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9/08/2013

Kulinarisches in der Urlaubswoche

Zumindest die Fotos habe ich gemacht - etwas dazu schreiben werde ich bei Interesse gerne im Laufe der Woche.
Leider ist das Foto der Blätterteigtaschen nicht so appetitlich wie es sein sollte - das Essen ist absolut köstlich und wurde jetzt schon das dritte Mal von mir gekocht :)
Unterhalb der Blätterteigtasche seht Ihr das Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren - das hat es in sich: es schmeckt wirklich sehr, sehr großartig
Das Rezept auf der linken Seite war durch die Ofentomaten recht aufwändig, aber der Aufwand hat sich absolut gelohnt ...  Es ist - wenn ich mich richtig erinnere - ein libanesisches Rezept mit einem Reis mit Zwiebeln und Linsen, Spinat, Petersilie und Ofentomaten sowie gerösteten Mandeln.
Wenn ich wüsste, wie man diese Ofentomaten (außer mit Unmengen von Öl) haltbar machen könnte, würde ich massenhaft davon produzieren - so köstlich sind sie...



Außerdem gab es schon vor einer Weile (am Urlaubsbeginn) nach einer erfolgreichen Blau- und Brombeer-Jagd noch Flapjacks mit Blaubeeren (die Brombeeren haben wir so genascht :)


3/24/2013

Urlaubswoche = Lesewoche?!

Ich habe am Montag meinen ersten Urlaubstag und habe mir vorgenommen, diese Urlaubswoche neben einigen notwendigen und einigen schon sehr lange aufgeschobenen Aktivitäten mit einigen Büchern zu verbringen.
Inspiriert für dieses Projekt hat mich die Winterkatze, die an dieser Challenge: 7 Tage - 7 Bücher ab Montag teilnehmen wird. Bzw. genau genommen haben mich natürlich die Bloggerinnen inspiriert, die diese Challenge ausgerufen haben :)
Für eine Anmeldung habe ich mich leider zu spät entschieden aber irgendwie glaube ich auch nicht, dass ich es schaffen würde, die Challenge erfolgreich zu beenden.

Meine eigenen Regeln sehen also etwas milder aus ;)...
- Mindestens drei Bücher beenden (davon ggf.  und maximal ein Hörbuch oder ein Comic).
- Die Fortschritte und das Leseerlebnis hier auf dem Blog transparent machen.
- Trotzdem auch noch Zeit für andere Urlaubsaktivitäten lassen - wenn es nicht klappt, dann klappt es halt nicht ;)
- Ich darf auch zwischen den Büchern springen und ggf. auch noch eines austauschen.
- Als Belohnung darf ich mir ein Buch am Ende meines Urlaubes anschaffen, welches sich für meine Bahnfahrten eignet.


Hier sind nun meine geplanten Bücher:
1.) Die Bücherdiebin von Markus Zusak
--> das letzte Buch meiner Lieblingsbücher-Challenge im ebook-Format
2.) Das Mädchen von Stephen King
--> als Paperback, dieses Buch liegt schon seit gefühlten 10 Jahren bei mir herum und ich höre immer wieder, wie gut es sein soll
3.) Das geheime Buch der Frida Kahlo von Francisco Haghenbeck
--> liegt auch schon seit ca. 1,5 Jahren neben meinem Nachtisch, ebenfalls ein Paperback
4.) Sandman - Präludien & Notturni von Neil Gaiman--> ein Bonus- bzw. Ausweich-Buch, welches die liebe Natira mir auch schon vor einer gefühlten Ewigkeit zum Reinschnuppern mitgebracht hat.
5.) Der Herr aller Dinge von Andreas Eschbach
--> Bonus- bzw. Ausweich-Hörbuch, welches ich gerade ganz neu gekauft habe :)
6.) Vier minus Drei von Barbara Pachl-Eberhart
--> eine Empfehlung einer Patientin, die sich sehr spannend anhörte und die ich - glaube ich - unbedingt lesen will und muss :)

