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7/28/2013

Magic Monday - Woche 3 + 4 "unperfekt" + "leuchtend"

Letzte Woche habe ich nicht die Zeit zum posten gefunden und diese Woche schummele ich nun etwas, und biete beim MagicMonday von Paleica ein Bild für zwei Wochen an.

Das Bild ist 2011 im Antelope Canyon in der Nähe von Flagstaff entstanden, einem wunderbaren Ort den wir trotz verhältnismäßig horrender Kosten jedes Jahr bei jedem Aufenthalt wieder besuchen ;)

Das Bild finde ich auf der einen Seite unperfekt, da es aufgrund meiner alten Kamera, die nicht sehr lichtstark ist, recht körnig geworden ist.
Auf der anderen Seite finde ich es auch sehr leuchtend und daher passt es für beide Wochen gut :)

Und nachdem ich jetzt meine ganzen Urlaubsbilder durchgeschaut habe, habe ich schon wieder Fernweh.... Und denke über die Konferenz "Evolution of Psychology" in Anaheim im Dezember nach... Dafür gäbe es ja sogar Bildungsurlaub ;)
In diesem Sinne...

12/28/2011

Die letzte Etappe: Natchez - New Orleans - Panhandle-Küste - St-Pete-Beach - Cape Canaveral - Miami

So kurz vor Jahresende möchte ich auch noch schnell mit meinem Reisebericht abschliessen.
Da ich in New Orleans nahezu kein Foto gemacht habe und in Florida in meinen Augen ohnehin nicht mehr so viel Aufregendes zu sehen gibt, besteht die letzte Etappe nahezu ausschliesslich aus Strand-Bildern :)
Aber hier erst einmal unsere Route:



Die "Vom-Winde-verweht"-Bilder bildeten ja bereits den Abschluss der letzten Etappe - daher habe ich aus dem "Beautiful South" nun nur noch ein paar Sumpf-Bilder und ein paar Instagrame, die Ihr aber vermutlich schon alle kennt ...

Eigentlich wollten wir eine echte Sumpf-Bootsfahrt machen mit einem total abgedrehten Typen, der uns im Reiseführer empfohlen wurde. Leider hatte der aber in der Zwischenzeit genug von der Tourismus-Schiene - sein Haus haben wir zwar noch gefunden, aber dort fanden schon länger keine Touren mehr statt.


Stattdessen sind wir so ein bisschen in den Sümpfen herumgelaufen / gewandert und haben nach Alligatoren gesucht. Die haben wir leider nicht gesehen, obwohl Larry, unser Ranger im Visitor-Center uns jeden Platz, an dem die Alligatoren jemals gesichtet wurden auf einer Karte eingezeichnet hatte. Er war sowieso ein sehr lustiger Zeitgenosse, der sich viel Zeit genommen hat, um uns über die Sümpfe, die Flora und Fauna und das Klima zu informieren.
Wir wanderten dort also ein paar Stunden, ohne spannende Tiere zu sehen, aber mit immer wieder schönen Ausblicken. Was es dort leider auch viel gab waren Moskitos, die natürlich in einem Sumpf, der etwas auf sich hält, nicht fehlen dürfen ;)

New Orleans ist ja leider nicht ganz so "meine Stadt", daher war ich dort sehr fotografier-müde. Ein paar Bilder über Instagram sind aber vielleicht doch noch zeigenswert:





Ab dem Bild im Zentrum der Collage befinden wir uns in New Orleans. Eine der schönsten Erfahrungen dort war ein Frühstück im "Blue Plate Cafe". Ich, als bekennende nicht-unbedingt-Rührei-liebende Person war ganz angetan von dem ebenfalls abgelichteten Rührei mit Ziegenfrischkäse, Tomatenrelish und Pesto, dazu gab es köstlichen Salat. Herrlich!

Die folgenden Bilder in der Zusammenstellung sind übrigens in Orlando entstanden, im Disney-Village. Das erste stammt aus dem Disney-Christmas-Shop (nein, wir haben keine Deko mitgenommen ;) ), dass zweite zeigt meinen neuen Freund Jack, den ich aus dem Legoshop mitnehmen durfte (ausserdem haben wir noch einen "R2D2" befreit :) )
Aber ich greife vor: nach New Orleans sind wir dann am Wasser weitergefahren, immer schön an der Golfküste entlang und haben einige der wunderschönsten Strände gesehen und genossen...



