10/24/2021

Herbstlesen am 25.Oktober 2021

Guten Morgen oder Mittag, sollte ich wohl sagen :)

Wir haben bis jetzt ein schönes und gleichzeitig aktionsreiches Wochenende hinter uns. Gestern habe ich mich spontan entschlossen, noch ein neues Luftreiniger-Tischchen für meinen Einzel-Raum in der Praxis bei einem schwedischen Möbelhaus zu besorgen und bekanntlich ist das ja immer ein leicht anstrengendes Unterfangen.

Vorher hatte ich vormittags noch mein aktuelles Buch "Idaho" von Emily Ruskovich beendet. In dem Roman wird auf sehr berührende Art und Weise sehr beschaulich eine Familientragödie erzählt. Ich fand es nach den "Vier Winden" von Kristin Hannah etwas schwierig, mich wieder in diesen langsamen Erzählstil einzufinden, konnte ihn dann aber im weiteren Verlauf dann doch sehr genießen und habe das Buch dann sehr gerne gelesen.

Im Bett lese ich aktuell "Im wilden kleinen Schnergenland" neu erzählt von Veronica Cossanteli, ursprünglich von Edward Wyke-Smith. Das Buch habe ich eigentlich für meine Tochter gekauft, aber dafür ist sie auf jeden Fall noch zu klein, so dass ich es jetzt erstmal für mich werde :) Das wird allmählich tatsächlich praktischer ;)

Für heute habe ich mir vorgenommen, in das neue Buch von Kerstin Gier "Vergiss mein nicht" zu hereinzulassen. Es fängt vielversprechend an und ich freu mich schon seit Wochen darauf, damit zu starten.

Update um 14:20 Uhr

Während der ersten ca. 100 Seiten musste ich immer wieder sehr schmunzeln und auch wenn der Start recht turbulent ist (wilde Verfolgungsjagd mit dramatischem Ausgang), konnte mich das Buch schon fesseln.

Vater und Tochter habe ich Fahrrad fahren geschickt und so kann ich noch ein bisschen mit Frida auf dem Sofa kuscheln und ein paar Seiten lesen.

Gleich fahren wir aber vielleicht noch zum Kaffee in die Praxis um den neuen Luftreiniger dort abzuliefern und aufzubauen.



letztes Update um 21:16 Uhr

Die Tätigkeiten in der Praxis haben sich hingezogen, aber der Tisch-Luftreiniger macht sich super, der neue Blumenständer ebenfalls und die Praxis sieht wieder noch ein bisschen hübscher aus. Ich muss wirklich sagen, dass ich sehr glücklich mit unseren Praxisräumen hin, es ist unglaublich gemütlich und einladend dort - es ist einfach immer schön, dorthin zu gehen, sogar am Wochenende ;) Daher habe ich den Tag gemütlich beendet. "Vergiss mein nicht" erinnert mich von der Konzeption durchaus an die "Silber"-Reihe, aber da ich die sehr gerne gelesen habe, freut mich das und ich bin schon gespannt darauf, wie es weitergeht. Den restlichen Abend habe ich bis jetzt mit Arbeit verbracht, aber das tat auch ganz gut, denn so habe ich morgen deutlich mehr Luft in meinem Arbeitstag und das gehört ja zum selbstständig sein wohl auch etwas dazu. Aber der Bericht ging mir leicht von der Hand und so ist er jetzt schon fast fertig und ich muss nur noch morgen kurz etwas schleifen und dann geht er auf die Reise.

Der Lesetag heute war auf jeden Fall sehr schön und entspannend, dazu kommt das die Tochter jetzt alleine anfahren kann auf dem Fahrrad, die ganzen Klamotten für die Praxis dort schon gelandet sind und ich jetzt noch eine schnelle Runde auf der Insel machen werde bevor es ins Bett geht.

