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3/14/2013

#11: Lieblingsbücher-Challenge - "Die Physiker" by Friedrich Dürrenmatt

Vor ein paar Tagen habe ich "Die Physiker" von Dürrenmatt beendet und ich muss sagen, dass dieses Buch eine der größten Überraschungen der Lieblingsbücher-Challenge für mich war. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert und habe die Geschichte der drei Physiker, der drei Krankenschwestern, den Pflegern und Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd sehr genossen. Auch diese Geschichte darf nicht gespoilert werden, aber es kann nicht schaden zu verraten, dass die Komödie / das Stück in einem Sanatorium spielt, allerdings zu einer Zeit, als Sanatorien noch etwas anders funktionierten als heute. In diesem Sanatorium sind "vertrottelte Aristokraten, arteriosklerotische Politiker, debile Millionäre, schizophrene Schriftsteller und manisch-depressive Großindustrielle" untergebracht. Also die "ganze, geistig verwirrte Elite des Abendlandes" sowie berühmte Physiker wie Einstein, Newton und ein Patient namens Johann Wilhelm Möbius, welchem der König Salomon erscheint.
Und nun verlassen wir den Inhalt, denn mehr darf ich nicht verraten, wenn ihr noch etwas Spass am Lesen haben sollt.
Aber: es passieren Morde!

Und tolle, lustige Dialoge - ich weiss jetzt schon, dass ich dieses Stück sehen möchte, wenn es mal in meiner Nähe aufgeführt wird.
Der Sprachstil hat mir gut gefallen, es lass sich schnell und angenehm und kurzweilig "weg".

Ich freue mich schon auf weitere Dürrenmatt-Experimente und bin froh, dass ich diesen Autor auf diesem Wege kennengelernt habe :)

3/03/2013

#10: Lieblingsbücher-Challenge - "Erebos" by Ursula Poznanzki

Vor ein paar Wochen habe ich ein weiteres Buch der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa "geschafft". Geschafft ist allerdings das falsche Wort, denn ich habe das Erebos sehr genossen und mit Begeisterung und Spannung gelesen. Vielen Dank noch einmal an die liebe Winterkatze für die Leihgabe (die sich auch in Kürze auf dem Weg zurück zu Dir befinden wird :) )

Zum Inhalt:
Dies ist wieder so ein Buch, über das man nur wenig verraten darf, um die Spannung nicht zu schmälern.
Soviel sei jedoch verraten: Es handelt sich um ein Buch, in dem es um virtuelle Welten in Form von Computerspielen geht. Ein Thema, mit dem ich mich, um ehrlich zu sein, zuvor noch gar nicht beschäftigt hatte. So ähnlich stelle ich mir Spiele wie "Warcraft" vor - wobei das tatsächlich Spekulation ist, denn ich bin bisher noch nicht damit in Berührung gekommen.

Die Geschichte handelt von Schülern, an deren Schule sich ein Spiel mehr und mehr verbreitet - ein Spiel, in das man hineingezogen wird, ob man will, oder nicht. Ein Spiel, das gefährlich ist und ein Eigenleben zu haben scheint...
Auch als Leser ist man gefesselt und wartet voller Spannung, wie es weitergeht.
Die Grenzen beginnen für den Protagonisten und den Leser schon fast zu verschwimmen und tatsächlich bricht das Spiel, zunächst nur in kleinen Episoden, am Ende aber ganz massiv, in die Realität aus.

