6/21/2020

Lesesonntag am 21.6.2020

Heute ist endlich wieder ein Lesetag, ein Lesetag, auf den ich mich schon lange gefreut habe.
Dafür verzichte ich auf die köstliche Erdbeertorte meiner quasi Schwiegermutter - das bringt mir sagenhafte 6 Stunden Lesezeit - ich glaube seit drei Jahren ein Novum :D


Nach einigen Rübenkäufen bei Animal Crossing und einem gemütlichen Gartenfrühstück geht es nun los mit "Die Optimisten" von Rebecca Makkai, welches schon viel zu lange ungelesen bei mir herumliegt. Ich hoffe, ich komme heute gut in den Roman hinein und freue mich auf entspannte Lesestunden.

Update 16:40 Uhr


Ich muss zugeben, der Roman ist von der Szenerie sehr schön gestaltet und erinnert auch wirklich an "Ein bisschen Leben" von Hanya Yanagihara, allerdings macht er es einem nicht leicht, hereinzukommen. Ich bin vielleicht auch zu ablenkbar im Moment (so musste ich z.B. heute Mittag erstmal herausfinden, warum ich keine 5-Sterne-Insel mehr habe und diesen Zustand beheben, bevor ich anfangen konnte, richtig zu lesen).
Jetzt geht es aber ganz gut voran und ich hoffe, am Ende des Lesetages im Buch angekommen zu sein.
Eben habe ich meine nachmittäglichen Erdbeeren auf der Terrasse gegessen, wurde dann allerdings recht schnell von Ameisen belästigt, so dass ich nun doch wieder reingegangen bin. Dafür werde ich jetzt von Katzen belagert - seht selbst :D



"Update" um 22:27 Uhr
Bis jetzt habe ich natürlich nicht mehr gelesen - den Nachmittag habe ich aber schon lesend verbracht nachdem ich das von Konstanze an anderer Stelle verlinkte Video von MaiLab geschaut habe und dabei die Blumen auf meiner Insel etwas ausgedünnt habe. Es ist viel Arbeit, wenn man es drei Monate hat wuchern lassen, aber der Unterschied ist gewaltig - die Insel sieht jetzt in einigen Bereichen viel ordentlicher aus :)
Danach konnte ich mich aber noch losreißen und in den "Optimisten" noch ein gutes Stück weiterlesen. Ich glaube, das wird was mit mir und dem Buch - ich freue mich schon auf die nächsten Lesestunden.
Ich fand es so schön, diesen Lesetag für mich zu haben und es macht auch nichts, dass ich nebenbei Zeit mit der Switch verbracht habe - es war einer der erholsamsten Tage seit langem.
Bis in vier Wochen - mal sehen, wie weit ich bis dahin in den Optimisten komme :)

5/17/2020

Lesesonntag am 17.5.2020

Einen schönen frühen Nachmittag an alle Sonntagsleser :)
Mein Vormittag war recht entspannt, ich habe früh meine wöchtentlichen Rüben (Animal Crossing) gekauft und habe dort auch schon eine erste Fossilien-Such- und Blumenpflanz-Runde gemacht bevor ich überhaupt aufgestanden bin.
Danach das übliche Sonntagsfrühstück, dann Rhabarber-Kuchen-Backen mit dem Podcast "Die Zeit: Verbrechen" auf den Ohren und nach einem mehr oder weniger harmonischen ins Bett bringen meiner Tochter habe ich jetzt ein bisschen Lesezeit bevor es wieder losgeht.
Seit dem letzten Lesetag krebse ich immer noch in dem ersten Merle-Buch herum (so ganz hat es mich also leider nicht gepackt, obwohl es sich so leicht weg liest), weil es anderweitige Ablenkungen gab (Lomeus war auf meiner Insel in ACNH, der Deborah-Crombie-Roman wollte gelesen werden oder ich war einfach zu müde, um abends noch zum Buch zu greifen).

Gleichzeitig liegt hier jetzt auch schon seit zwei Wochen "Die Optimisten" von Rebecca Makkai, welches ich unbedingt lesen möchte, wovon mich aber die anderen Projekte, die alle anstehen, gerade abhalten.

Ansonsten bin ich zur Zeit etwas grummelig, weil ich das Gefühl habe, nichts und niemandem (mich selbst eingeschlossen) ausreichend gerecht zu werden und das nervt mich ungemein. Ich hoffe, die Lesestunden heute geben mir die Möglichkeit, mich ein bisschen zu entspannen und auch wieder ein bisschen mehr bei mir anzukommen.