Bis zum nächsten Lesetag :)

10/10/2021

Herbstlesen am 10. Oktober 2021

In den letzten Wochen war es hier ziemlich turbulent.

Viele familiäre Sorgen, viel Fahrerei und wenig entspannte Momente.

Dieses Wochenende hingegen ist recht entspannt: am Freitag hatte ich mir arbeitsfrei genommen um mich endlich abschließend um die Steuer zu kümmern und um einige andere Dinge zu organisieren.

Samstag war ich beim Friseur, da las ich in meinem Fachbuch weiter: "Briefe an einen jungen Therapeuten" von Viktor Chu.

Vor zwei Wochen waren meine Tochter und ich beide etwas erkältet zu Hause und als es  uns besser ging, haben wir uns Lesematerial in meiner Lieblingsbuchhandlung besorgt. Ich hatte darum gebeten, einen Lesetipp zu bekommen, für ein Buch, welches mich ähnlich mitreissen könnte wie "After the Fire" von Will Hill. Daraufhin ging ich mit "Die vier Winde" von Kristin Hannah nach Hause und was soll ich sagen: es hat mich wirklich nicht mehr losgelassen. Ich habe jede freie Minute in dem Roman gelesen, abends immer noch viel zu lange im Bett wach geblieben um noch mehr von der Geschichte von Elsa zu erfahren, die 1934 in den Sandstürmen und der Dürre in Texas bestehen muss und dann mit ihrer Familie in das vielversprechende Kalifornien flieht um dort dann nur auf anders schlimme Zustände zu stoßen. Über dieses Kapitel der amerikanischen Geschichte war ich überhaupt nicht informiert bislang und konnte so eine Wissenslücke schließen und endlich meine Leseblockade beenden.

Danach habe ich sofort mit dem pausierenden "Kinder ihrer Zeit" von Claire Winter weitergemacht und was soll ich sagen: ich kann endlich wieder konzentriert lesen und habe viel Freude daran. Das tut richtig gut.

In der Buchhandlung habe ich noch das neue Buch von Kerstin Gier "Vergiss mein nicht" mitgenommen, es ist so wunderschön und ich hoffe auf schöne Lesestunden.

Ihr seht also: auch wenn es in den letzten Wochen beim Herbstlesen konkret nicht geklappt hat mit der Lesezeit, so gelingt es mir aktuell doch, nebenbei immer wieder Lesestunden für mich zu sichern und sie zu genießen. Hoffentlich bleibt es etwas so ;)


Update um 14:40 Uhr

Wir haben hier weiterhin Lesetag, selbst meine Tochter macht mit und dadurch habe ich es jetzt geschafft, das zweite Buch in kürzester Zeit zu beenden: "Kinder ihrer Zeit" ist beendet und für gut befunden, wenngleich es mich zwischendurch nicht so sehr gepackt hatte, dass ich eine mehrwöchige Pause eingelegt habe

In dem Roman geht es um die Spaltung Berlins in den Jahren 1945 bzw. ab 1950 bis zur endgültigen Trennung mit dem Mauerbau. Die Geschichte wird mit Hilfe von Zwillingsschwestern, die bei der Flucht aus Ostpreußen getrennt wurden, erzählt und so ist es gut möglich, ein detailliertes Bild aus beiden Perspektiven zu zeichnen. Auch hier ein Roman, der Wissenslücken auf unterhaltsame Art und Weise füllen kann und von dem ich die zweite Hälfte seit Freitag Abend "mal eben so" weggelesen habe. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob ich jetzt "Idaho" von Emily Ruskovich doch endlich mal anfange oder liebe in das neue Buch von Kerstin Gier eintauche.