Meine Meinung:
Ich war von diesem Buch absolut gefesselt. Habe abends immer länger gelesen, als klug gewesen wäre (wenn man bedenkt, dass der Wecker um 5:50 Uhr klingelt). War ganz aufgeregt beim Lesen, dachte immer, was für eine großartige Idee die Autorin da hatte. Auch dieses Buch ist sicher eher in die Jugendbuchecke einzuordnen, aber ich finde es sehr empfehlens- und lesenwert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Ich fand es spannend, soviel über diese Art von Spielen zu erfahren und kann mir durch diese Lektüre den Suchtfaktor von solchen Spielen ganz gut erklären.
Also: von meiner Seite eine absolute Empfehlung - es war ein tolles Leseerlebnis :)

1/29/2013

#9: Lieblingsbücher-Challenge - "Before I Fall" by Lauren Oliver

Gerade habe ich oben genanntes Buch ausgelesen - in der deutschen Übersetzung hat es den schönen und praktischen sowie erinnerungswürdigen Titel "Wenn Du stirbst, zieht Dein ganzes Leben vorbei, sagen sie". Schon allein dieser Titel hätte mich ja schon dazu gebracht, das Buch lieber im Original zu lesen ;) Aber da ich es als englisches E-Book günstiger erstehen konnte, löste sich diese Frage quasi von selbst.

Eine Rezension darüber zu schreiben ist denkbar schwierig, da man das kaum bewerkstelligen kann, ohne zu spoilern. Wer also keine Angst vor richtigen Spoilern hat, der sei an die Amazon-Zusammenfassung verwiesen. Allen anderen sei, ganz nebulös, folgendes gesagt:

Es geht um Sam(antha) Kingston, ein junges Mädchen, die noch zur Highschool geht. Sam ist nicht unbedingt ein sympathisches Mädchen, allerdings wird relativ schnell klar, dass sie eine klassische Mitläuferin ist, die begeistert und stolz in der Mainstream-Welle mitschimmt. Ich würde sie schrecklich finden, wenn ich sie kennenlernen würde und hoffe, dass vieles aus diesem Buch übertrieben ist und nicht der Großteil der Teenager heute so sind. Man erkennt zwischen den Zeilen jedoch auch immer wieder, dass die Figur häufig aus Gedankenlosigkeit heraus handelt, in Wirklichkeit jedoch schon ethische Grundsätze hat sowie zwischen richtig und falsch unterscheiden kann - daher ist der Ansatz, den Lauren Oliver gewählt hat, um sie "zu läutern", eine wirklich gute Idee, die sie gekonnt umgesetzt hat.
Mit einem klassischen "Und täglich grüsst das Murmeltier"-Szenario darf Sam ein und den selben Tag sieben Mal erleben...
Und hier hört der Inhalt auf, den Rest müsst Ihr selbst herausfinden ;)

Meine Meinung:
Zunächsteinmal: dieses Buch ist ein Jugendroman, der sich auch hervorragend für Erwachsene eignet. Die Sprache, die Sitten und Gebräuche und die Probleme sind naturgemäß teeniehaft, was ich aber durchaus als passend empfunden habe. Die Figuren fand ich recht schlimm und unsympathisch, aber es zeichnet sich schnell eine gute Entwicklung und logische Erklärungen für deren Verhalten ab. Die ersten 100 Seiten sind recht zäh, aber wenn man einmal drin ist und ein größeres Stück auf einmal lesen kann, packt einen der Roman schon sehr - ich habe es heute an einem Stück durchgelesen :D
Das Thema ist interessant, wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist - es geht um den Tod, um schicksalhafte Entscheidungen, um Recht und Unrecht und ich denke, es ist besonders für junge Mädchen eine gute Lektüre. Und ich würde das Buch auch jedem Erwachsenen weiterempfehlen, der auch mal ein "Problembuch" ertragen kann.

Fazit: ein spannendes Buch, auf das ich ohne die Lieblingsbücher-Challenge vermutlich nicht gekommen wäre :)

1/13/2013

#7 & #8: Lieblingsbücher-Challenge "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" by Simon Beckett (Bonus: inkl. "Leichenblässe")

Im Moment läuft es mit der Lieblingsbücher-Challenge für mich recht gut. Das ist der Vorteil, wenn man mehrteilige Reihen ausgewählt hat ;)
Jetzt hat es mich also zu David Hunter, dem Helden der Simon Beckett-Reihe gezogen und ich habe voller Spannung innerhalb weniger Tage die Teile 1 - 3 gelesen. Der erste Teil, die "Chemie des Todes" hat mir am besten gefallen - wie so häufig bei Trilogien...

