10/09/2019

Reread: Deborah Crombie - Das verlorene Gedicht




Hier sind wir also wieder mit einem neuen Deborah-Crombie-Roman, Phoebe und ich :) Wir haben den Vormittag Zeit und werden uns jetzt in den in meiner Erinnerung schon ganz verblassten aber damals heiß geliebten 5. Teil der Reihe. Spoiler wird es hier reichlich geben, da ich mich wieder mit Konstanze austauschen werde, aber das kennt man ja mittlerweile.
Ich weiß noch von meinem ersten Kontakt mit dem Buch, dass ich zu der Zeit sehr auf Lyrik stand und schon alleine deshalb so voller Vorfreude auf den Roman war. Ich glaube aber, dass es am Ende nicht so lyrisch war wie erwartet, wenngleich aber viele überraschende Elemente auftauchen, die man nicht erwartet hatte. Ich bin gespannt, wie uns dieser Roman unterhalten wird...

Update 12:11 Uhr
Wahnsinnig weit bin ich noch nicht gekommen, gerade erst bei Kapitel 3 angelangt. Es ist deutlich, dass ein Sturm aufzieht, während ich eine überwältigende Flut an Personen kennenlernen darf: einen unsympatischen Darcy, Adam und Nathan und natürlich Vic! Ach ja, doch recht poetisch alles, die Kulisse, die vorangestellten Zitate - ich fühle mich wohl im Buch :)

Update 12:44 Uhr
Ich werde jetzt meine Tasche packen und mich auf zum Bus machen.
Da ich zwischen Team und meiner Gruppe heute zwei Stunden Leerlauf habe (super Planung, BTW) werde ich mein Buch mitnehmen und möglicherweise von unterwegs nochmal schreiben.
Ansonsten bin ich gespannt, wie es weitergeht und ob Konstanze und ich am Freitag weiterlesen werden und wie wir dieses beiderseitige Lieblingsbuch der Reihe weiter finden werden.

Update 16:26 Uhr
Ich habe tatsächlich noch etwas gelesen und fühle mich insbesondere bei den Briefen, die Lydia an ihre Mutter geschrieben hat, sehr an Sylvia Plath erinnert und bin gespannt, ob da noch mehr Parallelen auftauchen und Deborah Crombie möglicherweise sie und Virginia Woolf im Kopf hatte, als sie diesen Roman verfasste.
Ansonsten finde ich Gemma liebenswert eifersüchtig und dank Hazel auch durchaus selbstreflektiert dabei und dann doch wieder etwas trotzig wie schon im letzten Teil.
Aber das gehört wohl mir zu ihrer Persönlichkeit.

Jetzt muss ich mich aber noch etwas auf meine Gruppe vorbereiten und bin schon gespannt, ob es Freitag und wie es insgesamt weitergehen wird.

Update Freitag, 10:11 Uhr

Der heutige regnerische Freitag lädt förmlich zum eingekuschelten Lesen auf dem Sofa ein und Phoebe und ich machen genau das bei einem Porridge-Frühstück und diesem schönen Roman.
Gemma lernt gerade Vic kennen, die ich minütlich mehr mag und auch Kit, der ihr seltsam vertraut vorkommt. Ich denke neben der Lektüre immer noch sehr an Sylvia Plath und könnte mir vorstellen, dass ich mich nach diesem Buch auch mal wieder mit ihr beschäftigen werde.
Jetzt geht es aber erstmal weiter, die kostbaren Lesestunden nutzen ...

Update 10:48 Uhr
Am Ende von Teil 1 bin ich wie beim letzten Mal komplett erschüttert über den Tod von Vic, selbst wenn mir klar war, dass er kommen würde.
Ihre Art hat mir so gefallen, sowohl ihre Art zu leben als auch ihre Art mit ihrem Sohn und ihren Mitmenschen umzugehen.
Und ich frage mich auf der Krimi-Seite, wie jetzt all die Informationen, die sie zusammengetragen hat noch ans Licht kommen sollen...

Spätes Update um 12:37 Uhr
eigentlich muss ich jetzt schon unterwegs sein, um meine Tochter einzusammeln, aber ich habe mich festgelesen.
Ich habe übrigens mal recherchiert: die Parallelen zu Sylvia Plath habe ich mir nicht eingebildet und auch die Ähnlichkeit von Morgan zu Ted Hughes haben andere vor mir bereits bemerkt.
Ich bin gerade mal wieder an der Fakultät, wo Duncan mit der netten Sekretärin redet und auch andere, weniger angenehme Menschen trifft. Wobei Darcy bei dieser Begegnung nicht mehr ganz so unangenehm ist.

Jetzt muss ich schnell los und beende bedauernd die heutige Crombie-Lektüre - auf bald :)

9/18/2019

Reread: Deborah Crombie "Kein Grund zur Trauer"

Endlich wieder ein Deborah-Crombie-Lesevormittag heute und ein "ganzer" Tag am Freitag.

