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9/08/2013

Kulinarisches in der Urlaubswoche

Zumindest die Fotos habe ich gemacht - etwas dazu schreiben werde ich bei Interesse gerne im Laufe der Woche.
Leider ist das Foto der Blätterteigtaschen nicht so appetitlich wie es sein sollte - das Essen ist absolut köstlich und wurde jetzt schon das dritte Mal von mir gekocht :)
Unterhalb der Blätterteigtasche seht Ihr das Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren - das hat es in sich: es schmeckt wirklich sehr, sehr großartig
Das Rezept auf der linken Seite war durch die Ofentomaten recht aufwändig, aber der Aufwand hat sich absolut gelohnt ...  Es ist - wenn ich mich richtig erinnere - ein libanesisches Rezept mit einem Reis mit Zwiebeln und Linsen, Spinat, Petersilie und Ofentomaten sowie gerösteten Mandeln.
Wenn ich wüsste, wie man diese Ofentomaten (außer mit Unmengen von Öl) haltbar machen könnte, würde ich massenhaft davon produzieren - so köstlich sind sie...



Außerdem gab es schon vor einer Weile (am Urlaubsbeginn) nach einer erfolgreichen Blau- und Brombeer-Jagd noch Flapjacks mit Blaubeeren (die Brombeeren haben wir so genascht :)


7/14/2013

Magic Monday - Woche 2 "lebendig"

 







Eine weitere Woche  von Paleicas MagicMonday ist um 
und im letzten Moment habe ich doch noch ein Motiv gefunden: die wilde Blumenwiese mitten in der Stadt, die dem schnöden, grauen Strassenbild ganz viel Leben einhaucht ... Ich denke, dass Anwohner die Blümchenwiese ausgesäht haben, da es nur zwei solcher "Beete" in dieser Straße gibt ... Für mich sind solche Fleckchen, auf denen die Natur ungezähmt schalten und walten kann immer der Inbegriff von Lebendigkeit :)


7/06/2013

Magic Monday - Woche 1 "sommerlich"

Im Episodenfilm hat Paleica zu einem neuen Projekt aufgerufen: Magic Monday!

Einmal wöchentlich, am Montag, erscheint ein neues Thema zu dem man sich in beliebiger Form äußern kann. Man kann also schreiben, fotografieren und auch sonstwie kreativ werden, wenn ich es richtig verstanden habe. Vor allem soll es aber eine positive Interpretation werden :D

Das Thema dieser ersten Woche heisst

"sommerlich"

und ist schön passend zu den sommerlichen Lichtblicken, die jetzt doch immer häufiger die Stimmung heben und den Blick auf den Kalender immer weniger irritiert aussehen lassen ;)

Sommerlich bedeutet für mich auf der einen Seite, morgens mit einem Gefühl der Leichtigkeit aus dem Bett zu kommen und dadurch geweckt zu werden, dass eine unserer Katzen hinter meinem Rollo hervorgeschlichen kommt und es dadurch im Schlafzimmer ganz hell wird. Dann weiss ich, dass ein schöner, sommerlicher Morgen auf mich wartet.
Sommerlich ist es für mich außerdem, wenn ich Lust habe, morgens vor der Arbeit auf dem Balkon einen Kaffee zu trinken und abends in der Altstadt bei "einem Glaserl Wein" zu sitzen oder wenn ich am Wochenende Lust und Zeit für einen Ausflug ins Umland habe. Oder wenn wir unseren Balkon bepflanzen und draußen den Abend verbringen, in duftenden Blüten und dem Hintergrundgeräusch von Stimmengemurmel von den Nachbarn, die auch draußen sitzen.
Sommer ist es auch, wenn ich schließlich ins Bett gehe und das Schlafzimmer einige deutliche Grade kühler ist, als der Rest der Wohnung, weil es eine halbe Etage tiefer liegt und zur Nordseite geht...
Sommerlich ist für mich ein Tag, der nicht zu heiss und nicht zu kalt und auf keinen Fall schwül ist. Wobei ein Sommergewitter auch etwas sehr sommerliches hat :)

In diesem Sinne geht es nun zu den Bildern...
Ich habe ein paar Fotos (welche schon als Collage hier auf dem Blog gezeigt wurden) aus den letzten Wochen zusammengestellt - zunächst ein Ausflug zu einem nahen Wasserschloss...


 Im umliegenden Wald gab es elfengleiche Blumen...
 

 ... und ganz "normale" Blümchen am Wegesrand...


 ... außerdem mystisches  Grün...

 
 ... und ein Meer aus Korn...


 ... zum Schluss, im kühlen Wald, ein Blick nach oben...