Worum geht es in "Die Chemie des Todes"?
David Hunter ist forensischer Antrophologe und wird vollkommen zufällig in eine schreckliche Mordreihe hineingezogen. Eigentlich wollte er sich nämlich aus seinem ursprünglichen Fachgebiet aufgrund von persönlichen Verlusten zurückziehen. Dafür ist er von London aufs "Land" gezogen und praktiziert als Allgemeinmediziner.
Eines Tages wird eine stark verweste Leiche im Wald gefunden und Dr. Hunter wird relativ schnell in die Untersuchung einbezogen.
Ich habe schon auf den ersten Seiten mehr über die Verwesung von Dingen erfahren als ich je wollte. Nichtsdestoweniger ist das Buch sehr fesselnd geschrieben und ich konnte es kaum weglegen. Außerdem ist das Ende extrem überraschend und kommt sehr unerwartet.
Auch die Figur des David Hunter, die Geschichte drum herum und der aufgebaute Spannungsbogen haben mich so überzeugt, dass ich sofort im Anschluss Teil 2 gelesen habe.

Worum geht es in "Kalte Asche"?
"Kalte Asche" beginnt mit einem neuen, jetzt wieder offiziellen Fall für David Hunter. Er ist in sein altes Betätigungsfeld zurückgekehrt und wird auf eine Insel der Hebriden gerufen, wo eine verbrannte Leiche gefunden wurde. Recht schnell lernt der Leser die schrullige Inselgemeinschaft kennen, wird allerdings sehr als Eindringling wahrgenommen, was man ihn auch spüren läßt. Die ganze Situation ist anfangs nur leicht beunruhigend, wird aber schon fast unheimlich, als ein Sturm aufkommt und die Insel vom Festland abgeschnitten ist: die Fähre fährt nicht mehr und auch die Funkverbindung ist abgebrochen. Ein schrecklicher Sturm kommt auf, währenddessen noch schrecklichere Dinge geschehen. Und auch hier wendet Simon Beckett wieder das gleiche Schema an, wie im ersten Teil - das hat mich zwar auch wieder gut überrascht und planmäßig in die Irre geführt, jedoch fand ich es etwas schade, dass die Geschichte wieder sehr ähnlich wie im ersten Teil aufgelöst wurde. Das "richtige" Ende war dann noch mal ein richtiger Knall - das fand ich gelungen.
Auch dieser Teil nahm mich so gefangen, dass ich gleich darauf mit dem dritten Teil begann...

Bonus ;)
Worum geht es in "Leichenblässe"?
In Leichenblässe ist David Hunter in der "neuen Welt" und darf dort an einem Forschungsinstitut arbeiten. Durch reinen Zufall wird er natürlich auch in Tennessee wieder in eine Mordermittlung hineingezogen. Hier hat er nicht nur mit dem üblichen Misstrauen, was ihm entgegenschlägt, zu kämpfen, sondern auch mit Selbstzweifeln aufgrund einer neu erwachten Unsicherheit bzgl. seiner Arbeit. Außerdem kommt er nicht so gut damit zurecht, dass man ihn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht wirklich bei den Ermittlungen dabei haben will und das er selbst nicht weiss, was er eigentlich in Zukunft mit seinem Leben anfangen will.
Also ein Buch voller Unsicherheit, voll Zweifeln und Hadern. Der in diesem Buch beschriebene Psychopath kommt auch regelmäßig selbst zu Wort - das ist ganz schön gruselig, so etwas lese ich nicht so gerne. Auch hier nutzt Beckett wieder sein schon gut ausgefeiltes Überraschungsschema, aber dieses Mal war ich darauf vorbereitet und habe den wahren Täter schon etwa in der Mitte des Buches entlarvt bzw. verdächtigt.
Auch wenn ich die Trilogie mit Spannung und Begeisterung in einem Rutsch gelesen habe, habe ich am Ende von Teil 3 auch erstmal genug von David Hunter und Simon Beckett. Die andere Reihe zu beginnen reizt mich momentan überhaupt nicht und ich denke, das wird sich so schnell auch nicht ändern. Vielleicht hat er es einfach etwas übertrieben, so dass ich jetzt aktuell keinerlei Bedarf mehr an forensischer Antrophologie habe.

