Zumindest die Fotos habe ich gemacht - etwas dazu schreiben werde ich bei Interesse gerne im Laufe der Woche.
Leider ist das Foto der Blätterteigtaschen nicht so appetitlich wie es sein sollte - das Essen ist absolut köstlich und wurde jetzt schon das dritte Mal von mir gekocht :)
Unterhalb der Blätterteigtasche seht Ihr das Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren - das hat es in sich: es schmeckt wirklich sehr, sehr großartig
Das Rezept auf der linken Seite war durch die Ofentomaten recht aufwändig, aber der Aufwand hat sich absolut gelohnt ... Es ist - wenn ich mich richtig erinnere - ein libanesisches Rezept mit einem Reis mit Zwiebeln und Linsen, Spinat, Petersilie und Ofentomaten sowie gerösteten Mandeln.
Wenn ich wüsste, wie man diese Ofentomaten (außer mit Unmengen von Öl) haltbar machen könnte, würde ich massenhaft davon produzieren - so köstlich sind sie...
Außerdem gab es schon vor einer Weile (am Urlaubsbeginn) nach einer erfolgreichen Blau- und Brombeer-Jagd noch Flapjacks mit Blaubeeren (die Brombeeren haben wir so genascht :)
Heute gab es bei uns Flammkuchen mit Kürbis und Birne - sehr köstlich...
Der Teig wird aus 500 g Mehl, einem Päckchen Trockenhefe, 1TL Salz und 250 ml lauwarmen Wasser sowie 2 El Öl hergestellt. Der Teig muss eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Dann sollte der Ofen auf 250 g vorgeheizt werden, während man den Kürbis (150 g) in dünne Spalten hobelt, die Birne in Spalten schneidet und eine oder zwei rote Zwiebeln in Streifen verwandelt ... Den Teig in zwei 1cm dicke Fladen ausrollen und auf Backbleche (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Auf den Fladen dann einen kleinen Becher Schmand verteilen, Gemüse und Obst darauflegen und mit 100 g geriebenen Bergkäse und Salz und Pfeffer bedecken. Und dann nur noch für je 20 Minuten backen - schon ist eins der leckersten Essen fertig. Arbeitsaufwand: mittelmäßig
Geschmack: wunderbar :)
Dazu gab es Federweißen, der mir zwar nach einem Glas immer zu süß wird, aber sehr gut dazu passte :)
Einen schönen Sonntagabend und einen gute Wochenstart!
Diese WE ist mal wieder großes Kochwochenende - das ist ja auch schon wieder etwas her :)
Da ich durch einen kleinen Erkältungsanflug ans Haus gefesselt war, hatte ich endlich mal die Zeit dazu :)
Gestern gab es Ricotta-Spinat-Cannelloni nach einem Jamie-Oliver-Rezept aus einer seiner Zeitschriften. Das Rezept findet sich fast genauso auch auf seiner homepage, und zwar hier. Der Unterschied zum Heftrezept ist lediglich, dass dafür (zum Glück) keine weisse Sosse gemacht werden muss und dass stattdessen in die Ricotta-Spinat-Füllung ein Ei kommt. Das ganze war relativ schnell gemacht und das Einfüllen in die Cannelloni haben wir aus Ermangelung einer Spritztüte mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel gemacht. Das ging auch verhältnismäßig gut und war nur eine mittlere Schweinerei ;) Auf jeden Fall war es ausgesprochen lecker und absolut wiederholenswert :)
Heute nachmittag gab es dann meinen Standard- und gleichzeitig Lieblingskuchen. Es ist ein Pflaumenkuchen der ganz rebellisch nicht mit Hefeteig sondern mit einem einfachen Rührteig hergestellt wird. Den Boden kann man ebensogut für Apfel- oder Rhabarberkuchen nehmen. Ich liebe das Rezept, da es eigentlich immer gelingt und einfach lecker ist.
In diesem Sinne werde ich jetzt Kaffee trinken und den Pflaumenkuchen geniessen. Euch allen einen schönen Sonntag!
Am Wochenende hatten wir endlich mal wieder Zeit und Lust, zu einem neuen Kochexperiment.
Es gab Karottenrösti mit Halloumi und einer Zitronensosse und dazu einen Tomaten-Bulgur-Salat:
In die Karottenrösti kamen vier große, geriebene Möhren, 3-4 Frühlingszwiebeln, 2 Eier und 20g geriebener Halloumi. Die geformten Plätzchen sahen sehr wenig stabil aus, liessen sich dann aber wieder erwarten sehr gut anbraten. Der Halloumi wurde auf bekannte Art ebenfalls angebraten und dann stapelte man die Geschichte und war schon vom Anblick begeistert. Für die Zitronensosse mischt man Zitronensaft, Zesten, Senf, Olivenöl und Honig miteinander. Das Ganze dann mit Rucola bestreuen. Ursprünglich war das Rezept sehr Korianderlastig, da wir den aber nicht so sehr mögen, haben wir den ersatzlos gestrichen ;)
Für den Tomaten-Bulgursalat kocht man einfach 150 g Bulgur in Salzwasser, halbiert 300g Cherrytomaten (gerne auch bunte) und hackt ein halbes Bund Petersilie (glatt). Eigentlich sollte da auch noch Minze rein, die haben wir aber beim besten Willen nirgendwo gekriegt, also mussten wir leider darauf verzichten. Dann braucht man noch ein halbes Bund Frühlingszwiebeln, die in feine Ringe geschnitten werden. Das Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber geben - fertig.
Sehr lecker und erfrischend, auch am nächsten Tag noch sehr, sehr lecker und ein Genuss.
Der Abend war ein kulinarischer Erfolg, auch wenn die Reibe- und Brat-Arbeit natürlich schon als etwas aufwendiger betrachtet werden muss. Allerdings lohnt sich der Aufwand in meinen Augen :)
Vermutlich war das der letzte Kochpost vor unserem Urlaub, aber wir wollen diese Events danach wieder aufleben lassen... Es gibt ja auch einige Backofenrezepte zu testen ;)
Gestern habe ich mal wieder ein Kochexperiment durchgeführt: gefüllte Pasta mit Pilzen,
Datteltomaten, einer Schalotte und frischen Kräutern (Thymian, Rosmarin, Basilikum). Dann mit etwas
Rotwein und Kochsahne, Salz (ich bin im Moment bei solcher Art von Gerichten und bei Salat ganz fixiert auf "Fleur de Sel"), Pfeffer, und ein paar Tröpfchen Balsamico Bianco abschmecken,
lecker.