 
Zum Abschluss und zurück in der Stadt, ein paar Tage später:
in besagter Weinstube auf dem "Alten Markt" zur Feier des neuen Jobs am Montag Abend...

Für mich war es schön, noch einmal in die Fotos der letzten Wochen einzutauchen und das Sommergefühl noch einmal zu spüren. Und jetzt gehe ich auf den Balkon, und mache weiter damit, an diesem sommerlichen Samstag :)

Und ich freue mich schon auf das neue Thema am magischen Montag!

6/28/2013

Ein seltener Anblick...

Meine beiden letzten Resturlaubstage (Montag gehts im neuen Job los) verbringe ich leider krank zu Hause. Nun, bei dem Regenwetter kein wirklicher Verlust, aber ich hätte es schön gefunden, nicht die ganze Zeit zu frieren und mir die Nase zu putzen, mich fiebrig zu fühlen etc.
Dennoch versuche ich, die Zeit sinnvoll zu nutzen, meine Fotos der letzten Wochen zu bearbeiten und Auszüge davon hier zu zeigen.

Zunächst ein sehr seltenes Foto von den beiden Schweinchen:

Phoebe weiss auch nicht so genau, wie sie das finden soll ;)

Ich glaube, so nah (für längere Zeit) waren die beiden sich in meiner / unserer Gegenwart noch nie...

Den beiden geht es übrigens ausgesprochen gut in der letzten Zeit, häufig zu gut, wie es scheint. Ich habe erst durch meinen Urlaub mitbekommen, was für ein Theater die beiden machen, sobald ich aus dem Haus bin. Da wird hier laut "herumgejodelt" und durch die Wohnung getobt - man könnte meinen, eine Elefantenherde rauscht die Treppe hoch und runter.
Ansonsten sind sie lieb und verschmust, dem Anschein nach gesund und meistens zufrieden. Die Futterprobleme sind auch aus der Welt geschafft: seit wir umgestellt haben auf diverse getreide- und zuckerfreie Sorten geht es den beiden eigentlich richtig gut. Sie mäkeln auch nicht mehr und zwei Fütterungen à je 100g pro Mahlzeit reichen offenbar auch aus.
Frida behauptet zwar immer, sie bekäme nicht genug, aber da tut sie ja schon, seit sie bei uns lebt.

Wo ich mir nach wie vor unsicher bin ist das Thema Katzengras. Sobald wir welches hinstellen wird es begeistert gefressen - und kurz darauf gekotzt. Ist das denn wirklich so wichtig für Katzen? Wegen der Haarproblematik gibt es immer mal wieder etwas Butter, aber dieses "Kotzen auf Knopfdruck" finde ich irgendwie leicht nervig.

Wie sind Eure Erfahrungen diesbezüglich?
 Denkt Ihr, es ist wirklich wichtig oder kann man sich das evtl. ersparen?

3/30/2013

Urlaubswoche = Lesewoche?! Zu "Das Mädchen" #1

Und wieder ist ein Buch in sagenhafter Geschwindigkeit beendet worden :)
Eben habe ich die letzten Seiten von "Das Mädche" von Stephen King gelesen und ich bin noch ganz gefangen davon. Wie eingangs erwähnt habe ich das Buch schon sehr lange im Regal stehen und habe mich bislang nicht daran getraut. Ich hatte irgendwie ein bisschen Angst, dass es sich in so einen Thriller mit einem Sexualdelikt an Minderjährigen verwandelt - zum Glück eine nicht zutreffende Einschätzung.
Das Buch hat mich aus mehreren Gründen beeindruckt. Zum einen schätze ich ja immer sehr die Art und Weise, wie Stephen King seine Geschichten webt und wie er die Stimmung entstehen läßt. Weiterhin bin ich selber sehr fasziniert vom Appalachian Trail und denke seit der Lektüre von "Picknick mit Bären" von Bill Bryson immer mal wieder darüber nach, ihn ein Stück weit zu wandern. Nun muss ich sagen, dass ich aktuell von diesem Ziel wieder etwas weiter entfernt bin ;)
Das Buch ist keinesfalls so gruselig oder eklig wie z.B. "Friedhof der Kuscheltiere" oder "Es" oder ähnliche Schocker von King. Aber gestern abend im Bett war mir das doch ein bisschen zu gruselig, als Trisha die erste Nacht alleine im Wald verbringt und "etwas sie beobachtet". Da habe ich spontan zu einem anderen Nachttisch-Buch gegriffen - ich hätte sonst nicht schlafen können. Wobei auch schon diese kurze Stelle gereicht hat, um mich heute nacht unruhiger als sonst schlafen zu lassen.