Aber Spass gemacht hat mir die Reihe dennoch und ich empfehle sie jedem gerne weiter, der Thriller mag und einen nicht allzu schwachen Magen hat (wobei ich eigentlich ein ziemliches Weichei bei solchen Büchern bin - und ich konnte es gut lesen).

12/18/2012

#5 & #6: Lieblingsbücher-Challenge "Catching Fire" und "Mockingjay" by Suzanne Collins

Hier kommt ein Doppelpost zu den beiden letzten Teilen der Panem-Trilogie.
Ich habe sie schon vor einiger Zeit beendet, bin aber (wie in den letzten Monaten üblich) gar nicht zum bloggen gekommen. Also muss ich etwas im Gedächtnis kramen ;)

Die "Hunger Games" fand ich ja schon sehr bewegend und auch "Catching Fire" und "Mockingjay" haben mich gefesselt und ich habe die Bücher schnell und mit Interesse gelesen.

"Catching Fire": Catniss kehrt aus der Arena zurück und hofft auf ein friedliches Leben mit ihrer Familie in ihrem District, allerdings wird schnell klar, dass ihr Verhalten am Ende in der Arena eine Rebellion angezettelt hat. Präsident Snow droht ihr nun: entweder sie überzeugt die Welt davon, dass die Liebe zwischen ihr und Peeta echt ist, oder ihre Familie und Freunde sind in Gefahr. Zu allem Überfluss muss Catniss dann am Ende (natürlich) noch einmal zusammen mit Peeta in die Arena (eine praktische Änderung der Regeln zum "Jubiläum" macht es möglich).
Was dann in der Arena geschieht, hat natürlich Paralleln zu den "Hunger Games" ist aber nichts destoweniger spannend zu lesen. Das Ende ist sehr dramatisch und actionreich... und abrupt.
Insgesamt aber ein runder, spannender Band.

"Mockingjay" habe ich natürlich sofort im Anschluss gelesen - bei solchen Büchern erfasst mich immer ein unglaublicher Sog und ich kann nicht mehr aufhören :)
Dieser Teil geht um den Krieg zwischen den Districten und dem Capitol. Es ist ein sehr ungleicher Kampf und ich fand ihn teilweise sehr hoffnungslos zu lesen. Peeta wird befreit, ist aber gänzlich verändert vom Capitol und auch Gale geht seinen eigenen Weg. Ich habe immer Catniss vor Augen, die irgendwie doch immer sehr alleine ist.
Insgesamt ist das Buch auch wieder sehr schnell geschrieben, sehr spannend und ich fand den Abschluss dieser (für mich) ungewöhnlichen Trilogie durchaus sehr gelungen.

Nachdem ich die "Hunger Games" gelesen habe, konnte ich ja auch endlich den Film sehen, der mir ausgesprochen gut gefallen hat - sehr schön umgesetzt und mit angemessener Nähe zur Vorlage.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Trilogie - aber ich muss sie sicher noch einmal lesen, einfach, weil die Bücher so spannend geschrieben sind, dass man manchmal einfach zu schnell, zu oberflächlich liest.
Aber das lässt sich ja einrichten :D

9/16/2012

#4: Lieblingsbücher-Challenge - "The Hunger Games" by Suzanne Collins

Nachdem sich mein Freund kürzlich die Verfilmung zum o.g. Buch gekauft hat, wurde es dringend Zeit, dass ich die Lieblingsbücher-Challenge weiter vorantrieb. Also habe ich an einem Wochenende den ersten Teil der Panem-Trilogie verschlungen und war sowohl fasziniert, als auch gefesselt, als auch angewidert und geschockt.
Als ein Bad der Gefühle und Empfindungen während dieses letzten Lesewochenendes...