Ganz und gar wunderbar, extrem schnell gemacht und macht angenehm satt. Man könnte die Pilze
bestimmt prima mit Zuccini ersetzen ;)
Mehr Rezept gibt es nicht, weil man nicht mehr braucht :) Vielleicht noch kurz zur Reihenfolge: Schalotte fein würfeln, dann schön anbraten. Die geputzten (nicht gewaschenen) Pilze in Scheiben geschnitten dazu und kräftig pfeffern und salzen. Die Kräuter und die Tomaten dazu und mit anschmurgeln, so dass die Tomaten aussehen, als wären sie gegrillt. Oder wie große, rote Rosinen ;) Dann geht es weiter: ablöschen mit einem Schlückchen Wein, wenn man mag, danach dann einen Schuss Kochsahne dazu und - falls es mehr Soße sein sollte, einfach noch mit Milch strecken und zum Abschluss abschmecken und noch ein bisschen Parmesan zum Andicken dazu.
Das wars :) Viel Spass beim ausprobieren - erzählt mal, wie es geschmeckt hat und wie ihr es abgewandelt habt :D
Heute gibt es endlich mal wieder einen neuen Kochpost!
Leider wieder mal ein Backofenrezept - es ist verrückt, die meisten Sachen die ich hier vorstelle, sind irgendwie backofenlastig. Dabei habe ich sonst gar nicht so den Eindruck, dass ich viel backe bzw. gratiniere...
Wie dem auch sei, am Wochenende gab es hier ein wirklich spannendes, wenngleich auch aufwändiges, Gemüsegratin.
Dafür wurden 500g Kürbis, 200g Möhren, 200g Süsskartoffeln und 200g Pastinake gerieben. Die gab man dann schichtweise oder vermengt - ich glaub, am End ist das egal - in eine gefettete Auflaufform. Es sollen insgesamt zwei Etagen werden, also bitte immer zuerst nur die Hälfte reingeben.
Wenn die erste Schicht fertig ist drückt man alles fest an und giesst dann (die Hälfte) von einer Sosse aus 400ml Crème Fraîche, 100 ml. Weisswein und Salz + Pfeffer drüber. Ausserdem streut man die 40g von insgesamt 120g (natürlich ebenfalls geriebenem) Gruyère über Schicht eins, schmeisst noch 1 TL frische Thymianblätter drüber und fängt dann gleich mit der nächsten Schicht an. Gleiches Spiel in grün, dann mit Alufolie abdecken und ab in den Ofen damit. Insgesamt 60 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze, nach 30 Minuten die Alufolie entfernen. Und das Ganze sieht ungefähr so aus:
(hier dargestellt ist das halbierte Rezept - reichte gut für 2 Personen)
War äußerst köstlich und absolut empfehlenswert. Allerdings auch eine Kaufempfehlung für eine Kitchen-Aid oder eine andere, leistungsfähige Küchenmaschine *lach*. Man soll es eigentlich noch 10 Minuten ruhen lassen, aber dafür waren wir zu hungrig ;)
Edit: hier auch noch schnell der Link zu diesem tollen Rezept von der Winterkatze.
Ich kann das Essen absolut empfehlen, es ist relativ schnell gemacht und nach dem Rezept schmeckt es auch auf Anhieb köstlich.
Also: nachkochen!
Oh, und ein Salat ist wirklich eine gute Ergänzung dazu.
Und was übrig ist für morgen auch noch :D
Ein schnelles Mini-Update zwischendurch, und auch nur, weil ich von diesem Salat so absolut begeistert bin:
Darauf, diesen Salat zu machen bin ich gekommen, nachdem ich mir in einem Supermarkt an so einem Delikatessenstand einen fast identischen "Fitnesssalat" gekauft hatte und er einfach nur phantastisch schmeckte. Die Ableitung der Zutaten und der Zubereitung war simpel, daher, ganz fix:
1 - 2 Möhren
1/2 bis 1 Paprika
1 -2 Stangen Staudensellerie
1 Apfel
Salatkernmischung oder gehackte Walnüsse
Parmesan
Dressing:
Weissweinessig oder Balsamico bianco
Olivenöl (normal oder aromatisiert bspw. Orange)
Pfeffer und Salz
Kräuter
Alles schön klein würfeln, durchmengen und etwas stehenlassen - und schmecken lassen. Ich bilde mir ein, dass er ziemlich gesund ist und man deshalb Unmengen davon essen kann.
Schmeckt zumindest gesund und lecker :D Natürlich kann man die Zutaten auch relativ beliebig austauschen ;)
Wie ist der sonstige Status?
Vorgestern war allergietechnisch die Hölle: mein Waldspaziergang nach der Uni hat mich echt fertig gemacht :( Dabei hat es geregnet wie blöd.
Heute dafür: Sonnenschein und trocken, Waldspaziergang von der Uni heim und mir geht es blendend. Ich kapier meine Allergie einfach nicht.
DA-technisch habe ich heute eine sehr hilfreiche Rückmeldung von meiner Freundin BecK bekommen, die mich wirklich ein ganze Stück nach vorne bringt. Plötzlich scheint alles logischer. Auch an dieser Stelle vielen Dank.
Weil es hier gerade so gut passt: Danke an alle, die mir in der letzten Zeit durch Anrufe, Post, liebe Mails oder Kommentare den Rücken stärken - es hilft mir wirklich sehr.
Und jetzt muss ich auch wieder an die Arbeit.
Zum Abschluss noch ein beinahe-Kuschel-Bild der Geschwister Fürchterlich - man wundert sich... Aber das ist eine andere Geschichte, die bei Gelegenheit noch zu erzählen sein wird :)
leider keine besonders scharfe Aufnahme, aber es ging darum, Beweise vorzulegen ;)
Nach langer, ja fast unendlich scheinender Zeit gibt es endlich mal wieder ein Kochpost.
Leider nur ein sehr schneller Kochpost, denn viel Zeit habe ich leider momentan für diesen Blog und die dazugehörige Blogrunde nicht :(
Aber erstmal zum Kochen...
Am Samstag war bei uns mal wieder Jamie-Oliver-Tag - ich verfalle diesem Koch und seinen grandiosen Ideen mehr und mehr.
Ich muss ihn wirklich mal anschreiben, dass er auch mal ein vegetarisches Kochbuch herausgeben soll.
In seinem Kochbuch "Genial italienisch", welches ich zum Geburstag geschenkt bekommen habe, hat er eine kleine Abhandlung zum Thema Fleisch und Biofleisch geschrieben, die ich voll und ganz unterstütze: Man sollte möglichst Bio kaufen, und wenn man sich das nicht leisten kann, halt öfter mal auf vegetarische Küche auweichen. Das ist genau mein Credo. Aber bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass Mr. Oliver auch ein dazu passendes Kochbuch herausbringen sollte? Mit diesem Argument werde ich bei Gelegenheit (also irgendwann im Mai ;) ) versuchen zu überzeugen.
Denn es ist so schade: die vielen tollen Kochbücher, die es mittlerweile von ihm gibt, strotzen nur so von Fleisch-Rezepten - als Fast-Vegetarier überlegt man sich das dann schon zwei mal, bevor man dafür 25 Euro ausgibt.
Aber gut, was gab es nun also aus dem genialen Kochbuch?
Es gab "Aubergine Parmigiana"!
