Dieser Artikel bekommt seinen Namen nicht wegen einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der römischen Glücksgöttin.
Nein, er bekommt ihn, weil Fortuna mir so unglaublich hold war an diesem Wochenende. So begab es sich, dass ich meine Freundin BecK am Freitag nachmittag am Bahnhof abholte und wir gemeinsam in mein derzeitiges Heim fuhren. Wir wollten noch kurz einkaufen und hielten dazu bei meinem Lieblings-E-Center an. Mit leckeren Dingen bepackt ging es dann zum Auto, die Einkäufe wurden strategisch im Kofferraum verteilt und wir stiegen ein. Wir schnallten uns an, ich drehte den Zündschlüssel... und nichts passierte. Ausser, dass die Lichter angingen und die Symbole im Amaturenbrett leuchteten. _Kein_ Anlassergeräusch! Ich war - gelinde gesagt - entsetzt! Jeder, der hier ab und an mal liest, weiss, dass mein Auto sehr gewöhnungsbedürftig und durchaus als zickig zu bezeichnen ist - aber so etwas hatte es in den bald 12 Jahren noch nicht gegeben.
Nichts war zu machen - ich telefonierte, schnell war klar, dass irgendwas mit dem Anlasser sein musste. Draufhauen, könnte man - wenn man denn wüsste, wo der Anlasser sitzt (ich habe ihn nicht gefunden *rotwerd*). Gut, wir versuchten im zweiten Gang anzuschieben, was genau gar nichts bewirkte. Schnell war klar, es war nichts zu wollen und ich musste mich um eine Werkstatt oder irgendeine Lösung kümmern. Um das Problem zu verdeutlichen: ich wohne momentan so richtig schön auf dem Land. Der Ort, in dem wir einkaufen waren, war nicht mein Wohnort und ich habe auch niemanden hier, der schnell mal vorbeikommt, um mir aus der Patsche zu helfen. Es war schrecklich. Schliesslich entschloss ich mich, beim ADAC anzurufen um mal nachzufragen, wie so etwas überhaupt läuft. Dort wurde ich natürlich spontan zur Mitgliedschaft überredet, was ich bei meinem Auto auch durchaus sinnvoll finde. Also, mit der Aussage, dass der Einsatz kostenlos wäre, wenn der gelbe Engel mein Fahrzeug wieder ankriegen würde, hofften wir auf das Beste, gingen nochmal in das Einkaufszentrum zum Bäcker dort, und warteten. To make a long story short: der gelbe Engel kam, sprach kaum ein Wort und kriegte den Motor wieder an. Die einzige Aussage war: "Der Anlasser ist kaputt, jetzt besser nicht mehr absaufen lassen". Gut, ein Problem gelöst - irgendwie würden wir zumindest nach Hause kommen. Aber, das hilft ja auch nicht weiter: danach würde der Wagen ja nie wieder anspringen! Und Abschleppen ist ja auch nicht wirklich zum Schnäppchen-Preis zu haben. Also, über meinen lieben Freund eine Werkstatt finden lassen, Öffnungszeiten bis 18 Uhr :( (Es war ja mittlerweile schon 18:45) Aber zumindest könnte ich den Wagen da auf den Parkplatz stellen, irgendwie wieder nach Hause kommen und müsste die Abschleppung nicht bezahlen. Vorsichtshalber vorher noch mal anrufen... Und, unglaublich, da ging jemand ans Telefon. Ich schilderte mein Problem und man sagte mir, sie wären noch eine halbe Stunde da. Schnell losgefahren, zum Glück im Navi die Adresse gefunden und die Lady dorthin gebracht (und solche Angst gehabt, den Motor abzuwürgen - passiert mir zwar nur sehr selten, aber ich war echt panisch ;) ). Die Herren in der Werkstatt waren tatsächlich noch da, waren super nett und gaben mir noch Tipps von wegen Anspruch auf Leihwagen etc. Also fragte ich, was denn so ein Leihwagen kosten würde, wenn ich es selber zahlen müsste: 15 Euro/Tag... "Hätten Sie denn noch einen, für heute?" Der Chef guckt seinen Kollegen an, der "Ja, den Punto, der einzige, den wir noch mit Winterreifen haben, den habe ich heute wieder angemeldet". Ich habe sofort zugesagt - bei dem Preis und allem war klar, dass ich nicht mit dem Taxi nach Hause wollte, um dann das Wochenende völlig unmobil mit meiner Freundin zu verbringen.
Mittlerweile weiss ich, dass meine Lady wohl erst Dienstag fertig wird, aber auch, dass meine Versicherung mir den Mietwagen zahlt. Dass der Anlasser kaputt ist, ist natürlich ärgerlich, aber der Wagen ist ja auch nicht mehr der Jüngste, daher kommt das nicht völlig unerwartet.
Fortuna hat es wirklich gut mit mir gemeint: Glück im Unglück zu haben ist ja leider bei mir nicht der Standard... Das meine Freundin an diesem Wochenende hier war und ich so nicht verlassen und einsam mit diesem Problem konfrontiert wurde, dass ich einen Freund zu Hause habe, der mir alles mögliche heraussuchen konnte, dass der gelbe Engel den Wagen wieder anbekommen hat und den Auftrag um die Uhrzeit nicht nicht mehr angenommen hat, dass die Werkstatt noch nicht Feierabend gemacht hatte (am Freitag-Abend!), dass dort ein letzter Leihwagen stand, der das Wochenende nun deutlich leichter und günstiger gemacht hat, dass ich einen Schutzbrief habe, und meine Versicherung mir so sogar die Kosten erstatten wird - all das hätte einfach nicht besser kommen können.
Der Rest des Wochenendes wurde von Fortuna auch bestens organisiert: wir hatten eine schöne Zeit, waren mal wieder auf einem traumhaften Diavortrag von Michael Martin (es war, wie immer, grossartig und handelte sich um diesen Vortrag) und haben die Tage genossen und viel Zeit mit Reden und gemütlichen Stunden, aber auch mit einem kleinen Stadtabenteuer verbracht. Heute haben wir noch ein bisschen was für die Diplomarbeit getan - etwas SPSS gerechnet und das gibt mir ein sehr gutes Gefühl, denn jetzt weiss ich, dass ich mit meinen Daten wirklich etwas machen kann und es nicht nur falsch interpretiere.
Fazit: Danke Fortuna, danke BecK, danke Universum für so ein schönes Wochenende mit so vielen positiven Entwicklungen, die alle auch hätten anders ausgehen können :)
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1/23/2011
1/16/2011
Sonntagsspaziergang
Kopfschmerzen und Sonnensehnsucht trieben mich heute raus - Spazierwege, oder eigentlich viel mehr, Joggingwege suchen (und leider nicht finden :( )
Ich habe hier zwar jede Menge Landschaft, aber die Wege zwischen den Feldern sind leider größtenteils asphaltiert, dass ist die Hölle für meine Knie und Füße...
Trotzdem, gegen das Kopfweh hat es prima geholfen und ich fühle mich ganz energiegeladen nach meiner Runde durch die Felder.
Ich habe hier zwar jede Menge Landschaft, aber die Wege zwischen den Feldern sind leider größtenteils asphaltiert, dass ist die Hölle für meine Knie und Füße...
Trotzdem, gegen das Kopfweh hat es prima geholfen und ich fühle mich ganz energiegeladen nach meiner Runde durch die Felder.
1/12/2011
Regen auf dem Fenster
... weckte mich heute Nacht um 2:43...
Ich dachte, es wäre Frida, die in mein Zimmer wollte und suchte nach der Tür... Da war ich endgültig hier angekommen :/
Ich dachte, es wäre Frida, die in mein Zimmer wollte und suchte nach der Tür... Da war ich endgültig hier angekommen :/
12/13/2010
Eins der besten Wochenenden und Erkenntnisse
Leider kommt heute nur ein völlig Foto-freier Post - mein Akku ist leer und das Ladegerät habe ich daheim vergessen.
Daher kann ich von meinem Wunder-Wochenende nur möglichst plastisch erzählen :)
Am Freitag hatte ich zeitig das Wochenende eingeläutet, um noch ein paar Vorbereitungen für meinen lang erwarteten Wochenend-Besuch erledigen zu können. Ausserdem hat der Datenauswertungs-Rechner sowieso wieder nur gerechnet - da brauchte er mich nicht ;)
Also habe ich schön eingekauft für unser gemeinsames Kochen am Samstag abend, für das Frühstück und die gemütliche Faulenzzeit dazwischen. Danach einen entspannten Abend mit Desperate Housewives Staffel vier und natürlich Salat - wie üblich ...
Am Samstag war dann erst eine Reitstunde zu meistern, die aber nur mäßig erfolgreich war - irgendwie bin ich im Moment nicht richtig bei der Sache und Valentino auch nicht so recht, wenn dauernd Lawinen vom Dach fallen und die anderen Pferde ausrasten, ist es für ihn immer ein Argument, sich auch zurückzulehnen. Und ich selbst, wie gesagt, ich bin nicht konzentriert genug - Erkenntnis 1: scheinbar sind Valentino und ich beide eher Frühjahr und Herbst-Reiter, v.a. aber keine Winterreiter ;)
Nach dieser durchwachsenen Stunde bin ich erst noch einmal heimgefahren - meine liebe Freundin Natira war erst für mittags angekündigt und so konnte ich noch frühstücken und letzte Vorbereitungen treffen. Dann war es irgendwann soweit und ich konnte sie am Bahnhof abholen und wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht. Erst noch kurz einen Stadtbummel, dann etwas "Lust-Shopping" im E-Center (muss ich sagen, dass wir die meisten Sachen _nicht_ gegessen haben? ) und dann einen ruhigen Nachmittag auf der Couch, Kaffee- und Tee-trinkend, selbst gebackene Natira-Plätzchen futternd - quatschen bis der Abend anbrach. Es war so schön. Später haben wir uns dann an einem Fenchelrisotto versucht, was aber ein wenig langweilig war, vermutlich, weil ich zu wenig Fenchel gekauft hatte. Satt machte es aber dennoch, dazu gab es Salat und später noch Chips und Eis, hmmmm...
Am nächsten Morgen haben wir in aller Ruhe gefrühstückt, dann spontan noch mit dem Herrn der Ringe - Teil 1 (Erkenntnis 2: den Hobbit mal wieder lesen) angefangen bevor es gegen 15 Uhr in Richtung Stadt ging, da wir uns endlich, endlich Harry Potter Part 7.1 anschauen wollten. Es war gar nicht so leicht ein Kino zu finden, welches die Originalfassung spielt, erstaunlicherweise. Das bin ich von daheim anders gewohnt.
Das Kino war recht altmodisch, Linoleumboden, es gab keine Nachos sondern nur salziges Popcorn und, was das Tollste war, es gab keine Werbung vor dem Film, nur ein paar Trailer. (Wobei, das kann auch an der Nachmittagsvorstellung gelegen haben.) Dafür gab es aber zwei schnarchende Hunde, was auch recht ungwöhnlich war *lach*
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu meinen Erwartungen war er gar nicht langweilig, sondern sehr schön umgesetzt, sehr nah am Buch und die vorgenommenen Änderungen nicht zu störend. Die Besetzung fand ich zauberhaft, die comicartige Darstellung der Geschichte der drei Brüder sehr gelungen und so bin ich komplett zufrieden aus dem Kino gegangen.
Danach ging es weiter ins Kicho, wo ich in Edamame, Spinat mit Sesamsosse und Avocado und Spinat-Makis schwelgte. Natira hatte etwas mit den japanischen Maultaschen zu kämpfen, war aber im Grossen und Ganzen auch sehr zufrieden mit íher Auswahl an Sushi.
Der Sonntagabend endete deutlich früher als der Samstag, da wir heute schon sehr früh aufstehen musste.
Eine grosse Erkenntnis (das wäre dann die Nummer 3) ist in mir gereift an diesem Wochenende. Ich muss einfach mal wieder richtig heim. Ich muss daheim Dinge klären, liebe Menschen treffen, meine Familie sehen und mich wieder besinnen. Jetzt gerade bin ich viel zu pessimistisch und düster, was sicher auch der doch irgendwie vorliegenden Isolation zuzuschreiben ist. Daher versuche ich, den Weihnachtsurlaub entweder schon früher zu beginnen oder auszudehnen und während dieser Zeit ein paar Prioritäten neu zu setzen. Denn, und das ist ja der Punkt: nachdem die Auswertung der Daten fast geschafft ist, kann ich ja nun auch wirklich von daheim aus arbeiten, und ich glaube, es würde mir gut tun, dass auch zu machen - einfach, um wieder ein bisschen bei mir zu sein danach :)
Heute nachmittag werde ich hoffentlich endlich mal wieder zum Sport gehen (Erkenntnis 4, nachdem ich mir heute morgen beim Strecken den Nacken verrenkt habe :/ ) und später dann noch den Post mit dem Photobuch schreiben und online stellen, wenn ich die Bilder irgendwie von der Kamera kriege ...
So oder so bin ich einfach sehr glücklich mit diesem schönen Wochenende, es hat mir die Zeit hier sehr versüsst und verkürzt und ich bin so froh, dass wir so viele wunderbare Stunden miteinander hatten. Danke, liebe Natira :)
Daher kann ich von meinem Wunder-Wochenende nur möglichst plastisch erzählen :)
Am Freitag hatte ich zeitig das Wochenende eingeläutet, um noch ein paar Vorbereitungen für meinen lang erwarteten Wochenend-Besuch erledigen zu können. Ausserdem hat der Datenauswertungs-Rechner sowieso wieder nur gerechnet - da brauchte er mich nicht ;)
Also habe ich schön eingekauft für unser gemeinsames Kochen am Samstag abend, für das Frühstück und die gemütliche Faulenzzeit dazwischen. Danach einen entspannten Abend mit Desperate Housewives Staffel vier und natürlich Salat - wie üblich ...