Vielleicht lese ich aber auch nicht mehr ganz so viel sondern muss gleich mit meiner Tochter malen - das wird sich zeigen ;)


Update um 17:40 Uhr
Der Nachmittag ging mit Lesezeit weiter: "Idaho" wurde weitergelesen, packt mich aber noch nicht so richtig, irgendwie würde ich mir da mehr Tempo wünschen. Aber es ist wunderbar, dass unsere Tochter uns heute so viel Freiraum lässt und wir immer wieder zu unseren Büchern zurückkehren dürfen, wenn wir ein bisschen mit ihr gespielt haben.
In der Länge war das bislang nie möglich und ist eine schöne Neuerung ;)
Wir haben den sonnigen Herbstsonntag dann nachmittags im Garten genossen: es war gut, noch einmal ein bisschen Vitamin D zu tanken und draußen auf der Terrasse zu sitzen.
Zwischendurch habe ich mir noch ein paar neue Hörbücher ausgesucht: nachdem ich in den letzten Monaten immer mit diversen Podcasts beschäftigt war, habe ich mich entschlossen, ein paar meiner Guthaben, die sich aufgestaut haben, in Hörbücher einzutauschen.

Ich glaube nicht, dass hier im Blog heute noch unheimlich viel passieren wird: ich muss später nochmal auf die Insel, nachdem ich gestern schon das Angelturnier verpasst habe und vielleicht koche ich nachher noch oder bringe unsere Tochter ins Bett - das entscheiden wir immer kurzfristig und nach Laune aller ;) Falls noch etwas Sinnvolles zustande kommt, schreibe ich hier, sonst vielleicht wieder nächstes Wochenende :) Einen schönen Herbstlesesonntag wünsche ich Euch!

8/15/2021

Lesesonntag am 15.8.2021

Dank des frühen 3. Sonntags im Monat und der Tatsache, dass wir momentan Urlaub haben, habe ich heute Tochter und Vater zum Tiere streicheln geschickt, damit ich etwas Lesezeit bekomme.

Damit das auch klappt, habe ich mich gegen das Backen von Johannisbeer-Schneckchen entschieden und stattdessen während meines aktuellen Podcasts noch etwas aufgeräumt. Jetzt sitze ich aber mit einem kühlen Getränk (Eistee Grüntee-Birne) auf dem Sofa und stürze mich auf meine aktuellen Leseprojekte:

Folgendes steht auf dem Plan:

1.) Beenden von Totengleich von Tana French (Reread, weil ich gerne die schon lange hier liegenden Blurays der ersten beiden Bücher des Dublin Murder Squat schauen möchte)

2.) Beenden von "Kinder ihrer Zeit" von Claire Winter, Leihgabe meiner Buchhändlerin

3.) Beginnen von "Idaho" von Emily Ruskovich

Damit ich das schaffe, bevor die beiden zurückkommen, lege ich auch schnell los jetzt :)


Update 14:48 Uhr

Ich komme gut voran und bin jetzt bei 75% des eBooks. Mir gefiel die Geschichte um Cassie Maddox, die sich als Untercover-Agentin in einer Wohngemeinschaft als Doppelgängerin eines Mordopfers einschleicht beim ersten Lesen vor über 10 Jahren unheimlich gut. Ich weiß noch, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte und seitdem bin ich immer wieder voller Vorfreude, wenn ein neuer Roman von Tana French angekündigt wird. Beim aktuellen Re-Read habe ich unheimlich lange gebraucht, bis ich in das Buch gefunden habe: es dauert ewig, bis der eigentlich Undercover-Einsatz beginnt und mich nervte die Gemütlichkeit des Erzähltempos sehr. Die zweite Hälfte des Romans ist allerdings wieder genauso mitreißend wie beim ersten Lesen und so freue ich mich jetzt schon sehr, wenn wir bald mit dem Anschauen der Verfilmung in Form einer Miniserie beginnen können <3

Phoebe und ich haben uns hier auf dem Sofa kaum bewegt, jetzt gerade habe ich allerdings noch schnell einen Ciabatta-Teig für heute Abend angesetzt, in der Hoffnung, dass ich noch früh genug damit bin (bei all diesen Hefe-Geh-Zeiten).