Und bevor nun alle sofort aufhören zu lesen ("Ich mag keine Auberginen", "Auberginen vertrag ich nicht / sind immer so fettig" etc.) ... diese Auberginen sind anders!
Sie werden _nicht_ in Öl gebraten sondern im Backofen gegrillt - dass heisst, fettig sind sie gar nicht.
Zum Argument "die schmecken doch nach nichts" kann ich nur sagen: diese schon, die schmecken einfach nur wunderbar, nicht von dieser Welt, geradezu galaktisch.
So sah es aus - und das Rezept findet ihr, direkt von Jamie auf seiner Seite unter obenstehendem Link.
Dazu gab es Pflücksalate vom Markt, mit Honigtomaten, Büffelmozarella und einer Balsamico-Vinaigrette, die ich leider dieses Mal etwas verhauen hab ... Aber der Salat war von so guter Qualität und die Tomaten so aromatisch, dass es nicht so schlimm war ;)
Einen guten Salat kann nichts entstellen *lach*
Jetzt zum Thema "...und was sonst noch war":
Nicht viel, leider *sniff* - ein stichpunktartiger Überblick:
* ich war krank
* ich hatte eine ausgewachsene Schreibblockade, die sich gestern endlich aufgelöst hat
* meine Diplomarbeit treibt mich in den Wahnsinn und
* ich fühle mich komplett überfordert
* meine Sozialkontakte leiden
* unsere Katzen sind im Hungerstreik, weil "jede mögliche Art von Futter ist eine Zumutung *würg*"
* ich werde meine geplante Prüfung wohl nicht machen können
gute Dinge gab es aber zum Glück auch ein paar: * zu Hause sein - ganz einfach :)
* Natiras Besuch am vorletzten Wochenende
* Morgen "The King's Speech" - endlich im Original :)
(übrigens @BecK: wenn ich nichts anderes von Dir höre gibt es o.g. Auberginen zum Film ;) )
* Film "The Boat That Rocked" - der mich in die 70er entführt & wieder einmal für sie begeistert hat.
Viele liebe Grüsse, seht es mir nach, wenn es hier so ruhig ist - irgendwann ist die DA-Zeit auch wieder vorbei :)
Und probiert die Auberginen, sie sind es wert :D
Dieses Wochenende hatte ich ein für meine Verhältnisse grosses Essen geplant: am Samstag abend hatte ich zur grossen Indischen Nacht geladen - ursprünglich war ich von 4 Gästen ausgegangen, am Ende waren es aber 7 ;)
Aber es war wunderbar - ein toller Abend, kochtechnisch hat auch alles sehr gut geklappt und alle Nervosität war umsonst :D
Leider, leider, war es zu stressig, um Fotos von den Speisen zu machen, aber zumindest den gedeckten Tisch habe ich abgelichtet - siehe weiter unten ...
Ich bin dieses Wochenende über mich hinausgewachsen: als Beinahe-Vegetarierin, die nur sehr selten Fleisch isst und wenn es denn mal vorkommt, dann auch eher unfreiwillig, kam ich bislang nur selten bis nie in die Verlegenheit, Fleisch selber zubereiten zu müssen - doch für gestern abend hatte ich mir vorgenommen auch ein Fleischgericht zu machen (obwohl die Gäste alle auch mit Vegetarisch einverstanden gewesen wären). Ich sah es als Herausforderung - und es war auch eine ;)
Selten habe ich mich so geekelt. Ich mag gar nicht darüber nachdenken oder schreiben, _wie_ sich das angefühlt hat... Trotzdem bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Ich werde sicher nach wie vor nicht freiwillig Fleisch zubereiten, aber zumindest habe ich es geschafft :)
Generell vertrete ich eigentlich die Meinung, dass man, wenn man Fleisch isst, auch in der Lage sein muss, es zuzubereiten und einem klar sein sollte, woher es stammt. Dass sehe ich auch immer noch so - trotzdem werde ich mich auch zukünftig nicht darum reissen, dass Fleisch kleinzuschneiden. Aber, mein Fleischkonsum ist auch marginal - wenn ich 1x in zwei Monaten Fleisch esse, ist das schon viel. Daher - ich kann mit diesem Manko leben und fühle mich damit nicht schlecht.
Ansonsten gab es als Vorspeise eine sehr leckere Linsensuppe (von roten Linsen mit Thymian), dann das berühmt-berüchtigte Spinat-Halloumi-Rezept und eben Huhn in Joghurt mariniert - was auch recht gut gelungen war. Meine Besucher brachten noch einen leckeren Nachtisch mit und der Abend endete sehr spät - mit Trivial Pursuit in Teams, viel Spass und einer wirklich angenehmen Zeit. Ich hoffe, ich werde diese lieben Menschen nicht so schnell wieder aus den Augen verlieren :)
Aber ich muss noch von meinem Wochenende weitererzählen: ich hatte nämlich noch einen zweiten Besucher - seht mal:
Wochend-Besucher + Tafel für Freunde :)
Dieser Kater schlich schon gestern hier ums Haus und hatte den halben Tag in dem "Baumhaus" im Garten geschlafen. Ich machte mir schon ein wenig Sorgen - es war so kalt draussen - da konnte ich gar nicht verstehen, wieso er nicht nach Hause ging. Verwahrlost sieht er aber auch gar nicht aus, er ist auch tätowiert und offenbar gesund. Abends war er dann auch irgendwann verschwunden und offenbar heimgegangen. Heute morgen stand er aber wieder vor der Tür - und kaum öffnete ich die Terassentür war er auch schon drinnen. Er wollte nichts zu essen - er bettelte gar nicht, sondern sah sich nur im Haus um. Den Kratzbaum inspizierte er sehr neugierig - ich schätze, dass ganze Haus riecht noch nach den Katzen meiner Freundin. Und, ich bin zwar nur ein Laie, aber ich bin mir fast sicher, dass er ein Geschwister oder Kind der Katzen ist, die hier früher lebten ist. Er hat die gleiche Stimme und die gleiche Zeichnung am Bauch wie Felix. Er ist unglaublich zutraulich, schmeisst sich vor mir auf den Boden und alles. Und gehen will er momentan auch nicht - er schläft und wenn ich mal vorbeigehe schmeisst er sich auf den Rücken und will durchgekuschelt werden. Aber ich nehme an, wenn er Hunger hat, wird er schon wieder heimgehen ;) Aber vllt. kommt er mich ja hin und wieder besuchen - das tat mir heute ganz schön gut, mal wieder eine Katze zu streicheln :) Er hätte ruhig schon ein paar Wochen früher vorbeikommen können...
Mein Sonntag ist ansonsten recht aktiv: heute früh war ich in der Kälte joggen (es war wirklich unfassbar kalt!), dann habe ich etwas an der Diplomarbeit geschrieben und gleich muss ich noch die Gläser von der Feier gestern spülen. Aber ich fühle mich gerade rundum wohl - was bestimmt sowohl an der kätzischen Gesellschaft und dem schönen Abend gestern liegt :)
Vor einiger Zeit gab es mal wieder ein Schlemmer-Essen für uns.