Am Samstag war dann erst eine Reitstunde zu meistern, die aber nur mäßig erfolgreich war - irgendwie bin ich im Moment nicht richtig bei der Sache und Valentino auch nicht so recht, wenn dauernd Lawinen vom Dach fallen und die anderen Pferde ausrasten, ist es für ihn immer ein Argument, sich auch zurückzulehnen. Und ich selbst, wie gesagt, ich bin nicht konzentriert genug - Erkenntnis 1: scheinbar sind Valentino und ich beide eher Frühjahr und Herbst-Reiter, v.a. aber keine Winterreiter ;)
Nach dieser durchwachsenen Stunde bin ich erst noch einmal heimgefahren - meine liebe Freundin Natira war erst für mittags angekündigt und so konnte ich noch frühstücken und letzte Vorbereitungen treffen. Dann war es irgendwann soweit und ich konnte sie am Bahnhof abholen und wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht. Erst noch kurz einen Stadtbummel, dann etwas "Lust-Shopping" im E-Center (muss ich sagen, dass wir die meisten Sachen _nicht_ gegessen haben? ) und dann einen ruhigen Nachmittag auf der Couch, Kaffee- und Tee-trinkend, selbst gebackene Natira-Plätzchen futternd - quatschen bis der Abend anbrach. Es war so schön. Später haben wir uns dann an einem Fenchelrisotto versucht, was aber ein wenig langweilig war, vermutlich, weil ich zu wenig Fenchel gekauft hatte. Satt machte es aber dennoch, dazu gab es Salat und später noch Chips und Eis, hmmmm...
Am nächsten Morgen haben wir in aller Ruhe gefrühstückt, dann spontan noch mit dem Herrn der Ringe - Teil 1 (Erkenntnis 2: den Hobbit mal wieder lesen) angefangen bevor es gegen 15 Uhr in Richtung Stadt ging, da wir uns endlich, endlich Harry Potter Part 7.1 anschauen wollten. Es war gar nicht so leicht ein Kino zu finden, welches die Originalfassung spielt, erstaunlicherweise. Das bin ich von daheim anders gewohnt.
Das Kino war recht altmodisch, Linoleumboden, es gab keine Nachos sondern nur salziges Popcorn und, was das Tollste war, es gab keine Werbung vor dem Film, nur ein paar Trailer. (Wobei, das kann auch an der Nachmittagsvorstellung gelegen haben.) Dafür gab es aber zwei schnarchende Hunde, was auch recht ungwöhnlich war *lach*
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu meinen Erwartungen war er gar nicht langweilig, sondern sehr schön umgesetzt, sehr nah am Buch und die vorgenommenen Änderungen nicht zu störend. Die Besetzung fand ich zauberhaft, die comicartige Darstellung der Geschichte der drei Brüder sehr gelungen und so bin ich komplett zufrieden aus dem Kino gegangen.
Danach ging es weiter ins Kicho, wo ich in Edamame, Spinat mit Sesamsosse und Avocado und Spinat-Makis schwelgte. Natira hatte etwas mit den japanischen Maultaschen zu kämpfen, war aber im Grossen und Ganzen auch sehr zufrieden mit íher Auswahl an Sushi.
Der Sonntagabend endete deutlich früher als der Samstag, da wir heute schon sehr früh aufstehen musste.
Eine grosse Erkenntnis (das wäre dann die Nummer 3) ist in mir gereift an diesem Wochenende. Ich muss einfach mal wieder richtig heim. Ich muss daheim Dinge klären, liebe Menschen treffen, meine Familie sehen und mich wieder besinnen. Jetzt gerade bin ich viel zu pessimistisch und düster, was sicher auch der doch irgendwie vorliegenden Isolation zuzuschreiben ist. Daher versuche ich, den Weihnachtsurlaub entweder schon früher zu beginnen oder auszudehnen und während dieser Zeit ein paar Prioritäten neu zu setzen. Denn, und das ist ja der Punkt: nachdem die Auswertung der Daten fast geschafft ist, kann ich ja nun auch wirklich von daheim aus arbeiten, und ich glaube, es würde mir gut tun, dass auch zu machen - einfach, um wieder ein bisschen bei mir zu sein danach :)
Heute nachmittag werde ich hoffentlich endlich mal wieder zum Sport gehen (Erkenntnis 4, nachdem ich mir heute morgen beim Strecken den Nacken verrenkt habe :/ ) und später dann noch den Post mit dem Photobuch schreiben und online stellen, wenn ich die Bilder irgendwie von der Kamera kriege ...
So oder so bin ich einfach sehr glücklich mit diesem schönen Wochenende, es hat mir die Zeit hier sehr versüsst und verkürzt und ich bin so froh, dass wir so viele wunderbare Stunden miteinander hatten. Danke, liebe Natira :)
10/15/2010
Status-Update & der dreiunddreissigste Freitagsfüller
Momentan bin ich nach Feierabend meistens so müde, dass ich das MacBook gar nicht mehr aufmache. Das liegt sicherlich am Jahreszeitenwechsel und an den arbeitsreichen Tagen, daher versuche ich immer früh ins Bett zu gehen.
Im Grossen und Ganzen läuft es hier alles irgendwie an, jedoch bin ich nicht so ganz davon überzeugt, dass alles gut laufen wird - dazu haben mein Diplomarbeits-Betreuer und ich zu unterschiedliche Arbeitsweisen.
Ich hoffe, dass ich von anderen im Büro auch Unterstützung bekomme und ich in erster Linie die Datenerhebung mit ihm überstehen muss - das sind ab jetzt vier Wochen und das ist absehbar ;)
Ansonsten fühlt es sich ganz gut an, hier zu sein - auch wenn ich mich erstmal an das Alleinsein gewöhnen muss. Ich bin optimistisch, dass mir das gelingt und werde mich mit vielen Büchern, Themeparties, zahlreichen Telefonaten und regelmäßigen Heimfahrten über Wasser halten :)
Nun der Freitagsfüller von Barbara (wer mitmachen will..... ;) )
1. Manche Leute treiben mich mit ihrer selbstgerechten Art in den Wahnsinn.
2. Das Wiedersehen mit meinem Katzenkumpel Eddie war letzte Woche ganz besonders für mich.
3. Vorige Woche war ich schon noch ziemlich verzweifelt wegen dieser ganzen Auto-Geschichte und wegen dem mittelmäßigen Start in die Diplomarbeit.
4. Am liebsten blogge ich über das Kochen und meine neuen Experimente in diesem Bereich.
5. "Wir sind nicht die Anderen" , das sagte meine Mutter immer. (und damit hatte sie absolut recht, es ist eine Lebensweisheit, für die ich leider recht lange gebraucht habe)
6. Wenn ich wüsste das ich später am Tag noch einen Parkplatz im Parkhaus bekommen würde, würde ich viel länger schlafen *seufz*
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden und tolle Hochzeitsbilder gucken :) , morgen habe ich reiten und eine Theme-Party mit Harry Potter Teil 7 geplant und Sonntag möchte ich glaube ich den ganzen Tag nur meine Freizeit geniessen!
Im Grossen und Ganzen läuft es hier alles irgendwie an, jedoch bin ich nicht so ganz davon überzeugt, dass alles gut laufen wird - dazu haben mein Diplomarbeits-Betreuer und ich zu unterschiedliche Arbeitsweisen.
Ich hoffe, dass ich von anderen im Büro auch Unterstützung bekomme und ich in erster Linie die Datenerhebung mit ihm überstehen muss - das sind ab jetzt vier Wochen und das ist absehbar ;)
Ansonsten fühlt es sich ganz gut an, hier zu sein - auch wenn ich mich erstmal an das Alleinsein gewöhnen muss. Ich bin optimistisch, dass mir das gelingt und werde mich mit vielen Büchern, Themeparties, zahlreichen Telefonaten und regelmäßigen Heimfahrten über Wasser halten :)
Nun der Freitagsfüller von Barbara (wer mitmachen will..... ;) )
1. Manche Leute treiben mich mit ihrer selbstgerechten Art in den Wahnsinn.
2. Das Wiedersehen mit meinem Katzenkumpel Eddie war letzte Woche ganz besonders für mich.
3. Vorige Woche war ich schon noch ziemlich verzweifelt wegen dieser ganzen Auto-Geschichte und wegen dem mittelmäßigen Start in die Diplomarbeit.
4. Am liebsten blogge ich über das Kochen und meine neuen Experimente in diesem Bereich.
5. "Wir sind nicht die Anderen" , das sagte meine Mutter immer. (und damit hatte sie absolut recht, es ist eine Lebensweisheit, für die ich leider recht lange gebraucht habe)
6. Wenn ich wüsste das ich später am Tag noch einen Parkplatz im Parkhaus bekommen würde, würde ich viel länger schlafen *seufz*
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden und tolle Hochzeitsbilder gucken :) , morgen habe ich reiten und eine Theme-Party mit Harry Potter Teil 7 geplant und Sonntag möchte ich glaube ich den ganzen Tag nur meine Freizeit geniessen!
10/04/2010
Und manchmal kommt alles anders...
... als man so denkt und fürchtet.
Natürlich ist es nicht das Größte, _nicht_ daheim zu sein, aber auf der anderen Seite ist es auch nicht ansatzweise so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe.
Das Willkommen hier war warm und herzlich - das Wetter war traumhaft und für mich wurden hier diverse Bäume ausgerissen, damit auch alles gut ist für mich. Das war ein schönes Gefühl, auch wenn es natürlich masslos übertrieben war. Eine Luftmatratze + Leselampe hätten auch gereicht. Bett mit Nachttischlampe, Telefon am Bett, Fernsehecke etc. ist Luxus pur und wunderschön, so schön, dass ein nicht abzuholendes Auto am Samstag zwar traurig, aber kein mittleres Drama mehr wäre.
Und der erste Arbeitstag? Ich habe mir natürlich fast ins Hemd gemacht, vor Aufregung und Grusel wegen dieses Startschusses für meine Diplomarbeit. Und wie wird es dann? Nett. Richtig nett. Sogar mein Account existierte noch (obwohl das, Stand Juli, angeblich _unmöglich_ war), ich habe einen schönen Arbeitsplatz im Diplomandenkammerl und mein neuer Projektverantwortlicher war unglaublich nett und hat mich erstmal zum Kaffee eingeladen, so richtig lecker mit Milchschaum und allem zu einem ersten Arbeitsgespräch.
Das tat gut. Dann ging es auch gleich zum ersten Termin, es gab vorher noch ein erstes Kantinenessen (Krautknöpfle - zwar nicht mein Traumessen, aber schön schwäbisch und recht lecker) und dann ein produktives Arbeitsgespräch am anderen Ende der grossen Stadt. Die Fahrt war lustig, das Wetter war schön spätsommerlich oder golden-herbstlich, und danach konnte ich meinen Arbeitsplatz zu Ende einrichten. Morgen kann es dann losgehen.
Nach der Arbeit wurde der Klassiker "ins Breuni fahren" reaktiviert und später noch eingelagerte Klamotten abgeholt und eine verirrte DVD-Lieferung eingefangen. Das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Vermieter war total nett und herzlich - es war schön, ihn wiederzusehen. Nächste Woche wollen wir uns mal treffen und irgendwohin ausgehen :) Schön war auch, dass ich als die bessere Mitbewohnerin in die Geschichte eingehen werde *lach*
Und jetzt kann ich noch eine schnelle Blogrunde machen, wobei es mit dem kommentieren wohl erst morgen was wird.
Allen einen schönen Abend und guts Nächtle von der müden Sayuri, die sich nicht mehr allzusehr fürchtet :)
Natürlich ist es nicht das Größte, _nicht_ daheim zu sein, aber auf der anderen Seite ist es auch nicht ansatzweise so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe.
Das Willkommen hier war warm und herzlich - das Wetter war traumhaft und für mich wurden hier diverse Bäume ausgerissen, damit auch alles gut ist für mich. Das war ein schönes Gefühl, auch wenn es natürlich masslos übertrieben war. Eine Luftmatratze + Leselampe hätten auch gereicht. Bett mit Nachttischlampe, Telefon am Bett, Fernsehecke etc. ist Luxus pur und wunderschön, so schön, dass ein nicht abzuholendes Auto am Samstag zwar traurig, aber kein mittleres Drama mehr wäre.
Und der erste Arbeitstag? Ich habe mir natürlich fast ins Hemd gemacht, vor Aufregung und Grusel wegen dieses Startschusses für meine Diplomarbeit. Und wie wird es dann? Nett. Richtig nett. Sogar mein Account existierte noch (obwohl das, Stand Juli, angeblich _unmöglich_ war), ich habe einen schönen Arbeitsplatz im Diplomandenkammerl und mein neuer Projektverantwortlicher war unglaublich nett und hat mich erstmal zum Kaffee eingeladen, so richtig lecker mit Milchschaum und allem zu einem ersten Arbeitsgespräch.
Das tat gut. Dann ging es auch gleich zum ersten Termin, es gab vorher noch ein erstes Kantinenessen (Krautknöpfle - zwar nicht mein Traumessen, aber schön schwäbisch und recht lecker) und dann ein produktives Arbeitsgespräch am anderen Ende der grossen Stadt. Die Fahrt war lustig, das Wetter war schön spätsommerlich oder golden-herbstlich, und danach konnte ich meinen Arbeitsplatz zu Ende einrichten. Morgen kann es dann losgehen.
Nach der Arbeit wurde der Klassiker "ins Breuni fahren" reaktiviert und später noch eingelagerte Klamotten abgeholt und eine verirrte DVD-Lieferung eingefangen. Das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Vermieter war total nett und herzlich - es war schön, ihn wiederzusehen. Nächste Woche wollen wir uns mal treffen und irgendwohin ausgehen :) Schön war auch, dass ich als die bessere Mitbewohnerin in die Geschichte eingehen werde *lach*
Und jetzt kann ich noch eine schnelle Blogrunde machen, wobei es mit dem kommentieren wohl erst morgen was wird.
Allen einen schönen Abend und guts Nächtle von der müden Sayuri, die sich nicht mehr allzusehr fürchtet :)
10/03/2010
Aller Anfang...
... ist bekanntlich schwer. Höllengleich wäre im Moment passender gewesen - ganz ehrlich!
Ich habe wirklich ziemlich viel Blödsinn erlebt in den letzten Tagen vor meiner Abreise: angefangen mit Uneinigkeit mit dem Prüfungsamt gipfelte diese Woche mit dem ärgerlichen Crash am Mittwoch.
Seitdem organisiere ich, versuche mein Bestes, um die Klärung mit der Versicherung zu erleichtern. Ausserdem mussten noch Termine umgelegt, Steuererklärungen gemacht, Bücher zurückgebracht und kopiert werden und, und, und...