Doch worum geht es nun bei den Hunger Games von Suzanne Collins? Da ich vermutlich mal wieder eine der letzten bin, die dieses Buch liest ;), wissen wahrscheinlich die meisten schon Bescheid und ich kann mich kurz fassen.

Zum Inhalt:
Die Geschichte spielt in einer Welt oder auf einem Kontinent, in der es ein allmächtiges Kapitol gibt, welches die umliegenden 12 Distrikte zur Aufrechterhaltung des eigenen Lebensstils unterwirft und ausnutzt. Wichtiges Instrument dafür sind die sogenannten "Hunger Games", die alljährlich stattfinden. Jedes Jahr werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen per Los ausgewählt und danach in die Hauptstadt gebracht. Dort werden sie kurz trainiert und vorbereitet und schon geht es in eine künstlich geschaffene Arena, in der die Kinder gegeneinander um ihr Leben kämpfen müssen - es kann nur einer gewinnen. Das alles wird mit Hilfe von Kameras aufgezeichnet und übertragen und auch die Witterungsverhältnisse und Umweltbedingungen können extern gesteuert werden, so dass es weder für die Zuschauer noch für die Tribute je "langweilig" wird.
Zum weiteren Verlauf muss ich nicht mehr viel sagen, außer dass es stellenweise schon sehr erschütternd und grausig ist, die "Spiele" zu lesen. Aber dabei natürlich auch sehr spannend, so dass das Buch für mich ein absoluter Page-Turner war.

Meine Meinung:
Die Heldin ist mir relativ ziemlich sympathisch geworden und auch die anderen Figuren fand ich sehr gut gezeichnet. Die Verfilmung hat mir zwar deutlich gemacht, dass ich mir die technischen Finessen, mit denen die Games betrieben werden, so nicht vorgestellt hatte, ich weiss nicht, ob die Autorin da weniger genau beschrieben hat oder ich nur weniger genau gelesen habe ;). Da die Autorin aber Executive Producer des Films war, gehe ich davon aus, dass sie es sich zumindest so gedacht hat...
Die Geschichte finde ich unglaublich mutig, ich denke, ein Buch zu schreiben, in denen Kinder geopfert werden und umkommen ist nicht ganz leicht zu verlegen, bzw. ich kann mir vorstellen, dass die Verleger da durchaus skeptisch waren.
Den Gedanken, die Idee fand ich ebenso grausig wie gut durchdacht und ich habe mich so gefühlt, als hätte ich ein besonderes Stück Science Fiction in den Händen.
So schrecklich und traurig ich den Roman stellenweise fand, so fasziniert war ich auf der anderen Seite und entsprechend lese ich aktuell schon an Teil 2 :)

Da ich die englischen Ausgaben lese, sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die Bücher sehr gut auf Englisch zu lesen sind. Die Sprache ist verständlich und nicht besonders anspruchsvoll, also gut und flüssig lesbar. Ich würde es vom Niveau so etwa auf Harry Potter-Level einschätzen.

Ich denke, ich lese dann mal weiter ;)

8/11/2012

#3: Lieblingsbücher-Challenge - "Die Therapie" by Sebastian Fitzek

Als Nummer drei der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa, habe ich "Die Therapie" von Fitzek gelesen. In der Vergangenheit habe ich schon den Seelenbrecher gelesen, der mir allerdings damals nicht so sehr zusagte.
Die Therapie sollte aber laut persönlichen Umfragen im Freundes- und Bekanntenkreis deutlich besser sein und so habe ich es über Skoobe ausgeliehen.