Um also ein paar längst überfällige und nichtsdestoweniger sehr interessante Bücher auf meine "Hab-ich-gelesen"-Liste verschieben zu können geht es jetzt auch direkt los für mich und ich steige in diesem Moment in die Bücherdiebin ein :)

Liebe Grüße von der etwas aufgeregten, vorfreudigen und urlaubsreifen Sayuri, die sich schon sehr auf das Lesen und diese Urlaubswoche freut ;)

9/16/2012

"Etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #16

Diese WE ist mal wieder großes Kochwochenende - das ist ja auch schon wieder etwas her :)
Da ich durch einen kleinen Erkältungsanflug ans Haus gefesselt war, hatte ich endlich mal die Zeit dazu :)
Gestern gab es Ricotta-Spinat-Cannelloni nach einem Jamie-Oliver-Rezept aus einer seiner Zeitschriften. Das Rezept findet sich fast genauso auch auf seiner homepage, und zwar hier. Der Unterschied zum Heftrezept ist lediglich, dass dafür (zum Glück) keine weisse Sosse gemacht werden muss und dass stattdessen in die Ricotta-Spinat-Füllung ein Ei kommt. Das ganze war relativ schnell gemacht und das Einfüllen in die Cannelloni haben wir aus Ermangelung einer Spritztüte mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel gemacht. Das ging auch verhältnismäßig gut und war nur eine mittlere Schweinerei ;) Auf jeden Fall war es ausgesprochen lecker und absolut wiederholenswert :)


Heute nachmittag gab es dann meinen Standard- und gleichzeitig Lieblingskuchen. Es ist ein Pflaumenkuchen der ganz rebellisch nicht mit Hefeteig sondern mit einem einfachen Rührteig hergestellt wird. Den Boden kann man ebensogut für Apfel- oder Rhabarberkuchen nehmen. Ich liebe das Rezept, da es eigentlich immer gelingt und einfach lecker ist.
In diesem Sinne werde ich jetzt Kaffee trinken und den Pflaumenkuchen geniessen. Euch allen einen schönen Sonntag!

2/16/2011

neue Literatur braucht die DA und neue Musik brauch ich :)

Eine von vielen Musik-Neuentdeckungen (dank meiner Lieblingskollegin S.) des letzten Jahres, die mich seitdem ständig begleitet.
Es gibt aber noch mehr - ich versuche gerade, Ordnung, in meine iTunes-Datenbank zu bringen.

Broken Bells - The Ghost Inside

oder auch dieses hier:
Charlie Winston - In your Hands

Die DA möchte gerne noch mal runderneuert werden, wobei der Fokus auf neuer Literatur liegt.  
(Edit: Konkret bedeutet das noch etwas mehr Literaturrecherche, den Theorieteil mit den neuen Studien erweitern und dadurch mit meinem Zeitplan etwas nach hinten zu geraten. Allerdings:
Ansonsten lieg ich gut im Zeitrahmen und die Prüfung ist auch noch nicht in allzu weite Ferne gerückt.
Das wurde mir am Mittwoch von meiner Betreuerin auch noch einmal bestätigt und das beruhigt ungemein :) )

Morgen gibts einen Termin beim Career-Service in der Uni und ansonsten heisst es jetzt, Schreibtalent auspacken und die Sache zu Ende bringen.

Schön ist es, wieder daheim zu sein - ich bin eigentlich ganz optimistisch, dass nun alles sauber läuft :D

10/03/2010

Aller Anfang...

... ist bekanntlich schwer. Höllengleich wäre im Moment passender gewesen - ganz ehrlich!
Ich habe wirklich ziemlich viel Blödsinn erlebt in den letzten Tagen vor meiner Abreise: angefangen mit Uneinigkeit mit dem Prüfungsamt gipfelte diese Woche mit dem ärgerlichen Crash am Mittwoch.
Seitdem organisiere ich, versuche mein Bestes, um die Klärung mit der Versicherung zu erleichtern. Ausserdem mussten noch Termine umgelegt, Steuererklärungen gemacht, Bücher zurückgebracht und kopiert werden und, und, und...
Es war eine wirklich anstrengende Woche, voller Ungewissheit - bis heute weiss ich nicht, ob ich am kommenden Wochenende mit meiner Glücks-Mitfahrgelegenheit wieder heimfahren kann, um mir mein Auto abzuholen. Momentan hängt alles von Italien ab, bzw. wie lange man dort braucht, um die Teile zu verschicken.