Es war eine wirklich anstrengende Woche, voller Ungewissheit - bis heute weiss ich nicht, ob ich am kommenden Wochenende mit meiner Glücks-Mitfahrgelegenheit wieder heimfahren kann, um mir mein Auto abzuholen. Momentan hängt alles von Italien ab, bzw. wie lange man dort braucht, um die Teile zu verschicken.
Heute früh, um 6:15 ging es dann los. Durch schieres Glück und puren Zufall konnte ich "mitfahren" und musste mich so nicht noch in letzter Sekunde um Bahnfahrkarte und zugtauglich komprimiertes Gepäck kümmern.
Die Fahrt verlief reibungslos, ich war schon um 10:30 in meiner zukünftigen Behausung und habe mich auch schon eingerichtet. Für die erste Woche werde ich allerdings bei meiner Freundin wohnen - denn ohne Auto hierherzukommen ist eine Sache für sich ;)
Den gestrigen Abend habe ich recht aufgewühlt verbracht: ich haderte mit dem Schicksal und mit mir selbst und ... ach, naja, Ihr könnt Euch das vorstellen, ich erspare Euch die Details (allerdings hätte ich nie gedacht, dass Mamma Mia! so ein trauriger Film sein kann ;) )
Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es nun morgen losgeht und ich dem Tiger "Diplomarbeit" langsam die Zähne ziehen kann und mich nicht mehr vor ihm fürchten muss.
Die ersten Tage werden wohl recht hektisch verlaufen - so wie ich mich erinnere haben wir schon in dieser Woche einen Termin, um das weitere Vorgehen mit den Auftraggebern zu besprechen. Ausserdem gilt es, sich mit den Freunden hier auszutauschen und wieder ins Ländle-Leben hereinzukommen. Und Mittwoch erfahre ich dann, wie es weitergeht mit Auto und allem.
Zum Reiten werde ich leider so bald nicht kommen: es ist zu weit, um von hier aus zu Fuss dorthin zu gehen und wenn ich am Wochenende schon wieder in die Heimat fahre, fällt es auf jeden Fall aus. Aber ich wünsche mir sehr, dass das klappt - alles ist einfacher, wenn man mobil ist :)
Zum Spass habe ich gerade noch bei Natira einen Test entdeckt - mit dem kann man einen "Schreibstil-Vergleich" machen. Als Textmuster nahm ich den Post "Regen - drinnen und draussen" von Anfang der Woche.
Nach diesem Text schreibe ich wie Nietzsche - da ich allerdings noch nichts von ihm gelesen habe, weiss ich nicht, ob ich das als Kompliment oder Beleidigung sehen soll ;)
Ich habe wirklich ziemlich viel Blödsinn erlebt in den letzten Tagen vor meiner Abreise: angefangen mit Uneinigkeit mit dem Prüfungsamt gipfelte diese Woche mit dem ärgerlichen Crash am Mittwoch.
Seitdem organisiere ich, versuche mein Bestes, um die Klärung mit der Versicherung zu erleichtern. Ausserdem mussten noch Termine umgelegt, Steuererklärungen gemacht, Bücher zurückgebracht und kopiert werden und, und, und...
Es war eine wirklich anstrengende Woche, voller Ungewissheit - bis heute weiss ich nicht, ob ich am kommenden Wochenende mit meiner Glücks-Mitfahrgelegenheit wieder heimfahren kann, um mir mein Auto abzuholen. Momentan hängt alles von Italien ab, bzw. wie lange man dort braucht, um die Teile zu verschicken.
Heute früh, um 6:15 ging es dann los. Durch schieres Glück und puren Zufall konnte ich "mitfahren" und musste mich so nicht noch in letzter Sekunde um Bahnfahrkarte und zugtauglich komprimiertes Gepäck kümmern.
Die Fahrt verlief reibungslos, ich war schon um 10:30 in meiner zukünftigen Behausung und habe mich auch schon eingerichtet. Für die erste Woche werde ich allerdings bei meiner Freundin wohnen - denn ohne Auto hierherzukommen ist eine Sache für sich ;)
Den gestrigen Abend habe ich recht aufgewühlt verbracht: ich haderte mit dem Schicksal und mit mir selbst und ... ach, naja, Ihr könnt Euch das vorstellen, ich erspare Euch die Details (allerdings hätte ich nie gedacht, dass Mamma Mia! so ein trauriger Film sein kann ;) )
Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es nun morgen losgeht und ich dem Tiger "Diplomarbeit" langsam die Zähne ziehen kann und mich nicht mehr vor ihm fürchten muss.
Die ersten Tage werden wohl recht hektisch verlaufen - so wie ich mich erinnere haben wir schon in dieser Woche einen Termin, um das weitere Vorgehen mit den Auftraggebern zu besprechen. Ausserdem gilt es, sich mit den Freunden hier auszutauschen und wieder ins Ländle-Leben hereinzukommen. Und Mittwoch erfahre ich dann, wie es weitergeht mit Auto und allem.
Zum Reiten werde ich leider so bald nicht kommen: es ist zu weit, um von hier aus zu Fuss dorthin zu gehen und wenn ich am Wochenende schon wieder in die Heimat fahre, fällt es auf jeden Fall aus. Aber ich wünsche mir sehr, dass das klappt - alles ist einfacher, wenn man mobil ist :)
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Zum Spass habe ich gerade noch bei Natira einen Test entdeckt - mit dem kann man einen "Schreibstil-Vergleich" machen. Als Textmuster nahm ich den Post "Regen - drinnen und draussen" von Anfang der Woche.
Nach diesem Text schreibe ich wie Nietzsche - da ich allerdings noch nichts von ihm gelesen habe, weiss ich nicht, ob ich das als Kompliment oder Beleidigung sehen soll ;)
9/27/2010
Regen - drinnen und draussen
Nachdem jetzt endgültig die letzten Tage daheim angebrochen sind, sieht es in mir doch ganz schön trüb aus.
Irgendwie frage ich mich, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, ob ich das überhaupt alles kann, ob ich nicht komplett versagen werde.
Ok, wahrscheinlich werde ich nicht komplett versagen, aber ich habe schon ganz schön Angst vor den kommenden Monaten.
Auch wenn ich weiss, dass ich im November viel daheim sein werde, auch wenn ich weiss, dass ich Besuch bekommen werde - irgendwie bleibt ein komisches Gefühl, ein Gefühl, als wäre ich all dem nicht gewachsen. Herrje, ich schreibe meine Diplomarbeit...
Und bin da unten, katzenlos, in einem wunderschönen, aber einsamen Haus.
Was tröstet mich: das Reiten, die Tatsache, dass ich viel geschafft haben werde, wenn mein Diplomandenvertrag ausläuft, meine Freundinnen dort unten, die ich hoffentlich oft treffen werde.
Aber dagegen stehen die Lieben, die ich jetzt nicht mehr so oft sehen werde. Die kommenden Geburtstage werde ich komplett verpassen und erst zu Weihnachten werde ich meine Familie wieder sehen. Die Schweinchen, die werden mir mit am meisten fehlen - denn die kommen mich nicht besuchen und ich kann auch nicht mit ihnen telefonieren.
Und ich weiss gar nicht, wie das sein wird, so katzenlos in dem Haus, wo bis vor kurzem Katzen lebten. Vielleicht bekomme ich ja ab und zu eine Besuchskatze, in der Siedlung ziehen die Freigänger-Katzen ja öfter mal durch verschiedene Häuser ;) ...
Hmm, ja, so richtig etwas Aufbauendes fällt mir gerade nicht ein, aber das war mir ja alles schon vorher klar. Das das eine anstrengende Zeit sein wird, und das es mir schwer fallen wird, zu gehen.
Ich will hier auch gar nicht zu sehr jammern - eigentlich wollte ich nur das Bild von der verregneten Margherite posten, das ich am Wochenende gemacht habe. Und natürlich kommen jetzt solche trüben Gedanken auf - wenn ich schon dabei bin, meine Sachen zu packen und zu überlegen, was alles noch getan werden muss.
In diesem Sinne - ich mache mich mal an die Arbeit. Und dieser Jammer-Post tut mir leid, aber irgendwie schrieb er sich wie von selbst...
Aber ich beende ihn noch schnell mit guten Gedanken - passt auf:
* Theme-Parties
* Reiten auf Valentino, Filou und anderen Pferden, die ich noch nicht kenne
* vielleicht den einen oder anderen Besuch?
* neue Freund- oder Bekanntschaften?
* wieder ein Schritt zu meinem Diplom zurücklegen
... so, das sieht doch schon besser aus :)
7/29/2010
Letzte Male
Als ich klein war und auch noch, als ich eine Jugendliche war, habe ich mich immer sehr schwer mit Abschieden getan. Dabei war es ganz egal, ob es Abschiede von zu Hause, von Urlaubsorten oder auch von Dingen wie Kleidung, Büchern oder Spielsachen war. Und natürlich auch von Menschen – das war immer schon schlimm.
Am lebhaftesten habe ich diese Erinnerung aber noch im Bezug auf Urlaube und, merkwürdigerweise, Jahre in Erinnerung. Ich weiß noch gut, dass ich am Sylvester-Tag bei unendlich vielen Dingen gedacht habe: das ist das letzte Mal, dass Du das im Jahr 1986 siehst. Auch an letzten Urlaubstagen: „das ist das letzte Mal, dass Du an diesem Strand sein darfst“. Manchmal ging es gar so weit, dass ich meine Sonnenbrille nicht trug, weil ich dachte, ich hätte nie wieder die Chance, diese Landschaft im „normalen“ Licht zu sehen.
Es zeigt sich also, dass ich immer schon Schwierigkeiten hatte, mich zu verabschieden.
Dieses Mal ist es kein richtiger Abschied, denn ich komme ja wieder. Nur zwei Monate, und schon bin ich wieder hier. Nichtsdestotrotz merke ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, denn trotz all meines Heimwehs war ich hier jetzt vier Monate lang ein wenig zu Hause, meine Freundin C. hat alles erdenklich mögliche getan, um mich hier zu integrieren und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Merkwürdigerweise entwickelt sich auch gerade jetzt, kurz vorm Ende meiner Ländle-Zeit, eine nähere Bekanntschaft mit einer Arbeitskollegin, und so kommen auch schon erste richtige Gründe zu Tage, warum ich mich schon ein wenig auf Oktober freue.
Auf der anderen Seite: ich freue mich so unendlich auf zu Hause! Ich habe mir fest vorgenommen, die ersten Stunden morgen Vormittag, wenn ich wieder zurück bin, mit den Schweinchen zu verbringen, mich zu ihnen zu setzen, nichts auszupacken sondern nur für sie da zu sein. Ich freue mich schon auf meinen Freund, der am Freitag mit mir in einen unserer „Stammläden“ gehen will zum Pizza-Essen und ich freue mich darauf, in meinem Bett zu schlafen und zu wissen, ich muss am Sonntag nicht schon wieder zurück. Ich freue mich auf den Wald vor meiner Tür und darauf, laufen zu gehen. Ich freue mich, meine Eltern am Montag und Dienstag zu sehen und darauf, unseren Urlaub in Italien vorzubereiten. Ich freue mich darauf, meine Sachen auszupacken, meine Bücher wieder zusammenzuführen und einfach wieder „da“ zu sein.
Fazit: Dieses Mal sind die „letzten Male“ nicht so schlimm. Weil sie keine richtigen letzten Male sind. Und weil ich so viel Gutes zu Hause zu erwarten habe und ich es kaum erwarten kann, heute Nacht gegen vier Uhr in mein Auto zu steigen, meine selbstgebastelte CD „Taking A Long Way Home“ einzulegen (die übrigens mit dem Soundtrack von „vincent will meer“ beginnt ;) ) und das Ländle für eine Zeit zu verlassen…
Am lebhaftesten habe ich diese Erinnerung aber noch im Bezug auf Urlaube und, merkwürdigerweise, Jahre in Erinnerung. Ich weiß noch gut, dass ich am Sylvester-Tag bei unendlich vielen Dingen gedacht habe: das ist das letzte Mal, dass Du das im Jahr 1986 siehst. Auch an letzten Urlaubstagen: „das ist das letzte Mal, dass Du an diesem Strand sein darfst“. Manchmal ging es gar so weit, dass ich meine Sonnenbrille nicht trug, weil ich dachte, ich hätte nie wieder die Chance, diese Landschaft im „normalen“ Licht zu sehen.
Es zeigt sich also, dass ich immer schon Schwierigkeiten hatte, mich zu verabschieden.
Dieses Mal ist es kein richtiger Abschied, denn ich komme ja wieder. Nur zwei Monate, und schon bin ich wieder hier. Nichtsdestotrotz merke ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, denn trotz all meines Heimwehs war ich hier jetzt vier Monate lang ein wenig zu Hause, meine Freundin C. hat alles erdenklich mögliche getan, um mich hier zu integrieren und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Merkwürdigerweise entwickelt sich auch gerade jetzt, kurz vorm Ende meiner Ländle-Zeit, eine nähere Bekanntschaft mit einer Arbeitskollegin, und so kommen auch schon erste richtige Gründe zu Tage, warum ich mich schon ein wenig auf Oktober freue.
Auf der anderen Seite: ich freue mich so unendlich auf zu Hause! Ich habe mir fest vorgenommen, die ersten Stunden morgen Vormittag, wenn ich wieder zurück bin, mit den Schweinchen zu verbringen, mich zu ihnen zu setzen, nichts auszupacken sondern nur für sie da zu sein. Ich freue mich schon auf meinen Freund, der am Freitag mit mir in einen unserer „Stammläden“ gehen will zum Pizza-Essen und ich freue mich darauf, in meinem Bett zu schlafen und zu wissen, ich muss am Sonntag nicht schon wieder zurück. Ich freue mich auf den Wald vor meiner Tür und darauf, laufen zu gehen. Ich freue mich, meine Eltern am Montag und Dienstag zu sehen und darauf, unseren Urlaub in Italien vorzubereiten. Ich freue mich darauf, meine Sachen auszupacken, meine Bücher wieder zusammenzuführen und einfach wieder „da“ zu sein.