Zum Inhalt:
Der Protagonist Viktor Larenz ist ein Psychiater, der seine Tochter Josy verloren hat. Er versucht, auf einer Insel mit diesem Trauma abzuschliessen, wird dort aber überraschend von einer merkwürdigen Frau, Anna Spiegel, aufgesucht, die offenbar schizophrene Züge hat und von Geschehnissen erzählt, die Viktor sofort an seine Josy denken lassen.
Und dankenswerter Weise muss meine Inhaltsangabe an dieser Stelle enden, da ich ansonsten spoilern müsste ;)

Meine Meinung:
Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen, allerdings fand ich es gelungener als den Seelenbrecher. Auf jeden Fall ist das Buch sehr spannend geschrieben und ich kann verstehen, dass es unter die 100 Lieblingsbücher geraten ist. Das Thema ist ja auch sehr interessant. Mir persönlich war es alles etwas zu vorhersehbar und vielleicht hat mich die Handlung deshalb nicht in dem Maße gepackt. Ich habe da Buch an einem Sonntag durchgelesen - also daher war der Spannungsbogen durchaus gut und mitreissend. Aber am Schluss hatte ich so ein Gefühl von "So, fertig... nächstes Buch".... Besser wäre gewesen "Wie schon fertig? Ich will weiterlesen..." Aber wie schon gesagt, das kann durchaus auch an meinem Vorwissen und der damit verbundenen Vorhersagbarkeit gelegen haben.
Fazit: wer es gerne spannend mag, sollte ruhig reinlesen - auch von der Thematik ein durchaus interessantes Buch :) ... nur eben nicht "meins" ;).

#2: Lieblingsbücher-Challenge - "Eragon" by Christopher Paolini

Im Zuge der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa, habe ich mein zweites Buch beendet. Der erste Teil der Eragon-Reihe von Christopher Paolini schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem iPad und ich war nie über die ersten paar Seiten hinausgekommen. So war die Challenge eine gute Gelegenheit, dieses Buch endlich anzugehen.

Zum Inhalt:
Eragon ist ein Junge, der in einem kleinen Dorf lebt, seinem Tagewerk nachgeht (jagen, ernten etc.) und der eines Tages auf einem seiner Jagdausflüge einen merkwürdigen, glatten Stein findet. Eigentlich will er ihn verkaufen, aber er findet keinen Käufer. Die Überraschung ist nicht allzugross, dass sich der "Stein" als Drachenei herausstellt und ein hübscher, blauer, weiblicher Drache herausspringt. Nun hat Eragon natürlich schon viel von den Drachenreitern gehört, und versucht, mehr herauszufinden. Doch bevor ihm das so richtig gelingt, tauchen einige ominöse Gestalten aus, die seinen Hof in Schutt und Asche legen und es offenbar auf das Ei abgesehen haben. Eragon muss fliehen, tut sich mit dem geheimnisumwobenen alten Brom zusammen, der erstaunlich viel über Drachen weiss. Naja, und dann geht das Abenteuer los: Saphira wird immer größer, Eragon wird ein richtiger Drachenreiter und von Brom ausgebildet. Saphira und Eragon kommunzieren telepathisch und Eragon lernt immer mehr Magie. Die Flucht vor den Schatten lässt sie einige Abenteuer bestehen und schweisst sie immer mehr zusammen. Natürlich sind sie am Ende siegreich - aber es stehen weitere Abenteuer an.

Meine Meinung:
Die weiteren Abenteuer müssen Eragon und Saphira leider ohne mich bestreiten. Ich kann den Hype um die Bücher nicht ganz nachvollziehen. Sicher ist die Idee insgesamt nicht schlecht und es gab viele spannende, action-geladene Szenen. Aber die Figuren (bis auf Brom) wurden mir einfach nicht sympathisch. Die Kommunikation zwischen Eragon und Saphira fand ich nervtötend und die Geschichte insgesamt recht zäh.
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu wenig der eigentlich Zielgruppe angehörig, um dem Buch mehr abzugewinnen - das kann durchaus sein ;)
So oder so: ich bin froh, dass das Buch jetzt gelesen ist und ich mich anderen Entdeckungen öffnen kann :D