Irgendwann erreichten wir  Orlando (sh. oben) und später dann auch Cape Canaveral, was für mich alten Star Trek-Fan wieder mal ein grosser Spaß war:


Zum Abschluss des Urlaubs wurde dann noch 3 Tage und über den Geburtstag in Miami Beach rumgegammelt. Verrückterweise hatten wir nur dort wirklich schlechtes Wetter: Wir kamen im Sturm an, wurden komplett durchnäßt (stellt Euch einfach vor, Ihr wäret mir Klamotten und Gepäck unter eine Dusche geraten), bekamen unser gebuchtes Zimmer mit "Beachview" nicht, weil das unter Wasser stand... Ich hatte am ersten Tag eine unglaublich schlechte Laune. Ich hatte da auch bereits ziemliches Heimweh und dann ging so viel schief ... keine allzu gute Kombination. Danach wurde es aber allmählich besser: Wir erlebten schöne Strandmomente, ruhten uns noch etwas aus, waren sogar beim großen Halloween-Umzug in Miami anwesend und an meinem Geburtstag wurde ich von meinem lieben Freund in ein veganes Restaurant eingeladen, welches er schon von Deutschland aus recherchiert hatte. Er hatte sich schon gedacht, dass ich am Ende der Reise rein essenstechnisch ausgelaugt sein würde - und natürlich hatte er recht. In "Mi Vida Cafe" gab es gar köstliche Leckereien, die allesamt frisch und vor unseren Augen kreiert wurden. (Bestellt hatten wir die 24 und die 27 ;) ). Wir haben uns alles geteilt und es war ein wunderbarer, leckerer Abend - seit Wochen der erste Abend, an dem ich ohne Bauchweh das Lokal verließ :). Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk, an dass ich noch so manches Mal zurückdenke ...


Die Heimreise war dann wieder nichts besonderes: wie üblich hatte ich Sorgen bezüglich meines Koffers (zu viel eingekauft, zu viel Gewicht im Koffer etc.). Dann mussten wir noch einmal nervig umsteigen usw. ... und ich wollte nur noch nach Hause. Zum Glück hat das dann irgendwann auch geklappt, erschöpft und müde kamen wir wieder daheim an - und konnten unsere lieben Schweinchen begrüßen, die sich ehrlich freuten, uns zu sehen.




Das war er nun also, der Diplom-Abschluss-Urlaub, unsere grossere USA-Rundreise. Wir haben sehr viel gesehen, gelernt, erfahren (literally ;) ), wir haben gestaunt, uns gewundert, uns sicher auch manchmal geärgert... wir waren begeistert, gerührt, amüsiert, traurig, ausgelassen, hungrig, vollgefuttert, glücklich, auch mal voller Heimweh (ich jedenfalls ;) ).

Ingesamt war es ein wunderbarer Urlaub, ein schöner Abschluss der letzten 5 Jahre, eine wirklich gute Reise. Am Ende war es mir etwas zu lang und der Koffer war mir deutlich zu muffig und ich wollte waschen und an einem Ort für länger bleiben. Jetzt ist aber schon wieder der Zustand erreicht, dass wir sehnsuchtsvoll zurückblicken, uns an den Yosemite-Park erinnern, an die Smoky Mountains und die wunderbaren weißen Sandstrände an der Golfküste.

Schön wars!

12/11/2011

Von Atlanta über die Great Smoky Mountains und dann über den Natchez Trace Parkway herunter an den Mississippi

So, der vorletzte Reisebericht unserer Mammut-Reise :)

Wie versprochen beginnt dieser Abschnitt mit meinem persönlichen Reisehighlight: den Great Smoky Mountains. Deshalb sind ihnen auch zwei Collagen gewidmet.
Es war ein solches Glück: wir hatten den letzten schönen Tag in diesem traumhaften Nationalpark und durften nahezu "Indian Summer"-ähnliches Laub bestaunen, atmeten, klare, kühle Luft, wanderten natürlich hoch bis zum "Clingman's Dome" und später dann im Tal den "Little Pigeon River" entlang ... Was für bezaubernde Namen, nicht wahr? Doch seht selbst:


Die teilweise abgestorbenen, toten Bäume sind vermutlich Folge eines Ungezieferbefalls, wobei es auch nach wie vor eine Front von Leuten gibt, die den sauren Regen verantwortlich machen. So düster wie es ist, so malerisch wirkt es auf den Photos dennoch :)


Es ging weiter über den "Natchez Trace Parkway" in Richtung Mississippi. Einige unserer Pläne (wie z.B. Nashville, Memphis etc.) haben wir zuliebe einer niedlichen alten Dame in einem Tourist Information Center ausgelassen. Es war wirklich ganz entzückend: wir gingen in das Visitor Center mit dem Ziel, ein Voucher-Heft für die Motels zu ergattern und kamen eine knappe Stunde später mit Kartenmaterial für beinahe den gesamten Süden und weiterhin mit vielen Routenvorschlägen und Tipps für "Must-See-Places" wieder heraus. Voucherhefte bekamen wir nicht. Dafür hatten wir aber einen herzlichen, warmen Empfang und ein sehr schönes Gespräch mit einer reizenden alten Dame erhalten und zusätzlich hatten wir das Gefühl, dass sie sich wirklich über unseren Schwatz freute.