Fazit: Dieses Mal sind die „letzten Male“ nicht so schlimm. Weil sie keine richtigen letzten Male sind. Und weil ich so viel Gutes zu Hause zu erwarten habe und ich es kaum erwarten kann, heute Nacht gegen vier Uhr in mein Auto zu steigen, meine selbstgebastelte CD „Taking A Long Way Home“ einzulegen (die übrigens mit dem Soundtrack von „vincent will meer“ beginnt ;) ) und das Ländle für eine Zeit zu verlassen…
7/25/2010
Aufholen II - Abschiede
Trotz der vermaledeiten Sommergrippe habe ich am Sonntag meine Abschiedsfeier ausgerichtet und es war ein so schönes Beisammensein, dass ich ganz traurig war, als ich später im Bett lag. Natürlich, ich freu mich, wenn ich wieder zu Hause bin, aber ich lasse hier auch liebe Menschen zurück.
Aber, wie schon oft diskutiert: ich komme ja bald schon wieder und habe noch einmal für einen recht langen Zeitraum die Möglichkeit, mit ihnen zusammen zu sein, daher - es war nur die Melancholie der Situation, denke ich.
Vorher, am Mittwoch, galt es noch den Praktikumsausstand zu begehen, für den ich den ganzen Dienstag abend gebacken habe. Da man sich einen Käsekuchen mit Erdbeeren gewünscht habe und ich ja immer nach Herausforderungen suche ;), habe ich mich für angeblich schnelle Biskuitschnitten entschieden.
Diese Schnitten werden eigentlich mit Johannisbeergelee bestrichen, mit Mandeln bestreut und dann mit einer Vanille-Mousse-Füllung bestrichen und dann zusammengesetzt.
Aber gut, abwandeln ist alles: also wurde Erdbeermarmelade gekocht, statt der Vanille-Mousse gab es (eher aus Versehen) ein Vanille-Zitronen-Mousse mit Erdbeerstückchen und da das Rezept nur für 10 Stücke reichte, musste ich nach Fertigstellung des ersten Kuchens gleich nochmal von vorne anfangen. Im Nachhinein hört es sich gar nicht mehr so schlimm an, aber es war eine endlose Schufterei. Aber super-lecker, ehrlich. Vielleicht mache ich ihn doch nochmal, jetzt weiss ich ja wie es geht. Ausserdem war er ein Erfolg, daher ...
Das Freitagsdinner dagegen wurde ein Essen mit 5 Gängen, die aus
1) Tomatentörtchen mit Parmesan und Basilikumsahne
2) + 3) 1x russicher Salat und 1x Artischocken-Sellerie-Salat mit Parmesan
4) Nudeln mit Zitronen-Basilikumsauce (von der es leider kein Bild gibt, aber die mache ich eigentlich regelmässig und reiche das gerne mal nach ;) )
5) köstlich gekauftes Vien*etta-Eis
Es war einfach ein schöner Abend und ich war erstaunt, wie gut alles geklappt hat - trotz Erkältung und so vielen Gängen :)
Zum Abschied gab es auch noch ein Geschenk:
Der Korb mit den schwäbischen Spezialitäten stammt von meinem Vermieter / Mitbewohner und seiner Freundin mit einem eigenen Kehrwochen-Schild (Info über meine Kehrwochenabenteuer: sh. hier) und den Zutaten für "Linsen mit Saiten", selbstgemachter Melissen-Marmelade und einem leckeren einheimischen Bier... damit ich kein Heimweh krieg und mit dem Kehrwochenschild kann ich meine Nachbarn daheim terrorisieren *lach*
Die kleine Tüte, die vor dem Korb steht habe ich von meiner Praktikumsbetreuerin bekommen.Darin waren diverse Süssigkeiten (hmm, M&M's) und eine sehr liebe Karte wo so nette Worte wie "vielversprechende Diplomandin" und so draufstanden *rotwerd*
Abschiede haben also auch etwas für sich - man merkt, dass man irgendwie einen Eindruck hinterlässt.
Aber, wie schon oft diskutiert: ich komme ja bald schon wieder und habe noch einmal für einen recht langen Zeitraum die Möglichkeit, mit ihnen zusammen zu sein, daher - es war nur die Melancholie der Situation, denke ich.
Vorher, am Mittwoch, galt es noch den Praktikumsausstand zu begehen, für den ich den ganzen Dienstag abend gebacken habe. Da man sich einen Käsekuchen mit Erdbeeren gewünscht habe und ich ja immer nach Herausforderungen suche ;), habe ich mich für angeblich schnelle Biskuitschnitten entschieden.
Diese Schnitten werden eigentlich mit Johannisbeergelee bestrichen, mit Mandeln bestreut und dann mit einer Vanille-Mousse-Füllung bestrichen und dann zusammengesetzt.
Aber gut, abwandeln ist alles: also wurde Erdbeermarmelade gekocht, statt der Vanille-Mousse gab es (eher aus Versehen) ein Vanille-Zitronen-Mousse mit Erdbeerstückchen und da das Rezept nur für 10 Stücke reichte, musste ich nach Fertigstellung des ersten Kuchens gleich nochmal von vorne anfangen. Im Nachhinein hört es sich gar nicht mehr so schlimm an, aber es war eine endlose Schufterei. Aber super-lecker, ehrlich. Vielleicht mache ich ihn doch nochmal, jetzt weiss ich ja wie es geht. Ausserdem war er ein Erfolg, daher ...
Das Freitagsdinner dagegen wurde ein Essen mit 5 Gängen, die aus
1) Tomatentörtchen mit Parmesan und Basilikumsahne
(leider nur ein Backofenbild, danach wurde es zu stressig & ich kam nicht mehr zum fotografieren)
2) + 3) 1x russicher Salat und 1x Artischocken-Sellerie-Salat mit Parmesan
4) Nudeln mit Zitronen-Basilikumsauce (von der es leider kein Bild gibt, aber die mache ich eigentlich regelmässig und reiche das gerne mal nach ;) )
5) köstlich gekauftes Vien*etta-Eis
Es war einfach ein schöner Abend und ich war erstaunt, wie gut alles geklappt hat - trotz Erkältung und so vielen Gängen :)
Zum Abschied gab es auch noch ein Geschenk:
Der Korb mit den schwäbischen Spezialitäten stammt von meinem Vermieter / Mitbewohner und seiner Freundin mit einem eigenen Kehrwochen-Schild (Info über meine Kehrwochenabenteuer: sh. hier) und den Zutaten für "Linsen mit Saiten", selbstgemachter Melissen-Marmelade und einem leckeren einheimischen Bier... damit ich kein Heimweh krieg und mit dem Kehrwochenschild kann ich meine Nachbarn daheim terrorisieren *lach*
Die kleine Tüte, die vor dem Korb steht habe ich von meiner Praktikumsbetreuerin bekommen.Darin waren diverse Süssigkeiten (hmm, M&M's) und eine sehr liebe Karte wo so nette Worte wie "vielversprechende Diplomandin" und so draufstanden *rotwerd*
Abschiede haben also auch etwas für sich - man merkt, dass man irgendwie einen Eindruck hinterlässt.
7/19/2010
To Do's
Ich hatte ja schon kürzlich geschrieben, dass sich meine Zeit im Ländle dem Ende nähert und schon einen Kurzrückblick geposted. Damals war der Post vor allem inspiriert durch die Abreise einer anderen Praktikantin, die nur drei Monate Praktikum absolviert hat. Heute sitze ich hier und bin selber schon am planen, wie und wann ich abreise, was ich alles noch erledigen muss und wie meine letzten Tage im Ländle aussehen werden.
Mein allerletzter Arbeitstag ist der 29.07. - dieser Tag fällt unglücklicherweise mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg zusammen und wird entsprechend der ungünstige Rückreisetag der Welt sein. Aber ich habe mich mit Natira beraten: am besten wird es sein, nachts zu fahren und so werde ich also in den Tagen vor der Abreise immer lange aufbleiben um dann am Donnerstag um 21:00 Uhr ins Bett zu fallen und zu schlafen ;)
Ausserdem müssen vorher noch diverse "Ausstände" organisiert werden: am Mittwoch (also übermorgen) muss ich einen Kuchen in der Firma präsentieren, am Freitag koche ich ein Essen für meine Freunde vor Ort um mich für ihre liebe Unterstützung und Aufnahme zu bedanken.
Am Samstag und Sonntag muss ich noch mal sehr viel reiten: Reitstunde am Samstag, danach Sport und Thermen und am Sonntag einen Ausritt mit Valentino.
Montag darf ich dann noch mal mit meiner Freundin S. Sushi essen bei Kicho und irgendwann muss ich noch zu Ritter Sport, nochmal nach Stuttgart rein und natürlich alle Sachen schon mal zusammenpacken. Ich bin froh, dass ich einen Teil meiner Klamotten (die ganzen Business-Sachen und so Hausrat-Zeug) bei meinem Vermieter unterstellen kann - mein Auto würde gar nicht alles mitkriegen, was ich so an Klamotten da unten hab... Montag und Dienstag habe ich frei, Mittwoch und Donnerstag geh ich nochmal arbeiten und dann geht es im Nachtflug mit dem Soundtrack von "vincent will Meer" (grossartiger Film, übrigens ;) ) zurück nach Hause.
Ich freu mich schon so darauf, wieder ganz hier zu sein: gestern war ein Tag, wo ich hier gar nicht wieder weg wollte *sniff*
Allerdings, so richtig daheim bin ich nur die erste Woche, danach geht es auch schon in den Urlaub. Die Freunde, mit denen ich schon einmal in Italien war, haben mir kürzlich von ihrem Campingplatz dort vorgeschwärmt und da war es um mich geschehen: kurz entschlossen habe ich meinen Freund gefragt, ob wir nicht doch fahren wollen. Und das machen wir jetzt - ein Zelt ist schon gekauft, und in der letzten Woche vorm Start werde ich auch noch das eine oder andere erledigen. Italien, wir kommen :) Zwar nicht für so lang, aber immerhin - ein bisschen Urlaub, ein bisschen Italien-Flair - das wird wundervoll.
Mein allerletzter Arbeitstag ist der 29.07. - dieser Tag fällt unglücklicherweise mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg zusammen und wird entsprechend der ungünstige Rückreisetag der Welt sein. Aber ich habe mich mit Natira beraten: am besten wird es sein, nachts zu fahren und so werde ich also in den Tagen vor der Abreise immer lange aufbleiben um dann am Donnerstag um 21:00 Uhr ins Bett zu fallen und zu schlafen ;)
Ausserdem müssen vorher noch diverse "Ausstände" organisiert werden: am Mittwoch (also übermorgen) muss ich einen Kuchen in der Firma präsentieren, am Freitag koche ich ein Essen für meine Freunde vor Ort um mich für ihre liebe Unterstützung und Aufnahme zu bedanken.
Am Samstag und Sonntag muss ich noch mal sehr viel reiten: Reitstunde am Samstag, danach Sport und Thermen und am Sonntag einen Ausritt mit Valentino.
Montag darf ich dann noch mal mit meiner Freundin S. Sushi essen bei Kicho und irgendwann muss ich noch zu Ritter Sport, nochmal nach Stuttgart rein und natürlich alle Sachen schon mal zusammenpacken. Ich bin froh, dass ich einen Teil meiner Klamotten (die ganzen Business-Sachen und so Hausrat-Zeug) bei meinem Vermieter unterstellen kann - mein Auto würde gar nicht alles mitkriegen, was ich so an Klamotten da unten hab... Montag und Dienstag habe ich frei, Mittwoch und Donnerstag geh ich nochmal arbeiten und dann geht es im Nachtflug mit dem Soundtrack von "vincent will Meer" (grossartiger Film, übrigens ;) ) zurück nach Hause.
Ich freu mich schon so darauf, wieder ganz hier zu sein: gestern war ein Tag, wo ich hier gar nicht wieder weg wollte *sniff*
Allerdings, so richtig daheim bin ich nur die erste Woche, danach geht es auch schon in den Urlaub. Die Freunde, mit denen ich schon einmal in Italien war, haben mir kürzlich von ihrem Campingplatz dort vorgeschwärmt und da war es um mich geschehen: kurz entschlossen habe ich meinen Freund gefragt, ob wir nicht doch fahren wollen. Und das machen wir jetzt - ein Zelt ist schon gekauft, und in der letzten Woche vorm Start werde ich auch noch das eine oder andere erledigen. Italien, wir kommen :) Zwar nicht für so lang, aber immerhin - ein bisschen Urlaub, ein bisschen Italien-Flair - das wird wundervoll.
6/13/2010
Wochenende - Teil 2: Absolute Tiefenentspannung
Der Samstagmorgen begann - früh, denn Felix kam auch irgendwann relativ nass ins Bett getorkelt und wollte auch seine Abenteuer loswerden ;)
Frühstück liessen wir dennoch ausfallen und da um 9 Uhr die Reitstunde losging mussten wir eh so um halb 9 los, das war also nicht schlimm - trotz der vielen Unterbrechungen in der Nacht waren wir nicht besonders müde.
M. nahm meine Reitstunde (die Gruppe war leider zu voll um gleichzeitig zu reiten) und durfte sogar meinen lieben Valentino reiten. Ich dachte, dass das ein Glück für ihn sei, aber leider war Valentino der Meinung, seinen Reiter erstmal ein bisschen auf die Probe stellen zu müssen. Daher war die Stunde für meinen Freund leider nicht so besonders motivierend sondern eher etwas frustrierend. Ich durfte dann in der Stunde danach auf Valentino mitreiten und da ging er dann schon recht gut. Aber ich kenne Valentino auch schon länger, so richtig überraschend ist das eigentlich nicht - ich glaub, gerade Schulpferde testen ihre Reiter in der ersten Stunde gern mal aus.
Meine Stunde war super, das Gute war nämlich, dass es eine Stunde mit Fortgeschrittenen ist und man nicht ständig ausgebremst wird von anderen Reitschülern. Das war richtig toll, Valentino und ich sind wahnsinnig viel gallopiert und hatten richtig Spass zusammen. Meine Reitlehrerin sprach auch dauernd davon, dass Valentino "tiefenentspannt" sei, und es ihm richtig gut gehe. Das war also schon mal super :)
Wir hatten so ein Glück: erst am Ende der Stunde (wir waren auf dem Reitplatz) fing es an zu regnen und das in Strömen. Hätte der Schauer nur 10 Minuten früher eingesetzt, wären wir durchnäßt gewesen :)
Gleich nach dem Reit-Event ging es nach Stuttgart, weil M. noch ein paar Teile, die er in einem Online-Shop bestellt hatte, dort vor Ort umtauschen musste. Und danach kam dann der Teil, an dem wir tiefenentspannt wurden: Der Freund von meiner Freundin S. hatte uns eingeladen, in die Mineraltherme zu gehen. Ich war aus verschiedensten Gründen schon sehr lange nicht mehr schwimmen und bin so froh, dass G. uns eingeladen hat und ich so wieder dazu gekommen bin. Die Mineraltherme ist so ein Schwimmbad mit ganz vielen Whirlpools, Entspannungsbädern, Wellness- und Sauna-Bereichen, Draussen- und Drinnen-Bad etc. Es war ein Traum. Die ganze Zeit dieses wohlig-warme Wasser, viele Blubberbläschen an allen möglichen Stellen im Becken und sonnig war es draussen auch.