Update 17:44 Uhr

Mein Brot geht jetzt in die letzte Gehstufe (schon auf dem Blech) und ich kümmere mich etwas um das Abendessen.

Die letzten Seiten von Totengleich lese ich später im Bett und ich freue mich schon darauf. Da ich die nächste Woche auch noch fast komplett frei habe, werde ich dann die anderen Bücher in Angriff nehmen.

Einstweilen sage ich vielen Dank für den Lesetag, den ich heute sehr genossen habe :)

4/18/2021

Lesesonntag am 18.4.2021

Den heutigen Lesesonntag habe ich mit einer schnellen Laufrunde im Wald mit einem Hörbuch auf den Ohren begonnen. Das hat sehr gut getan und Spaß gemacht - dazu kommt, dass man in Ruhe den Rest des Tages auf dem Sofa verbringen kann, denn man war ja schon draußen ;)

Naja, das könnte ich sonst natürlich auch, aber so fühlt es sich für mich besser an.

Beim Laufen habe ich in ein Selbsthilfebuch reingehört, von dem viele meiner Patienten schwärmen: "Das Kind in dir muss Heimat finden" von Stefanie Stahl. Wenn so viele davon sprechen, muss ich mir auch ein Bild machen, um einzuschätzen, wie die Patienten selber weiterarbeiten und ob ich es uneingeschränkt empfehlen kann oder nicht.

Der Anfang klang aber schon mal recht stimmig und gut und deutlich besser als alle bisherigen "inneres-Kind"-Bücher, die ich schon so in die Finger bekommen habe.

Danach habe ich auf der Insel meine Rübenkäufe erledigt, gefrühstückt, mir den Trailer zu "Story of Seasons" angeschaut (wie toll!!) und jetzt werde ich mich in "Kinder ihrer Zeit" von Claire Winter vertiefen, auch eine Empfehlung meiner Buchhändlerin.

Die letzte Empfehlung "Wir von der anderen Seite" hatte mir ausgesprochen gut gefallen und auch dieses Buch zieht mich erfreulicherweise weg von Nachrichten und Twitter-Feeds (die mich oft sehr nerven und niederdrücken) zu reinen Lesestunden, was mir momentan gut tut.


Update 17:19 Uhr

Ich habe dann nachgegeben und das Spiel gekauft - spontan hörte natürlich das Lesen auf und ich hab mich erstmal ganz auf meiner neuen Farm verloren ;)

Aber es hat Spaß gemacht und war ein entspannter Nachmittag! Nebenbei habe ich ein bisschen Wäsche gewaschen, Tiermärchen vorgelesen, mit meiner Tochter im Garten getobt und mich mit einem Hula-Hoop-Reifen von ihr ausprobiert und Trampolin-Training gemacht.

Ein voller Tag - voller Entspannung, Lachen und Neuem, allerdings nur recht wenig lesen.

Zu dem Buch kann ich allerdings sagen, dass es mir gut gefällt. Der Kniff der Autorin, Zwillinge zu begleiten,  von denen eine im Osten und die andere im Westen lebt, finde ich wirklich clever und ich mag die begleitenden Randfiguren und die Möglichkeit, ein paar wissenswerte Informationen über die Zeit über einen Roman so nebenbei zu konsumieren.

Gleich werde ich in die Küche gehen und das Essen aus unserer Kochbox zubereiten, wir probieren das gerade aus und ich bin begeistert von den vielen neuen Kochideen und vor allem dem guten Konzept der abgemessenen Zutaten, so dass einem nicht so viel Zeug im Kühlschrank verdirbt. 

Und erstaunlicherweise war bislang jedes Essen richtig gut und lecker und vor allem ungewöhnlich für uns.


Update folgt...


3/21/2021

Lesesonntag am 21.3.2021

So, heute bin ich mal wieder dabei, mit niedrig gesteckten Zielen und Erwartungen, aber trotzdem voller Vorfreude.