Also fuhren wir nicht mehr hoch nach Memphis sondern quer durch die Landschaft über den Natchez Trace Parkway, der einfach wunderbar ist. Es handelt sich hierbei um einen alten Indianer-Handelsweg, der allerdings mittlerweile (natürlich) asphaltiert und erschlossen ist. Das Gute daran: Es ist dort fast niemand unterwegs, was in der Tatsache begründet ist, dass man dort nicht besonders schnell fahren darf, und dort zusätzlich sehr häufig geblitzt wird. Für uns war das kein Problem und wir haben die Ruhe genossen...


Um wenigstens noch ein bisschen "Elvis" zu erleben fuhren wir über Tupelo, den Geburtsort von Elvis, was aber ein Reinfall war. War halt schon nicht dasselbe wie Graceland und die Souvenirs waren so schrecklich, dass ich nicht mal aus Spass etwas mitnehmen konnte. Aber sei es drum, wir haben uns so einige Kilometer und sicher einige Dollars gespart ;)

Schliesslich erreichten wir Natchez. In Natchez ist eine der Lieblingsbeschäftigungen  der Besucher (häufig Rentner) das Zocken im Casino. Da das aber an Land verboten ist, ankern dort überall alte und auf alt getrimmte Mississippi-Dampfer. Die Abwässer werden, wie sollte es anders sein, in den Fluss geleitet, was man an den vielen, mit dem Bauch nach oben schwimmenden, Fischen unschwer erkennen kann.Aber das stört leider niemanden, man sieht dort überall, direkt neben diesen Dampfern und den toten Fischen, Angler stehen, die ihrem Tagewerk nachgehen...


An anderen, stilleren Flecken war der "Ol' Man River" aber wunderschön, still, glitzernd, gewaltig und beeindruckend. Auf den unten gezeigten Bildern haben wir eine ganz verlassene Picknick-Area gefunden - es war unsere schönste Rast im ganzen Urlaub :D


"The beautiful South" zeigt sich in Natchez und von dort aus auf dem Weg nach New Orleans von seiner wirklich schönsten Seite. Wunderschöne Plantagen-Häuser und Stadtvillen kann man besuchen. "Oak Alley", eine Plantage, die ich schon bei meinem ersten Südstaaten-Trip besucht hatte, ist bekannt für einige Hollywood-Filme, unter anderem auch für "Interview mit einem Vampir". Den Rest hab ich mir nicht gemerkt ;)


So näherten wir uns also immer mehr  New Orleans.
Von New Orleans hab ich kaum Fotos, aber New Orleans ist auch einfach nicht so ganz meine Stadt. Sie hat mich auch nicht auf dem "besten Fuß" erwischt, leider. Aber es gibt beim nächsten Reisebericht noch ein paar sehr schöne Strand- und Meerbilder für alle, die noch nicht genug haben :)

Bis dahin liebe Grüße, einen schönen 3. Rest-Adventssonntag und morgen einen angenehmen Wochenstart. Ich mummel mich jetzt wieder auf dem Sofa ein - mich hat nämlich eine Erkältung niedergstreckt :(

12/04/2011

Von Bishop über den Bryce Canyon zum Antelope Canyon, Grand Canyon über Flagstaff nach Vegas

Oha, der Blog ist schon im Winterschlaf, wie es scheint.
Wie schon erwartet ist der neue Job äußerst fordernd, ich komme zu wenig anderem, als abends noch ein paar Folgen einer beliebigen Serie zu schauen oder aber mal die stets vernachlässigten Freunde oder Verwandten zu sehen oder wenigstens mit ihnen zu telefonieren. Ist gerade nicht so leicht, das unter einen Hut zu kriegen, die Tatsache, dass bald Weihnachten ist, macht es nicht wirklich leichter.
Aber ich wollte Euch noch von meinem Urlaub weitererzählen ... Hier unsere Route bis zur nächsten (hoffentlich kürzeren Pause...)


Viele, viele Stunden haben wir im Auto verbracht. Ganz häufig bekommen wir, wenn wir über den Urlaub erzählen, gesagt, dass das ja doch viel Rumsitzerei gewesen muss. 
... Hm, war es zwar, klar, andererseits ist uns die Zeit meistens nur so verflogen. Wir haben Musik gehört, ich habe vorgelesen, wir haben geredet, uns Gedanken gemacht über die Menschen, die in diesen, gerade im Westen oft sehr kargen Gegenden leben und so wurde die Zeit nicht lang.
Es war viel Fahrerei, aber es war nicht zu viel...