6/23/2012

#1: Lieblingsbücher-Challenge - "the host" by Stephenie Meyer

Das erste Buch der Challenge von Lisa ist gelesen.
Jetzt soll ich also eine "Rezension" dazu schreiben - ohje. Normalerweise drücke ich mich ja um Rezensionen immer herum. Das liegt daran, dass ich kein Freund vom schreiben langer Inhaltsangaben bin und ich außerdem denke, dass meine Meinung von einem Buch ja immer subjektiv ist und daher für niemanden so sehr von Interesse sein wird.
Also gut - dieses Buch schlummerte schon lange auf meinem iPad herum, da ich einfach nie über die ersten drei Seiten hinausgekommen bin. Das lag an der, in meinen Augen etwas zähen, Anfangssequenz. (Die zog sich, wie ich jetzt beim Durchlesen feststellen durfte, auch über einige Kapitel hin....) Aber für die Challenge war das Buch eine gute Wahl, denn so musste ich mich durch die Dürre am Anfang hindurchbeissen.

Was ist das nun für ein Buch, worauf muss man gefasst sein?
Es hat natürlich nicht mal entfernt etwas mit Vampiren zu tun. (Auch wenn erstaunlich häufig das Wort "scent" benutzt wird ;), wie auch schon bei Twilight & Co. ... Allerdings fällt mir häufiger auf, dass Autoren oft Lieblingswörter haben. Ich denke da an die kichernden Magier von Trudi Canavan *g* ) Aber es geht nicht um Blutsauger, nein, es geht um Außerirdische.
Aliens haben sich den Planeten Erde ausgesucht und ihn heimlich still und leise und sehr effektiv zu ihrem Planeten gemacht. Nachdem sie herausgefunden haben, dass die Menschen schlecht und voller Gewalt sind, aber einen schicken, blauen Planeten ihr Eigen nennen, haben sie sich entschlossen, den Menschen die Mühen des Lebens abzunehmen ... Die Aliens sind kleine, harmoniebedürftige und friedliche Parasiten, die sich in die Körper der Menschen einnisten und sie übernehmen. Normalerweise ist das eine unproblematische Prozedur, aber im Fall der Hauptfigur wird die sehr erfahrene Seele (die Aliens bezeichnen sich durchgängig als "souls") vor ein Problem gestellt. Mehr möchte ich nicht verraten, vielleicht wollt Ihr dieses Buch ja auch noch lesen.

Auf jeden Fall geht es auch hier wieder um eine Frau zwischen zwei Männern, die große, eine Liebe und die Opferbereitschaft der Hauptfigur. Das kennen wir ja nun wirklich von Bella zu Genüge ;) Aber ich muss sagen, dass ich das Buch am Ende dann schon mit Spannung weitergelesen habe. Der Anfang war zäh, aber irgendwann war ich drin und dann las es sich auch genauso flüssig wie die Twilight-Reihe (wie die Teile 1, 3 und 4 jedenfalls).

Die Figuren sind natürlich auch hier stellenweise nicht gut zu "verstehen" und verhalten sich für mich unlogisch. Aber: ich fand die Idee mit der Vereinnahmung der Erde und die Philosophie, die dahinter immer mal wieder zum Vorschein kam, sehr gut durchdacht. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich habe überhaupt nicht auf Fehler in der Logik geachtet, und mir ist auch nichts Gravierendes aufgefallen, was nicht funktionieren kann.
Von daher: gute Unterhaltungslektüre, nach Startschwierigkeiten durchaus lesenswert und fesselnd.
Und ich muss sagen, ich finde es gut, dass Stephenie Meyer sich an ein doch sehr anderes Genre einfach so herantraut. Ich mag ja nun Science-Fiction-Literatur, aber ich glaube schon, dass es stimmt, dass dieses Buch auch Leute mögen, die sonst mit Sci-Fi nichts am Hut haben... Okay, das liegt vielleicht an der im Vordergrund stehenden Liebesgeschichte? Es geht ja kaum um Technik und Raumfahrt ;)
Aber trotzdem: als leichte Lektüre für zwischendurch und zum Englisch trainieren sehr empfehlenswert :)