So oder so ist dieses Buch wirklich ein Meisterwerk von Stephen King! Es ist eine so gute Beschreibung der Atmosphäre und der Angst, Euphorie und Wut dieses kleinen Mädchens, dass ich schwer begeistert bin. Ich frage mich zwar, ob es realistisch ist, dass ein neunjähriges Mädchen sich so klug verhält (in vielen Situationen zumindest), aber vielleicht vergleiche ich gerade einfach mit den falschen kleinen Mädchen in meinem Bekanntenkreis ;)

Das Buch hat mich gefesselt und mitgerissen und ich habe mich manchmal durchaus ähnlich verzweifelt gefühlt wie die kleine Trisha. Als an einer Stelle gesagt wird: 
"Seit sie sich verlaufen hatte, hatte sie sehr viele Dinge richtig gemacht - mehr als sie je hätte ahnen können -, aber dies war eine schlechte Entscheidung, die schlechteste, die sie getroffen hatte, seit sie den Weg ursprünglich verlasen hatte."  
(Stephen King, Das Mädchen im Schneekluth-Verlag, S. 222)
habe ich laut "Oh nein!" gerufen und musste mich erstmal daran erinnern, dass es nur ein Buch ist ;)

Ein tolles Buch, ein spannendes Buch, ein wunderbar geschriebenes Buch mit einer wunderschönen Charakterbeschreibung eines humorvollen, mutigen Mädchens - absolute Leseempfehlung!

Jetzt muss ich erstmal entscheiden, was ich als nächstes lese... Mein Soll für die Lesewoche ist ja erreicht und das Hörbuch von Eschbach kriege ich morgen und zur Not noch Montag auf jeden Fall durch....
...Mal sehen, vielleicht wird es auch ein Kindle-Buch?...

3/24/2013

Urlaubswoche = Lesewoche?!

Ich habe am Montag meinen ersten Urlaubstag und habe mir vorgenommen, diese Urlaubswoche neben einigen notwendigen und einigen schon sehr lange aufgeschobenen Aktivitäten mit einigen Büchern zu verbringen.
Inspiriert für dieses Projekt hat mich die Winterkatze, die an dieser Challenge: 7 Tage - 7 Bücher ab Montag teilnehmen wird. Bzw. genau genommen haben mich natürlich die Bloggerinnen inspiriert, die diese Challenge ausgerufen haben :)
Für eine Anmeldung habe ich mich leider zu spät entschieden aber irgendwie glaube ich auch nicht, dass ich es schaffen würde, die Challenge erfolgreich zu beenden.

Meine eigenen Regeln sehen also etwas milder aus ;)...
- Mindestens drei Bücher beenden (davon ggf.  und maximal ein Hörbuch oder ein Comic).
- Die Fortschritte und das Leseerlebnis hier auf dem Blog transparent machen.
- Trotzdem auch noch Zeit für andere Urlaubsaktivitäten lassen - wenn es nicht klappt, dann klappt es halt nicht ;)
- Ich darf auch zwischen den Büchern springen und ggf. auch noch eines austauschen.
- Als Belohnung darf ich mir ein Buch am Ende meines Urlaubes anschaffen, welches sich für meine Bahnfahrten eignet.


Hier sind nun meine geplanten Bücher:
1.) Die Bücherdiebin von Markus Zusak
--> das letzte Buch meiner Lieblingsbücher-Challenge im ebook-Format
2.) Das Mädchen von Stephen King
--> als Paperback, dieses Buch liegt schon seit gefühlten 10 Jahren bei mir herum und ich höre immer wieder, wie gut es sein soll
3.) Das geheime Buch der Frida Kahlo von Francisco Haghenbeck
--> liegt auch schon seit ca. 1,5 Jahren neben meinem Nachtisch, ebenfalls ein Paperback
4.) Sandman - Präludien & Notturni von Neil Gaiman--> ein Bonus- bzw. Ausweich-Buch, welches die liebe Natira mir auch schon vor einer gefühlten Ewigkeit zum Reinschnuppern mitgebracht hat.
5.) Der Herr aller Dinge von Andreas Eschbach
--> Bonus- bzw. Ausweich-Hörbuch, welches ich gerade ganz neu gekauft habe :)
6.) Vier minus Drei von Barbara Pachl-Eberhart
--> eine Empfehlung einer Patientin, die sich sehr spannend anhörte und die ich - glaube ich - unbedingt lesen will und muss :)

Um also ein paar längst überfällige und nichtsdestoweniger sehr interessante Bücher auf meine "Hab-ich-gelesen"-Liste verschieben zu können geht es jetzt auch direkt los für mich und ich steige in diesem Moment in die Bücherdiebin ein :)