Bis jetzt hat mein Plan gut funktioniert:
ich war laufen, habe meine wichtigsten Arbeitsdinge geregelt und bin jetzt bereit zum frühstücken in kätzischer Gesellschaft und zum Eintauchen in den nächsten und vierten Teil der Reihe:


Jetzt noch schnell bei Konstanze schauen, ob sie auch gestartet hat und dann geht es hier los.
Allerdings muss ich direkt warnen: hier wird gespoilert, daher bitte nur weiterlesen, wenn kein Interesse am Selberlesen besteht oder schon gelesen wurde :)

Habe schon die ersten Seiten bei oben abgebildeten Frühstück gelesen und bin froh, dass die Anknüpfung an die erste gemeinsame Nacht von Gemma und Duncan so nahtlos erfolgt und man das Gefühl hat, man wäre nie weg gewesen :)

Update 11:57 Uhr
Irgendwie ist es immer schwierig in so einen Lesetag reinzukommen - jedenfalls für mich.
Dann fällt mir doch dies und das ein, die Wäsche muss noch gewaschen werden, die  Mail noch beantwortet werden, dann noch mal kurz rüber zu Twitter - sie kennen das ;)
Aber grundsätzlich ist der Auftakt in den Roman sehr gut gelungen: man ist sofort am Tatort, findet sogleich etwas komplizierte familiäre Verhältnisse vor und bekommt den Eindruck, dass der Tote, auch noch ein Kollege von Duncan und Gemma nicht unbedingt ein Sonnenschein gewesen ist.
Zugleich die übliche Frustration Duncans, der nicht so recht zu verstehen scheint, warum Gemma so abwehrend gegenüber einer Beziehung ist und wie üblich erstmal verletzt und irgendwie depressiv darauf reagiert. *seufz * - das war mein Gefühl beim Lesen - ich hoffe sehr, dass Duncan mir bald wieder sympathischer wird :)
Das hier war gerade meine Tee-Mittags-Pause - damit ich mich nicht mit Mittagessen rumplagen muss, bevor ich um 13:01 Uhr den Bus nehmen werde:

Ein Orangentaler meiner Lieblingskonditorei (oder vielmehr der Rest davon, tatsächlich ist der noch von gestern) und dazu ein "Heartwarming"-Yogi-Tee

Ich werde heute hier nicht nochmal updaten sondern lieber noch ein paar Seiten lesen - Freitag geht es aber etwas intensiver weiter :)

Freitag, 10:17 Uhr
Heute geht es also weiter mit dem Reread - allerdings läuft mein Tag nicht so wie geplant und ich bin gerade etwas ärgerlich. Das lang ersehnte Paket mit dem Katzenfutter wurde mir nicht angekündigt, konnte deshalb nicht umgeleitet werden in den Schuppen und wird jetzt entsprechend in die Filiale gebracht, wo man es erst morgen einsammeln kann. Wie ärgerlich! Wir haben ja gerade eine Mäkel-Katze und darum wäre es so wichtig gewesen, diese Lieferung heute anzunehmen ... Und normalerweise ist der Paketbote auch nicht so früh - grmpf!
So, jetzt bin ich das schon mal los.
Leider hat es die Konsequenz, dass ich gleich eine kurze Pause machen muss (um 12  Uhr ca.), um dann doch noch schnell im Tierfutterladen vor Ort ein paar Dosen zu organisieren - sonst verhungert mir das Frida-Tier am Ende doch noch (der Magen knurrt schon sehr im Moment). Allerdings kann ich auch berichten, dass ihre nackige Stelle am Bein wieder zugewachsen ist und von daher die Futterumstellung und Stressreduzierung offenbar Wirkung zeigen.

Aber nun zum Buch: Ich habe schon während meines Frühstücks brav weiter gelesen bin aber natürlich wieder weit abgeschlagen ;)
Gerade erst bei Kapitel 5 angekommen habe ich noch nicht viel Neues zu berichten, außer dass mir gefällt, wie sympathisch Gemma auf alle wirkt (Darling und Geoff) und ich daher glaube, dass ich vor allem wegen ihr diese Romane von Anfang an so geschätzt habe.
Aber jetzt schnell weiterlesen - damit ich mal etwas voran komme :D

Update 14:19
Gerade komme ich sehr gut voran, begleite Duncan und Deveney bei ihrer Recherche über die gestohlenen Gegenstände, bei denen ich auch sofort an das Computerspiel von Geoff denken musste.
Gleichzeitig finde ich Duncan sehr selbstgefällig gegenüber seinem Kollegen und Deveney wird zunehmend unnötig stereoptyp geschildert, finde ich. Was mir nach wie vor in vielen Kleinigkeiten auffällt ist die schöne britische Szenerie: die Gemütlichkeit des Pubs, die Allgegenwärtigkeit des Tees, das rustikale Brot - genau die Gründe, warum ich so gerne Krimis lese, die in Großbritannien spielen.
Bei Gemma ertappe ich mich dabei, wie ich mich etwas wundere, dass sie ihren Sohn alleine bei Hazel läßt - zwar ist für mich spürbar, dass sie das bedauert und gleichzeitig kann ich mir das zum Beispiel gar nicht vorstellen - ich würde umkommen vor schlechtem Gewissen und Sehnsucht und das, obwohl ich durchaus manchmal oft froh über meine Auszeiten bin.
Mal so für ein paar Tage ganz woanders zu arbeiten (und das dann auch regelmäßig und spontan immer mal wieder) wäre für mich wohl so gar nicht denkbar.
Aber gut, da gibt es ja verschiedene Haltungen und ich bin froh, dass das bei meiner Arbeit nicht notwendig ist :D