Die letzten Wochen waren anstrengend in vielerlei Hinsicht.
Die Praxis läuft langsam an, langsam leider vor allem, weil ich erst durch ein paar Kranktage ausgbootet war und jetzt bin ich seit Montag in der Betreuung zu Hause eingebunden, weil meine Tochter in Quarantäne ist aufgrund eines positiven Covid-19-Tests eines Kindes in ihrer Einrichtung.
Der Test am Donnerstag hat zum Glück ergeben, dass alle anderen Kinder negativ sind, aber so eine Quarantäne haut schon ganz schön rein in die Erwerbsmöglichkeiten.
Wir schlagen uns ganz gut, es ist ja auch schön, die Zeit gemeinsam zu verbringen, aber da dies wundersamerweise unsere erste Quarantäne ist, habe ich nun Sorge, dass dies dank der britischen Variante andauernd passieren könnte. Dann wird es finanziell irgendwann schon schwierig. Von der Sorge um ihre und unsere Gesundheit mal ganz abgesehen.
Das negative Testergebnis war schon einmal sehr erleichternd und die zweite Woche besteht dann halt mit vormittags betreuen und nachmittags und abends arbeiten, sofern mein eigenes Ergebnis morgen auch negativ ist.

Aber ich kann berichten, dass ich wieder mehr lese in der letzten Zeit: heute morgen habe ich noch schnell meinen Murakami beendet, mit dem ich wieder ein bisschen Lust aufs Lesen bekommen habe.

Gestern habe ich in meinem Lieblingsbuchladen nebenan die bestellten Bücher für die Arbeit ("Ich hab da so ein Gefühl" von Katharina Grossmann-Hensel) und für meine Tochter "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak, abgeholt. Daraufhin sagt die Inhaberin, sie habe noch etwas für mich. Und da hat sie mir aus ihrem "privaten" Bücherschrank noch drei Bücher ausgeliehen - einfach so. Das hat mich sehr berührt und gefreut und jetzt bin ich mal gespannt, welches Buch mich heute lockt.

Mal sehen, wieviel ich heute so schaffe. Die Kleine springt hier immer um mich herum, aber vielleicht klappt es ja trotzdem.

Ich wünsche allen einen schönen Lesetag und werde Euch über eventuelle Lesefortschritte und kulinarische Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Update 14:53

Wider Erwarten habe ich bereits 100 Seiten in "Wir von der anderen Seite" von Anika Decker gelesen und es gefällt mir sehr gut. Es handelt von einer jungen Frau, die im Koma gelegen hat und sich nun mühsam wieder zurück ins Leben kämpft. Der Schreibstil ist sehr erfrischend und erinnert mich ein bisschen an Sarah Kuttner und die Romanfigur gefällt mir sehr. Neben bedrückenden Eindrücken ist immer wieder viel Humor zwischen den Zeilen und ich will auch gerne wissen, was zwischen der Protagonistin und ihrem Freund Olli vorgefallen ist und ich liebe ihre Familie, die so lieb und nah und witzig ist.

Und ich glaube übrigens, soviel habe ich noch nie an einem Lesetag gelesen, seitdem meine Tochter da ist ;) Sie hat mich zwar immer wieder in ihre Spiele eingebaut und nun spielt sie friedlich mit Duplo mit ihrem Papa. Gleich muss ich ihn aber erstmal etwas entlasten.

Und ich mache uns jetzt ein paar Apfelpfannkuchen, wenn alle einverstanden sind.
Aber die Chancen stehen gut, dass ich später noch etwas lesen kann :)

Update 17:01 Uhr
Nach unserem leckeren Ofenpfannkuchen folgt jetzt erstmal noch etwas Vorlesezeit oder Bastelzeit, das wird sich noch zeigen.