Es war wirklich wundervoll und ich bin so froh, dass wir das gemacht haben :)
Nach dem wir die 3,5 Stunden fast komplett ausgereizt hatten, sind wir dann weitergefahren - wieder nach Stuttgart. Es sollte ja Sushi geben und ausserdem musste noch ein Frozen Yoghurt genossen werden. Nachdem ich aber unter Kaffee-Mangel und Kopfweh litt, haben wir uns einen Frozen Capuccino und einen Frozen Fresh Orange geteilt - im Gras sitzend vorm Schloss, Sonne und überall gut gelaunte Menschen - es war wirklich schön.
Im Kicho waren wir ja schon beim letzten Mal und es war wieder so toll wie damals. Nur dass sie nicht die Sorte mit Schwarzwurzeln und japanischem Chili hatten sondern wieder nur Blattspinat, dass war etwas schade.
Aber ansonsten: grossartig, eine perfekte Abrundung des entspannten, schönen Tages.
Als wir heimkamen, haben wir noch den Film "Männerherzen" geschaut, der mir auch beim zweiten Schauen richtig gut gefallen hat. Und als es so ca. 22 Uhr war ging auf einmal die Katzenklappe und Leila kam hereinspaziert. Einfach so, nach fast einer Woche Verschollensein! :) Ich hab mich so gefreut sie zu sehen... Sie war unglaublich hungrig und hat Unmengen Futter verschlungen, sie war auch recht anhänglich - ich vermute fast, dass sie irgendwo eingesperrt war. In der Nacht war sie auch ständig im Schlafzimmer und kam immer wieder mit ihrem aufgeregten "Quiek, quiek" ins Bett gestolpert. Ein Problem hier ist, dass Leila von ihren Brüdern hier manchmal ganz schön gejagd und verprügelt wird - gerade eben schon wieder. Ihre Schwester Anja ist schon vor einiger Zeit nicht mehr heimgekommen und lebt jetzt woanders. Darum waren wir schon in größter Sorge, ob sich Leila auch ein neues zu Hause gesucht hat oder ihr etwas Schlimmes widerfahren ist. Zum Glück ist aber alles in Ordnung, bis auf ein paar blöde Zecken ist die Kleine wohlauf.
So nahm also der Samstag abend ein besonders schönes Ende, weil ich meiner Freundin eine beruhigende SMS schreiben konnte und wir ausserdem eine süsse, schmusige Katze mehr im Bett hatten *lach*
Frühstück liessen wir dennoch ausfallen und da um 9 Uhr die Reitstunde losging mussten wir eh so um halb 9 los, das war also nicht schlimm - trotz der vielen Unterbrechungen in der Nacht waren wir nicht besonders müde.
M. nahm meine Reitstunde (die Gruppe war leider zu voll um gleichzeitig zu reiten) und durfte sogar meinen lieben Valentino reiten. Ich dachte, dass das ein Glück für ihn sei, aber leider war Valentino der Meinung, seinen Reiter erstmal ein bisschen auf die Probe stellen zu müssen. Daher war die Stunde für meinen Freund leider nicht so besonders motivierend sondern eher etwas frustrierend. Ich durfte dann in der Stunde danach auf Valentino mitreiten und da ging er dann schon recht gut. Aber ich kenne Valentino auch schon länger, so richtig überraschend ist das eigentlich nicht - ich glaub, gerade Schulpferde testen ihre Reiter in der ersten Stunde gern mal aus.
Meine Stunde war super, das Gute war nämlich, dass es eine Stunde mit Fortgeschrittenen ist und man nicht ständig ausgebremst wird von anderen Reitschülern. Das war richtig toll, Valentino und ich sind wahnsinnig viel gallopiert und hatten richtig Spass zusammen. Meine Reitlehrerin sprach auch dauernd davon, dass Valentino "tiefenentspannt" sei, und es ihm richtig gut gehe. Das war also schon mal super :)
Wir hatten so ein Glück: erst am Ende der Stunde (wir waren auf dem Reitplatz) fing es an zu regnen und das in Strömen. Hätte der Schauer nur 10 Minuten früher eingesetzt, wären wir durchnäßt gewesen :)
Gleich nach dem Reit-Event ging es nach Stuttgart, weil M. noch ein paar Teile, die er in einem Online-Shop bestellt hatte, dort vor Ort umtauschen musste. Und danach kam dann der Teil, an dem wir tiefenentspannt wurden: Der Freund von meiner Freundin S. hatte uns eingeladen, in die Mineraltherme zu gehen. Ich war aus verschiedensten Gründen schon sehr lange nicht mehr schwimmen und bin so froh, dass G. uns eingeladen hat und ich so wieder dazu gekommen bin. Die Mineraltherme ist so ein Schwimmbad mit ganz vielen Whirlpools, Entspannungsbädern, Wellness- und Sauna-Bereichen, Draussen- und Drinnen-Bad etc. Es war ein Traum. Die ganze Zeit dieses wohlig-warme Wasser, viele Blubberbläschen an allen möglichen Stellen im Becken und sonnig war es draussen auch.
Es war wirklich wundervoll und ich bin so froh, dass wir das gemacht haben :)
Nach dem wir die 3,5 Stunden fast komplett ausgereizt hatten, sind wir dann weitergefahren - wieder nach Stuttgart. Es sollte ja Sushi geben und ausserdem musste noch ein Frozen Yoghurt genossen werden. Nachdem ich aber unter Kaffee-Mangel und Kopfweh litt, haben wir uns einen Frozen Capuccino und einen Frozen Fresh Orange geteilt - im Gras sitzend vorm Schloss, Sonne und überall gut gelaunte Menschen - es war wirklich schön.
Im Kicho waren wir ja schon beim letzten Mal und es war wieder so toll wie damals. Nur dass sie nicht die Sorte mit Schwarzwurzeln und japanischem Chili hatten sondern wieder nur Blattspinat, dass war etwas schade.
Aber ansonsten: grossartig, eine perfekte Abrundung des entspannten, schönen Tages.
Als wir heimkamen, haben wir noch den Film "Männerherzen" geschaut, der mir auch beim zweiten Schauen richtig gut gefallen hat. Und als es so ca. 22 Uhr war ging auf einmal die Katzenklappe und Leila kam hereinspaziert. Einfach so, nach fast einer Woche Verschollensein! :) Ich hab mich so gefreut sie zu sehen... Sie war unglaublich hungrig und hat Unmengen Futter verschlungen, sie war auch recht anhänglich - ich vermute fast, dass sie irgendwo eingesperrt war. In der Nacht war sie auch ständig im Schlafzimmer und kam immer wieder mit ihrem aufgeregten "Quiek, quiek" ins Bett gestolpert. Ein Problem hier ist, dass Leila von ihren Brüdern hier manchmal ganz schön gejagd und verprügelt wird - gerade eben schon wieder. Ihre Schwester Anja ist schon vor einiger Zeit nicht mehr heimgekommen und lebt jetzt woanders. Darum waren wir schon in größter Sorge, ob sich Leila auch ein neues zu Hause gesucht hat oder ihr etwas Schlimmes widerfahren ist. Zum Glück ist aber alles in Ordnung, bis auf ein paar blöde Zecken ist die Kleine wohlauf.
So nahm also der Samstag abend ein besonders schönes Ende, weil ich meiner Freundin eine beruhigende SMS schreiben konnte und wir ausserdem eine süsse, schmusige Katze mehr im Bett hatten *lach*
6/05/2010
Meine erste Kehrwoche
Die Kehrwoche stammt schon aus dem 15. Jahrhundert und wird auch heute noch peinlichst genau befolgt bzw. je nach Nachbarn, eingefordert.
Einer der Ur-Erlasse ist der folgende (von Wikipedia, sh. obenstehender Link):
„Damit die Stadt rein erhalten wird, soll jeder seinen Mist alle Wochen hinausführen, (…) jeder seinen Winkel alle vierzehn Tage, doch nur bei Nacht, sauber ausräumen lassen und an der Straße nie einen anlegen. Wer kein eigenes Sprechhaus (WC) hat, muss den Unrath jede Nacht an den Bach tragen“.
Nachdem mein Vermieter sich fürs Wochenende auf eine Motorrad-Tour begeben hat, hatte ich heute die ehrenvolle Aufgabe, die "kleine" Kehrwoche zu erledigen. Von wegen klein... auch wenn nur der Weg um die Reihenhäuser herum gefegt werden wollte, dauerte es doch locker fast eine Stunde. Ich habe eine deutliche Abneigung gegen halbtrockene Grashalme entwickelt und mich ausserdem mit einem Ameisenstamm angelegt, da ich ihre Strasse ständig befegen musste und daher die Ameisen regelmässig aus dem Tritt brachte. Es tat mir ja auch so leid, aber auf der anderen Seite ist die Strasse jetzt frei von jeglichen Hindernissen in Form von Mini-Ästen, Blättern und eben den verfluchten Grashalmen. Ganz ehrlich glaube ich, dass die Ameisen mir im Endeffekt dankbar sein werden ;)
Die Nachbarn hoffentlich auch, denn ich fand nachher, dass der kleine Weg richtig ordentlich aussah... Wer es also ordentlich mag, wird daran seine Freude haben. Ich persönlich kann ja nicht verstehen, wie man so einen Aufstand um so eine Fegerei machen kann und wie man sich das freiwillig aufbürdet und so strenge Massnahmen geradezu einfordert. Aber den Schwaben ist die Kehrwoche heilig und wer sich da sträubt hat hier unten wohl keine Chance. Hmm, das lässt mich überlegen, ob ich wirklich irgendwann mal hier leben möchte ;)
Jetzt bin ich erstmal kaputt - erst reiten, dann fegen ... werde jetzt Marie Antoinette lesen und mich in die richtige Stimmung für die Theme-Party bringen :)
5/01/2010
Der Stuttgarter Schlossgarten
Am Donnerstag wurden die letzten Sonnenstrahlen vor dem (angeblichen) grossen Regen im Schlossgarten in Stuttgart genossen.
Wir hatten uns zum Ende der Datenerhebung verabredet, weil wir uns nun wohl nicht mehr soviel sehen würden und ich bin - trotz anfänglichem Zögern - hingefahren. Das Zögern kam dadurch zustande, dass ich mich eigentlich in solchen "Rumhängen und dummes Zeug reden-Runden" nicht so wohl fühle. Liegt einfach daran, dass ich den Mund nicht aufbekomme und mich dann immer sehr töricht fühle. Ich weiss auch nicht, dieses introvertierte Verhalten kommt eigentlich grundsätzlich in Runden, wo ich die Leute noch nicht so gut kenne, zum Ausdruck - bin ich mit Freunden unterwegs habe ich riesig Spass...
Aber gut, ich kann mich ja nicht immer in meiner Sauna ohne (obwohl, mittlerweile auch mit ;) ) Wärme verkriechen und habe also zugesagt.
Geplant war, zu grillen und dort ein bisschen, ja, halt im Park rumzusitzen.
Auf dem Weg zum Grillplatz (der ganz schön weit war - ich habe den Schlossgarten da echt unterschätzt ...) habe ich dann auch ein paar Photos machen können:
Es ist wirklich ein toller Park und das Grillen (für mich natürlich mit Halloumi) war auch soweit ok, aber irgendwann hat es mir dann gereicht (als der Alkoholpegel stieg und die Witze schlechter wurden ...) und plötzlich bekam ich ausserdem einen Allergieschub (nachts und Grossstadt, halt) und ich hab mich auf den langen Weg zum Bahnhof gemacht. Zum Glück ist a) mir nichts passiert und ich hab b) noch meine Bahn bekommen - so gerade eben ... Und bin c) mit dem "letzten Taschentuch" in meiner derzeitigen Bleibe angekommen ;)
Ja, was soll ich sagen - für mich ist so was einfach nichts. Aber der Schlossgarten hat mich sehr beeindruckt - den werde ich mir sicher nochmal anschauen.
Was solche "Events" angeht: nächste Woche geht es mit einer Mädels-Runde auf die Cannstatter Wasn (wie auch immer die geschrieben werden möchten) und schon alleine die Vorstellung lässt mich vor Furcht erstarren. Ganz ehrlich, ich denke, ich werde wohl keine Zeit haben ... ich finde, das Schattenspringen vom Donnerstag muss für einen Monat reichen ;)
Aber nun noch ein kurzer Freitags- und Samstagsrückblick:
Am Freitag hatte ich meine letzten beiden Probanden: der erste war nicht so besonders und eher anstrengend (eigentlich mein "worst case" in diesen 1 1/2 Wochen) und danach und als letztes den wunderbarsten Teilnehmer der ganzen Erhebung: Er war nett, charmant, freundlich, erzählte viel von sich aus, gab sinnvolle Kommentare und er roch auch noch angenehm (was nicht unwichtig ist, wenn man 10 Minuten mit einem Menschen in einem relativ kleinen Raum zubringen muss, der sich stetig mehr aufheizt ;) ) Es war ein supertoller Abschluss dieser Woche und der Erhebung. :D
Durch die angehäuften Überstunden stehen jedoch die Chancen ganz gut, dass ich die Woche über Christi Himmelfahrt zu Hause verbringen werde - drückt mir mal die Daumen, dass das klappt.