Ich hatte leider zu wenig Zeit in den letzten Wochen - darum vegetieren die Bilder schon eine ganze Weile bei mir auf der Festplatte herum.
Daher kommt jetzt endlich, endlich dieser Post - mit einem meiner Lieblingssalate und einem neuen Gericht, was ich zwar so nie wieder kochen würde, was mich aber zu neuen Versuche inspirieren wird :)
Als Vorspeise gab es einen New Yorker Waldorfsalat - bei ihm ist das raffinierte, dass er mit Trüffel-Öl angemacht wird.
Hier ein Bild:
Die Sauce sieht mächtiger aus, als sie ist: Sie besteht aus fettarmen Joghurt, etwas Mayonaise und saurer Sahne. Und eben Trüffelöl + Salz und Pfeffer. Die genauen Mengen kann ich heute nicht angeben, da das Kochbuch daheim ist.
Die Walnüsse werden im Ofen geröstet, auf Backpapier, der Sellerie und die beiden Äpfel werden in feine Streifen geschnitten (eigentlich feinere als auf dem Bild, da waren wir etwas zu faul). Das ganze Vermengen, auf Chicoree-Blättern servieren und mit den gerösteten Walnüssen garnieren.
Schmeckt himmlisch, glaubt mir :)
Das andere Rezept habe ich aus der Zeitschrift "EatSmarter!", welche aus einer Internetseite entstanden ist.
Deshalb kann ich mir hier auch die Mühe sparen, das Rezept abzutippseln sondern schicke Euch gleich den Link zum karamellisierten Tofu.
Und hier eine Aufnahme davon:
Hmm, was soll ich sagen, den Tofu fand ich richtig genial auf diese Weise, das Chicoree-Zuccini-Gemüse fand ich etwas zu fad. Ich weiss nicht, ob man da an den Gewürzen noch etwas machen sollte oder einfach eine Zutat tauschen kann - so war es mir ein wenig zu harmlos. Aber alleine die Idee, Tofu karamellisieren zu lassen, ist phantastisch :)
Ansonsten finde ich diese Zeitschrift absolut toll - sie ist momentan äusserst günstig im Zeitschriften-Handel zu kaufen (ich nehme an, so ein Einführungsangebot) und ist wirklich voll mit spannenden Ideen, auch viel fleisch- und fischloses ;)
Mit diesem Essen werde ich sicher keine Begeisterungsstürme ernten, da zwei meiner Stammleserinnen absolut keine Tomatenfans sind.
Das ist besonders bedauerlich, weil meine Tomatensosse mittlerweile berühmt und berüchtigt ist. Also falls "jemand" seine Tomatenphobie oder -unverträglichkeit überwindet - fragt mich, ob ich Euch bekoche oder kocht es nach - es ist ganz einfach ;)
gemütlicher Ausklang vom Wochenende :)
legendär und ich kann nicht genug davon kriegen *seufz*
Wie versprochen, es geht furchtbar simpel:
Eine Schalotte oder Zwiebel fein würfeln, eine Paprika ebenfalls würfeln und beides zusammen in Olivenöl anbraten / glasig dünsten. Wir tun auch immer noch Chiliflocken oder, wenn wir ganz verwegen sind, auch etwas Tabasco dazu.. Dann kommt eine kleine Dose geschälte Tomaten (in Würfel geschnitten) (und bitte nicht die vorgewürzten, das schmeckt grausig) und ein Tetrapack passierte Tomaten dazu. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, Honig, frischem Basilikum, Rotwein und, wenn man gerne möchte noch etwas Sahne.
Das Ganze koche ich für ca. 20 - 30 Minuten. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen mit dem Abschmecken - wenn man sich damit beeilt und sich keine Mühe gibt, ist es nur halb so lecker - wirklich!
So, das also zu dem Rezept, was ich andauernd und immer wieder gerne koche. Und als Entschädigung gibt es ganz gleich noch einen zweiten Koch-Post hinterher, der nichts mit Tomaten zu tun hat *lach*
Aber nun noch zu einem wirklich netten Film, den ich gerade schaue, und von dem ich wirklich noch nie etwas gehört hatte (und das mir, als dem größten Colin Firth-Fan unter dieser Sonne...)
Hier erstmal der Trailer:
Der Film ist zauberhaft - und das kann ich schon sagen, obwohl ich ihn gerade noch schaue ;) Mit dabei sind Helen Hunt, Bette Middler, Matthew Broderick und natürlich .... Colin Firth! Helen Hunt will dringend schwanger werden, wird von ihrem Mann (Broderick) verlassen und lernt dann Colin Firth kennen. Natürlich gibt es dann irgendwann doch noch eine Schwangerschaft - von wem und warum und wie es dann weitergeht, sag ich nicht ;) Schaut ihn Euch an - er ist so schön! Und Colin Firth spielt wieder einmal ganz traumhaft!
Ein hübsch chaotischer, lustiger, netter Film und für Colin Firth-Fans ein Muss :) Und jetzt muss ich das Ende geniessen ;)
Gut, dauernd ist möglicherweise übertrieben, weil: dauernd könnte ich mir das ja gar nicht leisten ;).
Allerdings kochen wir es immer wieder gerne, denn es ist ein sehr glücklich und zufrieden machendes Essen :)
Dazu gab es einen Insalata Caprese, zur Abwechslung und zur Freude des Ästheten in mir, einmal mit Balsamico Bianco:
Hier unser Maronen-Risotto:
Das Rezept für den Salat spare ich mir, dass ist ja hinlänglich bekannt.
Für den Risotto hingegen fasse ich mal kurz zusammen, was wir gemacht haben:
200g vakuumverpackte, vorgekochte Maronen grob hacken
2 Schalotten fein hacken und in Butter glasig andünsten, danach 275g Risotto-Reis dazugeben und ebenfalls andünsten bis alle Körner glänzen.
Mit 75 ml Wein ablöschen. Hier ist jetzt etwas neu: normalerweise nehme ich immer Weisswein, doch da dieser Risotto eine Mischung aus herzhaft und süss ist, wollte ich es mal mit Rotwein probieren. Das war auch sehr, sehr lecker, sieht allerdings dadurch nicht ganz so schön aus. Für Gäste würde ich es wohl doch lieber wieder mit Weisswein machen, für den Geschmack fand ich Rotwein aber toll.
Nachdem der Wein verkocht ist, gibt man immer wieder Gemüsebrühe hinzu (insgesamt 900ml) und lässt das köcheln bis die ganze Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde, danach den Vorgang wiederholen. Nach 12 Minuten Kochzeiten kommen die Maronen dazu und dann wird noch weitere 8 - 10 Minuten kellenweise Brühe angegossen.