Update 19 Uhr
Ich habe endlich den ersten Teil der Merle-Reihe beendet und für mich entschieden, jetzt erstmal bei dieser Reihe zu bleiben, da ich mich ja eigentlich schon auf den nagelneuen, vierten Teil der Reihe freue. Also bleiben "Die Optimisten" erstmal liegen, bis ich die Ruhe haben, mich diesem umfangreichen Roman zu widmen.
In der Mittagspause musste ich zur Entspannung doch noch ein Stündchen auf meine Insel verschwinden, habe aber danach noch gut gelesen.
Über Eure Kommentare habe ich nachgedacht und glaube, da ist was Wahres dran, Jed und Natira.
Ich vergesse manchmal, die Rahmenbedingungen, die für mich bei allen anderen greifen auch bei mir anzuwenden.
Seitdem bin ich gleich viel besser drauf - danke dafür. I<3 p="">ch habe noch ein bisschen nach wiederverwendbaren Masken geschaut und ansonsten den Rhabarberkuchen genossen und meiner Tochter, sofern sie denn wollte, beim Lego-Spielen assistiert. Meistens will sie das momentan aber nicht, sonst hätte ich nicht so viel lesen können. Auch die Laufradrunde mit Papa war da sehr hilfreich ;)

Mal schauen, wie es heute Abend weitergeht. Ich mache jetzt noch eine kleine Runde Sport und dann müssen wir mal schauen, ob wir den Abend mit Raumschiff-Spielen (mein Freund) und lesen oder spielen (ich) oder mit Fernsehen verbringen werden.
Auf jeden Fall melde ich mich noch einmal hier :)
Update 21:40 Uhr
Nach köstlicher Pizza, einem total aufgedrehten Kind und weiterer Maskenrecherche verabschiede ich mich heute aus dem Lesetag. Ich habe tatsächlich den zweiten Teil der Merle-Reihe von Kai Meyer angefangen ("Das Steinerne Licht") noch begonnen und gehe nun entspannt in die nächste Woche. Vielen Dank für die lieben Kommentare und allen noch einen schönen Rest-Leseabend und einen angenehmen Wochenstart morgen!

4/19/2020

Lesesonntag am 19.4.2020

Nachdem ich heute vormittag schon Konstanze auf ihrer Heimatinsel besuchen durfte, habe ich den Rest des sonnigen Vormittags mit einem gemütlichen Familienfrühstück und ein bisschen aufräumen und umorganisieren verbracht.
Jetzt habe ich das Kind mit Vater in den Garten gejagt und befasse mich nun tatsächlich etwas mit Merle in "Die fließende Königin" von Kai Meyer, damit ich endlich in das Buch hineinkomme.

Mein Infekt scheint nun endlich auf dem Rückzug zu sein, was sich neben den endlich nicht mehr existenten Halsschmerzen in einer deutlichen Stimmungsverbesserung zeigt.
Hoffentlich bleibt es so...

Heute Nachmittag werden wir einmal Eis essen fahren und ich hoffe, noch mehr Zeit entweder auf meiner Heimatinsel Bluff oder mit Merle verbringen zu können, zumindest wurde mir zugesagt, dass ich Lesezeit haben werde.

Allen Mitlesern einen schönen sonnigen Lesetag!

P.S.: Ein bisschen hadere ich allerdings auch die ganze Zeit, ob ich nicht ein paar Masken nähen sollte...

Update 15:34 Uhr
Ich habe einige Zeit in Venedig und auch ein bisschen auf Bluff verbracht.
Merles Venedig finde ich spannend. Ich habe ja durch die Donna Leon-Reihe um Commissario Brunetti eine Schwäche für Venedig und finde die Fantasy-Variante von Kai Meyer durchaus spannend. Wenngleich deutlich düsterer, dafür aber auch weniger politisch ;)
Ich mag Merle und Junipa und auch Serafin ist schon aufgetaucht.
Meine Erinnerungen an diesen Teil sind wirklich sehr verblasst und ich habe das Gefühl, das Buch neu zu entdecken.
Den Zauberspiegel von Merle finde ich höchst spannend und teile Junipas Gedanken, das vermutlich nicht Merles Eltern auf der anderen Seite sind. Ich frage mich, wen wir dort noch entdecken werden und hoffe, es ist nicht zu grauslig.
Jetzt geht es erstmal gen Eis essen und mal sehen, ob ich nachher noch weiterlesen darf ;)

Update 18:08 Uhr
Nach einem köstlichen Spaghetti-Eis in der Sonne sind wir nun wieder daheim, das Kind mit Vater wie versprochen im Sandkasten und ich muss nur gleich den Ofen anheizen für unsere "Fish & Chips"-Variante und habe so tatsächlich noch etwas Zeit für Venedig.
In diesem Sinne -

Update 20:25 Uhr
Nachdem ich das Essen vorbereitet hatte (es gab noch einen "healthy salad" dazu) und nach dem Essen konnte ich noch ein paar Seiten in der fließenden Königin lesen, hatte eine schöne und bewegende Meerjungfrauen-Begegnung und fühle mich schon wieder sehr wohl in dem Roman. Die Geschichte liest sich schnell weg, ich bin optimistisch, dass ich bald den vierten Teil lesen kann :)
Und jetzt begebe ich mich auf mein "verlassenes Eiland", wobei es ja gar nicht mehr so verlassen ist, während meine Tochter ins Bett gebracht wird.
Es war ein schöner Lesetag, so entspannt, wie möglich und ich freue mich schon auf den nächsten!