Im Bryce Canyon wollten wir eigentlich reiten. Leider warteten die Tiere aber unter sehr schlechten Bedingungen darauf, dass sich jemand fand, der mit ihnen in den Canyon reiten wollte und wir wollten diese Tierquälerei einfach nicht unterstützen. Also sind wir "per pedes" durchgewandert, was einfach nur wunderschön war. Es war heiss (obwohl es nachts noch gefroren hatte), wir waren aber völlig überwältigt von diesem Schauspiel der Natur. Leider haben wir es nicht geschafft, zum Sonnenaufgang am Rim zu sein - vielleicht nächstes Mal :)


Die Fahrt durchs "Indianerland" war mit das faszinierendste Stück der Fahrt. Soviel Steine, soviel Weite, soviel unbegreifbare Lebenssituationen, an denen wir vorbeigefahren sind - es war eine Strecke voller Eindrücke. Hier haben wir besonders viel geredet, spekuliert, gestaunt - und irgendwann waren es auch wirklich genug Steine ... Das Bild unten links, der Horseshoe-Bend, ist leider nicht so perfekt, wie ich es haben wollte, aber meine Kamera schaffte es einfach nicht, dieses gigantische Fleckchen Erde ganz aufzunehmen ;) Dort war meine Höhenangst übrigens so massiv, dass ich mich nur auf das Felsplateu setzen konnte und froh war, mich nicht mehr bewegen zu müssen *ohje* Aber wunderschön war es dennoch - ich werde es nicht vergessen.


Der Antelope Canyon, ein absolutes Juwel und wir sind froh, dass wir trotz Nepp und frechem Verhalten der Navajos reingegangen sind. Es war einfach wunderschön. Ich hätte eine bessere Kamera gebrauchen können, aber ein paar Aufnahmen sind dennoch gelungen, find ich ... Das Thema Indianerreservate interessiert mich seit diesem Urlaub sehr, und ich hoffe, ich finde ein gutes Buch zu dem Thema. Falls da jemand einen Tipp hätte, wäre ich ganz, ganz dankbar :D


Der Grand Canyon. Er war natürlich faszinierend. So gross. So weit. So steinig. Und so tief. Ich hatte dank der Tief so gar kein Bedürfnis da herunter zu klettern und dort zu wandern. Für mich war es spannend, dort oben zu stehen, zu staunen und mir vorzustellen, wie es gewesen sein muss, diese Gegend zu durchqueren, als es noch keine Autos gab...


Zum Abschluss dann: Vegas! Es war wirklich schrecklich, man macht sich da einfach kein Bild ... Wir haben es tagsüber und nachts erlebt und es ist - für mich - einfach abscheulich. Dreckig, die Casinos so verkommen und versifft, die Leute, die da zocken irgendwie so trostlos und natürlich ist alles unglaublich teuer und dem Tourismus angepasst. Es ist nicht so, dass ich etwas anderes erwartet hätte, aber ich hatte es mir wohl alles nicht ganz so gammelig vorgestellt, nicht ganz so billig und verramscht.
Und ich frag mich, was man da länger als eine Nacht anstellt :)
Wir waren ja nur dort, weil es von hier weiter nach Atlanta ging - und dafür war es ok. Das Hotel war Preis-Leistungs-mäßig ganz klasse, wir waren unglaublich hoch, konnten schön über das Lichtermeer schauen, sahen sogar die Wasserspiele des Bellagio-Hotels und waren nicht ganz so weit ab vom Geschehen.
Aber hin muss ich da nun wirklich nicht nochmal :D

Der nächste Reisebericht startet im Übrigen mit meinem absoluten Reisehighlight - ich hoffe, ich kann es schnell und zeitnah online stellen :D
Bis dahin wünsche ich allen "Drangebliebenen" eine gute Zeit!

8/23/2010

Lago di Bolsena 2010

Hier ist er nun, der schon eingeforderte, ein paar Tage aufgeschobene und völlig begeisterte Bericht unseres Sommerurlaubs 2010 :)
Am Sonntag, dem 08. August ging es in früher Morgenstund los, das Auto war schon abends fast komplett gepackt worden. Keine Staus, nichts Wesentliches vergessen - bis München lief es rund und Kathrin, mein Navi, wurde immer optimistischer, geradezu euphorisch und meinte, wir kämen so gegen 21 Uhr in Gradoli an. Doch dann kam München. Und ein gewaltiger Stau. Kathrin revidierte ihre Meinung rasch und schnell wurde aus 21 Uhr 23 Uhr und dabei blieb es auch die ganze Restfahrt. In Deutschland kann man immer noch prima Zeit wett machen, aber sobald man über die Grenze ist und sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, ist davon keine Rede mehr und das Kathrin behält das letzte Wort.
Wir krochen also durch München, und später dann über den Brenner-Pass, bewunderten die Alpen und die Obstplantagen Südtirols und irgendwie zog es sich danach ganz schön hin. Gerade die tollen Berge wurden dann schnell bedrückend und wir waren froh, als wir am Gardasee vorbei und auf die Ebene kamen. Ich habe während der Fahrt viel vorgelesen aus Stefan Ulrichs "Arrividerci, Roma!" und das hat die Fahrt recht kurzweilig gemacht.
Da ich ja vorgelesen habe, bin ich noch nicht durch, aber es ist ein wirklich gutes Buch. Stefan Ulrich erzählt unterhaltsam Familienanekdoten und Italien-Geschichte, gar nicht trocken sondern wirklich interessant und fesselnd. Ein sehr empfehlenswertes Buch für jeden Italien-Reisenden oder -Liebhaber - ich werde sicher auch den ersten Teil (ich wusste nicht, dass mein Buch ein Folgebuch ist) noch lesen.
Gut, lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten eine gute Fahrt, bekamen aber immer kältere Füsse, weil der Campingplatz ja nicht ewig aufhaben würde. Kathrin blieb hartnäckig bei ihrer Meinung, dass 23 Uhr die perfekte Ankunftszeit für uns sei und sie behielt Recht. Aber es war alles überhaupt kein Problem. Wir fuhren auf den Platz, wurden freundlich begrüsst und gefragt, ob uns frische Pasta, Salat und Weisswein genehm wären und aufgefordert, uns einen schönen Platz auszusuchen. 
für alle, die auch mal einen grossartigen Campingplatz am Lago brauchen :)