Liebe Grüße von der etwas aufgeregten, vorfreudigen und urlaubsreifen Sayuri, die sich schon sehr auf das Lesen und diese Urlaubswoche freut ;)

3/14/2013

#11: Lieblingsbücher-Challenge - "Die Physiker" by Friedrich Dürrenmatt

Vor ein paar Tagen habe ich "Die Physiker" von Dürrenmatt beendet und ich muss sagen, dass dieses Buch eine der größten Überraschungen der Lieblingsbücher-Challenge für mich war. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert und habe die Geschichte der drei Physiker, der drei Krankenschwestern, den Pflegern und Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd sehr genossen. Auch diese Geschichte darf nicht gespoilert werden, aber es kann nicht schaden zu verraten, dass die Komödie / das Stück in einem Sanatorium spielt, allerdings zu einer Zeit, als Sanatorien noch etwas anders funktionierten als heute. In diesem Sanatorium sind "vertrottelte Aristokraten, arteriosklerotische Politiker, debile Millionäre, schizophrene Schriftsteller und manisch-depressive Großindustrielle" untergebracht. Also die "ganze, geistig verwirrte Elite des Abendlandes" sowie berühmte Physiker wie Einstein, Newton und ein Patient namens Johann Wilhelm Möbius, welchem der König Salomon erscheint.
Und nun verlassen wir den Inhalt, denn mehr darf ich nicht verraten, wenn ihr noch etwas Spass am Lesen haben sollt.
Aber: es passieren Morde!

Und tolle, lustige Dialoge - ich weiss jetzt schon, dass ich dieses Stück sehen möchte, wenn es mal in meiner Nähe aufgeführt wird.
Der Sprachstil hat mir gut gefallen, es lass sich schnell und angenehm und kurzweilig "weg".

Ich freue mich schon auf weitere Dürrenmatt-Experimente und bin froh, dass ich diesen Autor auf diesem Wege kennengelernt habe :)

3/03/2013

#10: Lieblingsbücher-Challenge - "Erebos" by Ursula Poznanzki

Vor ein paar Wochen habe ich ein weiteres Buch der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa "geschafft". Geschafft ist allerdings das falsche Wort, denn ich habe das Erebos sehr genossen und mit Begeisterung und Spannung gelesen. Vielen Dank noch einmal an die liebe Winterkatze für die Leihgabe (die sich auch in Kürze auf dem Weg zurück zu Dir befinden wird :) )

Zum Inhalt:
Dies ist wieder so ein Buch, über das man nur wenig verraten darf, um die Spannung nicht zu schmälern.
Soviel sei jedoch verraten: Es handelt sich um ein Buch, in dem es um virtuelle Welten in Form von Computerspielen geht. Ein Thema, mit dem ich mich, um ehrlich zu sein, zuvor noch gar nicht beschäftigt hatte. So ähnlich stelle ich mir Spiele wie "Warcraft" vor - wobei das tatsächlich Spekulation ist, denn ich bin bisher noch nicht damit in Berührung gekommen.

Die Geschichte handelt von Schülern, an deren Schule sich ein Spiel mehr und mehr verbreitet - ein Spiel, in das man hineingezogen wird, ob man will, oder nicht. Ein Spiel, das gefährlich ist und ein Eigenleben zu haben scheint...
Auch als Leser ist man gefesselt und wartet voller Spannung, wie es weitergeht.
Die Grenzen beginnen für den Protagonisten und den Leser schon fast zu verschwimmen und tatsächlich bricht das Spiel, zunächst nur in kleinen Episoden, am Ende aber ganz massiv, in die Realität aus.

Meine Meinung:
Ich war von diesem Buch absolut gefesselt. Habe abends immer länger gelesen, als klug gewesen wäre (wenn man bedenkt, dass der Wecker um 5:50 Uhr klingelt). War ganz aufgeregt beim Lesen, dachte immer, was für eine großartige Idee die Autorin da hatte. Auch dieses Buch ist sicher eher in die Jugendbuchecke einzuordnen, aber ich finde es sehr empfehlens- und lesenwert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Ich fand es spannend, soviel über diese Art von Spielen zu erfahren und kann mir durch diese Lektüre den Suchtfaktor von solchen Spielen ganz gut erklären.
Also: von meiner Seite eine absolute Empfehlung - es war ein tolles Leseerlebnis :)

1/29/2013

#9: Lieblingsbücher-Challenge - "Before I Fall" by Lauren Oliver

Gerade habe ich oben genanntes Buch ausgelesen - in der deutschen Übersetzung hat es den schönen und praktischen sowie erinnerungswürdigen Titel "Wenn Du stirbst, zieht Dein ganzes Leben vorbei, sagen sie". Schon allein dieser Titel hätte mich ja schon dazu gebracht, das Buch lieber im Original zu lesen ;) Aber da ich es als englisches E-Book günstiger erstehen konnte, löste sich diese Frage quasi von selbst.