Zu guter letzt: Heute war ich wieder reiten - dieses Mal ganz allein, ohne Unterricht und es war richtig, richtig toll! Ich habe auch ein paar Photos von Valentino gemacht, die ich Euch aber erst morgen zeigen kann, da ich meine Kamera bei den Fremdkatzis vergessen habe (die sich wieder einmal schnurrend noch weiter in mein Herz geschlichen haben, während ich _endlich_ die Arena beendet habe) ... Aber zu alldem dann morgen mehr :)
Wir hatten uns zum Ende der Datenerhebung verabredet, weil wir uns nun wohl nicht mehr soviel sehen würden und ich bin - trotz anfänglichem Zögern - hingefahren. Das Zögern kam dadurch zustande, dass ich mich eigentlich in solchen "Rumhängen und dummes Zeug reden-Runden" nicht so wohl fühle. Liegt einfach daran, dass ich den Mund nicht aufbekomme und mich dann immer sehr töricht fühle. Ich weiss auch nicht, dieses introvertierte Verhalten kommt eigentlich grundsätzlich in Runden, wo ich die Leute noch nicht so gut kenne, zum Ausdruck - bin ich mit Freunden unterwegs habe ich riesig Spass...
Aber gut, ich kann mich ja nicht immer in meiner Sauna ohne (obwohl, mittlerweile auch mit ;) ) Wärme verkriechen und habe also zugesagt.
Geplant war, zu grillen und dort ein bisschen, ja, halt im Park rumzusitzen.
Auf dem Weg zum Grillplatz (der ganz schön weit war - ich habe den Schlossgarten da echt unterschätzt ...) habe ich dann auch ein paar Photos machen können:
Es ist wirklich ein toller Park und das Grillen (für mich natürlich mit Halloumi) war auch soweit ok, aber irgendwann hat es mir dann gereicht (als der Alkoholpegel stieg und die Witze schlechter wurden ...) und plötzlich bekam ich ausserdem einen Allergieschub (nachts und Grossstadt, halt) und ich hab mich auf den langen Weg zum Bahnhof gemacht. Zum Glück ist a) mir nichts passiert und ich hab b) noch meine Bahn bekommen - so gerade eben ... Und bin c) mit dem "letzten Taschentuch" in meiner derzeitigen Bleibe angekommen ;)
Ja, was soll ich sagen - für mich ist so was einfach nichts. Aber der Schlossgarten hat mich sehr beeindruckt - den werde ich mir sicher nochmal anschauen.
Was solche "Events" angeht: nächste Woche geht es mit einer Mädels-Runde auf die Cannstatter Wasn (wie auch immer die geschrieben werden möchten) und schon alleine die Vorstellung lässt mich vor Furcht erstarren. Ganz ehrlich, ich denke, ich werde wohl keine Zeit haben ... ich finde, das Schattenspringen vom Donnerstag muss für einen Monat reichen ;)
Geht es ausser mir noch anderen Leuten so? Oder bin nur ich so "seltsam" und fühle mich in fremder Runde in erster Linie unwohl und überlege die ganze Zeit, wie ich unauffällig wieder verschwinden kann??
Aber nun noch ein kurzer Freitags- und Samstagsrückblick:
Am Freitag hatte ich meine letzten beiden Probanden: der erste war nicht so besonders und eher anstrengend (eigentlich mein "worst case" in diesen 1 1/2 Wochen) und danach und als letztes den wunderbarsten Teilnehmer der ganzen Erhebung: Er war nett, charmant, freundlich, erzählte viel von sich aus, gab sinnvolle Kommentare und er roch auch noch angenehm (was nicht unwichtig ist, wenn man 10 Minuten mit einem Menschen in einem relativ kleinen Raum zubringen muss, der sich stetig mehr aufheizt ;) ) Es war ein supertoller Abschluss dieser Woche und der Erhebung. :D
Durch die angehäuften Überstunden stehen jedoch die Chancen ganz gut, dass ich die Woche über Christi Himmelfahrt zu Hause verbringen werde - drückt mir mal die Daumen, dass das klappt.
Zu guter letzt: Heute war ich wieder reiten - dieses Mal ganz allein, ohne Unterricht und es war richtig, richtig toll! Ich habe auch ein paar Photos von Valentino gemacht, die ich Euch aber erst morgen zeigen kann, da ich meine Kamera bei den Fremdkatzis vergessen habe (die sich wieder einmal schnurrend noch weiter in mein Herz geschlichen haben, während ich _endlich_ die Arena beendet habe) ... Aber zu alldem dann morgen mehr :)
4/21/2010
Zwischenbericht
So viel zum Thema: jetzt, wo ich jeden Abend Zeit habe, werde ich Unmengen bloggen.
Ich bin abends immer so kaputt, dass es noch für ein, zwei Folgen einer beliebigen Serie, ein, zwei Seiten lesen und dann schnell schlafen reicht.
Und morgens bin ich trotzdem müde - verrückt.
Aber momentan vergeht dadurch die Zeit auch sehr schnell - und bringt mich sehr schnell zu meinem Kurztrip nach Hause am nächsten WE.
Die erste Befragung gestern lief ziemlich gut, ich hatte aber auch eine perfekte Probandin. Heute wird es dann nochmal entspannt, weil wir wieder nur interne Probanden haben, aber ab morgen kommen "echte" Kunden, da wird es dann schon anspruchsvoller. Allerdings sollen die angeblich alle sehr nett sein - ich bin schon gespannt.
Ich bin froh, nächstes WE im Zug einen Platz reserviert zu haben, allerdings fürchte ich, dass es Verspätungen geben könnte - wenn jetzt so viele Züge fahren müssen. Ich hoffe, ich kriege meinen wirklich knappen Anschlusszug in Köln.
So, ich muss fix los.
Vorab sei noch gesagt: Hier wird sich etwas ändern - das "Was" verrate ich aber noch nicht ;)
Ich wünsche allen einen schönen Start in den Mittwoch!
Ich bin abends immer so kaputt, dass es noch für ein, zwei Folgen einer beliebigen Serie, ein, zwei Seiten lesen und dann schnell schlafen reicht.
Und morgens bin ich trotzdem müde - verrückt.
Aber momentan vergeht dadurch die Zeit auch sehr schnell - und bringt mich sehr schnell zu meinem Kurztrip nach Hause am nächsten WE.
Die erste Befragung gestern lief ziemlich gut, ich hatte aber auch eine perfekte Probandin. Heute wird es dann nochmal entspannt, weil wir wieder nur interne Probanden haben, aber ab morgen kommen "echte" Kunden, da wird es dann schon anspruchsvoller. Allerdings sollen die angeblich alle sehr nett sein - ich bin schon gespannt.
Ich bin froh, nächstes WE im Zug einen Platz reserviert zu haben, allerdings fürchte ich, dass es Verspätungen geben könnte - wenn jetzt so viele Züge fahren müssen. Ich hoffe, ich kriege meinen wirklich knappen Anschlusszug in Köln.
So, ich muss fix los.
Vorab sei noch gesagt: Hier wird sich etwas ändern - das "Was" verrate ich aber noch nicht ;)
Ich wünsche allen einen schönen Start in den Mittwoch!
4/14/2010
kalt, Arbeitsanstieg, "Männer, die auf Ziegen starren", Lesebremse...
Ich finde es erstaunlich:
Da kommt man extra nach _Süd_-Deutschland und dann ist es hier kälter als in der Heimat?
Frech, mehr kann man da nicht sagen. Ich friere wie eine Schneiderin und überlege dauernd hin und her, ob ich mir mein Fleece schicken lassen soll. Andererseits soll es ja zum Wochenende warm werden, und bis dahin kommt es dann eh nicht mehr pünktlich...
Arbeitstechnisch sind wir noch immer dabei, uns warmzulaufen - morgen wird es schon ernster, denn der erste Tag im Fahrsimulator beginnt. Probeläufe, testen, wie das mit dem Protokollieren der Aussagen der Teilnehmer funktioniert etc.
Sicher ein Tag, der sehr schnell um geht. Aber das tun die Tage hier sowieso momentan dauernd - sie fliegen vorbei wie der Blitz. Das Schöne daran ist, dass das meinen Heimaturlaub ebenfalls blitzartig näherkommen lässt.
Der Kino-Abend gestern hat mir recht gut gefallen: "Männer die auf Ziegen starren" ist ein wirklich cooler Film. Die Besetzung ist genial, Jeff Bridges hat es mir seit Crazy Heart sowieso wieder "neu" angetan und George Clooney und Ewan McGregor haben mir auch beide sehr gut gefallen. Nur Kevin Spacey - ich finde er spielt in letzter Zeit immer blödere Rollen. Aber ich bin vllt. auch einfach kein Spacey-Fan - ausser in Schiffsmeldungen hab ich ihn fast noch nirgendwo so richtig gerne gesehen. Er ist vielleicht einfach nicht die Art Schauspieler, für die ich ins Schwärmen geraten kann ;)
Aber wie gesagt, der Film lohnt sich, wenn man etwas zu lachen haben möchte: nur zu - ich habe wirklich viel gelacht ... Ich hatte zwar einen etwas anderen Film erwartet, mit einem deutlicheren Focus auf die Ausbildung der Psycho-Soldaten (wie es im Trailer ja irgendwie angedeutet wird) und auch das Ende fand ich leicht seltsam, aber ich habe viel gelacht und darum ging es mir gestern auch :) Der Film ist nicht so platt, wie man erwarten könnte, er hat schon auch Hintergründiges. Ja, auf jeden Fall ein Film, den ich empfehlen kann.
So, Ihr Lieben, mir ist es eindeutig zu kalt hier am Rechner, ich verschwinde wieder unter meiner Wolldecke und lese noch etwas in der "Arena"... Sagte ich schon, dass es ein seeeeehr dickes Buch ist? Und das Stephen King seinem Motto wie stets treu ist: "die ersten zwei-, dreihundert Seiten mache ich extrem zähflüssig?"
Ich bin jetzt schon auf Seite 346 und merke, wie die Spannung das Buch langsam auf lauwarm anheizt. Aber ich bleibe hartnäckig und lese brav weiter :) Es wird sicher noch so toll, dass ich es in einem Rutsch auslesen muss... *fest dran glaubt*
Da kommt man extra nach _Süd_-Deutschland und dann ist es hier kälter als in der Heimat?
Frech, mehr kann man da nicht sagen. Ich friere wie eine Schneiderin und überlege dauernd hin und her, ob ich mir mein Fleece schicken lassen soll. Andererseits soll es ja zum Wochenende warm werden, und bis dahin kommt es dann eh nicht mehr pünktlich...
Arbeitstechnisch sind wir noch immer dabei, uns warmzulaufen - morgen wird es schon ernster, denn der erste Tag im Fahrsimulator beginnt. Probeläufe, testen, wie das mit dem Protokollieren der Aussagen der Teilnehmer funktioniert etc.
Sicher ein Tag, der sehr schnell um geht. Aber das tun die Tage hier sowieso momentan dauernd - sie fliegen vorbei wie der Blitz. Das Schöne daran ist, dass das meinen Heimaturlaub ebenfalls blitzartig näherkommen lässt.
Aber wie gesagt, der Film lohnt sich, wenn man etwas zu lachen haben möchte: nur zu - ich habe wirklich viel gelacht ... Ich hatte zwar einen etwas anderen Film erwartet, mit einem deutlicheren Focus auf die Ausbildung der Psycho-Soldaten (wie es im Trailer ja irgendwie angedeutet wird) und auch das Ende fand ich leicht seltsam, aber ich habe viel gelacht und darum ging es mir gestern auch :) Der Film ist nicht so platt, wie man erwarten könnte, er hat schon auch Hintergründiges. Ja, auf jeden Fall ein Film, den ich empfehlen kann.
So, Ihr Lieben, mir ist es eindeutig zu kalt hier am Rechner, ich verschwinde wieder unter meiner Wolldecke und lese noch etwas in der "Arena"... Sagte ich schon, dass es ein seeeeehr dickes Buch ist? Und das Stephen King seinem Motto wie stets treu ist: "die ersten zwei-, dreihundert Seiten mache ich extrem zähflüssig?"
Ich bin jetzt schon auf Seite 346 und merke, wie die Spannung das Buch langsam auf lauwarm anheizt. Aber ich bleibe hartnäckig und lese brav weiter :) Es wird sicher noch so toll, dass ich es in einem Rutsch auslesen muss... *fest dran glaubt*
4/13/2010
Lückenfüller
Nachdem ich mich ja gestern einfach nicht online gemeldet habe, hole ich das geschwind mal nach - es hat einfach nicht in meinen Zeitrahmen gepasst:
Erst habe ich gearbeitet, bis ich losmusste um zum Flughafen zu fahren und meinen braun gebrannten, etwas müden Freund abzuholen. Dann musst wir mit einem verrückten Urlaubsparker-Fahrer (Shuttle-Service zum Parkhaus) schnell das Auto holen, uns etwas frisch machen und mit allem Hin und Her war es dann schon 20:30 bis wir im Cafe Schilling sassen und dort uns schnell ein Helles und überbackene Maultaschen und Blattspinat mit Joghurt bestellten. Nachdem alle Urlaubs-, Praktikums-, Freundes-, Heimweh- (ja, hab ich immer noch immer mal wieder *sniff* - aber die drei Wochen sind ja noch nicht um) und sonstige Neuigkeiten ausgetauscht waren gingen wir gemütlich heim, verschmähten die Strawberry-Margeritha (ich traute mir das irgendwie nicht zu, danach dann heute leistungsfähig zu sein und mein Freund meinte auch, er käme ja nochmal wieder *strahl*).
Zu Hause wurde weiter geredet und es war schwer, ein Ende zu finden, doch irgendwann fielen uns dann die Augen zu. Der Handy-Wecker klingelte natürlich viel zu früh, aber wir haben es noch geschafft, zusammen in der Bäckerei zu frühstücken und dann ging es für mich zur Arbeit und für meinen Freund ja eigentlich auch, er musste nämlich noch zu Kunden weiterfahren zu einem Briefing wegen eines neuen Projektes.
Oh, ich war so traurig, als ich aussteigen musste und durch das Werktor ging :( Ich wäre doch ganz schön gerne mitgefahren - klar... Aber es war so schön, dass er wenigstens für den einen Abend da war - ich habe das so genossen :) Und ausserdem bin ich ja übernächstes Wochenende dank Osterspecial der Bahn schon wieder daheim - das halte ich sicher irgendwie aus.
Ausserdem fängt ja auch schon unser Projekt in Kürze an und entsprechend ist gut zu tun. Morgen ist dann eine grosse Besprechung in der bisherige Ergebnisse vorgestellt werden und ich bin gespannt, wie meine Betreuerin es schafft, über 100 Folien in 1 1/2 Stunden zu präsentieren.