Mit unseren Freunden bauten wir dann fix das Zelt auf (20 Minuten - ein tolles Zelt :) ) und dann kam der Verwalter schon wieder auf seinem Fahrrad angepest und fragte, ob er die Nudeln schon wässern dürfe. Durfte er - eine halbe Stunde nach der Ankunft sassen wir vor köstlichen Tagliatelle, tranken Frizzante und erzählten von der Fahrt, redeten mit unseren Freunden und waren froh, angekommen zu sein.

Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne schon recht früh, wir hatten uns einen Platz mitten in der Morgensonne ausgesucht, was zwar vom Prinzip her schön, tatsächlich aber vor allem sehr heiss ist. Wir sind dann auch noch am gleichen Tag zu einem schattigerem Plätzchen umgezogen, um morgens bei Bedarf länger schlafen zu können.
Ich beschloss, der Hitze zu entfliehen und mich dem Frühschwimmen hinzugeben, etwas, was ich dann auch an den meisten folgenden Tagen tat. Der Lago di Bolsena ist einfach ein wundervoller See. Das Wasser ist schön weich, die Temperatur auch recht angenehm (geschätzte 23°C) und das einzig Schwierige ist der Weg in den See hinein. Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, liegen dort einige Steine in Ufernähe und das war jedes Mal wieder eine ziemliche Herausforderung. Aber der Stolz verbot mir, mir Badeschuhe zu kaufen und es hat ja auch immer geklappt ;)

Die nächsten Tage waren geprägt vom Wandern und dabei etruskische Überreste und verschlafene Dörfer zu bewundern. Oft genug fühlte ich mich erinnert an Capricorns Dorf in Cornelia Funkes"Tintenherz" und auch sonst hatte man oft genug das Gefühl, dass die Zeit an manchen Stellen hier stehenbleibt oder langsamer verläuft. Wir waren einen hektischen Tag lang in Rom, haben ansonsten viele Unternehmungen in der Umgebung gemacht, und uns einfach eine entspannte, ruhige Zeit gegönnt. Unter anderem haben wir den Parco dei Mostri in Bomarzo besucht (weiter unten gibt es da noch ein paar Bilder zu sehen, aber die Website ist sehr nett gemacht) und waren in Civita di Bagnoregio, einem Bergdorf, welches damals zu den "sterbenden Städten" gehörte und fast aufgegeben wurde, da es durch Erosion und Erdrutsch als absturzgefährdet galt.
Es wurde aber wiederbelebt, saniert und restauriert und innerhalb der letzten 5 Jahre ist bereits ein unglaublicher Wandel zu bemerken. Nur eine alte Dame, die schon damals auf dem Mäuerchen vor ihrem Haus sass, und anpries, dass aus ihrem Garten der schönste Panoramablick zu sehen sei, war immer noch unverändert dort. Sie lädt vorbeigehende Touristen ein, den Ausblick bei Ihr zu bewundern und wenn sie wieder herauskommen, einige zwanzig Photos reicher, hält sie ihre faltige, kleine Hand auf und erbittet einen kleinen Obulus. Schön ist, dass die Touristen ihr immer noch etwas geben, denn mittlerweile ist die Stadt komplett mit Panorama-Terassen umgeben ... Aber diese uralte kleine Frau, deren Rente sicherlich mehr als kärglich ist, hat all diese Jahre in Civita ausgehalten - sie war auch zu der Zeit noch dort, als nur noch neun Menschen im Dorf gelebt haben. Irgendwie fand ich es schön, sie wiederzusehen :)

Kulinarisch ist Italien schon lange meine Wahlheimat und das hat sich in diesem Urlaub nur bestätigt: Biscotti, Pasta, köstliche, neopolitanische Pizza, wunderbarer Wein, aromatische Tomaten und Mozarella di Buffalo im 5er Pack für kleines Geld. Und natürlich auch traumhaft cremiges Straciatella-Eis, das darf nicht vergessen werden.