4/17/2020

Reread: Deborah Crombie - Denn nie bist Du allein

In Windeseile haben wir Band 9 verlassen (weil er nun wirklich kein großes Vergnügen dargestellt hat) um nun flugs zu Band 10 "Denn nie bist Du allein" zu wechseln. Wie üblich wird hier frank heraus erzählt und gespoilert, weshalb ich jedem, der das Buch aktuell liest oder noch lesen will empfehle, diesen Blogpost nicht weiterzulesen.
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Kapitel 1 - 3
Ich habe die ersten drei Kapitel gestern und heute relativ in einem Rutsch gelesen und habe mich gefreut, mich in dem Buch schon relativ wohl zu fühlen.
(Wenngleich ich Pyromanen immer sehr unheimlich finde und mich stets das Gefühl beschleicht, dass das mit die am schwersten gestörten Personen sind.)

Wir treffen Winnie aus Canterbury wieder, das ist sehr schön, denn sie war mir nach ihrem ersten Auftreten recht sympathisch.
Duncan wird zu einem politisch brisanten Fall gerufen, bei dem er sich leicht die Finger verbrennen kann (was er vermutlich auch tun wird) und zeigt, nachdem er wieder ein Wochenende mit der Familie absagen muss, seine Grundhaltung: "Die Arbeit ist wichtiger als die Familie". Ich finde das schwierig. Ich arbeite selber in einem Beruf, der mich häufig vor diese Frage stellt und ich habe immer wieder gelernt, wie wichtig es ist, sich abzugrenzen, im Urlaub nicht erreichbar zu sein, wenn man diesen Job lange machen will. Etwas, was Gemma ein paar Seiten später auch nochmal formuliert.
Sie, die sich klein macht, weil sie wie eine "Xanthippe" auf die Absage von Duncan reagiert, ist für die Jungs der einzig halb verlässliche Anker, denn sie macht sich Gedanken, organisiert beispielsweise das Jugendzimmer von Kit und fragt sich ständig, wie sie ihrer Patchwork-Familie gerecht werden kann.
Ich bin mit Sicherheit mittlerweile voreingenommen, weil wir immer über Duncan wettern, aber es springt mir auch wirklich immer sofort ins Auge.

Davon abgesehen mag ich wieder einmal die gezeichneten Figuren, Rose und Fanny und ich bin gespannt, was mit Elaine los war, obwohl ich sie noch gar nicht richtig erlebt habe.
Da ist wieder der Stil, den ich an den Büchern sehr mag und ich freue mich darauf, weiterzulesen.

Update am 23.4.2020
Kapitel 4 - 6
Die Geschichte kommt allmählich in Gang, wir haben Maude, die anfangs sehr unsympathisch und griesgrämig wirkt, aber zu der Doug offenbar eine Verbindung anstrebt (was ja leicht merkwürdig ist, denn da ist ja die dominante Stella??)
Ansonsten finde ich Gemmas Auftauchen und Verhalten an Duncans Einsatzort etwas irritierend und kann gut verstehen, wieso Maude das befremdlich fand.
Rose finde ich weiterhin spannend und faszinierend. Elaine hatte offenbar tatsächlich ein größeres Geheimnis, welches Gemma natürlich lüftet und ich habe noch keine Idee, wohin das führen soll.
Gleiches gilt für die Kindesentführung, dazu habe ich noch gar keine Phantasie und ich finde es spannend, dass ich mich nach wie vor gar nicht an den Roman erinnere.
Das Schreiben dieses Updates fällt mir etwas schwer, ich merke, so ganz bin ich noch nicht in dem Roman angekommen, auch wenn ich gespannt bin, wie es weitergeht.
Allerdings hoffe ich, dass es langsam etwas in die Gänge kommt und ich Konstanze bitten werde, mehr als drei Kapitel zu lesen ;)

Update am 1.5.2020
Kapitel 7 - 10
Ich muss sagen, ich hätte mir vom Fortgang mehr erwartet. Weiterhin werden die Stränge sehr voneinander getrennt berichtet und es vermischt sich noch nicht viel.
Und ich weiß, es nervt langsam, aber Duncan finde ich so unglaublich anstrengend! Diese unverbesserliche Art! Da kommt mal kurz die Überlegung, ob er vielleicht etwas gönnerhaft mit Rose umgegangen sein könnte nur um dann sofort wieder abzuschweifen und sich dem Gedanken zu entziehen.
Gleichzeitig diese blöde Art mit Maude und Doug umzugehen und nicht zu bemerken, wie unangemessen das ist.
Gemma einzubinden und zugleich wieder pikiert zu sein, wenn sie eigene Untersuchungen anstellen will - es ist wirklich kaum zu ertragen.
Kit ist durch pures Glück auf dem Portobello Market fündig geworden, das war aber wieder ein knappes Ding, Gemma war eigentlich schon wieder auf dem Sprung. Ich bin mir aber auch relativ sicher, dass Duncan an ihrer Stelle vermutlich einfach gefahren wäre und gesagt hätte, wir kommen ein anderes Mal wieder.
Das Yarwoods Tochter irgendwie involviert ist, finde ich nach ihrer Einführung nicht überraschend.

Irgendwie bin ich etwas muffelig, was die Geschichte angeht, vermutlich hatte ich mir nach dem grässlichen letzten Teil einfach mehr erwartet.
Mal sehen, wie es weitergeht und hoffentlich findet das ganze noch ein versöhnliches Ende (es kann doch nicht sein, dass die Bücher immer schlechter werden? Wieso habe ich das beim ersten Lesen überhaupt nicht wahrgenommen, all diese kleinen Nervfaktoren??)