Eine Rezension darüber zu schreiben ist denkbar schwierig, da man das kaum bewerkstelligen kann, ohne zu spoilern. Wer also keine Angst vor richtigen Spoilern hat, der sei an die Amazon-Zusammenfassung verwiesen. Allen anderen sei, ganz nebulös, folgendes gesagt:

Es geht um Sam(antha) Kingston, ein junges Mädchen, die noch zur Highschool geht. Sam ist nicht unbedingt ein sympathisches Mädchen, allerdings wird relativ schnell klar, dass sie eine klassische Mitläuferin ist, die begeistert und stolz in der Mainstream-Welle mitschimmt. Ich würde sie schrecklich finden, wenn ich sie kennenlernen würde und hoffe, dass vieles aus diesem Buch übertrieben ist und nicht der Großteil der Teenager heute so sind. Man erkennt zwischen den Zeilen jedoch auch immer wieder, dass die Figur häufig aus Gedankenlosigkeit heraus handelt, in Wirklichkeit jedoch schon ethische Grundsätze hat sowie zwischen richtig und falsch unterscheiden kann - daher ist der Ansatz, den Lauren Oliver gewählt hat, um sie "zu läutern", eine wirklich gute Idee, die sie gekonnt umgesetzt hat.
Mit einem klassischen "Und täglich grüsst das Murmeltier"-Szenario darf Sam ein und den selben Tag sieben Mal erleben...
Und hier hört der Inhalt auf, den Rest müsst Ihr selbst herausfinden ;)

Meine Meinung:
Zunächsteinmal: dieses Buch ist ein Jugendroman, der sich auch hervorragend für Erwachsene eignet. Die Sprache, die Sitten und Gebräuche und die Probleme sind naturgemäß teeniehaft, was ich aber durchaus als passend empfunden habe. Die Figuren fand ich recht schlimm und unsympathisch, aber es zeichnet sich schnell eine gute Entwicklung und logische Erklärungen für deren Verhalten ab. Die ersten 100 Seiten sind recht zäh, aber wenn man einmal drin ist und ein größeres Stück auf einmal lesen kann, packt einen der Roman schon sehr - ich habe es heute an einem Stück durchgelesen :D
Das Thema ist interessant, wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist - es geht um den Tod, um schicksalhafte Entscheidungen, um Recht und Unrecht und ich denke, es ist besonders für junge Mädchen eine gute Lektüre. Und ich würde das Buch auch jedem Erwachsenen weiterempfehlen, der auch mal ein "Problembuch" ertragen kann.

Fazit: ein spannendes Buch, auf das ich ohne die Lieblingsbücher-Challenge vermutlich nicht gekommen wäre :)

1/13/2013

#7 & #8: Lieblingsbücher-Challenge "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" by Simon Beckett (Bonus: inkl. "Leichenblässe")

Im Moment läuft es mit der Lieblingsbücher-Challenge für mich recht gut. Das ist der Vorteil, wenn man mehrteilige Reihen ausgewählt hat ;)
Jetzt hat es mich also zu David Hunter, dem Helden der Simon Beckett-Reihe gezogen und ich habe voller Spannung innerhalb weniger Tage die Teile 1 - 3 gelesen. Der erste Teil, die "Chemie des Todes" hat mir am besten gefallen - wie so häufig bei Trilogien...

Worum geht es in "Die Chemie des Todes"?
David Hunter ist forensischer Antrophologe und wird vollkommen zufällig in eine schreckliche Mordreihe hineingezogen. Eigentlich wollte er sich nämlich aus seinem ursprünglichen Fachgebiet aufgrund von persönlichen Verlusten zurückziehen. Dafür ist er von London aufs "Land" gezogen und praktiziert als Allgemeinmediziner.
Eines Tages wird eine stark verweste Leiche im Wald gefunden und Dr. Hunter wird relativ schnell in die Untersuchung einbezogen.
Ich habe schon auf den ersten Seiten mehr über die Verwesung von Dingen erfahren als ich je wollte. Nichtsdestoweniger ist das Buch sehr fesselnd geschrieben und ich konnte es kaum weglegen. Außerdem ist das Ende extrem überraschend und kommt sehr unerwartet.
Auch die Figur des David Hunter, die Geschichte drum herum und der aufgebaute Spannungsbogen haben mich so überzeugt, dass ich sofort im Anschluss Teil 2 gelesen habe.