Heute früh, um 6:15 ging es dann los. Durch schieres Glück und puren Zufall konnte ich "mitfahren" und musste mich so nicht noch in letzter Sekunde um Bahnfahrkarte und zugtauglich komprimiertes Gepäck kümmern.
Die Fahrt verlief reibungslos, ich war schon um 10:30 in meiner zukünftigen Behausung und habe mich auch schon eingerichtet. Für die erste Woche werde ich allerdings bei meiner Freundin wohnen - denn ohne Auto hierherzukommen ist eine Sache für sich ;)

Den gestrigen Abend habe ich recht aufgewühlt verbracht: ich haderte mit dem Schicksal und mit mir selbst und ... ach, naja, Ihr könnt Euch das vorstellen, ich erspare Euch die Details (allerdings hätte ich nie gedacht, dass Mamma Mia! so ein trauriger Film sein kann ;) )
Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es nun morgen losgeht und ich dem Tiger "Diplomarbeit" langsam die Zähne ziehen kann und mich nicht mehr vor ihm fürchten muss.

Die ersten Tage werden wohl recht hektisch verlaufen - so wie ich mich erinnere haben wir schon in dieser Woche einen Termin, um das weitere Vorgehen mit den Auftraggebern zu besprechen. Ausserdem gilt es, sich mit den Freunden hier auszutauschen und wieder ins Ländle-Leben hereinzukommen. Und Mittwoch erfahre ich dann, wie es weitergeht mit Auto und allem.

Zum Reiten werde ich leider so bald nicht kommen: es ist zu weit, um von hier aus zu Fuss dorthin zu gehen und wenn ich am Wochenende schon wieder in die Heimat fahre, fällt es auf jeden Fall aus. Aber ich wünsche mir sehr, dass das klappt - alles ist einfacher, wenn man mobil ist :)

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Zum Spass habe ich gerade noch bei Natira einen Test entdeckt - mit dem kann man einen "Schreibstil-Vergleich" machen. Als Textmuster nahm ich den Post "Regen - drinnen und draussen" von Anfang der Woche.
Nach diesem Text schreibe ich wie Nietzsche - da ich allerdings noch nichts von ihm gelesen habe, weiss ich nicht, ob ich das als Kompliment oder Beleidigung sehen soll ;)

9/24/2010

Frühstück



Es ist Ewigkeiten her, das ich mir das letzte Mal "einfach so" zum Frühstück einen echten Milchkaffee gemacht habe. Früher, in einem anderen Leben, gab es den regelmässig, vor allem am Wochenende zum Frühstück. Seit bestimmt 4 Jahren habe ich diese Tasse und keine ihrer 3 Schwestern mehr zum Café-au-lait-zelebrieren genutzt - das ist ein Jammer.
Und er schmeckt himmlich - ich sollte mir die notwendigen Zutaten wie Milchaufschäumer, Tasse etc. mitnehmen ins Ländle :)
Ein guter Start...

9/05/2010

Entspannte Momente

Dieses Wochenende war ein Traum.
Ich habe unendlich viel gelesen, dank unserer Theme-Party, die wir auf zwei Tage ausgedehnt haben und ausserdem war alles komplett stressfrei. Das tat wirklich gut und war einfach perfekt.