Update 20:47 Uhr
Das war heute wirklich ein entspannter Sonntag. Ich habe eben noch eine Runde gelesen (Rahel Wald hat sich gerade mit ihrer Mutter im Krankenwagen auf die 10stündige Fahrt nach Berlin gemacht, da soll ihr Herz wieder in Ordnung gebracht werden), dann eine Runde auf meiner Insel gemacht, Rüben eingelagert und Muscheln gesucht.
Danach habe ich das Abendessen gekocht (vegetarisches Hack mit Paprika und Frühlingszwiebeln) und dabei von Tana French "Grabesgrün" gehört, gelesen von David Nathan, da ich mir da die Serie gekauft habe und vorher nochmal einen Re-Read bzw. Re-Hear starten wollte.
In der Zeit hat die Kleine gebadet und wurde ins Bett gebracht und so war dieser Lesesonntag seit langem mal wieder gefühlt erfolgreich was das Lesen und Entspannung anging.
Das war wirklich schön - wenn alles gut geht lesen wir uns dann in ca. 4 Wochen wieder hier :)
Allen noch einen schönen Abend!

1/17/2021

"Lese"sonntag am 17.01.2021

Liebe Sonntagslesende! 

Ich freue mich, dass die Tradition weitergeht im neuen Jahr, wenngleich ich leider heute nicht aktiv teilnehmen kann (auch wenn es eigentlich fest notiert und eingeplant war).

Bei mir passiert momentan nicht so viel, wie ich mir gewünscht hatte in Sachen Praxis: ich war die ganze letzte Woche krank (nein, kein Corona, zum Glück) und so ist alles auf der Strecke geblieben, weil ich so erschöpft und kopfschmerzig war, dass es nicht zu viel gereicht hat außer die Serie "The Stranger" zu schauen und ein bisschen zu lesen. Aber langsam geht es aufwärts, mal sehen, ob ich mich Montag wieder fit genug für die Arbeit am Dienstag fühle.

Animal Crossing ist ein guter Ausgleich und tut mir auch nach fast einem Jahr noch gut.

Nebenbei haben wir in der näheren Familie noch große Sorgen (Eltern werden alt :/ ), da wir jeden Tag mit dem Schlimmsten rechnen, ist das ein belastendes Dauergeräusch im Hintergrund, wenngleich wir fast nichts tun können: dank Corona ist man abgeschnitten von allen normalen Informationsmöglichkeiten und das fühlt sich sehr, sehr schlecht an, weil man die ganze Zeit Angst hat, ob vielleicht wichtige Dinge nicht gemacht werden können, weil die Infos fehlen. Es ist schlimm und furchtbar traurig und es macht die aktuelle Lage immer schwieriger für uns. (Natürlich ändert das nichts daran, dass wir uns vernünftig verhalten.) Allerdings werde ich langsam etwas Pandemie-müde, so wie auch die meisten meiner tapferen Patienten: diese haben sich bislang gut abgegrenzt und gut gehalten haben, sie sind nun an ihrem Limit.

Ich lese momentan in dem Buch "Heimatland und andere Geschichten aus Norwegen" Hrsg. I.K.H Kronprinzessin Mette-Marit & Geir Gulliksen, außerdem noch mein bereits seit längerem angelesenes Buch von Philippa Perry "Das Buch, von dem ..." und von Harlan Coben "The Stranger" als Ergebnis meiner Serienbegeisterung der vergangenen Woche.

Und das soll es an dieser Stelle von mir gewesen sein - ich werde sicher noch die ein oder andere Seite heute lesen, werde aber nicht mehr bloggen, da mir hierzu gerade einfach die Zeit fehlt. Eben haben wir noch den oben abgebildeten Ofenpfannkuchen mit Äpfeln gegessen - sehr lecker :)

Ich hoffe, der Februar-Lesesonntag wird effektiver für mich.

Euch allen eine gute Lesezeit heute und bis bald!