Worum geht es in "Kalte Asche"?
"Kalte Asche" beginnt mit einem neuen, jetzt wieder offiziellen Fall für David Hunter. Er ist in sein altes Betätigungsfeld zurückgekehrt und wird auf eine Insel der Hebriden gerufen, wo eine verbrannte Leiche gefunden wurde. Recht schnell lernt der Leser die schrullige Inselgemeinschaft kennen, wird allerdings sehr als Eindringling wahrgenommen, was man ihn auch spüren läßt. Die ganze Situation ist anfangs nur leicht beunruhigend, wird aber schon fast unheimlich, als ein Sturm aufkommt und die Insel vom Festland abgeschnitten ist: die Fähre fährt nicht mehr und auch die Funkverbindung ist abgebrochen. Ein schrecklicher Sturm kommt auf, währenddessen noch schrecklichere Dinge geschehen. Und auch hier wendet Simon Beckett wieder das gleiche Schema an, wie im ersten Teil - das hat mich zwar auch wieder gut überrascht und planmäßig in die Irre geführt, jedoch fand ich es etwas schade, dass die Geschichte wieder sehr ähnlich wie im ersten Teil aufgelöst wurde. Das "richtige" Ende war dann noch mal ein richtiger Knall - das fand ich gelungen.
Auch dieser Teil nahm mich so gefangen, dass ich gleich darauf mit dem dritten Teil begann...

Bonus ;)
Worum geht es in "Leichenblässe"?
In Leichenblässe ist David Hunter in der "neuen Welt" und darf dort an einem Forschungsinstitut arbeiten. Durch reinen Zufall wird er natürlich auch in Tennessee wieder in eine Mordermittlung hineingezogen. Hier hat er nicht nur mit dem üblichen Misstrauen, was ihm entgegenschlägt, zu kämpfen, sondern auch mit Selbstzweifeln aufgrund einer neu erwachten Unsicherheit bzgl. seiner Arbeit. Außerdem kommt er nicht so gut damit zurecht, dass man ihn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht wirklich bei den Ermittlungen dabei haben will und das er selbst nicht weiss, was er eigentlich in Zukunft mit seinem Leben anfangen will.
Also ein Buch voller Unsicherheit, voll Zweifeln und Hadern. Der in diesem Buch beschriebene Psychopath kommt auch regelmäßig selbst zu Wort - das ist ganz schön gruselig, so etwas lese ich nicht so gerne. Auch hier nutzt Beckett wieder sein schon gut ausgefeiltes Überraschungsschema, aber dieses Mal war ich darauf vorbereitet und habe den wahren Täter schon etwa in der Mitte des Buches entlarvt bzw. verdächtigt.
Auch wenn ich die Trilogie mit Spannung und Begeisterung in einem Rutsch gelesen habe, habe ich am Ende von Teil 3 auch erstmal genug von David Hunter und Simon Beckett. Die andere Reihe zu beginnen reizt mich momentan überhaupt nicht und ich denke, das wird sich so schnell auch nicht ändern. Vielleicht hat er es einfach etwas übertrieben, so dass ich jetzt aktuell keinerlei Bedarf mehr an forensischer Antrophologie habe.

Aber Spass gemacht hat mir die Reihe dennoch und ich empfehle sie jedem gerne weiter, der Thriller mag und einen nicht allzu schwachen Magen hat (wobei ich eigentlich ein ziemliches Weichei bei solchen Büchern bin - und ich konnte es gut lesen).

12/18/2012

#5 & #6: Lieblingsbücher-Challenge "Catching Fire" und "Mockingjay" by Suzanne Collins

Hier kommt ein Doppelpost zu den beiden letzten Teilen der Panem-Trilogie.
Ich habe sie schon vor einiger Zeit beendet, bin aber (wie in den letzten Monaten üblich) gar nicht zum bloggen gekommen. Also muss ich etwas im Gedächtnis kramen ;)

Die "Hunger Games" fand ich ja schon sehr bewegend und auch "Catching Fire" und "Mockingjay" haben mich gefesselt und ich habe die Bücher schnell und mit Interesse gelesen.

