfter einfordern ;)






Update um 16:30:
Puh, ich muss sagen, dieses Daten-Zeug hält mich auf Trab. Irgendwie kann ich nicht davon loslassen und musste jetzt alles fertig machen. Ich glaube, ich bin jetzt endlich auf einem guten Stand, so dass ich jetzt nicht mehr Zittern muss :)
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Natira und Elena. Und an meinen Freund, der unsere Ente heute mitgenommen hat, so das ich endlich mal den Kopf dafür freihatte. Da ist es dann auch nicht schlimm, dass ich nicht ganz so viel bislang gelesen habe, denn immerhin habe ich diese riesige Last jetzt abgearbeitet und kann nachts wieder ruhig schlafen. Jetzt muss ich nur noch einen uralten Wordpress-Testblog irgendwie löschen, dann war es das.
Was für ein Glück. Jetzt belohne ich mich mit dieser Yogurette und stürze mich tatsächlich mal ausschließlich auf die Bücher :)


Letztes Update um 21:15:
Nachdem meine Ente inklusive Vater gegen 17 Uhr hier wieder eintrudelten, hatte ich dann doch ein bisschen Baby-Dienst und es wurde gefüttert, gespielt, gebadet und ins Bett gebracht. Dann noch schnell den Salat zum Grillgut machen und jetzt gemeinsam eine kleine Runde netflixen. Ich muss sagen, dieser Lesetag war wirklich ganz großartig für mich - besser hätte ich es nicht treffen können.
So einen ganzen Nachmittag nur für mich hatte ich schon lange nicht mehr und es war gut, effektiv und hilfreich und am Ende war es auch schön, meine beiden wieder hier zu haben - so soll es sein :)
Nächsten Monat sind wir an dem Lesetag im Urlaub und voraussichtlich am Crater Lake, so dass ich bezweifle, mitlesen zu können. Aber im Juli bin ich wieder dabei - hoffentlich ...

Ein paar neue Ideen für den Blog hat mir dieser Tag auch gebracht - drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe, das Bloggen wieder mehr zum Alltag werden zu lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitlesern noch ein schönen Restabend und morgen einen schönen, lesereichen Pfingstmontag.

Wir lesen uns :)

2/18/2018

Ein Lesetag - 18.02.2018

Einen wunderschönen, sonnigen Tag wünsche ich!
Endlich wieder ein Lesetag! Den letzten hatte ich verpasst, weil ich alleine zu Hause war mit meiner Tochter und einfach klar war, dass ich nicht eine Seite lesen werde - darum habe ich mich, um mich nicht zu stressen, gegen den Lesetag entschieden.
Um so mehr freue ich mich, dass es heute danach aussieht, als würde ich teilnehmen können. Zunächst sitzen wir hier noch etwas im OP ("Grey's Anatomy") fest und danach werden wir vermutlich etwas spazieren gehen. Dann möchte ich gerne etwas handarbeiten und danach werde ich hoffentlich noch ein paar Seiten lesen - was, weiß ich allerdings noch nicht.

Zur Zeit sind hier noch alle recht entspannt, seht Ihr?

Ich werde, wie üblich, meine Updates hier teilen und mir einen schönen Tag machen :)
Allen Mitlesenden viel Spaß bei allem, was Ihr tut!

Update 17:30 Uhr:
Zunächst hingen wir noch etwas im OP fest, danach haben wir allerdings das BabyBay gegen das mitwachsende Kinderbett getauscht und uns danach auf den Weg nach draußen gemacht.
Es war ein sehr schöner, umfangreicher Spaziergang in der Sonne und schönen Impressionen - es ist so schön, mal wieder so viel Licht zu haben ...





Zu Hause erwarteten uns dann hungrige Katzen ...

Gelesen habe ich noch keine Zeile :D.
Trotzdem war der Tag bislang schön entspannt. 
Ich habe noch schnell Brei für das Kind zubereitet, welchen sie aber weiterhin blöd findet. Bzw. noch ein bisschen blöder, weil heute erstmalig Kartoffeln dabei waren.