Das Katzenfutter und -streu ist übrigens besorgt. Gleichzeitig die Zutaten für mehrere Abendessen, so das wir morgen nicht mehr los müssen - was für ein Glück :)

Update 9.10., 10:30 Uhr
Das überfällige Fazit zu dem Roman kommt heute, am nächsten Crombie-Lesetag.
Ich bin jetzt natürlich schon wieder etwas raus aus der Geschichte, aber ich weiß noch, dass sich meine Stimmung beim Lesen wieder so aufgebaut hat wie schon an den vorherigen Lesetagen. Es hat so etwas gemütliches, diese englischen Krimis zu lesen und wie Konstanze und ich schon herausgefunden haben, sind wir deutlicher kritischer dem armen Duncan gegenüber als beim ersten Lesen. Gemma hingegen ist weiterhin meine persönliche Heldin und ich mag sie sehr. Das Ende fand ich ganz versöhnlich, insbesondere das endlich das überfällige Gespräch stattfand.
Die Auflösung des Falls war mir schon ziemlich früh klar und mir tut es leid, das Lucy jetzt angeklagt wird. Gleichzeitig muss ich Duncan Recht geben, dass es wahrscheinlich so besser ist, damit sie mit dem Thema abschließen kann.
Jetzt freue ich mich sehr auf den lang erwarteten 5. Teil "Das verlorene Gedicht" :)

8/18/2019

Lesesonntag am 18.8.2019

Hallo von der Couch und aus dem Regen!
Der heutige Lesesonntag startet bei mir wieder mal wie üblich spät, nach einem Regenlauf in Begleitung vom "Schatten des Windes", gelesen von Uve Teschner, meinem liebsten Hörbuchsprecher (neben Simon Jäger und David Nathan) gab es eine gemütliche Frühstücksrunde mit anschließendem Spielen mit dem Bertchen, die wir dann irgendwann ins Bett bringen durften.
Jetzt ist erstmal Pause, später besucht die Kleine mit ihrem Vater noch die Großeltern, so dass ich etwas Lesezeit bekomme und ich habe mir geschworen, die Arbeit heute Arbeit sein zu lassen.

Außerdem läuft schon die Waschmaschine, das muss an Arbeit reichen ;)

Momentan werde ich von Katzen belagert:















Frida macht uns zur Zeit etwas Sorgen: Sie hat sich wieder den rechten Vorderlauf kahlgeleckt (also unter der Achsel, sozusagen) und wirkt insgesamt nicht so fit auf uns. Sie zieht sich viel zurück und kommt vor allem raus, wenn unsere Tochter schläft - dabei läßt diese sie meistens in Ruhe.
Wir geben ihr momentan zu jeder Mahlzeit Traumeel und haben gestern ein Wundspray besorgt, welches scheinbar nicht gut schmeckt - das Schlecken wird gefühlt etwas weniger. Trotzdem müssen wir, wenn es nicht besser wird, über einen Tierarztbesuch nachdenken und ggf. noch einmal mit so einem Kragen arbeiten, was Frida aber immer sehr stresst (beides.)
Bisher dachten wir immer, dieses "Kahllecken" hätte mit Futtermittelunverträglichkeiten zu tun (insbesondere kam es nach Trockenfutter-Konsum vor, wenn wir im Urlaub waren), aber vielleicht ist es doch nur Stress, da es zur Zeit gar kein Trofu für die beiden gibt.

Ansonsten ist sie aber im Prinzip wie immer: kuschelig, wenn sie dann unten ist, wild auf Essen (wenn sie es denn mag) und hat ihre Verhaltensweisen ansonsten beibehalten.
Tja, rätselhaft - irgendwie wollte ich es hier teilen, wenngleich man aus der Ferne ja nicht viel sagen kann.

Ich muss jetzt erstmal ein paar Seiten lesen, bevor das Kind schon wieder aufwacht...