Auf dem Heimweg eben war ich in einem Baumarkt und habe ein wirklich schönes Bild für die Wand gekauft - hier hing nämlich nur ein ziemlich hässlicher Spiegel der für irgendeinen Schnaps (Hirschprung oder so) Werbung machte.
Es ist ein New York-Bild und macht sich da richtig gut :D
Ausserdem gab es noch zwei Kaffee-Tassen, eine Salatschüssel und ein kleines Schälchen für Müsli oder so. Ihr seht, ich richte mich ein - irgendwie muss ich die vier Monate ja schaffen, und sicher gelingt mir das nicht, wenn ich jeden Morgen lese, dass ich Hirschsprung-Schnaps trinken soll ;).
Ansonsten geht es gleich ins Kino - Männer die auf Ziegen starren ... bin schon sehr gespannt darauf.
Und da ich bis dahin noch ein wenig in der "Arena" vorankommen will verabschiede ich mich hier ...
Erst habe ich gearbeitet, bis ich losmusste um zum Flughafen zu fahren und meinen braun gebrannten, etwas müden Freund abzuholen. Dann musst wir mit einem verrückten Urlaubsparker-Fahrer (Shuttle-Service zum Parkhaus) schnell das Auto holen, uns etwas frisch machen und mit allem Hin und Her war es dann schon 20:30 bis wir im Cafe Schilling sassen und dort uns schnell ein Helles und überbackene Maultaschen und Blattspinat mit Joghurt bestellten. Nachdem alle Urlaubs-, Praktikums-, Freundes-, Heimweh- (ja, hab ich immer noch immer mal wieder *sniff* - aber die drei Wochen sind ja noch nicht um) und sonstige Neuigkeiten ausgetauscht waren gingen wir gemütlich heim, verschmähten die Strawberry-Margeritha (ich traute mir das irgendwie nicht zu, danach dann heute leistungsfähig zu sein und mein Freund meinte auch, er käme ja nochmal wieder *strahl*).
Zu Hause wurde weiter geredet und es war schwer, ein Ende zu finden, doch irgendwann fielen uns dann die Augen zu. Der Handy-Wecker klingelte natürlich viel zu früh, aber wir haben es noch geschafft, zusammen in der Bäckerei zu frühstücken und dann ging es für mich zur Arbeit und für meinen Freund ja eigentlich auch, er musste nämlich noch zu Kunden weiterfahren zu einem Briefing wegen eines neuen Projektes.
Oh, ich war so traurig, als ich aussteigen musste und durch das Werktor ging :( Ich wäre doch ganz schön gerne mitgefahren - klar... Aber es war so schön, dass er wenigstens für den einen Abend da war - ich habe das so genossen :) Und ausserdem bin ich ja übernächstes Wochenende dank Osterspecial der Bahn schon wieder daheim - das halte ich sicher irgendwie aus.
Ausserdem fängt ja auch schon unser Projekt in Kürze an und entsprechend ist gut zu tun. Morgen ist dann eine grosse Besprechung in der bisherige Ergebnisse vorgestellt werden und ich bin gespannt, wie meine Betreuerin es schafft, über 100 Folien in 1 1/2 Stunden zu präsentieren.
Auf dem Heimweg eben war ich in einem Baumarkt und habe ein wirklich schönes Bild für die Wand gekauft - hier hing nämlich nur ein ziemlich hässlicher Spiegel der für irgendeinen Schnaps (Hirschprung oder so) Werbung machte.
Es ist ein New York-Bild und macht sich da richtig gut :D
Ausserdem gab es noch zwei Kaffee-Tassen, eine Salatschüssel und ein kleines Schälchen für Müsli oder so. Ihr seht, ich richte mich ein - irgendwie muss ich die vier Monate ja schaffen, und sicher gelingt mir das nicht, wenn ich jeden Morgen lese, dass ich Hirschsprung-Schnaps trinken soll ;).
Ansonsten geht es gleich ins Kino - Männer die auf Ziegen starren ... bin schon sehr gespannt darauf.
Und da ich bis dahin noch ein wenig in der "Arena" vorankommen will verabschiede ich mich hier ...
4/06/2010
2. Praktikumstag, Shopping-Misserfolge, komische Nachbarn ...
Jaha, es geht aufwärts... auch wenn die EDV sich unfairerweise gegen mich verschworen hat... Hatte ich erst keinen Zugang so habe ich jetzt keinen Zugriff auf das einzige Laufwerk, was mich interessiert *grrr*. Dafür habe ich jetzt aber einen sehr coolen und wichtig aussehenden Werksausweis mit einem Foto, was mich denken lässt "Die braucht aber dringend mal Urlaub" ;)
Wieso muss man auf solchen Bildern immer so furchtbar aussehen? Immerhin muss man das Ding bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorzeigen...
Die Arbeit war heute noch nicht aufregender als am ersten Tag: nach wie vor habe ich versucht, den bisherigen Projektstand nachzuvollziehen (also langsam kann ich Phase 1 - 3 auswendig ;) ) und ansonsten noch die erschreckende Erkenntnis gewonnen, dass das Abteilungsauto von einer Größe und einem Wert ist, dass ich eigentlich niemals mit ihm fahren will. Noch dazu Automatik. Herrje... Aber ich mach das schon - irgendwie ;)
Weitere Erkenntnis: ich habe zwar nicht die netteste und offenste Betreuerin für das Praktikum erwischt, aber dafür bin ich nicht bei dem Helden gelandet, der jede Minute einen tollen, frauenfeindlichen Spruch raushauen muss. Zum Fürchten der Typ... Ich glaub mit ihm als Ansprechperson würde ich den ersten Monat nicht überleben...
Dann hoffe ich doch auf etwas mehr Kontakt mit meiner bisher eher reservierten Praktikumsbetreuerin, wenn "unser" Projekt richtig anfängt ...
Heute nachmittag durfte ich mich dann noch einmal so richtig ärgern: hatte mir ja den blöden Bortz bestellt und zwar zur Packstation. Heute kam eine Mail: "Sorry, wir liefern mit GLS, da geht Packstation nicht. Nennen Sie uns bitte eine alternative Lieferadresse." Und wo soll ich die jetzt hernehmen? Mein Vermieter ist der Wahnsinnslangschläfer - der reisst mir den Kopf ab, wenn ich ihm um 9 den GLS-Mann vor die Tür schicke... Naja, ich habe um Ausnahme gebeten und begründet - mal schauen, was kommt.
Das Shoppen im Breuni war auch erfolglos. Ich wollte eine Jacke haben, nichts für draussen sondern eher so zum "Überwerfen", wenn es im Shirt noch zu kalt ist. Nichts gescheites vorhanden - irgendwie war ich auch nicht in Kaufstimmung.
Oh, und ich habe noch eine Bestätigung bekommen, dass ich nicht in der besten Wohngegend lebe: als ich heute morgen um 8:15 aus dem Küchenfenster sah, blickte ich auf einen Typen, der auf seinem Balkon eine Wasserpfeife rauchte. Da es früh am Morgen war, und er nicht besonders genussvoll (eher sehr verpennt) aussah, gehe ich nicht davon aus, dass es sich um eine legale Befüllung mit Tabak handelte... Fand ich sehr unheimlich. Zum Glück war er weg, als ich aus dem Haus ging... Ich werde das mal weiter im Auge behalten ;)
So, und jetzt gehts mal früh ins Bett mit noch ein paar Seiten aus der "Meisterin"...
Wieso muss man auf solchen Bildern immer so furchtbar aussehen? Immerhin muss man das Ding bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorzeigen...
Die Arbeit war heute noch nicht aufregender als am ersten Tag: nach wie vor habe ich versucht, den bisherigen Projektstand nachzuvollziehen (also langsam kann ich Phase 1 - 3 auswendig ;) ) und ansonsten noch die erschreckende Erkenntnis gewonnen, dass das Abteilungsauto von einer Größe und einem Wert ist, dass ich eigentlich niemals mit ihm fahren will. Noch dazu Automatik. Herrje... Aber ich mach das schon - irgendwie ;)
Weitere Erkenntnis: ich habe zwar nicht die netteste und offenste Betreuerin für das Praktikum erwischt, aber dafür bin ich nicht bei dem Helden gelandet, der jede Minute einen tollen, frauenfeindlichen Spruch raushauen muss. Zum Fürchten der Typ... Ich glaub mit ihm als Ansprechperson würde ich den ersten Monat nicht überleben...
Dann hoffe ich doch auf etwas mehr Kontakt mit meiner bisher eher reservierten Praktikumsbetreuerin, wenn "unser" Projekt richtig anfängt ...
Heute nachmittag durfte ich mich dann noch einmal so richtig ärgern: hatte mir ja den blöden Bortz bestellt und zwar zur Packstation. Heute kam eine Mail: "Sorry, wir liefern mit GLS, da geht Packstation nicht. Nennen Sie uns bitte eine alternative Lieferadresse." Und wo soll ich die jetzt hernehmen? Mein Vermieter ist der Wahnsinnslangschläfer - der reisst mir den Kopf ab, wenn ich ihm um 9 den GLS-Mann vor die Tür schicke... Naja, ich habe um Ausnahme gebeten und begründet - mal schauen, was kommt.
Das Shoppen im Breuni war auch erfolglos. Ich wollte eine Jacke haben, nichts für draussen sondern eher so zum "Überwerfen", wenn es im Shirt noch zu kalt ist. Nichts gescheites vorhanden - irgendwie war ich auch nicht in Kaufstimmung.
Oh, und ich habe noch eine Bestätigung bekommen, dass ich nicht in der besten Wohngegend lebe: als ich heute morgen um 8:15 aus dem Küchenfenster sah, blickte ich auf einen Typen, der auf seinem Balkon eine Wasserpfeife rauchte. Da es früh am Morgen war, und er nicht besonders genussvoll (eher sehr verpennt) aussah, gehe ich nicht davon aus, dass es sich um eine legale Befüllung mit Tabak handelte... Fand ich sehr unheimlich. Zum Glück war er weg, als ich aus dem Haus ging... Ich werde das mal weiter im Auge behalten ;)
So, und jetzt gehts mal früh ins Bett mit noch ein paar Seiten aus der "Meisterin"...
4/04/2010
Ostern, 1. Praktikumstag, Vorsätze
Zunächst an dieser Stelle noch einmal: Frohe Ostern für Euch alle, ich hoffe, Ihr habt eine schöne Zeit mit Euren Lieben.
Ich werde den Tag je nach Wetterlage entweder im Lesesessel oder aber in einer Ausstellung in Stuttgart verbringen, dass entscheide ich noch spontan ;)
Nun noch mein Kurzbericht zu meinem ersten Praktikumstag: Kurz wird er deshalb, weil noch nicht so viel Erzählenswertes geschehen ist. Zunächst einmal ist es toll, dass ich es wirklich nah zu meiner neuen Arbeitsstelle habe: innerhalb von 9 Minuten bin ich (zu Fuss) da und ich habe auch einen schönen Arbeitsplatz - allerdings natürlich im Grossraumbüro - dass ist ja eigentlich nicht so meine Sache...
Verwaltungstechnisch gab es schon alle Pannen, die es geben konnte (ausser vielleicht, dass man mich gar nicht reinlässt): mein Ausweis war noch nicht produzierbar, weil das Bewerbungsbild sich nicht einfügen liess, mein Computer-Login war noch nicht fertig, weil der EDV-Mann krank geworden ist (im Dezember!) und es so liegengeblieben ist. Wie das Leben halt so spielt.
Schön ist, dass mein Vorgesetzter und meine Betreuerin sehr nett bis ganz ok zu sein scheinen, dass die fest angestellten Kollegen alle sehr freundlich waren (bis auf einen, der besonders cool sein will - ist ja gar nicht so meine Welt) und die anderen Praktikanten oder Werksstudenten alle zumindest ok sind, aber da kann ich noch nicht viel zu sagen - das habe ich nach dem kurzen Tag noch nicht durchschaut.
Mein Projekt finde ich spannend, es wird sehr praktisch für mich (nicht wie befürchtet: den ganzen Tag nur Daten auswerten) aber nachdem ich mich am Donnerstag eingelesen hatte ist mir mit Grauen aufgegangen, dass ich meinen Bortz (Statistikbuch) doch besser mitgenommen hätte. Zum Bortz: es ist das blödeste Buch, was ich kenne, aber leider auch eines der besten Bücher zum Thema weiterführende Statistik. Der Markt wimmelt nur so von tollen Büchern zum Einarbeiten in das Thema, aber sobald man das Grundstudium verlassen hat, ist man auch selbst verlassen und hat nur noch den blöden Bortz. Gut, lange Rede, kurzer Sinn: ich hab ihn mir jetzt gebraucht bestellt - ich hatte zu Hause ja eh nur eine (vollgeschmierte) Bearbeitungskopie und kann ihn mir dann brav ins Regal stellen, wenn ich mal fertig bin ;)
Ich hoffe, er kommt Dienstag in meiner neuen Packstation an und das meine Lücken so nicht auffallen *hihi*
So, zu guter Letzt kommen meine Vorsätze ... die Zeit hier unten im Ländle hat ein neues Motto bekommen und zwar:
Ich habe vor, wirklich viel (Frei-)Zeit mit Lesen, Ausstellungen, Reiten und schönen Wochenendausflügen zu verbringen. Ich möchte gerne endlich die Buddenbrooks lesen und auch Pride & Prejudice im Original ist überfällig. Ich darf ja nicht vergessen, dass die Zeit nach dem Urlaubssemester dann wieder wild wird: zwei Prüfungen, Diplomarbeit und vllt. noch eine Hospitation bei einem tiefenpsychologischem Arzt (irgendwo muss man das ja lernen, wenn sie es einem an der Uni nicht erklären ;) )
Daher heisst das Motto: Freizeit ist Eigenzeit - Inspiriert von der aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart
In die würde ich auch gerne noch gehen - ich hoffe, ich schaffe das noch (sie läuft ja nur noch nächste Woche).
So, mit diesen feierlichen, philosophischen Gedanken verlasse ich Euch nun am Ostersonntag und wünsche allen eine wundervolle Zeit.
