9/18/2019

Reread: Deborah Crombie "Kein Grund zur Trauer"

Endlich wieder ein Deborah-Crombie-Lesevormittag heute und ein "ganzer" Tag am Freitag.

Bis jetzt hat mein Plan gut funktioniert:
ich war laufen, habe meine wichtigsten Arbeitsdinge geregelt und bin jetzt bereit zum frühstücken in kätzischer Gesellschaft und zum Eintauchen in den nächsten und vierten Teil der Reihe:


Jetzt noch schnell bei Konstanze schauen, ob sie auch gestartet hat und dann geht es hier los.
Allerdings muss ich direkt warnen: hier wird gespoilert, daher bitte nur weiterlesen, wenn kein Interesse am Selberlesen besteht oder schon gelesen wurde :)

Habe schon die ersten Seiten bei oben abgebildeten Frühstück gelesen und bin froh, dass die Anknüpfung an die erste gemeinsame Nacht von Gemma und Duncan so nahtlos erfolgt und man das Gefühl hat, man wäre nie weg gewesen :)

Update 11:57 Uhr
Irgendwie ist es immer schwierig in so einen Lesetag reinzukommen - jedenfalls für mich.
Dann fällt mir doch dies und das ein, die Wäsche muss noch gewaschen werden, die  Mail noch beantwortet werden, dann noch mal kurz rüber zu Twitter - sie kennen das ;)
Aber grundsätzlich ist der Auftakt in den Roman sehr gut gelungen: man ist sofort am Tatort, findet sogleich etwas komplizierte familiäre Verhältnisse vor und bekommt den Eindruck, dass der Tote, auch noch ein Kollege von Duncan und Gemma nicht unbedingt ein Sonnenschein gewesen ist.
Zugleich die übliche Frustration Duncans, der nicht so recht zu verstehen scheint, warum Gemma so abwehrend gegenüber einer Beziehung ist und wie üblich erstmal verletzt und irgendwie depressiv darauf reagiert. *seufz * - das war mein Gefühl beim Lesen - ich hoffe sehr, dass Duncan mir bald wieder sympathischer wird :)
Das hier war gerade meine Tee-Mittags-Pause - damit ich mich nicht mit Mittagessen rumplagen muss, bevor ich um 13:01 Uhr den Bus nehmen werde:

Ein Orangentaler meiner Lieblingskonditorei (oder vielmehr der Rest davon, tatsächlich ist der noch von gestern) und dazu ein "Heartwarming"-Yogi-Tee

Ich werde heute hier nicht nochmal updaten sondern lieber noch ein paar Seiten lesen - Freitag geht es aber etwas intensiver weiter :)

Freitag, 10:17 Uhr
Heute geht es also weiter mit dem Reread - allerdings läuft mein Tag nicht so wie geplant und ich bin gerade etwas ärgerlich. Das lang ersehnte Paket mit dem Katzenfutter wurde mir nicht angekündigt, konnte deshalb nicht umgeleitet werden in den Schuppen und wird jetzt entsprechend in die Filiale gebracht, wo man es erst morgen einsammeln kann. Wie ärgerlich! Wir haben ja gerade eine Mäkel-Katze und darum wäre es so wichtig gewesen, diese Lieferung heute anzunehmen ... Und normalerweise ist der Paketbote auch nicht so früh - grmpf!
So, jetzt bin ich das schon mal los.
Leider hat es die Konsequenz, dass ich gleich eine kurze Pause machen muss (um 12  Uhr ca.), um dann doch noch schnell im Tierfutterladen vor Ort ein paar Dosen zu organisieren - sonst verhungert mir das Frida-Tier am Ende doch noch (der Magen knurrt schon sehr im Moment). Allerdings kann ich auch berichten, dass ihre nackige Stelle am Bein wieder zugewachsen ist und von daher die Futterumstellung und Stressreduzierung offenbar Wirkung zeigen.

Aber nun zum Buch: Ich habe schon während meines Frühstücks brav weiter gelesen bin aber natürlich wieder weit abgeschlagen ;)
Gerade erst bei Kapitel 5 angekommen habe ich noch nicht viel Neues zu berichten, außer dass mir gefällt, wie sympathisch Gemma auf alle wirkt (Darling und Geoff) und ich daher glaube, dass ich vor allem wegen ihr diese Romane von Anfang an so geschätzt habe.
Aber jetzt schnell weiterlesen - damit ich mal etwas voran komme :D

Update 14:19
Gerade komme ich sehr gut voran, begleite Duncan und Deveney bei ihrer Recherche über die gestohlenen Gegenstände, bei denen ich auch sofort an das Computerspiel von Geoff denken musste.
Gleichzeitig finde ich Duncan sehr selbstgefällig gegenüber seinem Kollegen und Deveney wird zunehmend unnötig stereoptyp geschildert, finde ich. Was mir nach wie vor in vielen Kleinigkeiten auffällt ist die schöne britische Szenerie: die Gemütlichkeit des Pubs, die Allgegenwärtigkeit des Tees, das rustikale Brot - genau die Gründe, warum ich so gerne Krimis lese, die in Großbritannien spielen.
Bei Gemma ertappe ich mich dabei, wie ich mich etwas wundere, dass sie ihren Sohn alleine bei Hazel läßt - zwar ist für mich spürbar, dass sie das bedauert und gleichzeitig kann ich mir das zum Beispiel gar nicht vorstellen - ich würde umkommen vor schlechtem Gewissen und Sehnsucht und das, obwohl ich durchaus manchmal oft froh über meine Auszeiten bin.
Mal so für ein paar Tage ganz woanders zu arbeiten (und das dann auch regelmäßig und spontan immer mal wieder) wäre für mich wohl so gar nicht denkbar.
Aber gut, da gibt es ja verschiedene Haltungen und ich bin froh, dass das bei meiner Arbeit nicht notwendig ist :D

Das Katzenfutter und -streu ist übrigens besorgt. Gleichzeitig die Zutaten für mehrere Abendessen, so das wir morgen nicht mehr los müssen - was für ein Glück :)

Update 9.10., 10:30 Uhr
Das überfällige Fazit zu dem Roman kommt heute, am nächsten Crombie-Lesetag.
Ich bin jetzt natürlich schon wieder etwas raus aus der Geschichte, aber ich weiß noch, dass sich meine Stimmung beim Lesen wieder so aufgebaut hat wie schon an den vorherigen Lesetagen. Es hat so etwas gemütliches, diese englischen Krimis zu lesen und wie Konstanze und ich schon herausgefunden haben, sind wir deutlicher kritischer dem armen Duncan gegenüber als beim ersten Lesen. Gemma hingegen ist weiterhin meine persönliche Heldin und ich mag sie sehr. Das Ende fand ich ganz versöhnlich, insbesondere das endlich das überfällige Gespräch stattfand.
Die Auflösung des Falls war mir schon ziemlich früh klar und mir tut es leid, das Lucy jetzt angeklagt wird. Gleichzeitig muss ich Duncan Recht geben, dass es wahrscheinlich so besser ist, damit sie mit dem Thema abschließen kann.
Jetzt freue ich mich sehr auf den lang erwarteten 5. Teil "Das verlorene Gedicht" :)