Aber vielleicht noch kurz zum "Schatten des Windes": ich hatte das Buch zuerst damals bei Erscheinen (vor ca. 10 Jahren?) gelesen und fand es damals toll. Allerdings haben mich die weiteren Teile der Reihe nie interessiert - ich kann gar nicht sagen wieso. Das Hörbuch mit Uve Teschner wiederum hat sofort wieder meine Begeisterung geweckt und ich bin schon wieder mitten in der Geschichte angekommen und finde sie so magisch, wie beim ersten Mal.<3 p="">

Update 15:04 Uhr
Ich habe mich für "Nach dem Sommer" von Maggie Stiefvater entschieden, weiß aber noch nicht, ob ich dabei bleiben werde.
Es ist schon sehr ähnlich der Werwolf-Geschichte in Twilight und ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das nicht zu viel "Abklatsch" ist.
Aber jetzt rührt sich das Bertchen und ich mache mal schnell ein paar Flapjacks nach Konstanzes Rezept :) - danach geht es dann weiter!

Update 17:46 Uhr
Flapjacks genossen, Wäsche aufgehängt bzw. dem Trockner überantwortet und jetzt weiter mit den Wölfen. Sie überzeugen nicht ganz, aber sind vielleicht als Gute-Nacht-Lektüre geeignet...
Die Flapjacks sind heute richtig gut geworden :D Der Tipp, die Eier vorher aufzuschlagen macht wirklich einen großen Unterschied ...


Mein Lesetag ging sehr schnell vorbei - irgendwie ist es ja nie genug Zeit.
Aber es ist schön, dass es diese Tage gibt, sonst hätte ich heute sicherlich gearbeitet und so habe ich  zumindest wieder einmal ganz bewusst überlegt, welches Buch ich lesen muss (und zwar eines, welches nicht im weitesten Sinne ein Fachbuch oder ähnliches darstellt).

Ich freue mich schon auf nächsten Monat und wünsche allen noch einen schönen Abend!

7/22/2019

Reread: Deborah Crombie - Und ruhe in Frieden

Wie besprochen wird heute nach einem ersten Olderdissen-Spaziergang die Mittagspause zum erneuten Lesen von "Und ruhe in Frieden", dem dritten Teil der Reihe um Duncan Kincaid und Gemma James.
Ich bin gespannt, ob mich dieser Roman ebenso schnell in den Bann zieht, wie der letzte.

Geplant ist, dass ich in den nächsten Urlaubstagen die Mittagspause nutze um darin zu lesen und das ich diesen Blogpost dann jeweils erweitere. Konstanze und ich machen das gemeinsam, weshalb wir uns in den Kommentaren hier und bei ihr im Blog entsprechend austauschen werden.
Wer also nicht gespoilert werden möchte, weiß, was zu tun ist ;)

Update 15:21 Uhr:
Ich bin schon ganz gut in der Geschichte angekommen, Gemma ist nun auch da und spürt schon erstmalig ihr "Herz stolpern" als sie Duncan sieht - es ist so niedlich, diese schon sehr früh greifbare Liebesgeschichte.
Den Schleusenwärter fand ich höchst amüsant, Duncans seltsamen Spruch gegenüber Sherry hat mich verärgert, selbst wenn es ein Spaß war und er vielleicht damit auch nur Gemma ärgern wollte. Irgendwie passen solche Aussagen immer für mich nicht so gut zu dem Duncan, wie ich ihn mir vorstelle....

Ansonsten habe ich herausgefunden, dass Plummy gar keine Haushälterin sondern eine in Not geratene Verwandte ist (auch wieder ein bisschen ähnlich zu Agatha Christie), die sich liebevoll um die Kinder kümmerte, wie um die eigenen.

Julia wirkt natürlich höchst verdächtig, was sie ja fast augenblicklich als Verdächtige ausschließt :)

Ja, es macht Spaß, dieses Buch anzulesen und ich nehme es jetzt gleich mit in den Bus, wenn ich in die Stadt zu meiner Thai-Massage (ein Weihnachtsgeschenk) fahre.

Morgen geht es hier dann weiter :)

Update: Dienstag, 13:31 Uhr
Gestern abend habe ich noch im Bett ein paar Seiten weitergelesen und habe die atmosphärisch dichten Bilder von Julia kennengelernt. Also ihre "echten" Werke, nicht die, die sie für ihren und Con's Lebensstil verkaufen muss. Hier ist er wieder, der Schreibstil, der so eindrücklich und irgendwie für mich sehr künstlerisch ist und einem die beschriebenen Gegenstände und Personen sehr nahebringt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Update 14:39 Uhr:
Das Bertchen ist leider schon erwacht, die Pause damit um. Werde heute Abend noch weiterlesen und morgen dann weiterschreiben und lesen.
Die Hitze führt leider zu kürzeren Pausen ....