Am Freitag hatte ich Besuch von Natira und Siobhan: wir waren in der Stadt zum bummeln, Kuchen essen (für mich: Pflaumenkuchen :D), ein bisschen Bücher shoppen und quatschen. Auf dem Rückweg gab es dann noch einige Fotografier-Momente für Siobhan, eine kurze Führung durch den alternativen Westen der Stadt und am Ende ganz schön müde Füsse. Dafür hatten wir uns aber unser Abendessen verdient: Pizza, selbstgemacht und weiterhin schöne, spannende und lustige Gespräche über TV-Serien, Kino, Katzen, Haustiere allgemein etc. etc.
Es war ein sehr schöner, harmonischer Tag mit Euch beiden und ich danke Euch - es war so schön, Euch hier zu haben!

Am Samstag beschloss mein Wecker dann, mich nicht zu wecken und so startete ich erst gegen Mittag mit der Themeparty - vorher musste noch der Wochenendeinkauf erledigt werden und ausserdem musste ich eine OP-Stunde bei Grey's Anatomy ableisten. Aber ab 12 Uhr ca. ging es los - ich wurde von meinem Freund ganz toll versorgt mit Tee und Schokolade und sogar noch mit meinen geliebten Salt'N'Vinegar-Chips, die wir morgens nicht bekommen hatten. Die Katzen waren viel draussen und genossen die Sonne und die folgenden Aufnahmen wurden während der letzten beiden Tage gemacht:







Unsere beiden Schweinchen haben die vielen Stunden in der Sonne so genossen und waren so ausgeglichen und zufrieden wie immer, wenn sie raus dürfen. Das zeigt uns jedes Mal, dass wir sie, wenn wir es irgendwann wohnungstechnisch können, auch rauslassen werden, auch wenn ich sie lieber behütet bei mir wüsste.

Zu meinem Leseabenteuer:
Der Plan war, vor allem "Mr. Darcy's Daughters" von Elizabeth Aston zu Ende zu lesen, da mich dieses Buch schon gefühlte Ewigkeiten bei meiner Weltreise aufhält. Zum Glück ist mir das gelungen - heute nachmittag habe ich es beendet und ich bin froh, es hinter mir zu haben (auch wenn ich sagen muss, dass es nicht wirklich schlecht war, auch wenn es sich in meinen Berichten vielleicht manchmal so anhörte ;) ) und bald gen Amerika aufzubrechen. Eine genauere Stellungnahme dazu kommt noch mit dem Weltreisenpost :)
Als Bonus-Buch hatte ich mir eine Leihgabe vorgenommen: Fred Vargas' neuesten Krimi "Der verbotene Ort". Ich liebe die Geschichten von Komissar Adamsberg und es wurde mir wärmstens empfohlen. Überraschenderweise spielt es dieses Mal vor allem in London und nicht wie sonst in Paris und ausserdem geht es wohl um Vampire und Untote. Ich weiss nicht, ob Fred Vargas da auf den grossen Zug der Vampir-Stories aufspringen wollte? Auf alle Fälle hoffe ich, dass es, wie bei dem Werwolf-Buch vor allem um die Sagen geht, aber ich gehe davon aus ;) Und deshalb verabschiede ich mich an dieser Stelle und vertiefe mich wieder in den "...verfluchten Tunnel...", durch den Adamsberg, Danglard und Estalère gerade fahren, auf dem Weg zurück nach Paris :)

Natira und Winterkatze möchte ich ganz herzlich danken, dass sie mir an diesem Lesewochenende so eine liebe Gesellschaft waren - hat wieder mal unglaublich viel Spass gemacht mit Euch :)

7/29/2010

Letzte Male

Als ich klein war und auch noch, als ich eine Jugendliche war, habe ich mich immer sehr schwer mit Abschieden getan. Dabei war es ganz egal, ob es Abschiede von zu Hause, von Urlaubsorten oder auch von Dingen wie Kleidung, Büchern oder Spielsachen war. Und natürlich auch von Menschen – das war immer schon schlimm.

Am lebhaftesten habe ich diese Erinnerung aber noch im Bezug auf Urlaube und, merkwürdigerweise, Jahre in Erinnerung. Ich weiß noch gut, dass ich am Sylvester-Tag bei unendlich vielen Dingen gedacht habe: das ist das letzte Mal, dass Du das im Jahr 1986 siehst. Auch an letzten Urlaubstagen: „das ist das letzte Mal, dass Du an diesem Strand sein darfst“. Manchmal ging es gar so weit, dass ich meine Sonnenbrille nicht trug, weil ich dachte, ich hätte nie wieder die Chance, diese Landschaft im „normalen“ Licht zu sehen.

