Am Wochenende hatten wir endlich mal wieder Zeit und Lust, zu einem neuen Kochexperiment.
Es gab Karottenrösti mit Halloumi und einer Zitronensosse und dazu einen Tomaten-Bulgur-Salat:
In die Karottenrösti kamen vier große, geriebene Möhren, 3-4 Frühlingszwiebeln, 2 Eier und 20g geriebener Halloumi. Die geformten Plätzchen sahen sehr wenig stabil aus, liessen sich dann aber wieder erwarten sehr gut anbraten. Der Halloumi wurde auf bekannte Art ebenfalls angebraten und dann stapelte man die Geschichte und war schon vom Anblick begeistert. Für die Zitronensosse mischt man Zitronensaft, Zesten, Senf, Olivenöl und Honig miteinander. Das Ganze dann mit Rucola bestreuen. Ursprünglich war das Rezept sehr Korianderlastig, da wir den aber nicht so sehr mögen, haben wir den ersatzlos gestrichen ;)
Für den Tomaten-Bulgursalat kocht man einfach 150 g Bulgur in Salzwasser, halbiert 300g Cherrytomaten (gerne auch bunte) und hackt ein halbes Bund Petersilie (glatt). Eigentlich sollte da auch noch Minze rein, die haben wir aber beim besten Willen nirgendwo gekriegt, also mussten wir leider darauf verzichten. Dann braucht man noch ein halbes Bund Frühlingszwiebeln, die in feine Ringe geschnitten werden. Das Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber geben - fertig.
Sehr lecker und erfrischend, auch am nächsten Tag noch sehr, sehr lecker und ein Genuss.
Der Abend war ein kulinarischer Erfolg, auch wenn die Reibe- und Brat-Arbeit natürlich schon als etwas aufwendiger betrachtet werden muss. Allerdings lohnt sich der Aufwand in meinen Augen :)
Vermutlich war das der letzte Kochpost vor unserem Urlaub, aber wir wollen diese Events danach wieder aufleben lassen... Es gibt ja auch einige Backofenrezepte zu testen ;)
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8/11/2012
3/22/2010
"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #8"
Letzten Freitag gab es bei uns _die_ Neuentdeckung, seitdem wir unsere Kochabende machen (wobei das mit dem Kürbis und den Cranberries auch grossartig war).
Irgendwie wollte ich schon ewig "Käse-Makkaroni", dieses typische, amerikanische Standardessen ausprobieren, schon alleine, weil es in Hollywood-Produktionen oft so schlecht wegkommt (man denke zum Beispiel nur an "Desperate Housewives" oder "Elizabethtown"... und ich weiss zwar nicht mehr genau, wo es noch vorkam, aber es ist oft so eine Art running gag, dass dieses Essen einfach nur eklig sein soll).
Soviel also zu meinen Beweggründen, dieses Rezept aus dem Jamie Oliver-Kochbuch "America" auszuwählen.
Die Zutaten sind natürlich beliebig übersichtlich, allerdings fand ich die Tatsache, dass auch Lorbeerblätter und frischer Thymian sowie frische Tomaten hereinkamen tröstlich. Jamie Oliver schreibt auch in den einleitenden Worten zum Rezept "A Killer Mac'N'Cheese" sehr charmant "This dish isn't going to win any prices in the nutrition department, but you can, and should, balance it with a nice salad. If you only have it once in a while as a special treat it'll do you no harm." :)
Das fand ich schon wieder sehr lustig - und machte mich gleich auf die Suche nach dem passenden Salat, den ich im gleichen Kochbuch fand: "Southern Pecan & Apple Salad".
Und das waren unsere Ergebnisse:
Hier die Rezepte, wie wir sie gemacht haben:
Irgendwie wollte ich schon ewig "Käse-Makkaroni", dieses typische, amerikanische Standardessen ausprobieren, schon alleine, weil es in Hollywood-Produktionen oft so schlecht wegkommt (man denke zum Beispiel nur an "Desperate Housewives" oder "Elizabethtown"... und ich weiss zwar nicht mehr genau, wo es noch vorkam, aber es ist oft so eine Art running gag, dass dieses Essen einfach nur eklig sein soll).
Soviel also zu meinen Beweggründen, dieses Rezept aus dem Jamie Oliver-Kochbuch "America" auszuwählen.
Die Zutaten sind natürlich beliebig übersichtlich, allerdings fand ich die Tatsache, dass auch Lorbeerblätter und frischer Thymian sowie frische Tomaten hereinkamen tröstlich. Jamie Oliver schreibt auch in den einleitenden Worten zum Rezept "A Killer Mac'N'Cheese" sehr charmant "This dish isn't going to win any prices in the nutrition department, but you can, and should, balance it with a nice salad. If you only have it once in a while as a special treat it'll do you no harm." :)
Das fand ich schon wieder sehr lustig - und machte mich gleich auf die Suche nach dem passenden Salat, den ich im gleichen Kochbuch fand: "Southern Pecan & Apple Salad".