Update: Mittwoch, 14 Uhr
Momentan komme ich nicht so schnell voran wie gewünscht, die Mails von meinem neuen Arbeitgeber stressen mich gerade etwas und halten mich vom Lesen ab.
Gestern habe ich aber noch etwas weitergelesen und war ganz verzaubert von Gemmas Theaterbesuch "hinter den Kulissen" und muss gestehen, dass ich ganz verdrängt habe, das sie später so ein Opernfan wird.
Jetzt versuche ich, noch weiter einzutauchen. Gut ist, dass mein Termin heute nachmittag abgesagt wurde und ich daher heute eine längere Lesepause machen kann (Bertchen besucht heute die Großeltern ;) )

Update 18 Uhr
Nachdem mir heute das Hirn weggeschmolzen ist, habe ich nicht so viel gelesen, wie ich dachte und es fällt mir spürbar schwer mich zu konzentrieren.
Aber Freitag geht es hier weiter und ich habe mich trotzalledem an dem Buch erfreut und fand die Szene von Gemma und Duncan in der süßen neuen Wohnung von Gemma ganz reizend.
Ab Freitag also hoffentlich wieder mehr und Danke an Konstanze für ihre Geduld mit mir ;)

Update: Mittwoch, 7.8, 8:32 Uhr
Gestern Abend noch habe ich das Buch beendet.
Ich muss sagen, es war ein zähes Stück Arbeit zum Ende hin und ich habe mich viel über den Roman und insbesondere Duncan geärgert. Ich fand die ausgelegten Fährten sehr offensichtlich und die Art und Weise, wie Duncan mit Gemma und Frauen allgemein umgeht hat mir nicht gefallen. Das dann am Ende diese erste Nacht der beiden steht, passte für mich nicht so gut zum Verlauf, war irgendwie nicht schlüssig. An Gemmas Stelle wäre ich da jedenfalls wirklich nicht in Versuchung geraten ... Insgesamt fand ich den ganzen Band irgendwie bemüht und konstruiert.
Vielleicht lag es teilweise an meiner eigenen Zerstreutheit und meinem Stresslevel, weil ich jetzt wieder begonnen habe zu arbeiten und vorher die Bertchen-Betreuung Lesestunden weitgehend nicht möglich gemacht hat und möglicherweise hatte ich deshalb das Gefühl, die Geschichte sei nicht rund, nicht stimmig. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil wird und vor allem auch darauf, was Konstanze dazu zu sagen hat :)


7/10/2019

Reread: Deborah Crombie "Alles wird gut"

Weil es gestern so gut geklappt hat haben Konstanze und ich beschlossen, heute direkt weiterzumachen mit dem 2. Teil der Reihe von Deborah Crombie.
Auch hier kann ich nur vor Spoilern warnen - wir werden uns über die Erzählstränge und möglichen Verwirrungen oder Irritationen im Text und den Kommentaren unter diesem Post austauschen.
Wer den Roman also selber liest oder noch lesen möchte - einfach nicht weiterlesen :)


Nachdem ich das Bertchen heute morgen zur Tagesmutter gebracht habe, habe ich noch schnell meinen neuen Personalausweis eingesammelt und habe mir dann bei einem gemütlichen Couch- und Katzenfrühstück das 1. Kapitel von "Alles wird gut" zu Gemüte geführt. Ich finde, so feste Lesetage haben immer etwas Feierliches: man geht ganz bewusst vor, macht sich ein paar Snacks oder eben das Frühstück zurecht und legt sich alles in greifbare Nähe, damit das Lesevergnügen beginnen kann ...
An diesen Teil erinnere ich mich nur in Fragmenten, aber die Frau, um die es neben Duncan und Gemma geht, Jasmine ist mir noch gut im Gedächtnis, ich fand schon beim ersten Lesen, dass sie unheimlich viel Ausstrahlung hat und gut gezeichnet ist.
Allerdings ist der Auftritt ja leider nur sehr kurz - und doch so prägend ...

Mal sehen, wie es weitergeht...

Update 12:54 Uhr
Was mir beim heutigen Lesen auffällt ist eine gewisse Melancholie von Duncan und wie er auflebt, wenn Gemma in seiner Nähe ist.
Die erste Begegnung mit Sid hat mich auch ganz glücklich gemacht, genauso, wie ich es schön finde, dass Gemma es ist, die ihn aus der Reserve lockt und ihn ganz natürlich so nimmt, wie er ist.

Ich habe in der Zwischenzeit mein Mittagessen (gestern vom Bertchen verschmähte Pasta mit Zucchini) gegessen und merke, dass das verschnupfte Kleinkind mich ordentlich angesteckt hat - mir fallen beim Lesen immer wieder die Augen zu und ich fühle mich ganz matschig.
Es ist unglaublich nervig, wie oft ein Kind bei der Tagesmutter krank ist und leider unvermeidlich, sich da anzustecken - Hygiene hin oder her.

Aber ich lese weiter - wenn auch deutlich langsamer als gewöhnlich.