Wir hatten einen wunderschönen, erholsamen, Seele-beruhigenden Urlaub. Campen, haben wir festgestellt, ist für uns eine gute Urlaubsform und der Komfort eines Zeltes ist für eine Woche zunächstmal absolut ausreichend.
Unser tolles Zelt hat sich bewährt: bei einem heftigen Unwetter hat es gut durchgehalten, es wurde nicht undicht und stand wie eine Eins. Der Campingplatz La Grata war für uns wie geschaffen: nicht überlaufen, sehr persönlich, sehr familiär - wenn wir das nächste Mal am Lago di Bolsena Urlaub machen, werden wir sicher wieder dort zelten.
Für mich persönlich war dieser Urlaub einfach nur ein wahrgewordener, schon lange gehegter Traum - wie habe ich Italien vermisst.

Hier noch ein paar zusammenfassende Photos - als Fazit sozusagen und vielleicht als Anregung ;)


6/28/2010

mit Marie Antoinette in Zürich

Gestern war es reichlich spät, als ich heimkam, deshalb fällt mein TickTack diese Woche aus und wird ersetzt durch diesen Zürich-Bericht.


Die Schweiz, also, dort zog es mich zusammen mit Marie Antoinette hin - ich habe dort eine Freundin besucht. Das war mein erstes Mal "richtig" Schweiz - bisher kannte ich dieses Land nur von der Durchreise - Fahrten nach Korsika, Korfu etc.
Nachdem meine Freundin schon vor 2 Jahren beruflich umgesiedelt ist, wurde es dringend Zeit, ihre neue Lebenswelt einmal kennenzulernen.
Und so fuhr ich Freitag nach der Arbeit mit dem Zug los. Vorher gab es natürlich noch diverse Probleme - z.B. fiel mir erst am Mittwoch ein, dass ich ja vielleicht auch Schweizer Franken brauchen könnte ;) Das hat meine Bank für mich aber noch alles regeln können. Der nächste Schock kam erst im Zug. Nach Singen stiegen nämlich Zollbeamte ein und wollte Auweise sehen. Ich hatte zwar meinen Personalausweis dabei - aber ob der den Schweizer Beamten reichen würde? Sie wollten dann von mir aber gar nichts sehen - nach dem Zufallsprinzip pickten sie ein paar Leute raus und im Nachhinein habe ich erfahren, dass der Personalausweis gereicht hätte. Und zu verzollen hatte ich ja eh nichts dabei - genau so wenig, wie ich plante, eine teure Schweizer Uhr als "Mitbringsel" mitzunehmen ;) (also, das hab ich auch nicht gemacht - das liest sich gerade etwas komisch ...)
Nun, in Bülach angekommen holte mich meine Freundin am Bahnhof ab und wir fuhren in ihre schicke Wohnung... So eine schöne, elegante und grosszügig geschnittene Wohnung hätte ich wohl auch gerne, wenn ich mal gross bin *lach*. Die Architektur der Schweizer ist anders als unsere. Dort gilt es als schick und ist sehr angesagt, Mietshäuser in Form von Klötzchen zu  bauen, und davon wimmelt es in der ganzen Schweiz.  Naja, zumindest auf der Zugfahrt habe ich einige davon gesehen. Die Häuser sind sehr schlicht, sehr gerade einfache Linien und sie sehen alle sehr ähnlich aus. Das ganze ist nicht mit unseren Sozialbau-Siedlungen zu vergleichen - man sieht schon von aussen, dass in diesen Häusern reiche Menschen leben...

Aber auf der Fahrt nach Bülach sah ich z.B. auch den Rheinfall von Schaffhausen, der so umwerfend schön ist, dass ich unbedingt noch einmal in diesem Sommer dort hin möchte. Ich habe aus dem Zug ein Bild gemacht - nicht allzu gut gelungen, aber immerhin bekommt man einen Eindruck. Wer mitwill meldet sich bitte bei mir :)


Leider ist das wirklich grandiose, die brodelnden Wassermassen, nicht zu erkennen, aber ich denke, man kann es sich vllt vorstellen (oder im Zweifelsfall mit Google Bildersuche finden)

Mit meiner Freundin habe ich den ersten Abend bei einem leckeren BBQ auf ihrer ebenso schönen Terasse verbracht (nach einem Einkauf, der mich ganz schwindelig werden liess... die Preise in der Schweiz sind schon wirklich erstaunlich hoch...)
Am nächsten Tag ging es ruhig und entspannt los: Ausschlafen, Frühstücken und danach dann gemütlich nach Zürich reinfahren. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Schweiz wundervoll - sie warten aufeinander, sind gut abgestimmt und preislich (natürlich nicht billig aber) ok.