Es zeigt sich also, dass ich immer schon Schwierigkeiten hatte, mich zu verabschieden.

Dieses Mal ist es kein richtiger Abschied, denn ich komme ja wieder. Nur zwei Monate, und schon bin ich wieder hier. Nichtsdestotrotz merke ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, denn trotz all meines Heimwehs war ich hier jetzt vier Monate lang ein wenig zu Hause, meine Freundin C. hat alles erdenklich mögliche getan, um mich hier zu integrieren und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.

Merkwürdigerweise entwickelt sich auch gerade jetzt, kurz vorm Ende meiner Ländle-Zeit, eine nähere Bekanntschaft mit einer Arbeitskollegin, und so kommen auch schon erste richtige Gründe zu Tage, warum ich mich schon ein wenig auf Oktober freue.

Auf der anderen Seite: ich freue mich so unendlich auf zu Hause! Ich habe mir fest vorgenommen, die ersten Stunden morgen Vormittag, wenn ich wieder zurück bin, mit den Schweinchen zu verbringen, mich zu ihnen zu setzen, nichts auszupacken sondern nur für sie da zu sein. Ich freue mich schon auf meinen Freund, der am Freitag mit mir in einen unserer „Stammläden“ gehen will zum Pizza-Essen und ich freue mich darauf, in meinem Bett zu schlafen und zu wissen, ich muss am Sonntag nicht schon wieder zurück. Ich freue mich auf den Wald vor meiner Tür und darauf, laufen zu gehen. Ich freue mich, meine Eltern am Montag und Dienstag zu sehen und darauf, unseren Urlaub in Italien vorzubereiten. Ich freue mich darauf, meine Sachen auszupacken, meine Bücher wieder zusammenzuführen und einfach wieder „da“ zu sein.

Fazit: Dieses Mal sind die „letzten Male“ nicht so schlimm. Weil sie keine richtigen letzten Male sind. Und weil ich so viel Gutes zu Hause zu erwarten habe und ich es kaum erwarten kann, heute Nacht gegen vier Uhr in mein Auto zu steigen, meine selbstgebastelte CD „Taking A Long Way Home“ einzulegen (die übrigens mit dem Soundtrack von „vincent will meer“ beginnt ;) ) und das Ländle für eine Zeit zu verlassen…

7/19/2010

To Do's

Ich hatte ja schon kürzlich geschrieben, dass sich meine Zeit im Ländle dem Ende nähert und schon einen Kurzrückblick geposted. Damals war der Post vor allem inspiriert durch die Abreise einer anderen Praktikantin, die nur drei Monate Praktikum absolviert hat. Heute sitze ich hier und bin selber schon am planen, wie und wann ich abreise, was ich alles noch erledigen muss und wie meine letzten Tage im Ländle aussehen werden.
Mein allerletzter Arbeitstag ist der 29.07. - dieser Tag fällt unglücklicherweise mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg zusammen und wird entsprechend der ungünstige Rückreisetag der Welt sein. Aber ich habe mich mit Natira beraten: am besten wird es sein, nachts zu fahren und so werde ich also in den Tagen vor der Abreise immer lange aufbleiben um dann am Donnerstag um 21:00 Uhr ins Bett zu fallen und zu schlafen ;)
Ausserdem müssen vorher noch diverse "Ausstände" organisiert werden: am Mittwoch (also übermorgen) muss ich einen Kuchen in der Firma präsentieren, am Freitag koche ich ein Essen für meine Freunde vor Ort um mich für ihre liebe Unterstützung und Aufnahme zu bedanken.
Am Samstag und Sonntag muss ich noch mal sehr viel reiten: Reitstunde am Samstag, danach Sport und Thermen und am Sonntag einen Ausritt mit Valentino.
Montag darf ich dann noch mal mit meiner Freundin S. Sushi essen bei Kicho und irgendwann muss ich noch zu Ritter Sport, nochmal nach Stuttgart rein und natürlich alle Sachen schon mal zusammenpacken. Ich bin froh, dass ich einen Teil meiner Klamotten (die ganzen Business-Sachen und so Hausrat-Zeug) bei meinem Vermieter unterstellen kann - mein Auto würde gar nicht alles mitkriegen, was ich so an Klamotten da unten hab... Montag und Dienstag habe ich frei, Mittwoch und Donnerstag geh ich nochmal arbeiten und dann geht es im Nachtflug mit dem Soundtrack von "vincent will Meer" (grossartiger Film, übrigens ;) ) zurück nach Hause.
Ich freu mich schon so darauf, wieder ganz hier zu sein: gestern war ein Tag, wo ich hier gar nicht wieder weg wollte *sniff*