Für heute letztes Update 14:38 Uhr
Da ich gleich schon wieder los muss um das Bertchen einzusammeln, beende ich den heutigen Online-Lesetag schon einmal an dieser Stelle.
Dank Schnupfen habe ich heute nur gute 100 Seiten geschafft, bin aber schon voll wieder in der Geschichte drin, so dass ich heute vorm Einschlafen und morgen sicherlich immer mal wieder zu dem Krimi greifen werde. 
Ich finde die Art, wie der Roman aufgebaut ist ganz faszinierend. Wie Konstanze schon schrieb ist es die Mischung aus Beschreibungen der Hauptperson von Dritten aber auch lebendige Tagebuchaufzeichnungen, die das Bild der Jasmine immer weiter ausleuchten und man lernt dadurch das Opfer des Buches, welches einen schon auf den ersten Seiten gefangen nimmt, immer besser kennen und schätzen.
Die in den Kommentaren besprochene Melancholie von Duncan gefällt mir irgendwie: Wir haben ihn im ersten Teil als Youngster von Scotland Yard kennengelernt, der mit seinem Charme gefällt und dem alle Türen so ziemlich offen stehen, der aber ganz offensichtlich nicht ganz glücklich ist in seinem Leben. Er grübelt viel, hinterfragt sein Leben, ist immer mal wieder neidisch und eifersüchtig und man hat das Gefühl, dass er das zusammen mit dem Leser reflektiert und analysiert.

Es war ein schöner Lesevormittag für mich, wenngleich lieber etwas weniger gehustet und geschnieft und dafür mehr Seiten gelesen hätte, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend :)

Update am 21.7., 18:14 Uhr
Das Buch habe ich schon vergangenes Wochenende, aber seitdem fehlte mir die Zeit, meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Ich war ganz voller Spannung und Interesse und nutzte wirklich jede freie Minute zum lesen, so hatte mich der Plot gefangen genommen und die Geschichte um Jasmine mich gereizt. Auch war ich neugierig auf die Auflösung, wusste aber schon recht früh, dass wer es war, als der Sohn im Pflegeheim erwähnt wurde. 
Duncan und Gemma waren mir beide gleichermaßen sympathisch - die Melancholie von Duncan hatte ich ja schon weiter oben erwähnt. 
Für Gemma habe ich ganz viel Mitgefühl in ihrer schwierigen beruflichen und privaten Situation und habe ich gefreut, als ich am Ende ihre Lösung des Problems gelesen habe. Ich dachte irgendwie, dass sie jetzt schon zu Hazel zieht, aber das kommt ja erst noch.
Insgesamt fand ich den ganzen Roman atmosphärisch sehr dicht und finde es bewundernswert, wie Deborah Crombie ihre Figuren zeichnet. 
So oder so freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung mit dem nächsten Teil, den wir dann ab morgen in den Mittagsschlaf-Pausen weiterlesen werden :)
Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass mein Lieblingsband beim ersten Lesen "Das verlorene Gedicht" war, ich bin gespannt, ob es dabei bleibt ...

7/08/2019

Reread: Deborah Crombie "Das Hotel im Moor"


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!!!Spoilerwarnung!!
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Das wichtigste zuerst:
Es ist zu erwarten, dass in diesem Post gespoilert wird. Wer also den Roman noch lesen will oder gerade liest, dem wird geraten, nicht weiterzulesen.

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Bei einem der Lesesonntage hatte Konstanze von "Alles Außer Lyrik" erwähnt, dass sie gerne die Krimis von Deborah Crombie noch einmal komplett in einem Rutsch durchlesen möchte. Da ich die Bücher immer sehr geliebt habe, war ich natürlich sofort interessiert und habe mich drangehängt und so vor ein paar Tagen mit dem ersten Teil "Das Hotel im Moor" begonnen.

In dem ersten Kriminalroman der Autorin lernt man schon auf den ersten Seiten das sympatischste Ermittlerduo aller Zeiten Duncan Kincaid und Gemma James kennen und reist dann recht zügig mit Duncan in überraschende Ferien, wo man sich in einem exklusiven Time-Sharing-Ferienobjekt wiederfindet, in dem sich eine Agatha-Christie-würdige Gesellschaft eingefunden hat.

Schon bei den ersten Seiten fiel mir auf, dass ich das Buch vor einigen Jahren schon einmal "wieder" gelesen habe, die Figuren sind mir noch sehr nah und einzelne Formulierungen klingen ganz vertraut und so, als wäre es wirklich noch nicht lange her mit dem letzten Re-Read. Dennoch habe ich gerade (noch) keine Idee, wer der Mörder ist und erfreue mich sehr an Stimmung und Figuren und muss mich die ganze Zeit zusammennehmen, nicht in einem durchzulesen.
Da wir aber für heute einen gemeinsamen Lesemontag geplant haben, werde ich im Laufe des Tages sicherlich einige Fortschritte zu vermelden haben.

Wir werden uns über diesen Post und den Post bei Konstanze auf dem Blog über den Lesefortschritt und die Eindrücke austauschen, weshalb ja auch die Spoilerwarnung oben steht.
Der Post wird im Tagesverlauf immer mal wieder aktualisiert.

Update 12:31
So, da bin ich wieder. In der Stadt habe ich meinen wohlverdienten Morgenkaffee (in diesem Fall Cappuccino) genossen und dabei weitergelesen, ebenso wie auf der Rückfahrt und eben beim Mittagessen.