Und das waren unsere Ergebnisse:
Hier die Rezepte, wie wir sie gemacht haben:
3/14/2010
"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #7"
Obwohl es ja schon ein Rezept in dieser Woche gab, haben wir es heute wider Erwarten doch noch geschafft, etwas Aufregendes zu kochen, was wir in dieser Form noch nie probiert haben :)
Und zwar gab es einen
Das war unser Ergebnis, was sich tollerweise auch noch in unserer nagelneuen Auflaufform präsentiert: Auf die Idee bin ich nach unserem letzten mexikanischen Abend gekommen, weil dort der Grünkern-Schrot sich von der Konsistenz ganz ähnlich wie Hackfleisch verhielt, aber natürlich gar nicht so schmeckte. Also habe ich nach "normalen" Sheperd's Pie-Rezepten gesucht und die dann etwas abgewandelt und zusammengebastelt.
Das Ganze war nicht unaufwändig, aber der Aufwand hat sich gelohnt: das Essen war vorzüglich - zwar noch verbesserbar, aber im Grossen und Ganzen schon ein guter Start. :)

Das Rezept:
200 g Grünkernschrot
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
100 g Möhren
100 g Sellerie
Pfeffer, Salz, Tomatenmark
500 g Kartoffeln
etwas Sahne
Pfeffer, Salz, Muskatnuss
beim nächsten Mal kommt noch rein:
Pilze, Thymian, ein bisschen Rotwein
Die Zubereitung erfolgt relativ unkompliziert, aber es dauert schon seine Zeit:
Als erstes Kartoffeln schälen und kochen und zeitgleich Grünkernschrot mit Gemüsebrüche aufsetzen und 30 Minuten kochen lassen. Wenn beides fertig ist, wird zum einen das Kartoffelpüree gemacht (stampfen, salzen, pfeffern, Muskatnuß, etwas Sahne dazu) und dann muss man in einem mittelgrossen Topf die Zwiebel andünsten und mit dem Grünkern anbraten, Möhren und Sellerie dazu (die kann man auch vorkochen, muss man aber nicht), abschmecken und dann alles in die gefettete Auflaufform geben, und zum Abschluss noch das Kartoffelpüree oben drauf glattstreichen. Im Backofen (ohne Deckel) 30 Minuten bei 200°C backen und das war es schon :)
Sehr lecker, sehr gut noch erweiterbar: wie gesagt, ich glaube Pilze passen gut rein, vllt. auch etwas mehr Tomate, wenn man das mag, vielleicht Zuccini.
Und klar, es ist natürlich nicht der Original Sheperd's Pie, aber ich finde die Kombi mit den Möhren, dem Kartoffelpüree und Sellerie einfach köstlich - da brauchte es einfach eine gescheite vegetarische Variante... Hmm, wir werden wohl bald noch ein paar Variationen ausprobieren :)
Wer's nachmacht muss berichten ;)
Und zwar gab es einen
Sheperd's Pie - natürlich vegetarisch...
Das war unser Ergebnis, was sich tollerweise auch noch in unserer nagelneuen Auflaufform präsentiert: Auf die Idee bin ich nach unserem letzten mexikanischen Abend gekommen, weil dort der Grünkern-Schrot sich von der Konsistenz ganz ähnlich wie Hackfleisch verhielt, aber natürlich gar nicht so schmeckte. Also habe ich nach "normalen" Sheperd's Pie-Rezepten gesucht und die dann etwas abgewandelt und zusammengebastelt.Das Ganze war nicht unaufwändig, aber der Aufwand hat sich gelohnt: das Essen war vorzüglich - zwar noch verbesserbar, aber im Grossen und Ganzen schon ein guter Start. :)

Das Rezept:
200 g Grünkernschrot
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
100 g Möhren
100 g Sellerie
Pfeffer, Salz, Tomatenmark
500 g Kartoffeln
etwas Sahne
Pfeffer, Salz, Muskatnuss
beim nächsten Mal kommt noch rein:
Pilze, Thymian, ein bisschen Rotwein
Die Zubereitung erfolgt relativ unkompliziert, aber es dauert schon seine Zeit:
Als erstes Kartoffeln schälen und kochen und zeitgleich Grünkernschrot mit Gemüsebrüche aufsetzen und 30 Minuten kochen lassen. Wenn beides fertig ist, wird zum einen das Kartoffelpüree gemacht (stampfen, salzen, pfeffern, Muskatnuß, etwas Sahne dazu) und dann muss man in einem mittelgrossen Topf die Zwiebel andünsten und mit dem Grünkern anbraten, Möhren und Sellerie dazu (die kann man auch vorkochen, muss man aber nicht), abschmecken und dann alles in die gefettete Auflaufform geben, und zum Abschluss noch das Kartoffelpüree oben drauf glattstreichen. Im Backofen (ohne Deckel) 30 Minuten bei 200°C backen und das war es schon :)
Sehr lecker, sehr gut noch erweiterbar: wie gesagt, ich glaube Pilze passen gut rein, vllt. auch etwas mehr Tomate, wenn man das mag, vielleicht Zuccini.
Und klar, es ist natürlich nicht der Original Sheperd's Pie, aber ich finde die Kombi mit den Möhren, dem Kartoffelpüree und Sellerie einfach köstlich - da brauchte es einfach eine gescheite vegetarische Variante... Hmm, wir werden wohl bald noch ein paar Variationen ausprobieren :)
Wer's nachmacht muss berichten ;)
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