"Catching Fire": Catniss kehrt aus der Arena zurück und hofft auf ein friedliches Leben mit ihrer Familie in ihrem District, allerdings wird schnell klar, dass ihr Verhalten am Ende in der Arena eine Rebellion angezettelt hat. Präsident Snow droht ihr nun: entweder sie überzeugt die Welt davon, dass die Liebe zwischen ihr und Peeta echt ist, oder ihre Familie und Freunde sind in Gefahr. Zu allem Überfluss muss Catniss dann am Ende (natürlich) noch einmal zusammen mit Peeta in die Arena (eine praktische Änderung der Regeln zum "Jubiläum" macht es möglich).
Was dann in der Arena geschieht, hat natürlich Paralleln zu den "Hunger Games" ist aber nichts destoweniger spannend zu lesen. Das Ende ist sehr dramatisch und actionreich... und abrupt.
Insgesamt aber ein runder, spannender Band.

"Mockingjay" habe ich natürlich sofort im Anschluss gelesen - bei solchen Büchern erfasst mich immer ein unglaublicher Sog und ich kann nicht mehr aufhören :)
Dieser Teil geht um den Krieg zwischen den Districten und dem Capitol. Es ist ein sehr ungleicher Kampf und ich fand ihn teilweise sehr hoffnungslos zu lesen. Peeta wird befreit, ist aber gänzlich verändert vom Capitol und auch Gale geht seinen eigenen Weg. Ich habe immer Catniss vor Augen, die irgendwie doch immer sehr alleine ist.
Insgesamt ist das Buch auch wieder sehr schnell geschrieben, sehr spannend und ich fand den Abschluss dieser (für mich) ungewöhnlichen Trilogie durchaus sehr gelungen.

Nachdem ich die "Hunger Games" gelesen habe, konnte ich ja auch endlich den Film sehen, der mir ausgesprochen gut gefallen hat - sehr schön umgesetzt und mit angemessener Nähe zur Vorlage.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Trilogie - aber ich muss sie sicher noch einmal lesen, einfach, weil die Bücher so spannend geschrieben sind, dass man manchmal einfach zu schnell, zu oberflächlich liest.
Aber das lässt sich ja einrichten :D

9/16/2012

#4: Lieblingsbücher-Challenge - "The Hunger Games" by Suzanne Collins

Nachdem sich mein Freund kürzlich die Verfilmung zum o.g. Buch gekauft hat, wurde es dringend Zeit, dass ich die Lieblingsbücher-Challenge weiter vorantrieb. Also habe ich an einem Wochenende den ersten Teil der Panem-Trilogie verschlungen und war sowohl fasziniert, als auch gefesselt, als auch angewidert und geschockt.
Als ein Bad der Gefühle und Empfindungen während dieses letzten Lesewochenendes...

Doch worum geht es nun bei den Hunger Games von Suzanne Collins? Da ich vermutlich mal wieder eine der letzten bin, die dieses Buch liest ;), wissen wahrscheinlich die meisten schon Bescheid und ich kann mich kurz fassen.

Zum Inhalt:
Die Geschichte spielt in einer Welt oder auf einem Kontinent, in der es ein allmächtiges Kapitol gibt, welches die umliegenden 12 Distrikte zur Aufrechterhaltung des eigenen Lebensstils unterwirft und ausnutzt. Wichtiges Instrument dafür sind die sogenannten "Hunger Games", die alljährlich stattfinden. Jedes Jahr werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen per Los ausgewählt und danach in die Hauptstadt gebracht. Dort werden sie kurz trainiert und vorbereitet und schon geht es in eine künstlich geschaffene Arena, in der die Kinder gegeneinander um ihr Leben kämpfen müssen - es kann nur einer gewinnen. Das alles wird mit Hilfe von Kameras aufgezeichnet und übertragen und auch die Witterungsverhältnisse und Umweltbedingungen können extern gesteuert werden, so dass es weder für die Zuschauer noch für die Tribute je "langweilig" wird.
Zum weiteren Verlauf muss ich nicht mehr viel sagen, außer dass es stellenweise schon sehr erschütternd und grausig ist, die "Spiele" zu lesen. Aber dabei natürlich auch sehr spannend, so dass das Buch für mich ein absoluter Page-Turner war.

Meine Meinung:
Die Heldin ist mir relativ ziemlich sympathisch geworden und auch die anderen Figuren fand ich sehr gut gezeichnet. Die Verfilmung hat mir zwar deutlich gemacht, dass ich mir die technischen Finessen, mit denen die Games betrieben werden, so nicht vorgestellt hatte, ich weiss nicht, ob die Autorin da weniger genau beschrieben hat oder ich nur weniger genau gelesen habe ;). Da die Autorin aber Executive Producer des Films war, gehe ich davon aus, dass sie es sich zumindest so gedacht hat...
Die Geschichte finde ich unglaublich mutig, ich denke, ein Buch zu schreiben, in denen Kinder geopfert werden und umkommen ist nicht ganz leicht zu verlegen, bzw. ich kann mir vorstellen, dass die Verleger da durchaus skeptisch waren.
Den Gedanken, die Idee fand ich ebenso grausig wie gut durchdacht und ich habe mich so gefühlt, als hätte ich ein besonderes Stück Science Fiction in den Händen.
So schrecklich und traurig ich den Roman stellenweise fand, so fasziniert war ich auf der anderen Seite und entsprechend lese ich aktuell schon an Teil 2 :)

Da ich die englischen Ausgaben lese, sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die Bücher sehr gut auf Englisch zu lesen sind. Die Sprache ist verständlich und nicht besonders anspruchsvoll, also gut und flüssig lesbar. Ich würde es vom Niveau so etwa auf Harry Potter-Level einschätzen.