Danach haben wir Kaffee getrunken und jetzt geht es weiter an das Filz schneiden - damit ich die Platten nächste Woche benutzen kann. Ich fürchte, mit dem Lesen wird es heute nichts - dabei hatte ich vor, in dem von Natira geliehenen "Frida"-Comic zu schmökern. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag ...Update 21:18 Uhr:














Nachdem das kleine Mädchen gebadet wurde, ich noch mit einer befreundeten Hebamme telefoniert habe und meine Breisorgen sich in Wohlgefallen aufgelöst haben, gab es leckere Pizza zu "Bladerunner". Nebenbei habe ich unsere Bestellung bei der Biokiste fertig gemacht und freue mich schon auf die neuen Anregungen, die ich dadurch nächste Woche bekommen werde.

Wie schon weiter oben geschrieben: gelesen habe ich keine Zeile - aber ich habe mich sehr gut erholt und nur Dinge gemacht, die ich machen wollte und die mir gut getan haben. Da freue ich mich schon auf den nächsten Lesetag im März :)
Da dieser vor unserem Ostsee-Urlaub ist, kann ich gut daran teilnehmen.
Falls ich die Kameratasche vorher fertigstelle, werde ich sie hier vielleicht noch vorstellen. Und falls mir nochmal so ein schönes Buch wie das über Elinor Oliphant unterkommt, werde ich auch das hier mitteilen.

In diesem Sinne - wir lesen uns :)

2/04/2018

Buchmeinung: "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman

Kürzlich bin ich bei den Kindle-Deals über das wunderbare Buch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman gestolpert. Wie es so meine Art ist, habe ich mich vor allem von dem ansprechenden Titel und Cover leiten lassen und wusste nicht genau, worum es bei dem Buch gehen wird. Ich wusste nur, dass es im Groben darum geht, das Eleanor ihre zurückgezogene Welt verläßt und sich auf die "Welt da draußen" einläßt und es dadurch zu vielerlei Verwicklungen kommt.
Um es kurz zu machen: mich hat das Buch begeistert! Ich habe mich sofort ein bisschen in Eleanor mit ihrer wunderbaren, nüchternen Art verliebt und war ganz gefangen von der Geschichte. Die Charaktere sind alle sehr schön gezeichnet, der Spannungsbogen bleibt bist fast bis zu den letzten Seiten erhalten und auch, wenn man immer mehr ahnt, in welche Richtung die Geschichte geht, ist das Ende am Schluss doch noch etwas überraschend.
Das es auch um Psychologie und Therapie gehen wird, habe ich nicht gewusst, aber auch der Teil hat mir gut gefallen.
Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass es um eine ca. 30jährige Frau geht, die ihr Leben sehr zurückgezogen und nach eigenen Normen und Werten lebt. Es geht ihr nicht wirklich gut, aber meistens auch nicht schlecht, sie kommt zurecht, geht ihrer Arbeit nach und hat sich mit allem so arrangiert. Als Leser denkt man schon, dass ihr viel fehlen muss, aber der Protagonistin wird es erst nach und nach bewusst, als sie von sich selbst eher unbemerkt ihre Isolation immer mehr verläßt.

Es ist ein ruhiges Buch, was einen aber trotzdem nicht losläßt: man will wissen, wie es bei Eleanor weitergeht und ist neugierig auf ihre neuen Erfahrungen und freut sich, wenn sie auf ihre stille Art bemerkt, wie schön ein bisschen Nähe sein kann. Als es ihr im Verlauf schlecht geht, leidet man mit und hofft, dass sie den Bogen noch kriegt.
Die Szenerie ist in Schottland und ist dadurch für mich auch sehr charmant - ich mag es irgendwie immer, Bücher von dort zu lesen.
Es ist genau die Art Buch, die sich wie von selbst liest. Ich habe es immer geschafft, ein paar Leseminuten zu finden und das ist ein gutes Zeichen bei mir.

Von mir also eine klare Empfehlung - wenngleich wohl vielen anderen Lesern die Protagonistin als "zu nervig und freakig" erschien. Ich glaube aber, dass sie ganz gut getroffen ist und einem vielleicht noch einmal zeigen kann, dass es manchmal sinnvoll ist, solche Menschen noch einen zweiten Blick zu gönnen um vielleicht hinter die Kulissen zu schauen - so wie Raymond es schließlich tut.