Nun noch mein Kurzbericht zu meinem ersten Praktikumstag: Kurz wird er deshalb, weil noch nicht so viel Erzählenswertes geschehen ist. Zunächst einmal ist es toll, dass ich es wirklich nah zu meiner neuen Arbeitsstelle habe: innerhalb von 9 Minuten bin ich (zu Fuss) da und ich habe auch einen schönen Arbeitsplatz - allerdings natürlich im Grossraumbüro - dass ist ja eigentlich nicht so meine Sache...
Verwaltungstechnisch gab es schon alle Pannen, die es geben konnte (ausser vielleicht, dass man mich gar nicht reinlässt): mein Ausweis war noch nicht produzierbar, weil das Bewerbungsbild sich nicht einfügen liess, mein Computer-Login war noch nicht fertig, weil der EDV-Mann krank geworden ist (im Dezember!) und es so liegengeblieben ist. Wie das Leben halt so spielt.
Schön ist, dass mein Vorgesetzter und meine Betreuerin sehr nett bis ganz ok zu sein scheinen, dass die fest angestellten Kollegen alle sehr freundlich waren (bis auf einen, der besonders cool sein will - ist ja gar nicht so meine Welt) und die anderen Praktikanten oder Werksstudenten alle zumindest ok sind, aber da kann ich noch nicht viel zu sagen - das habe ich nach dem kurzen Tag noch nicht durchschaut.
Mein Projekt finde ich spannend, es wird sehr praktisch für mich (nicht wie befürchtet: den ganzen Tag nur Daten auswerten) aber nachdem ich mich am Donnerstag eingelesen hatte ist mir mit Grauen aufgegangen, dass ich meinen Bortz (Statistikbuch) doch besser mitgenommen hätte. Zum Bortz: es ist das blödeste Buch, was ich kenne, aber leider auch eines der besten Bücher zum Thema weiterführende Statistik. Der Markt wimmelt nur so von tollen Büchern zum Einarbeiten in das Thema, aber sobald man das Grundstudium verlassen hat, ist man auch selbst verlassen und hat nur noch den blöden Bortz. Gut, lange Rede, kurzer Sinn: ich hab ihn mir jetzt gebraucht bestellt - ich hatte zu Hause ja eh nur eine (vollgeschmierte) Bearbeitungskopie und kann ihn mir dann brav ins Regal stellen, wenn ich mal fertig bin ;)
Ich hoffe, er kommt Dienstag in meiner neuen Packstation an und das meine Lücken so nicht auffallen *hihi*
So, zu guter Letzt kommen meine Vorsätze ... die Zeit hier unten im Ländle hat ein neues Motto bekommen und zwar:
Ich habe vor, wirklich viel (Frei-)Zeit mit Lesen, Ausstellungen, Reiten und schönen Wochenendausflügen zu verbringen. Ich möchte gerne endlich die Buddenbrooks lesen und auch Pride & Prejudice im Original ist überfällig. Ich darf ja nicht vergessen, dass die Zeit nach dem Urlaubssemester dann wieder wild wird: zwei Prüfungen, Diplomarbeit und vllt. noch eine Hospitation bei einem tiefenpsychologischem Arzt (irgendwo muss man das ja lernen, wenn sie es einem an der Uni nicht erklären ;) )
Daher heisst das Motto: Freizeit ist Eigenzeit - Inspiriert von der aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart
In die würde ich auch gerne noch gehen - ich hoffe, ich schaffe das noch (sie läuft ja nur noch nächste Woche).
So, mit diesen feierlichen, philosophischen Gedanken verlasse ich Euch nun am Ostersonntag und wünsche allen eine wundervolle Zeit.
4/01/2010
Lebenszeichen aus dem Süden - die Hinfahrt und der Geburtstags-Tag
Endlich, endlich schaffe ich es, mich hier mal zu melden...Ich bin heile übergekommen, am Dienstag, und am Mittwoch habe ich mit meinem Freund seinen Geburtstag gebührend gefeiert - obwohl dieser leider schon ein wenig von Abschiedsgedanken getränkt war... (Mein Freund ist heute morgen nämlich für knapp 2 Wochen nach San Francisco geflogen)
Daher war diese leichte Melancholie zu erwarten und kam daher nicht überraschend :(
Die Fahrt hierher verlief gut: kaum Stau und obwohl wir viel zu spät losgefahren sind, sind wir noch zu akzeptabler Zeit angekommen. Meine ganzen Klamotten passten so gerade eben in unsere beiden Autos (man weiss ja nicht, was für eine Kleiderordnung herrscht, nicht wahr?) und hier in das Zimmer hat auch alles reingepasst ;)
Mein Vermieter und Mitbewohner ist nett, das Zimmer ist ok, wenn auch leicht holzlastig (ich fühl mich manchmal wie in einer Sauna, nur ohne die Wärme ;) )aber es liegt wirklich perfekt: ich bin in 9 Minuten bei meiner Praktikumsstelle
Wir hatten hier ein paar schöne Tage: Am Dienstag abend gingen wir mit dem neuen Mitbewohner und meiner Freundin (die mir dieses Zimmer vermittelt hat) + Freund + Arbeitskollege zum "Wichtel". Das ist eine Brauerei, in der man leckere Wichtelkuchen (eine Mischung aus Pizza und Flammkuchen - extrem köstlich!) und ein durchaus trinkbares Bier bekommt. Das ganze befindet sich in Böblingen auf dem alten Flugfeld und man sitzt dort, umgeben von wunderhübschen Oldtimern (ist allerdings Glas dazwischen).
Am Geburtstag ging es dann schon recht früh zu meiner anderen Freundin, die wir lustigerweise schon im Supermarkt meines Vertrauens (als ich letzten Sommer hier war bin ich ein grosser Tengelmann-Fan geworden ;) ) trafen... Wirklich verrückt - ich lud gerade meine Lebensmittel ein und guck so hoch, und denke, "Hey, die sieht ja fast aus wie..." Und sie war es tatsächlich. Dann wurde feudal gefrühstückt und später mit selbstgebackenem Geburtstags-Apfelkuchen das Festmahl beendet.
Dann haben wir nach dem einen Reiterhof gesucht, aber mein Navi hat uns irgendwie ausgetrickst und plötzlich waren wir wieder daheim (definitiv ein Bedienerfehler meinerseits - aber fragt nicht, wie das geklappt hat ;) )
Nach kurzem Zwischenstopp im neuen Zimmer (was wirklich ok ist, allerdings bin ich froh nicht im Winter hier wohnen zu müssen - es zieht bei diesen doch recht frischen Temperaturen schon ziemlich...) sind wir dann mit der S-Bahn nach Stuttgart reingefahren und sind dort auf und abflaniert, haben das Schloss bestaunt und haben uns in Passagen wieder aufgewärmt.
Als Abschluss des Geburtstagsgeschenkes gab es noch ein köstliches Essen in _dem_ japanischen Restaurant in Stuttgart ... es war fantastisch lecker und ich habe ein paar Bilder gemacht.
Leider ist es hier unten s*ukalt und ich ärgere mich, dass ich meine ganzen warmen Jacken daheim gelassen habe. Wir konnten trotzdem nicht widerstehen und haben "Frozen Yoghurt" (ich zusätzlich mit Fresh Orange) genossen - wobei ich nachher noch mehr gefroren hab... Aber ich liebe das Zeug, und in Stuttgart muss dass einfach sein...
Das japanische Restaurant kannte ich schon von meinem letzten Aufenthalt hier und finde die vegetarischen Sushi einfach nur wunderbar. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass ich Avocado-Sushi am meisten mag - die anderen sind lecker, können aber nicht mal ansatzweise mit den Advokaten ;) konkurrieren. Das gewaltige fischlastige Teil (unten links) hat sich mein Freund bestellt und ich wartete die ganze Zeit gespannt darauf, ob er es essen kann, ohne es runterzuschmeissen - er kann ... ich würde da kläglich versagen ;) Bin schon froh, wenn ich meine Makis heile in den Mund bekomme ...
Jetzt noch eine lang überfällige Info: Dank der lieben Winterkatze bin ich ja auf "Chocri" aufmerksam geworden und habe wundervolle Schokoladen zum Geburtstag (und für mich einfach so - es musste sich ja lohnen, da zu bestellen ;) ) kreiert. Hier sind sie:
Von links nach rechts:
1) weisse Schokolade mit Macadamia-Nüssen, Cranberries und Vanille
2) dunkle Schokolade mit Karamell, Kaffeebohnen-Splittern und Sommerblütenmix
3) dunkle Schokolade mit Erdbeeren, Himbeeren und Chili
4) Vollmilch-Schokolade mit Brezeln (hmmm... @Natira, erinnerst Du Dich?)
Sie schmecken traumhaft und es war eine sehr schöne Überraschung - denn das wissen bisher wohl wirklich nur die wenigsten, dass man sich eigene Schoki bauen kann :)
So, mit diesem schokoladigem Bild möcht ich mich für heute verabschieden und allen ein schönes, langes Osterwochenende wünschen, möglichst stressfrei und hoffentlich auch mit ein paar sonnigen Momenten und schön gefüllten Osternestern ...
Ein Post zu meinem ersten Arbeitstag kommt auch noch, aber ich glaube, ich habe bis zu dieser Stelle schon jede Menge Leser verloren, mit diesem Mammut-Post...
Daher war diese leichte Melancholie zu erwarten und kam daher nicht überraschend :(
Die Fahrt hierher verlief gut: kaum Stau und obwohl wir viel zu spät losgefahren sind, sind wir noch zu akzeptabler Zeit angekommen. Meine ganzen Klamotten passten so gerade eben in unsere beiden Autos (man weiss ja nicht, was für eine Kleiderordnung herrscht, nicht wahr?) und hier in das Zimmer hat auch alles reingepasst ;)
Mein Vermieter und Mitbewohner ist nett, das Zimmer ist ok, wenn auch leicht holzlastig (ich fühl mich manchmal wie in einer Sauna, nur ohne die Wärme ;) )aber es liegt wirklich perfekt: ich bin in 9 Minuten bei meiner Praktikumsstelle
Wir hatten hier ein paar schöne Tage: Am Dienstag abend gingen wir mit dem neuen Mitbewohner und meiner Freundin (die mir dieses Zimmer vermittelt hat) + Freund + Arbeitskollege zum "Wichtel". Das ist eine Brauerei, in der man leckere Wichtelkuchen (eine Mischung aus Pizza und Flammkuchen - extrem köstlich!) und ein durchaus trinkbares Bier bekommt. Das ganze befindet sich in Böblingen auf dem alten Flugfeld und man sitzt dort, umgeben von wunderhübschen Oldtimern (ist allerdings Glas dazwischen).
Am Geburtstag ging es dann schon recht früh zu meiner anderen Freundin, die wir lustigerweise schon im Supermarkt meines Vertrauens (als ich letzten Sommer hier war bin ich ein grosser Tengelmann-Fan geworden ;) ) trafen... Wirklich verrückt - ich lud gerade meine Lebensmittel ein und guck so hoch, und denke, "Hey, die sieht ja fast aus wie..." Und sie war es tatsächlich. Dann wurde feudal gefrühstückt und später mit selbstgebackenem Geburtstags-Apfelkuchen das Festmahl beendet.
Dann haben wir nach dem einen Reiterhof gesucht, aber mein Navi hat uns irgendwie ausgetrickst und plötzlich waren wir wieder daheim (definitiv ein Bedienerfehler meinerseits - aber fragt nicht, wie das geklappt hat ;) )
Nach kurzem Zwischenstopp im neuen Zimmer (was wirklich ok ist, allerdings bin ich froh nicht im Winter hier wohnen zu müssen - es zieht bei diesen doch recht frischen Temperaturen schon ziemlich...) sind wir dann mit der S-Bahn nach Stuttgart reingefahren und sind dort auf und abflaniert, haben das Schloss bestaunt und haben uns in Passagen wieder aufgewärmt.
Als Abschluss des Geburtstagsgeschenkes gab es noch ein köstliches Essen in _dem_ japanischen Restaurant in Stuttgart ... es war fantastisch lecker und ich habe ein paar Bilder gemacht.
Leider ist es hier unten s*ukalt und ich ärgere mich, dass ich meine ganzen warmen Jacken daheim gelassen habe. Wir konnten trotzdem nicht widerstehen und haben "Frozen Yoghurt" (ich zusätzlich mit Fresh Orange) genossen - wobei ich nachher noch mehr gefroren hab... Aber ich liebe das Zeug, und in Stuttgart muss dass einfach sein...
Das japanische Restaurant kannte ich schon von meinem letzten Aufenthalt hier und finde die vegetarischen Sushi einfach nur wunderbar. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass ich Avocado-Sushi am meisten mag - die anderen sind lecker, können aber nicht mal ansatzweise mit den Advokaten ;) konkurrieren. Das gewaltige fischlastige Teil (unten links) hat sich mein Freund bestellt und ich wartete die ganze Zeit gespannt darauf, ob er es essen kann, ohne es runterzuschmeissen - er kann ... ich würde da kläglich versagen ;) Bin schon froh, wenn ich meine Makis heile in den Mund bekomme ...
Jetzt noch eine lang überfällige Info: Dank der lieben Winterkatze bin ich ja auf "Chocri" aufmerksam geworden und habe wundervolle Schokoladen zum Geburtstag (und für mich einfach so - es musste sich ja lohnen, da zu bestellen ;) ) kreiert. Hier sind sie:
Von links nach rechts:
1) weisse Schokolade mit Macadamia-Nüssen, Cranberries und Vanille
2) dunkle Schokolade mit Karamell, Kaffeebohnen-Splittern und Sommerblütenmix
3) dunkle Schokolade mit Erdbeeren, Himbeeren und Chili
4) Vollmilch-Schokolade mit Brezeln (hmmm... @Natira, erinnerst Du Dich?)
Sie schmecken traumhaft und es war eine sehr schöne Überraschung - denn das wissen bisher wohl wirklich nur die wenigsten, dass man sich eigene Schoki bauen kann :)
So, mit diesem schokoladigem Bild möcht ich mich für heute verabschieden und allen ein schönes, langes Osterwochenende wünschen, möglichst stressfrei und hoffentlich auch mit ein paar sonnigen Momenten und schön gefüllten Osternestern ...
Ein Post zu meinem ersten Arbeitstag kommt auch noch, aber ich glaube, ich habe bis zu dieser Stelle schon jede Menge Leser verloren, mit diesem Mammut-Post...
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