Allerdings, so richtig daheim bin ich nur die erste Woche, danach geht es auch schon in den Urlaub. Die Freunde, mit denen ich schon einmal in Italien war, haben mir kürzlich von ihrem Campingplatz dort vorgeschwärmt und da war es um mich geschehen: kurz entschlossen habe ich meinen Freund gefragt, ob wir nicht doch fahren wollen. Und das machen wir jetzt - ein Zelt ist schon gekauft, und in der letzten Woche vorm Start werde ich auch noch das eine oder andere erledigen. Italien, wir kommen :) Zwar nicht für so lang, aber immerhin - ein bisschen Urlaub, ein bisschen Italien-Flair - das wird wundervoll.

5/04/2010

leider schon wieder Herbst

;)
Naja, natürlich nicht ernsthaft.
Aber man könnte hier verzweifeln: es ist schon wieder saukalt und ich bin froh, mein Fleece mitgenommen zu haben, als ich das letzte Mal daheim war...

Apropos: ich bin schon fast wieder in der Heimat: Samstag geht es schon wieder los :D
Ich werde mit dem Auto fahren (in der Hoffnung, dass der Auspuff bis zu Hause durchhält, damit er dann da auch gleich repariert werden kann... :( )
Ach ja, immer dieses Elend mit den Reparaturkosten...
Super auch, dass das BaFöG-Amt plötzlich eine unglaubliche Nachzahlung von mir haben will, die ich gar nicht verstehen kann - es ist ganz praktisch, dass ich die ganze Woche zu Hause sein werde und mich drum kümmern kann.

Durch die vielen angehäuften Überstunden der letzten 1 1/2 Wochen meinte meine Praktikumsbetreuerin, ich sollte mal besser Urlaub nehmen, weil eh noch mehr dazu kommt, wenn ich Mitte diesen Monats dann schon mit dem neuen Versuch anfange.
Aber mir kommt das mehr als entgegen - auch wenn ich nun tatsächlich den Rest der Mai-Wochenenden immer wieder zu Hause sein werde ... lohnt sich fast nicht zurück ins Ländle zu fahren ;)
Ich hatte die anderen beiden Heimreisen schon im Winter gebucht, als es noch günstig war und jetzt über das Vatertagswochenende und den Brückentag, war natürlich nichts Günstiges mehr zu finden.
Aber gut, mit dem Auto bin ich dann auch schneller (zumindest als mit der Bahn) und wie gesagt, die Reparatur kann dann wenigstens auch von der Werkstatt meines "Vertrauens" (die diesen Mangel am Auspuff offenbar "übersehen" hat, als die Kleine in der Woche vor meine Abreise zum Check-Up da war *grrrr*) durchgeführt werden.
So erklären sich also drei Heimat-Wochenenden in Folge...

An der Schreibfront hat sich bisher nichts getan - irgendwie erschlagen mich gerade die vielen Möglichkeiten, die es bei diesem Anfang gibt ... Ich hoffe, ich bekomme sehr bald eine Eingebung ...
So, und jetzt schaue ich frierend weiter Grey's Anatomy ;)