Zum Schluss Parmesan (insgesamt ca. 100g, wobei wir immer nur einen Teil in den Risotto und den Rest auf dem Teller darüber geben) und 1/2 Bund gehackte, glatte Petersilie hinzugeben und noch mit Salz (ich nehme momentan immer Fleur de Sel oder Meersalz) und frischem schwarzen Pfeffer abschmecken.
Eigentlich soll man den Risotto noch 2 Minuten ruhen lassen, den Punkt lassen wir aber immer aus ;)
Wer dieses köstliche, gaumenverwöhnende Herbstessen nachkochen mag, darf hier gerne berichten, wie es geschmeckt hat :)
Gestern war mal wieder ein grosser Koch- und Backtag angesagt.
Begonnen haben wir mit Winterkatzes "Flapjacks" in 3 Varianten: pur, mit Apfel und mit Cranberries.
Ich kann nur sagen - das Rezept ist grossartig. Ich stehe mit Bratpfannen ganz allgemein auf dem Kriegsfuss, aber diese kanadische Variante von Pancakes kriege auch ich erstaunlicherweise hin. Sie waren ausgesprochen lecker und leider so schnell aufgegessen, dass es kein Foto gibt - sorry :)
Zum Abend war dann indische Küche angesagt:
es gab als Vorspeise einen indischen Reissalat und dann ein Auberginen-Kichererbsencurry mit Nan-Brot:
indischer Reissalat - mit oder ohne Mango
Auberginen-Kichererbsen-Curry mit (gekauftem) Nan-Brot
zu den Rezepten für je 2 Portionen: indischer Reissalat
125 g Basmati-Reis
2 Tomaten gewürfelt
(2 Frühlingszwiebeln in feine ringe--> haben wir weggelassen)
1 Mango (nach Belieben) in Spalten geschnitten
1 Bund Schnittlauch (wir haben TK-Schnittlauch genommen)
1 EL gehackte, glatte Petersilie Dressing:
150g Joghurt (3,5%)
Saft von einer halben Zitrone
2 TL Currypulver
Salz & Pfeffer
Die Zubereitung war denkbar einfach:
Den Reis nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten dann mit dem Reis vermengen, das Dressing anrühren und durchmischen und dann ca. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.
Ein sehr leckerer, frischer Salat, den ich mir auch gut für den Sommer vorstellen kann. Ich persönlich habe die Mango weggelassen, weil ich Mangos per se nicht so gerne mag. Aber für Mango-Fans, wie mein Freund einer ist, scheint der Salat sehr lecker zu sein :)
Auberginen-Kichererbsen-Curry
250g Auberginen
250g Kichererbsen aus der Dose
1 Zwiebel
(1-2 Knoblauchzehen --> haben wir weggelassen)
2cm frischer Ingwer
1 rote Chilischote
Öl
2-3 TL Korianderpulver
1 TL Kurkuma
2 TL Kreuzkümmel / Cumin
1/2 TL Zimt
Salz
100 ml Gemüsebrühe
200g Naturjoghurt
Auch dieses Rezept war in der Zubereitung sehr einfach:
Die Auberginen waschen und in Würfel schneiden, dann in Öl von allen Seiten anbraten und zur Seite stellen.
Die Kichererbsen abgiessen und waschen, abtropfen lassen.
Zwiebel schälen und würfeln. (Knoblauch schälen und durchpressen). Ingwer schälen und fein hacken. Chilischote waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden.
Dann Zwiebel, (Knoblauch,) Chili, Ingwer und die gesamten Gewürze in Öl anbraten, mit Gemüsebrühe ablöschen und danach Auberginen, Kichererbsen und Joghurt dazugeben.
Den Topf mit einem Deckel verschliessen und dann das Ganze 30 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen, ab und zu umrühren. Ggf. noch etwas Brühe hinzufügen und am Ende nochmals abschmecken.
Dazu gab es bei uns (gekauftes) Nan-Brot.
Uns hat es geschmeckt, obwohl ich mir die Sauce etwas cremiger gewünscht hätte. Ich würde evtl. beim nächsten mal versuchen, mit Kokosmilch o.ä. zu variieren.
Aber im Grossen und Ganzen war es lecker, zumindest, wenn man Auberginen mag. Allerdings weiss ich, dass hier so einige lesen, die Auberginen nicht so viel abgewinnen können - vllt. ist ja der Salat etwas für Euch?
Als DVD-Highlight habe ich dann gestern endlich den Mut aufgebracht, "Fight-Club" zu schauen - bisher habe ich mich immer gescheut, diesen bekanntermassen recht brutalen Kultfilm zu schauen.
Brutal war er allemal, aber er hat mir dennoch gefallen. Auch wenn er sicher nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören wird. Aber er war interessant und überraschend - das ist ja heutzutage auch schon was wert :)
Hier der Trailer und der Link zur imdb - auch wenn ich wahrscheinlich zu den Letzten gehöre, die diesen Film gesehen haben *lach*
Gestern endlich mal wieder ein Kochabend :) Das war ja auch wirklich lange überfällig - erst die lange Zeit im Schwabenland, während der mir die Lust auf Kochen grösstenteils vergangen war.
Dann Urlaub, wo wir uns bekochen liessen oder gegrillt haben...
Aber gestern ging es wieder los.
Es gab einen warmen Gemüsesalat mit Kräuterbaguette:
Entschuldigt, das Bild ist nicht besonders, aber die anderen waren noch unschärfer :/
Die Zubereitung war recht simpel, wenn auch nicht unkompliziert. Allerdings würde ich jetzt auch ein paar Sachen anders machen.
Salat:
1) eine Schalotte oder Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit den Tomaten 4 Minuten dünsten - dann beiseite stellen
2) Pfifferlinge (wir hatten so ca. 150 g) scharf anbraten, danach die Zwiebeln und Tomaten dazu, mit etwas Balsamico Bianco ablöschen, kurz einkochen lassen und vom Feuer nehmen.
3) Vinaigrette aus Balsamico Bianco, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig und Senf anmischen und mit gewaschenem Rucola und Tomaten und Pilzen vermengen.
Kräuterbaguette:
1) 50g Pinienkerne in 1 EL Olivenöl goldbraun rösten dann mit 1/2 Bund glatter Petersilie, einer Handvoll Basilikum, getrocknetem Tymian und Oregano mörsern oder hacken.
2) Baguette (etwas 1/3 bis 1/2) in breite Streifen schneiden, dann noch einmal horizontal halbieren und unter dem Grill goldbraun rösten (Achtung, geht rasend schnell ;) )
3) Baguette mit dem Kräuterpesto bestreichen und am Besten das Ganze noch warm servieren :)
Ein sehr schönes, leckeres Essen, der weisse Balsamico ist das A&O bei diesem Rezept, ich würde auf keinen Fall den dunklen nehmen, da er zu dominant wäre. Und die Pfifferlinge sind natürlich wundervoll - ich habe schon lange nicht mehr so genossen
Was ich andersmachen würde: ich fand es nicht so schön, dass die Cocktail-Tomaten noch ganz waren - das war mir beim Essen dann zu riskant (Thema: spritzen und herumspringende und -fliegende Tomaten *seufz*)
Ich würde beim nächsten mal die Zwiebeln erst glasig anbraten, dann die Pilze dazu tun und die Hitze erhöhen.