Im Buch ist bereits der zweite Mord passiert und die anderen Figuren sind teilweise immer noch sehr verdächtig. Duncan kann bei einem Telefonat nicht widerstehen, Gemma zu necken, was sich ingesamt etwas holprig anfühlt - das wirkt leider alles etwas hölzern und nicht so lustig. Aber zumindest geht die Handlung zügig voran und das Buch liest sich flott weg.








Ich habe eben erfahren, dass ich heute Abend alleine zu Hause bin, also kann ich theoretisch wirklich den ganzen Tag über immer wieder ein paar Lesestündchen einschieben - was für ein Luxus!

Ach - Off-Topic: zum Thema "es kommt anders als geplant" - bei meiner Supervision gab es ein Missverständnis: ich dachte, sie ist um 10 Uhr, die Supervisorin dachte, es wäre um 13 Uhr und so haben wir beschlossen, uns heute gar nicht zu sehen. Dafür habe ich aber unerwartet  leider mitbekommen, dass der tolle Klamottenladen, bei dem ich mich so großartig für die Prüfung eingekleidet habe, zum Ende des Jahres schließt. Also habe ich da rund um mich zu geshopped (neue Basics für den neuen Schrank und wirklich unglaublich günstig) und dazu noch zwei neue Pfannen erstanden, weil die alten leider an der Beschichtung schon diverse kleine Macken haben. Also ein durchaus erfolgreicher Vormittag :)
Katzengesellschaft am Crombie-Lesetag :)
Update 14:08 Uhr
Katzenbelagerung am Lesetag:

Update 19:30 Uhr:
Wie schon erwartet war der Nachmittag nicht so lesereich. Das Bertchen wollte abgeholt werden und danach war hier erstmal Holland in Not, weil die Stimmung dank neuerlichem Schnupfen total im Keller war.
Aber jetzt ist sie im Bett, das Essen ist vorbereitet (Caesars-Nudel-Salat, ein Glas von dem neuen, heute gelieferten Riesling) und ich gönne mir jetzt eine Folge "The Marvelous Mrs. Maisel". Danach werde ich weiterlesen :)




Update 9.7. um 17:46 Uhr
Gestern habe ich es nicht mehr geschafft, das Buch aufzuschlagen, weil ich mich bei Mrs. Maisel festgeschaut hatte - die Serie finde ich wirklich unterhaltsam.
Heute war dafür großer Friseur- und Wellness-Tag in der Stadt: erst war ich ganz entspannt beim Friseur, dann noch etwas Bummeln in der Stadt (allerdings fast ohne zu konsumieren ;) ) und dann habe ich in meinem Lieblingscafé noch einen Eintopf gegessen und dazu (wie auch während der Wartezeit beim Friseur) gelesen.
Da habe ich mich dann auch die ganze Zeit etwas geärgert über Duncans Flirterei (auch so völlig übertrieben, dass er sich gleich zu zwei Frauen gleichzeitig hingezogen fühlen muss und zusätzlich da noch Gemma ist, wo ja auch schon Gefühle erahnbar sind. *kopfschüttel *).
Die Auflösung des Falles fiel mir nicht plötzlich wieder ein, ich hatte zwar schon noch im Kopf, dass es etwas mit Hannah und der Klinik zu tun hatte, bin aber irgendwie nicht dahinter gekommen.
Ich sehe es übrigens so wie Konstanze, dass ich den unsympatischen Nash total überzeichnet und stereotyp finde und mir diese Art Polizeibeamte mittlerweile unangenehm vertraut vorkommt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich den ersten Teil der Reihe auch wirklich nicht so überzeugend finde. Im Zuge des Re-Reads hat es mir trotzdem Freude gemacht, weil ich die Charaktere ja "wiedergesehen" habe und mir dieses Wiedersehen - wie immer - Spaß gemacht hat.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die weiteren Teile und hoffe, wir finden schnell einen neuen Termin!!

6/16/2019

Lesetag am 16.6.2019



Guten Morgen liebe Sonntagsleser!
Heute bin ich mal wieder dabei beim sonntäglichen Lesetag :)
Nach viel Hin und Her und gefühlsmäßigem Auf und Ab habe ich die beruflichen Veränderungen jetzt mehr oder weniger auf dem Weg.
Ich habe mich für den neuen Job und gegen eine Rückkehr in die Klinik entschieden, was mir zwar im Herzen weh tut, aber am Ende doch vermutlich das Richtige sein wird für meine aktuelle Lebenssituation. Mich ärgert und enttäuscht es sehr, wie sich die Klinik quergestellt hat bzgl. der Teilzeitarbeit (im Sinne von: wir bieten Ihnen zwar einen Job an, aber zu unseren Konditionen und wenn die Ihnen nicht passen, dann haben Sie halt Pech gehabt.) Das Ganze wurde pseudo-fair verhandelt (wobei auch da eigentlich die Hauptinitiative von mir aus ging) und am Ende war für mich klar, dass ich es nicht würde machen können, wenn ich meine Integrität nicht aufs Spiel setzen wollte. So gehe ich jetzt mit schwerem Herzen, bin aber gleichzeitig froh und dankbar, dass mir auf dem Silbertablett eine Alternative geboten wurde, die mir zum Einen neue Tätigkeitsfelder erschließt und zum Anderen mir die größtmögliche Flexibilität ermöglicht, die mir im Zusammenhang mit Bertchen und auch eigener Freizeitgestaltung geradezu luxuriös erscheint.
Es ist eine merkwürdige Situation, aber mit jedem Tag, der ins Land geht denke ich, dass ich mich mehr mit der neuen Perspektive anfreunde und die alte verabschieden kann.