Als erstes musten wir natürlich die Nana in der Bahnhofshalle besuchen:

Ich freue mich immer so, wenn ich Nanas sehe, und ich wusste gar nicht, dass im Züricher Bahnhof eine wohnt - daher war meine Freude wirklich besonders gross.
Danach sind wir durch die Stadt gebummelt, haben ein bisschen geshopped, ich habe mir gemeine Geox-Schuhe gekauft, die mir heute leider die Hacken kaputt gemacht haben. Ich finde das sehr gemein, denn eigentlich sollten das die langersehnten "Rock"-Schuhe (also zum "zum Rock tragen", nicht zum rocken ;) ) sein. Mal sehen, ob ich sie eingelaufen kriege.
Danach haben wir eine Bootstour gemacht - 1,5 Stunden auf dem Züri-See und einfach nur die Sonne geniessen, den Wind um die Nase wehen lassen und die schöne Stadt von See-Seite bewundern:


















Der Stier ist übrigens für Dich, liebe Natira,
weil ich gleich an Dich denken musste, als ich ihn sah.

Danach sind wir dann gemütlich noch durchs Dörfli (=Züricher Altstadt) gelaufen, zurück zum Bahnhof und sind dann in aller Ruhe nach Hause gefahren (dank der getakteten Busse auch ohne jeglichen Stress).
Abends gab es noch einmal BBQ mit dem Freund meiner Freundin, den ich noch gar nicht kannte. Wir hatten einen so netten, unterhaltsamen, kurzweiligen Abend - so etwas entspanntes habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
Am Sonntag war dann meine Freundin recht aktiv und wollte unbedingt ins Freibad um Schwimmen zu gehen. Jetzt bin ich ja eigentlich gar nicht so der Freibad-Mensch. Nachdem ich erfolgreich seit 4 Jahren nicht schwimmen war und erst kürzlich in der Mineraltherme einen neuen Versuch gewagt hatte, war ich eigentlich nicht so begeistert. Aber irgendwie kam ich da nicht raus und so gingen Marie Antoinette und ich zusammen mit meiner Freundin ins Freibad.



Ghost war natürlich auch dabei, ebenso wie der 4. Stern für Deutschland, was den wenigen Fussballbegeisterten sicher ein Begriff ist. Zu meiner Schande muss ich nämlich zugeben, dass ich das mittlweile wirklich nicht unspannend finde und auch das Spiel am Sonntag - soweit ich das anschauen konnte (mein Zug fuhr ja leider mittendrin) - sehr interessiert verfolgt habe. ... ok, ich habe gejubelt - ich gebe es ja zu.
So, jetzt schäme ich mich und schreibe lieber schnell weiter.
Marie Antoinette und meine Wenigkeit hatten jedenfalls eine tolle Zeit - sowohl im Freibad als auch das ganze Wochenende über. Ich habe im Zug sehr viel gelesen und auch abends und morgens immer ein bisschen, so dass ich mittlerweile über der Hälfte bin. Ich glaube, die Antwort auf Stefan Zweig ist, dass man ihn einfach versuchen muss, lange Zeit am Stück zu lesen - dann kommt man in die Geschichte gut herein. Marie Antoinette hat sich, seit ich sie kennengelernt habe, sehr verändert, zum Glück zum Positiven. Ich bin schon gespannt darauf, wie es weitergeht.
Das Freibad war übrigens für mich schon ein Flop: kaum lag ich auf der Wiese, fing meine Allergie an zu nerven und ich musste schnell ins Wasser um den Pollen zu entkommen. Ins kalte Wasser, sollte ich sagen - Natira, für Dich wäre es sicher gerade recht gewesen ;)
Dort habe ich dann eine Menge Bahnen geschwommen (weil mir so kalt war und ich nicht schon wieder zurück zu meinen Taschentüchern wollte) aber irgendwann war es trotzdem zu kalt und so habe ich mich wieder zurück zu Pollen, Taschentüchern, Marie Antoinette und in die Sonne begeben ...



Braun bin ich geworden, an diesem "endlich-Sommer"-Wochenende und ich muss sagen, trotz des Freibad-Flops war es ein wunderbar entspanntes, abwechslungreiches, schönes Wochenende.

Ich neige offenbar dazu, selten, aber lang zu posten - aber ich hoffe, durch die Fotos ist es nur lang und nicht langweilig :)

6/13/2010

Wochenende - Teil 3: Ausritt und Ausklingen

Viel zu früh kam schon der letzte Morgen unseres traumhaften Wochenendes. Wieder waren wir früh wach, wieder fuhren wir ohne Frühstück zum Reiterhof. Für heute war ein Ausritt geplant - mein erster Ausritt nach dem echt traumatisierenden Erlebnis mit Ornello.
Ein bisschen aufgeregt war ich, doch es zeigte sich schnell, dass das nicht nötig war: da Valentino und ich uns zum Dream-Team entwickeln, nahm ich ihn mit auf den Ausritt, obwohl er im Gelände gerne mal "schneller wird". Wir hatten ja einen "Anfänger-Ausritt" gebucht (was dann eigentlich nur Schritt und Trab ist), aber da wir allein waren, fragte das Mädel, was uns voran geritten ist, ob wir auch Galopp probieren wollten. Wollten wir natürlich und es war so toll! Alleine die Landschaft hier ist wunderbar und wenn man da gemütlich mit dem Pferd durch die Apfel-Bäume reitet und auf schönen Waldwegen bergauf und bergab reitet ... es war genial. Valentino, der ja auf dem Platz auch gerne mal einen auf "Oh Gott, eine Katze, ein Auto, ein Mensch - ich hab solche Angst" macht, ist im  Gelände eine coole Socke. Es kann ihm wirklich nicht schnell genug gehen und wenn er galoppieren darf macht er wirklich Freudensprünge und will zeigen, was er kann. Es war so ein schönes Erlebnis und sicher nicht mein letzter Ausritt hier :)