Die Tomaten würde ich halbieren und bei 170° in den Backofen geben, so das sie leicht angetrocknet sind und später zu dem Rest dazugeben.
Das Pesto würde ich noch mit Salz und Pfeffer verfeinern.
Ansonsten war es ein perfektes, wunderbares Essen, was wir sicher nochmal machen werden. Und gesund war es auch :)
Als Begleitung flüssiger Art gab es einen Veneziano, ein Getränk, was wir im Urlaub lieben gelernt haben: Aperol mit Prosecco - gar köstlich und auch eine Augenweide, leider habe ich kein Photo gemacht. Da wir aber noch eine fast volle Flasche haben, kann ich das sicher noch nachholen ;)
Die Begleitung visueller Natur:
endlich gab es mal wieder einen "alten" Film in Form von "The Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" mit Marilyn Monroe, Clark Gable und Montgomery Clift, die im Prinzip drei "Verlierer der Zeit, der Gesellschaft" spielen, die zufällig zueinander finden.
Ich habe diesen Film damals sehr gemocht und finde ihn auch immer noch sehr beeindruckend.
Inwiefern die Pferde in dem Film gequält wurden, ist mir nicht bekannt - man kann kaum glauben, dass es nicht so war und ich befürchte auch, dass es damals solche Tierschutz-Vorgaben, wie es sie heute gibt, einfach noch nicht gab. Aber davon einmal abgesehen, ist der Film sehr sehenswert. Er ist einer der wenigen Marilyn-Filme, in denen sie nicht auf die Rolle des naiven Dummchens beschränkt ist (auch wenn sie natürlich auch Dummchen-Züge zeigen musste).
Details zu dem Film, an die ich mich erinnere (aus Biographien etc.):
- Ihre Manager wollten eigentlich nicht, dass sie darin mitspielt
- Sie wurde in ihre Jeans eingenäht, damit sie auch schön eng sass
- Es solle ihr letzter Film sein, den sie komplett abdrehen konnte
Details, die ich gerade noch von imdb.com habe:
- Clark Cable verstarb 14 Tage nach Drehende und Monroe, Clift und Ritter starben innerhalb der nächsten 8 Jahre
- "The Misfits" sind auf der einen Seite die Wildpferde, die wilden Mustangs die in der Nevada-Wüste lebten und stehen gleichzeitig als Metapher für die vier Hauptcharaktere des Films
Hier ist der Trailer:
Fazit: Auch heute noch finde ich diesen Film faszinierend. Diese vier Hauptfiguren, die im Prinzip alle Aussenseiter sind, und ihre Probleme damit haben, in der Realität des Lebens anzukommen.
Marilyn, in einer ihrer intensivsten und am wenigsten albernen Rollen. Ein letztes Mal Clark Gable sehen, der seinen Rhett Butler-Charme nicht verloren hat, auch wenn sein Glanz allmählich abblättert. Ja, und Montgomery Clift, einer dieser Schönen Hollywoods, der auch, wie so viele in jener Zeit viel zu jung starb.
Ein Film der wehmütig macht, weil so viel Traurigkeit in ihm steckt.
Ich bin froh, dass so ein Film heute nicht mehr gedreht werden dürfte - die Pferde-Szenen sind grausig und ich bin dankbar, das so etwas heute verboten ist. Nichtsdestotrotz finde ich die Metapher, die Arthur Miller gewählt hat: Wildpferde, die eingefangen werden vs. "nicht gesellschaftsfähige Personen" die eingenormt werden müssen, gut getroffen. Dennoch verurteile ich, dass in dem Film die Tiere gequält wurden. Ich bin froh, in einer Zeit zu leben, wo es Menschen gibt, die sich Gedanken über die Rechte der Tiere machen und dass diese Menschen in dieser Zeit auch eine Stimme haben. Das gibt ein bisschen Hoffnung, dass es vllt. nochmal besser wird.
Da hab ich ja den Mund ganz schön voll genommen, letzte Woche...
"Wenn ich zu Hause bin, wird wieder ganz viel gekocht...". Nun, ein bisschen haben wir auch gezaubert. An einem Abend gab es einen herrlichen Spargel-Artischocken-Rucola-Salat mit getrockneten Tomaten und einer köstlichen Curry-Sauce.
Leider habe ich davon das Rezept nicht hier (mein Freund hat es zu Hause - eingescanned - und schickt es mir nicht *grrr* ;) ), aber es ist recht simpel.
Wir haben Dosen-Artischocken genommen, Spargel gekocht und das Ganze dann mit den Tomaten zusammen vermengt. Später kam dann eine Sauce aus etwas von einer dieser typischen Curry-Ananas-Saucen, die es ja momentan in der Grill-Abteilung in Hülle und Fülle gibt, und einem halben Becher "Crème legère" zusammen mit ein paar Thymian-Blättern dazu.
Die Spargel-Artischocken-Tomaten-Mischung wird dann auf dem Rucola-Bett drapiert und wird noch von ein bisschen frischem Thymian garniert und wartet darauf, genossen zu werden.
(@M.: wenn ich das völlig falsch beschrieben hat musst Du es im Kommentar korrigieren - eigentlich hab ich ja nur Salat gewaschen und Du hast alles andere gemacht ;) )
Absolut köstlich - ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass es auch mit Avocados gut schmeckt - für die nicht-Artischocken-Liebhaber unter uns ;)
Wie man unschwer erkennen kann, war das kurz bevor sich die letzte Leserunde zum Ende neigte: die Meisterin wich mir nicht mehr von der Seite... (oh, und wer genau schaut kann auch Phoebe entdecken, jedenfalls Teile von ihr...) --- auch wenn es etwas albern ist: die Rechte für die Covergestaltung der "Meisterin" liegen, vermutlich für den werten Leser nicht unerwartet, bei Blanvalet. Ich behalte mir vor, die Rechte für Salat, Katze und Teller für mich zu beanspruchen.
Ausserdem haben wir noch versucht, einen Russischen Zupfkuchen in Form einer Backmischung zu fabrizieren. Das war keine so gut Idee, der Kuchen war extrem süss - das nächste Mal machen wir es selbst (wer es auch nicht so gerne süss mag sollte die entsprechende Backmischung der Firma R.uf meiden)
Er sah leider leckerer aus, als er war :(
An einem anderen Abend gab es ein herrliches Jamie Oliver-Rezept (ich liebe seine vegetarischen Rezepte wirklich sehr - ich denke darüber nach, ihm mal zu schreiben, dass er ein rein vegetarisches Kochbuch herausbringen soll.... es macht einfach so wenig Sinn, so teure Bücher anzuschaffen, von denen man nur einen Bruchteil der Rezepte nutzen kann. Hinzukommt, dass die vegetarischen Sachen, die ich bisher ausprobiert habe, einfach durch die Bank phantastisch und nicht von dieser Welt waren)
Bei diesem Wunderwerk handelt es sich um eine Sauce aus
getrockneten Steinpilzen, Thymian, Tomaten und Mascarpone.
