2/18/2018

Ein Lesetag - 18.02.2018

Einen wunderschönen, sonnigen Tag wünsche ich!
Endlich wieder ein Lesetag! Den letzten hatte ich verpasst, weil ich alleine zu Hause war mit meiner Tochter und einfach klar war, dass ich nicht eine Seite lesen werde - darum habe ich mich, um mich nicht zu stressen, gegen den Lesetag entschieden.
Um so mehr freue ich mich, dass es heute danach aussieht, als würde ich teilnehmen können. Zunächst sitzen wir hier noch etwas im OP ("Grey's Anatomy") fest und danach werden wir vermutlich etwas spazieren gehen. Dann möchte ich gerne etwas handarbeiten und danach werde ich hoffentlich noch ein paar Seiten lesen - was, weiß ich allerdings noch nicht.

Zur Zeit sind hier noch alle recht entspannt, seht Ihr?

Ich werde, wie üblich, meine Updates hier teilen und mir einen schönen Tag machen :)
Allen Mitlesenden viel Spaß bei allem, was Ihr tut!

Update 17:30 Uhr:
Zunächst hingen wir noch etwas im OP fest, danach haben wir allerdings das BabyBay gegen das mitwachsende Kinderbett getauscht und uns danach auf den Weg nach draußen gemacht.
Es war ein sehr schöner, umfangreicher Spaziergang in der Sonne und schönen Impressionen - es ist so schön, mal wieder so viel Licht zu haben ...





Zu Hause erwarteten uns dann hungrige Katzen ...

Gelesen habe ich noch keine Zeile :D.
Trotzdem war der Tag bislang schön entspannt. 
Ich habe noch schnell Brei für das Kind zubereitet, welchen sie aber weiterhin blöd findet. Bzw. noch ein bisschen blöder, weil heute erstmalig Kartoffeln dabei waren.


Danach haben wir Kaffee getrunken und jetzt geht es weiter an das Filz schneiden - damit ich die Platten nächste Woche benutzen kann. Ich fürchte, mit dem Lesen wird es heute nichts - dabei hatte ich vor, in dem von Natira geliehenen "Frida"-Comic zu schmökern. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag ...Update 21:18 Uhr:














Nachdem das kleine Mädchen gebadet wurde, ich noch mit einer befreundeten Hebamme telefoniert habe und meine Breisorgen sich in Wohlgefallen aufgelöst haben, gab es leckere Pizza zu "Bladerunner". Nebenbei habe ich unsere Bestellung bei der Biokiste fertig gemacht und freue mich schon auf die neuen Anregungen, die ich dadurch nächste Woche bekommen werde.

Wie schon weiter oben geschrieben: gelesen habe ich keine Zeile - aber ich habe mich sehr gut erholt und nur Dinge gemacht, die ich machen wollte und die mir gut getan haben. Da freue ich mich schon auf den nächsten Lesetag im März :)
Da dieser vor unserem Ostsee-Urlaub ist, kann ich gut daran teilnehmen.
Falls ich die Kameratasche vorher fertigstelle, werde ich sie hier vielleicht noch vorstellen. Und falls mir nochmal so ein schönes Buch wie das über Elinor Oliphant unterkommt, werde ich auch das hier mitteilen.

In diesem Sinne - wir lesen uns :)

2/04/2018

Buchmeinung: "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman

Kürzlich bin ich bei den Kindle-Deals über das wunderbare Buch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman gestolpert. Wie es so meine Art ist, habe ich mich vor allem von dem ansprechenden Titel und Cover leiten lassen und wusste nicht genau, worum es bei dem Buch gehen wird. Ich wusste nur, dass es im Groben darum geht, das Eleanor ihre zurückgezogene Welt verläßt und sich auf die "Welt da draußen" einläßt und es dadurch zu vielerlei Verwicklungen kommt.
Um es kurz zu machen: mich hat das Buch begeistert! Ich habe mich sofort ein bisschen in Eleanor mit ihrer wunderbaren, nüchternen Art verliebt und war ganz gefangen von der Geschichte. Die Charaktere sind alle sehr schön gezeichnet, der Spannungsbogen bleibt bist fast bis zu den letzten Seiten erhalten und auch, wenn man immer mehr ahnt, in welche Richtung die Geschichte geht, ist das Ende am Schluss doch noch etwas überraschend.
Das es auch um Psychologie und Therapie gehen wird, habe ich nicht gewusst, aber auch der Teil hat mir gut gefallen.
Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass es um eine ca. 30jährige Frau geht, die ihr Leben sehr zurückgezogen und nach eigenen Normen und Werten lebt. Es geht ihr nicht wirklich gut, aber meistens auch nicht schlecht, sie kommt zurecht, geht ihrer Arbeit nach und hat sich mit allem so arrangiert. Als Leser denkt man schon, dass ihr viel fehlen muss, aber der Protagonistin wird es erst nach und nach bewusst, als sie von sich selbst eher unbemerkt ihre Isolation immer mehr verläßt.

Es ist ein ruhiges Buch, was einen aber trotzdem nicht losläßt: man will wissen, wie es bei Eleanor weitergeht und ist neugierig auf ihre neuen Erfahrungen und freut sich, wenn sie auf ihre stille Art bemerkt, wie schön ein bisschen Nähe sein kann. Als es ihr im Verlauf schlecht geht, leidet man mit und hofft, dass sie den Bogen noch kriegt.
Die Szenerie ist in Schottland und ist dadurch für mich auch sehr charmant - ich mag es irgendwie immer, Bücher von dort zu lesen.
Es ist genau die Art Buch, die sich wie von selbst liest. Ich habe es immer geschafft, ein paar Leseminuten zu finden und das ist ein gutes Zeichen bei mir.

Von mir also eine klare Empfehlung - wenngleich wohl vielen anderen Lesern die Protagonistin als "zu nervig und freakig" erschien. Ich glaube aber, dass sie ganz gut getroffen ist und einem vielleicht noch einmal zeigen kann, dass es manchmal sinnvoll ist, solche Menschen noch einen zweiten Blick zu gönnen um vielleicht hinter die Kulissen zu schauen - so wie Raymond es schließlich tut.