Gleichzeitig gehe ich gerade ein Projekt an, welches ich schon lange aufgeschoben habe: ich möchte meinen Kleidungsstil verändern und meinen Kleiderschrank entsprechend aufräumen und aussortieren. Dazu lese ich "the curated closet" von Anuschka Rees und als Reread noch einmal "magic cleaning" von Marie Kondo.
Seit Tagen falte und sortiere ich also T-Shirts, Pullover und Unterwäsche und freue schon an der neuen Ordnung im Schrank.
Am Tag vor meiner mündlichen Abschlussprüfung habe ich kurzentschlossen einen Einkaufsbummel gemacht und mich - ich glaube erstmalig - in einem Geschäft beraten lassen. Und was soll ich sagen: ich habe gelernt, dass alleine eine richtig passende Hose schon einen so großen Unterschied macht. Ich muss zugeben, dass ich häufig bis immer Schnäppchen gekauft habe. Und so schön es ja auch ist, zu sparen, ist es doch oft ein Kompromiss, der dazu führt, dass man die Dinge nicht so oft trägt.
Es geht bei "the curated closet" darum, einen Kleiderschrank zu haben, der gar nicht so wahnsinnig umfangreich sein muss oder soll sondern eben aus guten Stücken besteht, die gut passen, lange halten und miteinander unproblematisch kombinierbar sind. In dem keine Dinge sind, die vielleicht irgendwann mal wieder passen oder die man nur des Anschaffungspreises wegen behält.
Mein Ziel ist es, mir  um meine Kleidung nicht mehr so viele Gedanken zu machen sondern einfach morgens meinen Schrank aufzumachen, dem Wetter entsprechend ein paar Kleidungsstücke auszuwählen und mich wohlzufühlen.
Und ich merke jetzt schon, dass mir das gut tut. Das ich Teile wiederentdecke, die ich schon vergessen hatte, dass ich Dinge wieder anziehe, von denen ich dachte, dass ich sie nicht mehr tragen kann.
Grundsätzlich ist es ein Langzeitprojekt, ich möchte nicht in einem Rutsch diesen Schrank entwickeln sondern nach und nach dorthin kommen.
Also ja, das läuft ganz gut an, wenngleich es natürlich erstmal Chaos verursacht. (Beim Sortieren und Falten höre ich übrigens "Lady Midnight" von Cassandra Clare, was mich nicht umhaut, aber gut unterhält).

Lesetechnisch bin ich gerade kreuz und quer unterwegs. Nachdem ich kürzlich "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara zu Ende gelesen und gehört habe, war ich ziemlich erschöpft. Das Buch ist großartig und schrecklich zugleich und danach war mir mehr nach leichter Lektüre zumute. Darum habe ich "Das Wolkenschloss" von Kerstin Gier begonnen, "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow und noch nicht begonnen habe ich mit "H wie Habicht" von Helen Macdonald. Eine bunte Mischung. Ach ja, und von Walter Moers liegt hier noch "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr", in welches ich aber leider irgendwie nicht reinkomme. Die Sache mit Walter Moers ist bei mir ähnlich wie bei Terry Pratchett: ich muss in der Stimmung dafür sein. Aber das kommt schon noch.
Jetzt schaue ich erstmal, was Ihr so lest und werfe mich dann aufs Lesesofa (die Sonne versteckt sich gerade etwas).

20:09 Uhr
Ich hatte einen schönen, für meine Verhältnisse recht lesereichen Sonntag. Die ganze Mittagspause über habe ich im Wolkenschloss verbracht und mir gefällt die Atmosphäre des leicht altertümlichen Luxushotels in den Bergen.
Danach wurde etwas im Kleiderschrank aufgeräumt und später dann Eis (Joghurt-Erdbeer :) ) gegessen.
Dann wurde auch schon fast das Bertchen gebadet, mit Abendessen versorgt und die Schublade weiter eingeräumt.
Und jetzt schauen wir "Good Omens" und essen dazu Salbeignocci - wie immer köstlich :*

Es war ein schöner Lesetag, nicht so kommunikativ wie sonst, aber trotzdem sehr entspannend.
Habt alle morgen einen schönen Start in die Woche und einen angenehmen Restabend!