Den Rest des Tages haben wir mit gemütlichem Brunch, SatC (S** and the City - will ja keine komischen Leser mit dem Titel anlocken ;) ) schauen und mit Urlaubsplanung verbracht. Es wird leider doch nicht nach Italien gehen. Aus Vernunftsgründen haben wir uns jetzt doch nochmal umentschieden. Der Plan sieht nun vor, dass wir zu Hause bleiben und aber viele Ausflüge machen werden... Ich bin so wenig zu Hause in diesem Jahr, da wäre es schade, noch länger weg zu sein. Und auch finanziell wird das Jahr so leichter ... Und die Katzen finden es ja vielleicht auch ganz gut, mich etwas länger zu sehen ;) Auf jeden Fall werden wir unseren Italien-Urlaub aber nochmal nachholen - soviel steht fest.

Um 15:30 musste M. leider schon wieder los und hier sitze ich nun, und blogge über dieses wunderbare Wochenende. Leider gab es keine Photos dieses Mal, das Wetter war nicht sonnig genug für schöne Aufnahmen und so müsst Ihr dieses Mal ohne Bildimpressionen auskommen.

Fazit zum Wochenende: es war das schönste Wochenende der Welt :) Alles hat geklappt und obwohl wir wirklich viel gemacht haben war es nicht stressig. Es tat sehr gut, sich zu sehen und nun habe ich wieder etwas aufgetankt und kann die nächsten 6 Wochen auch noch überstehen :)
So, nun muss ich noch das TickTack machen und dann habe ich ja auch schon ganz schön viel geschrieben ... Bin ja gespannt, wer bis zum Ende durchgehalten hat :)

5/18/2010

Zürich



Eben bekam ich einen sehr lieben Anruf von einer ebenso lieben Freundin, die ich nun relativ spontan im nächsten Monat in Zürich besuchen werde.
Geplant war das schon recht lange, und da nun sogar ein Zug von hier aus fast durchfährt, muss die Gelegenheit genutzt werden.
Jetzt rätsel ich nur noch wegen einer BahnCard25 - es gibt momentan die sogenannte FanBahnCard, die für mich als absolutem Nicht-Fussball-Fan vermutlich nicht kreiert wurde. Aber man zahlt nur 25 Euro für die Karte, die erstmal drei Monate gilt, und sich dann bei jeder Runde, die unsere Nationalmannschaft weiterkommt um einen Monat verlängert. Da muss man erstmal schauen, wie viele Runden das so sind....

Hmm, nachdem ich das kurz wikifiziert habe, scheint es ja nur vier Runden zu geben - das wären dann 7 Monate + evtl. der Weltmeistertitel mit noch einem Monat mehr. (Und wer weiss, wie weit die jetzt kommen: meine Zeitung hat mir verraten, dass der Capitano schwer verletzt und so nicht an Bord ist - Oder hat es bereits eine Wunderheilung gegeben? ;) )
Gut, sollte Deutschland trotz aller Widrigkeiten (kein Capitano, Winter in Südafrika, Sayuris Glück bei solchen Sachen) soweit kommen, wäre es natürlich schon eine gewisse Ersparnis. Aber will ich wirklich mit so einer Fussball-BahnCard rumlaufen und nachher womöglich noch die Spiele gucken müssen, weil ich wissen will, wie lange meine BahnCard noch gültig ist? ;)
Spass beiseite - ich denke, ich nehm lieber die ganz normale Karte für ein Jahr und schaue weiterhin kein Fussball ;) (dieser Post ist bzgl. des Fussballs ohnehin nicht so ernst gemeint (unschwer an der Smiley-Flut zu erkennen): ich habe wirklich keinerlei Ahnung von diesem Sport, weshalb ich mir ja eigentlich auch gar kein Urteil erlauben darf)

Edit: ich sehe gerade (jetzt erst!), dass das jetzt sowieso ein blödes Angebot ist: das läuft schon seit Anfang April und somit wären die ersten beiden Monate ohnehin schon ungenutzt verstrichen... Also echt eher was für eingefleischte Fussballfans ;) )

Aber auf Zürich, da freu ich mich. Und darauf, meine Freundin endlich mal wieder zu sehen und das erste Mal in meinem Leben die Schweiz zu besuchen.

Ach, wie aufregend - Fussball hin oder her ;)