Update am 6.5.2020
Kapitel 11 - 14
Die ersten zweieinhalb Kapitel des aktuellen Pensums krochen weiter vor sich hin.
Aber dann nahm die Geschichte etwas Schwung auf und ich habe die den Rest in einem Rutsch heute morgen ab 6:30 Uhr gelesen, als ich nicht mehr schlafen konnte.
Elaines zweite Identität ist gelüftet (hatte ich so nicht auf dem Schirm) und die arme Harriet wird wirklich so schlimm behandelt durch Beth/Elaine, dass man es kaum ertragen kann. Ein tapferes Mädchen, aber die Angst und das Trauma, welches sie erlebt sind wirklich entsetzlich. Tonys Beweggründe, sich auf Beth zu verlassen und ihr in dieser Angelegenheit zu vertrauen ist für mich ähnlich unbegreiflich wie für das Ermittlungsteam.
Apropos Ermittlungsteam: ich finde es kaum zu ertragen, wie Gemma sich einmischt (weil sie in ihrem eigenen Fall nicht voran kommt - was für ein Grund!) und wie Kincaid immer so halb dagegen protestiert, sich dann aber beugt. Ehrlich, wie unprofessionell ist denn das?
Und dann das Übliche: Kit und Toby versetzen, sie bei Wes abladen und gleichzeitig so tun, als würden sie alles für die beiden tun.
Also, kurz gesagt, im Westen nichts Neues, Duncan macht seinen Job, Gemma versucht verzweifelt, das Familiengefüge aufrechtzuerhalten, rennt aber mit wehenden Fahnen davon, wenn es etwas zu tun gibt. Und der arme Kit? Er hat am Montag seine Anhörung und ich würde noch nicht darauf wetten, dass seine beiden Elternteile wirklich dabei sein werden um ihn zu unterstützen.

Ach ja, und Rose. Rose ist gerade in großer Gefahr und da bin ich ganz neugierig, was passiert ist und ob sie das übersteht. Ihr Kollege Bryan ist mir etwas suspekt, ich hoffe, mein Verdacht trügt mich.
Allerdings bin ich nun gespannt auf die letzten fünf Kapitel und gehe davon aus, dass die sich schnell weglesen werden.

Update am 15.05.2020 :)
Kapitel 15 - 19
Die tapfere kleine Harriet ist sehr klug und versucht alles, um sich zu befreien - leider gelingt es nicht und sie muss weiter in dem gruseligen Haus verharren. Am Ende ist es Gemma zu verdanken, dass sie gerettet wird und so bekommt diese wenigstens ihre Absolution, worum es ja für sie auch ging in diesem Roman. Das Harriet am Ende dann zur Halbwaise wird ist schlimm, gleichzeitig ist dieses Mädchen ohnehin so verstört - ich hoffe, sie kann sich wieder erden und findet zu sich.

Was Rose angeht: ich bin froh, dass diese, ebenfalls sehr tapfere und toughe Person, den Roman überlebt und ich falsch lag mit meinem Verdacht bzgl. des Brandstifters.
Rose hat den Fall gelöst, anders kann man es nicht sagen und sie und Farrell machen gemeinsam einen guten Job: ich habe schon die ganze Zeit gedacht, dass die beiden ein super Team wären ...

Zwischenmenschlich ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen, dass Doug sich von Stella trennt, weil er merkt, dass es einfach nicht passt. Dieses Gefühl hat der Leser ja schon lange und ich persönlich fand es gut, dass er sich von dieser Beziehung befreit hat um sich in Zukunft vielleicht in glücklichere Beziehungen oder vielmehr passendere Beziehungen begeben zu können.

Die Geschichte von Chloe wird dann auch aufgeklärt: Yarwoods Tochter war die mit dem Glücksspielproblem, was ich nicht wirklich passend fand, aber gut, irgendwie musste Deborah Crombie ja eine falsche Fährte legen und sie verschwinden lassen. Ich sag mal, ok, nehme ich so hin. Aber der Strang hatte mich schon während des Lesens nicht wirklich gepackt und sollte wohl nur eine kleine Finte werden.

In Kapitel 17 kommt dann die erwartete, große Enttäuschung vor Gericht: Duncan erscheint (wie prophezeit nicht), Gemma muss den Ärger der Richterin auf sich nehmen und Kit ist so allein wie nie zuvor. Gemma ist so selbstreflektiert, dass sie sich fragt, wie sie an Duncans Stelle gehandelt hätte und ich kann die Richterin gut verstehen, dass ihr der Kragen platzt.
Ich verstehe auch wirklich nicht, warum Duncan es nicht möglich machen konnte, die Leichenschau von Beverly Brown zu delegieren (zum Beispiel an Maura Bell) um diesen einen wichtigen Termin wahrnehmen zu können.
Natürlich zeigt er sich reuevoll, was mich aber eher noch ärgerlicher gemacht hat.

Jetzt geht alles sehr schnell: Der wahre Mörder war schon die ganze Zeit sehr unsympathisch und es war mir eine Freude, als er festgenommen wurde.
Er ist aber auch wirklich ein schlechter Schauspieler, dieser Jason.

Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, wie kreuz und quer es in diesem Ende zugeht. Ich habe die fünf Kapitel in einem Rutsch gelesen und muss jetzt wirklich immer wieder zum Buch greifen, um es für mich zu sortieren. 
Andererseits muss ich ja nicht das Buch nacherzählen, daher nur soviel: es klärt sich alles auf, teilweise sehr dramatisch und "kurz vor knapp", Duncan denkt ernsthaft über Kindsentführung nach (nachdem es ihn nicht gelingt, Euginia zu überzeugen, einzulenken) und das wiederum führt dazu dass sich Kit endlich zu dem Vaterschaftstest bereit erklärt. (Frage mich, ob man das nicht mit etwas Geduld und Zeit für den Jungen auch früher hätte schaffen können).

Es ist seltsam, das Ende hat mich ganz schön beschäftigt, wird mir jetzt bewusst. Gar nicht, weil ich es so spannend fand, eher, weil es zu überfrachtet war.
Bemerkenswert ist vielleicht noch, dass Duncan merkt, das Gemma ihm auf die Frage, ob sie alles aufgeben würde, um mit ihm neu anzufangen, gar nicht geantwortet hat. Aber wie es seine Art ist, fragt er nicht weiter nach und so drehen sie sich weiter umeinander herum und wissen nicht, wie es um sie steht.

Soviel von mir - mich würde es nicht wundern, wenn sich dieses Abschlussfazit ganz grauenhaft lesen läßt. Ich sitze schon Ewigkeiten dran und finde es schrecklich.
Mal sehen, wie es mit der nächsten Leserunde klappt ;)


3/15/2020

Lesesonntag am 15.03.2020

Begonnen habe ich den heutigen Lesesonntag erst sehr spät nach einem ausgiebigen Frühstück und im Garten, als die Sonne ein bisschen Frühlingsgefühle hervorgelockt hat.
Allerdings wurde es trotz Jacke schnell frisch, so dass ich jetzt mit Phoebe auf dem Sofa gelandet bin.

Was ich heute lesen werde, steht noch nicht so ganz fest. Eine Neuerwerbung aus der nachbarschaftlichen Buchhandlung ist "Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler, in die ich gerade reingelesen habe, bevor es mir zu kalt wurde. Es ist ein dünnes Büchlein und sollte schnell zu lesen sein.

Ein anderer Neuzugang ist "Alles ist möglich" von Elizabeth Strout, was mich auch reizen würde. Außerdem könnte ich "Mangelhaft" von Mehmet Daimagüler und Ernst von Münchhausen für die Sachbuchchallenge endlich beenden.

Es gibt also reichlich Auswahl und ich freue mich auf entspannte Lesestunden :)


Update 15:17 Uhr
Ich habe etwas Schwierigkeiten, mich nicht von Twitter und den Nachrichten ablenken zu lassen.
Der Seethaler wurde mir ja empfohlen nachdem ich erzählte, dass ich Knausgaard sehr gerne lese und ich weiß jetzt auch wieso. Die Szenerie ist völlig anders, aber dennoch liegt eine vergleichbare Stimmung über dieser Geschichte in den Bergen. Die Sitten sind rau und der arme Egger macht als ungeliebter Waisenknabe auf dem Bauernhof eine Menge mit.
Ich weiß noch nicht so genau, aber glaube, wenn ich mal etwas am Stück lesen würde, würde ich auch gut reinkommen ;)

Update 19:26 Uhr
Ich habe das Buch etwa bis zur Hälfte gelesen heute und finde es interessant. Es ist irgendwie so unaufgeregt und doch mitziehend, man fühlt sich so wie ein Beobachter vor einer Schneekugel und beobachtet das Leben von Egger und seine Träume und Bedürfnisse.
Irgendwie sehr schön. Nicht so wie Karl Ove Knausgaard, dazu viel zu "nett", aber trotzdem sehr lesenswert.
Ansonsten hier viel Twitter, Kontakt zur Chefin, nebenbei dem Bertchen aus dem Wimmel-Frühlingsbuch "vorlesen" und den Tag genießen.
Heute Abend gibt es selbstgemachte Pizza mit dem kostbaren Mehl vom Biohof, weil alles andere geplündert war und jetzt scheinbar alle Menschen nur noch selber backen *kopfschüttel*

Der Lesetag hat mir bei aller Unsicherheit da draußen sehr gut getan: das Lesen an sich aber auch die Geschichte um Egger, auf die ich mich weiterhin freue.
Viele Updates gibt es aber heute nicht mehr, weil gleich Bett-bring-Zeit ist und danach vermutlich Netflix läuft.

Bis in 4 Wochen hoffentlich - bleibt alle gesund :)

3/06/2020

Reread: Deborah Crombie - Nur wenn Du mir vertraust

Nun sind wir also im 9. Teil der Reihe angelangt, dem Teil, in dem es um die sympathische Hazel und die Veränderungen in ihrem Leben gehen wird.
Genau wie Konstanze habe ich nicht so sehr gute Erinnerungen an den Roman, irgendwie gefiel mir das alles damals nicht, wobei ich jetzt gar nicht genau sagen kann, woran ich da denke, da mir die Handlung wieder einmal komplett entfallen ist.
Darum stürze ich mich jetzt auf das Buch, ich habe für mein Frühstück und Mittagessen alles bereit, so dass ich eigentlich nicht mehr aufstehen muss (außer um nachher meine Tochter abzuholen).