Jamie schreibt es auch schon im Vorwort zum Rezept: die Pilze und der Thymian machen die simple Tomatensauce (ich hab einfach unser Grundrezept genommen, welches ich hier am Ende des Posts anhänge) zu einem sensationellen Geschmackserlebnis.
Ich werde Rezepte - gerade von Jamie Oliver - hier nicht mehr genau reinschreiben - ich habe einige Hits auf diese Keywords und will nicht irgendwann Ärger wegen Copyright-Verstößen bekommen.
Allerdings kann ich Euch sagen, wie ich die Sauce (ich mache seine Rezepte ja eh immer ohne Knoblauch und habe es mir ja bspw. bei der Grundsauce auch leicht gemacht, da ich meine eigene Kreation genommen habe) so grob zusammengebastelt habe.
Zunächsteinmal braucht man viele getrocknete Steinpilze - ich hatte, glaub ich, so 50 Gramm. Die weicht man in kochendem Wasser auf und hebt das Wasser auch auf jeden Fall auf. Sie müssen ca. 15 Minuten einweichen.
Als nächstes habe ich eine oder zwei Schalotten (je nach Größe) in Olivenöl angebraten und dann die abgetropften Pilze und frischen Thymian dazugegeben. Nach kurzem Andünsten kann man dann das restliche Pilzwasser (bis auf den schmutzigen, erdigen Bodensatz) hinzufügen und dieses verkochen lassen. Dann Tomatensauce dazu, Salz und Pfeffer zum Abschmecken und 2 EL Mascarpone hinzugeben.
Und das wars - ein der leckersten Saucen, die ich je gegessen habe.
(Und ganz schnell noch mein Tomatensaucenrezept: Zwiebeln mit Paprika und Chiliflocken andünsten, einen kleinen Tetrapack passierte Tomaten und eine kleine Dose geschälte Tomaten - diese zerkleinert - dazu, dann mit Honig, Salz und Pfeffer würzen, nach Belieben Chili hinzugeben und ruhig eine Zeit ohne Deckel kochen lassen. Eine Sonderzutat noch noch Geschmack: etwas Rotwein... Hmm, so lecker ... :) )
Wie bei jedem Pastagericht, was etwas auf sich hält, gehört auch hier unbedingt etwas frisch geriebener Parmesan obendrauf :)
Wer's nachkocht soll hier bitte im Kommentar kurz schreiben, wie es war!
Nach einer recht anstrengenden Fahrt (in Köln konnte mein ICE natürlich die eine Minute, die wir wegen einer rechtsrheinischen Umleitung zu spät waren, nicht auf uns warten - ganz toll) war ich um halb zehn gestern abend daheim. Ich wurde am Bahnhof abgeholt, die Pizza war schon beinahe im Ofen und die Katzen-Schweinchen haben sich riesig gefreut, mich wiederzusehen. Also alle Sorge umsonst :) Wir hatten einen schönen, entspannten Abend, wollten eigentlich die neue Blu-Ray von Harry Potter and the Half-Blood Prince schauen, hatten uns aber soviel zu erzählen, dass wir kaum was davon mitgekriegt haben. Frida und Phoebe waren sehr brav, Frida schmiss sich gleich in meinen leeren Koffer und liess sich dort den ganzen Abend streicheln.
Es war richtig schön, nach Hause zu kommen. Das einzige, etwas traurige, ist, dass meine Allergie auf der Zugfahrt schon richtig schlimm war und jetzt auch noch einfach nur anstrengend ist. Aber die Birkenpollen haben ja auch gerade Hochkonjunktur ... was soll man da erwarten... Wäre nur nächstes Wochenende praktischer gewesen, wenn ich nicht hier bin...
Aber egal - wir machen das Beste draus und ich freu mich riesig darüber, daheim zu sein...
Heute abend gibt es das erste Spargelrisotto der Saison - da freu ich mich auch schon drauf (Rezept folgt ;) )
Letzten Freitag gab es bei uns _die_ Neuentdeckung, seitdem wir unsere Kochabende machen (wobei das mit dem Kürbis und den Cranberries auch grossartig war).
Irgendwie wollte ich schon ewig "Käse-Makkaroni", dieses typische, amerikanische Standardessen ausprobieren, schon alleine, weil es in Hollywood-Produktionen oft so schlecht wegkommt (man denke zum Beispiel nur an "Desperate Housewives" oder "Elizabethtown"... und ich weiss zwar nicht mehr genau, wo es noch vorkam, aber es ist oft so eine Art running gag, dass dieses Essen einfach nur eklig sein soll).
Soviel also zu meinen Beweggründen, dieses Rezept aus dem Jamie Oliver-Kochbuch "America" auszuwählen.
Die Zutaten sind natürlich beliebig übersichtlich, allerdings fand ich die Tatsache, dass auch Lorbeerblätter und frischer Thymian sowie frische Tomaten hereinkamen tröstlich. Jamie Oliver schreibt auch in den einleitenden Worten zum Rezept "A Killer Mac'N'Cheese" sehr charmant "This dish isn't going to win any prices in the nutrition department, but you can, and should, balance it with a nice salad. If you only have it once in a while as a special treat it'll do you no harm." :)
Das fand ich schon wieder sehr lustig - und machte mich gleich auf die Suche nach dem passenden Salat, den ich im gleichen Kochbuch fand: "Southern Pecan & Apple Salad".
Dieses Buch & Brot-Stöckchen habe ich bei der lieben Winterkatze gefunden - und da es ja wie geschaffen für mich ist mache ich mich gleich an die Arbeit :)
Für alle, die noch Lust auf dieses Stöckchen haben und es hier mitnehmen: bitte dann bei Winterkatze (und gerne auch hier) einen Kommentar hinterlassen :)
1. Liest du beim Kochen?
Früher: regelmäßig, vor allem natürlich bei Rezepten mit Wartezeiten. Früher habe ich aber auch noch mehr gelesen - im Moment ist das Lesen ja leider etwas in den Hintergrund getreten, und daher bin ich selten so in Büchern versunken, dass ich unbedingt weiterlesen muss. Allerdings, wenn das mal der Fall ist (so wie vermutlich bald, bei dem gerade von mir gelesenen Buch von Fred Vargas), dann wird es mit in die Küche genommen und in Wartezeiten (wie z.B. bei Risotto, wie schon von Winterkatze geschrieben) darin gelesen... Ach ja, und seit wir den Induktionsherd haben, muss auch die Zeit, bis das Nudelwasser kocht, nicht mehr überbrückt werden - wenn ich darüber so nachdenke: der einzige Nachteil des neuen Herdes ;)