Hier wird wie üblich hemmungslos gespoilert, wer also das Buch noch lesen will, liest ab jetzt bitte nicht mehr weiter :)


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Update 12:29 Uhr
Vor der (hoffentlich) kleinen Abholpause ein kurzes Update. So recht komme ich heute nicht voran. Das ist gar nicht dem Buch geschuldet, sondern einerseits meinem immer noch vorhandenen Infekt, der mir regelmäßig die Nase verstopft, die sich aber interessanterweise etwas freier anfühlt, wenn ich mich im Haus bewege. Das kommt dem "andererseits" zugute: ich bekomme (auch hoffentlich) morgen Besuch von der lieben Natira und dafür muss noch etwas aufgeräumt werden.

Aber zum Buch: ein bisschen was schaffe ich schon und ich kann sagen, dass mich Hazel und Tim auch irritieren. Ich stimme Konstanze zu, die sagt, dass es eine absolute Kehrtwendung in den bislang vorgestellten Charakteren ist: Tim, wie er das Arbeitszimmer seiner Frau durchsucht und so etwas denkt wie "Warte nur ab, bis ich mit Dir fertig bin" - hmm, passt  gar nicht und fühlt sich falsch an.
Hazel, die so ein seltsames Spiel mit Gemma spielt, für eine Freundin wirklich nicht nett und das war sie im Vorfeld ja so angelegt.
Duncan amüsiert mich, wie üblich, etwas: wie er planlos durch die Gegend läuft und der Teamzeit mit Gemma nachweint und es nicht aushalten kann, sie nicht in der Nähe zu haben. Zumindest merkt er selber, wie albern er sich verhält ;)
Schön finde ich die Szenerie in den Highlands.
Die Stimme aus der Vergangenheit ist ja ungewöhnlich kleinschrittig und ich habe noch keine Idee, wohin sie uns führen wird.

Jetzt muss ich mich sputen - nachher mehr...

Update 15:16 Uhr
Ich weiß gar nicht, ob mein Update freigegeben wurde, bevor ich zum Abholen aufgebrochen bin oder nicht. Auf jeden Fall bin ich jetzt bei Kapitel 5 angekommen und finde weiterhin die Highlands-Szenerie ganz zauberhaft und liebe wieder einmal Gemmas Begeisterungsfähigkeit.
Hazel ist schwer zu verstehen und ich finde ihre Beweggründe nicht nachvollziehbar aus den letzten Bänden. Aber gut, damit müssen wir uns nun abfinden, eine besonders gute Idee, es so zu schreiben, finde ich weiterhin nicht.
Für Donalds' ungeliebte Freundin habe ich überraschenderweise recht positive Gefühle und in London rächt sich nun, dass Gemma und Duncan Kit so selbstverständlich sich selbst überlassen haben, nach dem Zusammenziehen. Der Junge ist wirklich eine sehr tragische Figur.

Jetzt schaue ich mal wie weit Konstanze schon ist und wann wir weiter lesen werden :)

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spätes Update: Freitag, der 13.3. um 8:07
Die Woche war turbulent mit sehr wenig Lesezeit, weshalb ich bis zum Ende von Kapitel 11 ziemlich lange gebraucht habe und auch gerade ein bisschen im Gedächtnis kramen muss, was alles passiert ist. Das hat beim letzten Band besser geklappt, da hatte ich mehr Zeit zum intensiven "am-Stück"-Lesen.
Aber gut, der Mord ist passiert, ich wusste nicht mehr, dass es Donald war und es hat mich überrascht. Gleichzeitig ist das wohl wichtig für den Verlauf der Reihe, denn sonst wäre Hazel ja vielleicht in den Highlands geblieben.
Der rote Faden, dass sich Duncan und Gemma (aktuell vor allem Duncan) nicht immer die volle Wahrheit sagen, nervt mich etwas, ich glaube, ich wäre ärgerlich, wenn mein Partner mir diese Sorgerechtsgeschichte nicht gesagt hätte.
Und als ich gestern Abend die letzten Seiten des Kapitels 11 las, kam mir der Gedanke, wieso genau Duncan jetzt nach Schottland muss (um auch gleichzeitig wieder die Kinder allein zu lassen).
Aber vielleicht gab es da einen guten Grund und ich habe ihn überlesen?
Das muss ich nochmal nachlesen. Aber mittlerweile neige ich dazu, Konstanze zuzustimmen: trotz Highlands-Romantik ist dies definitiv kein starker Band.
Bei Alison habe ich übrigens weiterhin stark ambivalente Gefühle - sie ärgert mich und tut mir gleichzeitig leid.

Soweit erstmal :)

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Scheinbar sind meine letzten Updates verschluckt worden, wenn ich mich nicht täusche.
Seltsam. Die bekomme ich aber auch nicht mehr rekonstruiert.
Allerdings habe ich in den letzten Tagen bis zum Ende von Kapitel 14 gelesen und merke, dass ich gar keine richtige Meinung dazu habe. Darum drücke ich mich die ganze Zeit ein bisschen davor herum, diesen Post zu aktualisieren.
Ich tue mich noch immer sehr schwer mit Gemmas unterwürfiger Art, wie sie nun gemeinsam mit Duncan auftritt, finde die Vererbung der Brennerei an Hazel schwer zu glauben (insbesondere so, dass niemand davon vorher erfahren hat) und Tim finde ich auch nicht stimmig: so negativ, wie er sich jetzt zeigt und so aggressiv und unnahbar, kann man sich nicht vorstellen, dass er kurz vorher noch der verständnisvolle Ehemann, Vater und Therapeut war.
Irgendwie ein total seltsamer, sperriger Roman, ich muss zugeben, ich habe wenig Lust, ihn heute Abend weiterzulesen.
Andererseits freue ich mich auf den nächsten Teil und daher ist nun zumindest das Update geschrieben und es kann weitergeht.

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Update 2.4.2020, 19:41 Uhr
Ein neuer Einbruch im Immunsystem hat mich mal wieder ausgehebelt, so dass ich zumindest meine drei Kapitel heute beenden konnte. Und ganz viel auf meiner Insel herumstromern, das ging zum Glück auch, was mir sehr viel Freude bereitet (#AnimalCrossingNewHorizons)
Der für mich größte Aufreger der zurückliegenden drei Kapitel war das Benehmen Ians gegenüber Kit, der dem armen ohnehin schon gebeutelten Jungen mal eben eine neue "Stiefmutter" zumutet und seine Reise nach Kanada absagt. Da wäre ich wohl auch abgehauen. Was für ein -  verständlicherweise - verstörter Junge. Und die Anmaßung, mit der Duncan dann zu Gemma sagt, dass es ja nicht verwunderlich ist, dass Kit kein Vertrauen zu ihnen habe, nachdem er soviel mit Ian habe aushalten müssen, ruft nur noch ein erschöpftes Lächeln bei mir hervor.
Ansonsten geht die Geschichte halt weiter, Hazel wirft sich erstaunlich emotional in Duncans Arme (habe gar nicht gewusst, dass die beiden so ein Vertrauensverhältnis haben), Gemma ist ganz glücklich, nicht mehr "allein" zu sein und verhält sich irgendwie ja schon das ganze Buch über etwas unmündig.
Calumn scheint vergiftet worden zu sein, aber ich rechne damit, dass er überleben wird. Dank der kleinen Chrissy, die tatsächlich die große Sympathieträgerin des Buches zu werden scheint - allein auf weiter Flur, für meinen Geschmack.

Ach naja, ich bin auch wirklich nicht sehr gut zufrieden im Moment und das macht mich sicherlich noch unzufriedener mit dem Roman. Aber wie froh werde ich sein, wenn wir ihn beendet haben und uns auf den nächsten Teil freuen können.

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Update 7.4.2020 13:45 Uhr
Da ich zur Zeit wirklich sehr angeschlagen bin, klappt es mit dem Lesen ganz gut, wenngleich ich nicht so viel online bin und daher gerade zufrieden mit mir bin, dass ich mich aufgerafft habe, dieses letzte Update des Hazel-Bandes zu schreiben.

Tja, dann ging es ganz schnell zu Ende, Hazel wurde natürlich noch auf den letzten Metern von der Mörderin gestellt, die - wie man ja auch schon zu Beginn des Romans spürt - sie auch wirklich nicht gut leiden kann und aus Eifersucht handelte. Zum Glück war Gemma zur Stelle, die sich die ganze Zeit weiterhin höchst unprofessionell verhalten hat (ich habe mich zwischendurch immer wieder gefragt, wie sie es wohl gefunden hätte, wenn ihr jemand in ihre Ermittlungen so reingepfuscht hätte). Klar, Ross ist keinesfalls ein Sympathieträger und wollte sie weder unterstützen noch generell ihre Mithilfe, aber ich fand ihre Art im ganzen Roman höchst fragwürdig und habe sie nicht als die Gemma erlebt, wie ich sie mir stets vorstelle oder auch, wie sie stellenweise in der Vorgänger-Bänden schon war.
Der esoterische Anteil des Romans (Hazels Träume, die sich mit den Kapiteln vorgeschalteten Tagebucheinträgen am Ende dann verbinden) hat mich auch genervt, erinnerte etwas an den Glastonbury-Teil.
Was Hazel jetzt macht oder nicht macht, hinterlässt bei mir wenig mehr als ein Schulterzucken, ich baue sehr darauf, dass die nächste Episode mit ihr mich versöhnt und ich sie wieder ernst nehmen kann. Momentan finde ich alle Erwachsenen schier unerträglich und finde es unglaublich, wie sie sich verhalten.
Um die kleine Pension von John tut es mir leid, denn die fand ich so schnuckelig und fand die Idee der Kochkurs-Wochenenden recht nett, ich habe mich gefreut, dass Chrissy jetzt vielleicht doch Reitstunden bekommen wird und freue mich über ein Wiedersehen mit London und einer hoffentlich wieder selbstbewussten und starken Gemma, die auch ohne Duncan vernünftig handeln kann ;)