2. Liest du beim Essen?
Oh ja, unbedingt. Jedenfalls, wenn ich alleine esse. Aber dann mit Begeisterung, das Telefon, oder etwas anderes schweres wird strategisch günstig auf das Buch gelegt und dann wird gelesen... Während meiner Lernzeiten ist das oft die einzige Zeit des Tages, wo ich zum Lesen komme - abends im Bett fallen mir dann immer sofort die Augen zu und ansonsten ist da einfach nicht genug freie Zeit :/
3. Gefallen dir Bücher, in denen viel über Essen und Kochen geschrieben wird?
Ja, sehr, ich lese auch schlechte Donna Leons nochmal, um vor allem die Essens- und Koch-Szenen noch einmal zu lesen *rotwerd*
Dann gibt es noch so sinnliche Bücher (und Filme) wie "Chocolat" oder "Bittersüße Schokolade" oder auch "La Cucina Sicilana oder Rosas Erwachen", die ich eine Zeitlang verschlungen habe.
4. Hast du schon mal ein Rezept ausprobiert, das du in einem Roman gefunden hast?
Nein, nicht direkt aus einem Roman... ich habe aber auch selten Bücher gelesen, wo das gegangen wäre...
5. Sammelst du Kochbücher – und kannst du abschätzen, wie viele du davon hast?
Ich bestehe darauf, dass ich sie nicht sammele (auch wenn es anderes aussehen könnte...) Ich verbiete es mir regelmäßig, mir neue Kochbücher zu kaufen, kann aber manchmal doch nicht wiederstehen bei diesen Mängelexemplaren oder 4,95-Büchern...
Eine Konsequenz, die sich aus den vielen Kochbücher ergeben hat, ist unser wöchentlicher Kochabend, an dem wir jedes Mal etwas kochen, was wir noch nie gemacht haben - meistens aus unseren Büchern und nicht aus dem Netz - damit die Bücher auch mal genutzt werden.
Nach unserem gestrigen supertollen Kochabend (Post dazu folgt natürlich noch), befürchte ich allerdings, dass es passieren kann, dass ich irgendwann anfange, Jamie Oliver-Kochbücher zu sammeln... diese Kreationen sind einfach der Wahnsinn...
6. Kochen oder Backen – was machst du lieber?
Ich koche viel lieber, als das ich backe. Das hat sicher auch damit zu tun, dass ich beim Kochen kreativer sein kann und es mit den Rezepten nicht so genau nehmen muss. Beim Backen hatte Kreativität bisher immer seltsame bis dramatische Folgen...
Ein weiterer Grund ist sicher, dass ich lieber herzhafte als süsse Sachen mag.
7. Welche Richtung bevorzugst du beim Kochen (italienisch, asiatisch, gutbürgerlich oder andere Richtungen)?
Ich scheine ganz klar irgendetwas italienisches an mir zu haben: Italienische Küche ist mit Abstand meine liebste. Doch auch asiatisch, indisch, amerikanisch (ja, es gibt die amerikanische Küche, man glaubt es kaum ;) ) mag ich sehr. Mit der "deutschen", gutbürgerlichen Küche ist es so eine Sache: wie Winterkatze finde ich sie deutlich zu fleischlastig und ausserdem auch einfach zu schwer. Manchmal liebe ich so rustikale Sachen, aber halt nur manchmal und dann ists auch gut...
8. Gehörst du zu den Leuten, die beim Lesen etwas zu Knabbern oder ein bestimmtes Getränk in Reichweite haben?
Eher nicht. Evtl. hole ich mir bei Bedarf etwas, aber das ich mir ganz ritualisiert ein Schälchen Erdnüsse oder meinen Tee hinstelle, bevor ich anfange zu lesen, ist sehr selten.
9. Möchtest du noch etwas zum Thema „Bücher und Essen“ erzählen? Dann her mit deiner Antwort, denn ich bin neugierig! :)
Vielleicht nur, dass ich mir vorstellen kann, dass wenn es jemals dazu kommt, dass ich es schaffe, das oder die Bücher zu schreiben, die ich schreiben will, dass Essen darin sicher eine Rolle spielen wird :)
Obwohl es ja schon ein Rezept in dieser Woche gab, haben wir es heute wider Erwarten doch noch geschafft, etwas Aufregendes zu kochen, was wir in dieser Form noch nie probiert haben :)
Und zwar gab es einen
Sheperd's Pie - natürlich vegetarisch...
Das war unser Ergebnis, was sich tollerweise auch noch in unserer nagelneuen Auflaufform präsentiert: Auf die Idee bin ich nach unserem letzten mexikanischen Abend gekommen, weil dort der Grünkern-Schrot sich von der Konsistenz ganz ähnlich wie Hackfleisch verhielt, aber natürlich gar nicht so schmeckte. Also habe ich nach "normalen" Sheperd's Pie-Rezepten gesucht und die dann etwas abgewandelt und zusammengebastelt.
Das Ganze war nicht unaufwändig, aber der Aufwand hat sich gelohnt: das Essen war vorzüglich - zwar noch verbesserbar, aber im Grossen und Ganzen schon ein guter Start. :)
Das Rezept:
200 g Grünkernschrot
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
100 g Möhren
100 g Sellerie
Pfeffer, Salz, Tomatenmark
500 g Kartoffeln
etwas Sahne
Pfeffer, Salz, Muskatnuss
beim nächsten Mal kommt noch rein:
Pilze, Thymian, ein bisschen Rotwein
Die Zubereitung erfolgt relativ unkompliziert, aber es dauert schon seine Zeit:
Als erstes Kartoffeln schälen und kochen und zeitgleich Grünkernschrot mit Gemüsebrüche aufsetzen und 30 Minuten kochen lassen. Wenn beides fertig ist, wird zum einen das Kartoffelpüree gemacht (stampfen, salzen, pfeffern, Muskatnuß, etwas Sahne dazu) und dann muss man in einem mittelgrossen Topf die Zwiebel andünsten und mit dem Grünkern anbraten, Möhren und Sellerie dazu (die kann man auch vorkochen, muss man aber nicht), abschmecken und dann alles in die gefettete Auflaufform geben, und zum Abschluss noch das Kartoffelpüree oben drauf glattstreichen. Im Backofen (ohne Deckel) 30 Minuten bei 200°C backen und das war es schon :)
Sehr lecker, sehr gut noch erweiterbar: wie gesagt, ich glaube Pilze passen gut rein, vllt. auch etwas mehr Tomate, wenn man das mag, vielleicht Zuccini.
Und klar, es ist natürlich nicht der Original Sheperd's Pie, aber ich finde die Kombi mit den Möhren, dem Kartoffelpüree und Sellerie einfach köstlich - da brauchte es einfach eine gescheite vegetarische Variante... Hmm, wir werden wohl bald noch ein paar Variationen ausprobieren :)
Wer's nachmacht muss berichten ;)