2/14/2020

Reread: Deborah Crombie - Der Rache kaltes Schwert

Guten Morgen mal wieder nach langer Zeit zum "Deborah Crombie-Lesetag"
Endlich schaffen wir es mal wieder, uns zu einem Lesevormittag zu treffen und wollen uns nun dem 8. Teil der Reihe zuwenden.
Ich habe, wie meistens, keinerlei Erinnerungen an den Roman, aber das mag sich ändern, wenn ich die ersten Seiten gelesen habe.
Ansonsten gilt wie immer, dass sich jeder vor Spoilern gewarnt fühlen sollte, da wir hier offen über das Buch und die Handlung schreiben werden - wer also die Bücher gerade liest oder unvoreingenommen lesen möchte, sollte an dieser Stelle möglicherweise nicht weiterlesen :)

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Bis jetzt kann ich schon einmal sagen, dass ich mich an den Fall gar nicht bis kaum erinnere.
Die erste Leiche ist schnell aufgetaucht und das Thema von Antiquitätenhändlern ist ja in britischen Krimis sowieso sehr gerne genutzt, daher klingelt bislang an dieser Stelle noch nicht so viel.
Dagegen habe ich die Hausbesichtigungsszene sofort erinnert und auch, dass ich dieses Haus in der atmosphärischen Dichte ganz wunderbar finde und es mir ganz gemütlich vorkommt. Ähnlich ging es mir auch schon in Vics Haus im "Verlorenen Gedicht" und auch beim ersten Lesen und in den Folgebänden ist das zukünftige Haus von Gemma und Duncan eins dieser Häuser für mich, an denen "man gerne am Weihnachtsmorgen aufwachen möchte".

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Da mein Kind andere Mittagszeitpläne zu haben schien als ich, lief mein Lesen bislang eher so mittelmäßig. Aber ich habe noch den Nachmittag um konzentrierter zu lesen (dann allerdings ohne bloggen) und werde sehen, dass ich so bis Kapitel 6 komme und Konstanze wieder einhole :)

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Update Freitag, 21.2.2020, 10:30
Nachdem ich gestern meinen Computer aus der Reparatur geholt habe, kann ich jetzt endlich wieder vernünftig damit schreiben. Es gab ein Problem mit der Tastatur (die Space-Taste hakte) und so war das Tippen in den letzten Wochen recht nervig.
Zum Glück handelte es sich um einen Garantie-Austausch, so dass ich ihn nur einige Tage entbehren musste und sonst keine Kosten auf mich zukamen.
Und nun habe ich sogar einen neuen Akku zusätzlich bekommen (man kann nur beides zusammen tauschen) und erfreue mich an einer nagelneuen Tastatur. Das Schreiben macht wieder richtig Spaß.

Mir geht es leider immer noch nicht gut, ich habe aber in der vergangenen Woche natürlich weitergelesen bis Kapitel 10 und teile Konstanzes Ansicht, dass die Geschichte nun richtig in Schwung kommt. Ich mag es, wie die Autorin in vielen Romanen kleine Fragmente aus der Vergangenheit auftauchen lässt, die sie dann nach und nach in die Geschichte einbaut.

Jetzt lese ich aber erstmal weiter und schaue, wie es weitergeht.

Oh, und ich finde es wunderbar, dass Gemma den Hund ohne Rücksprache mit Duncan aufnimmt und bin gespannt, wie er darauf reagiert.

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Update 12:35
Mittlerweile bin ich im Kapitel 15 angekommen und der zweite Mord ist geschehen. Gemma hat ihr Klavier bekommen, Kit hat schon auch an der ganzen Sache zu knapsen, ist aber ziemlich alleine damit, was mir leid tut. Sowieso finde ich es heftig, dass die Jungs im neuen Haus so alleine gelassen werden mit dem freundlichen Hinweis, sie könnten ja anrufen, wenn etwas sei. Aber gut, sei es drum.
Der Hund kam recht gut an und führte nicht zu dem Ärger, zu dem er hätte führen können und mir tut es beim Lesen in der Seele weh zu wissen, dass Gemma ihr Baby verlieren wird.

Jetzt hole ich erstmal meine Tochter ab und hoffe, dass ich sie schnell ins Bett bekomme :)

Update 15:44
Jetzt bin ich auch durch - ein durchaus erfolgreicher Lesetag, würde ich sagen.
Den Mörder kannte ich auch schon die ganze Zeit, da ging es mir wir Konstanze: er tauchte auf und ich wusste, er war es, auch wenn ich nicht sagen konnte, wieso.
Der Verlust des Babys war so herzzerreissend wie erwartet und macht mich traurig. Auch hier schaue ich wieder auf die Beziehung zwischen Gemma und Duncan und frage mich, wieso diese so sprachlos ist. Da ich offenbar die Romane fast komplett gelöscht habe (bis auf kleine Erinnerungsfragmente), weiß ich nicht, ob sich das im Verlauf bessert oder nicht - ich hoffe es jedenfalls sehr für die beiden.
Die Auflösung ging mir fast etwas schnell, die Puzzleteile fügten sich so schnell ineinander, dass man kaum noch hinterher kam.

Ich habe mich in diesem Buch sehr über Melody und Wes gefreut und habe meiner Tochter heute zum Mittagsschlaf die Geschichte von Geordie erzählt :)
Alles in allem fand ich den Roman recht gelungen und hatte viel Spaß beim Lesen.