Ich denke, ich lese dann mal weiter ;)

"Etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #16

Diese WE ist mal wieder großes Kochwochenende - das ist ja auch schon wieder etwas her :)
Da ich durch einen kleinen Erkältungsanflug ans Haus gefesselt war, hatte ich endlich mal die Zeit dazu :)
Gestern gab es Ricotta-Spinat-Cannelloni nach einem Jamie-Oliver-Rezept aus einer seiner Zeitschriften. Das Rezept findet sich fast genauso auch auf seiner homepage, und zwar hier. Der Unterschied zum Heftrezept ist lediglich, dass dafür (zum Glück) keine weisse Sosse gemacht werden muss und dass stattdessen in die Ricotta-Spinat-Füllung ein Ei kommt. Das ganze war relativ schnell gemacht und das Einfüllen in die Cannelloni haben wir aus Ermangelung einer Spritztüte mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel gemacht. Das ging auch verhältnismäßig gut und war nur eine mittlere Schweinerei ;) Auf jeden Fall war es ausgesprochen lecker und absolut wiederholenswert :)


Heute nachmittag gab es dann meinen Standard- und gleichzeitig Lieblingskuchen. Es ist ein Pflaumenkuchen der ganz rebellisch nicht mit Hefeteig sondern mit einem einfachen Rührteig hergestellt wird. Den Boden kann man ebensogut für Apfel- oder Rhabarberkuchen nehmen. Ich liebe das Rezept, da es eigentlich immer gelingt und einfach lecker ist.
In diesem Sinne werde ich jetzt Kaffee trinken und den Pflaumenkuchen geniessen. Euch allen einen schönen Sonntag!

8/18/2012

Ein Wochenendausflug

So kurz vorm Abflug gibt es noch einen kleinen Eindruck von einem Ausflug zum Tierpark Olderdissen.
Es handelt sich hierbei um einen reinen Wild-Tierpark, der Park ist in meinen Augen ziemlich tiergerecht gestaltet (sofern das überhaupt geht bei einem Tierpark) und der Eintritt ist frei. Ich finde den Park besonders schön, weil er sich so schön in den Teutoburger Wald einfügt und die Tiere so große Gehege haben.

Das Highlight dort sind für mich die Bären und die Wölfe, letztere habe ich aber bei diesem Mal nicht gesehen - ich nehme an, es war ihnen an dem Tag einfach deutlich zu warm.

Hier also ein paar Schnappschüsse - und dann sollte ich auch dringenst das Packen für den Urlaub angehen :)



8/11/2012

#3: Lieblingsbücher-Challenge - "Die Therapie" by Sebastian Fitzek

Als Nummer drei der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa, habe ich "Die Therapie" von Fitzek gelesen. In der Vergangenheit habe ich schon den Seelenbrecher gelesen, der mir allerdings damals nicht so sehr zusagte.
Die Therapie sollte aber laut persönlichen Umfragen im Freundes- und Bekanntenkreis deutlich besser sein und so habe ich es über Skoobe ausgeliehen.

Zum Inhalt:
Der Protagonist Viktor Larenz ist ein Psychiater, der seine Tochter Josy verloren hat. Er versucht, auf einer Insel mit diesem Trauma abzuschliessen, wird dort aber überraschend von einer merkwürdigen Frau, Anna Spiegel, aufgesucht, die offenbar schizophrene Züge hat und von Geschehnissen erzählt, die Viktor sofort an seine Josy denken lassen.
Und dankenswerter Weise muss meine Inhaltsangabe an dieser Stelle enden, da ich ansonsten spoilern müsste ;)

Meine Meinung:
Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen, allerdings fand ich es gelungener als den Seelenbrecher. Auf jeden Fall ist das Buch sehr spannend geschrieben und ich kann verstehen, dass es unter die 100 Lieblingsbücher geraten ist. Das Thema ist ja auch sehr interessant. Mir persönlich war es alles etwas zu vorhersehbar und vielleicht hat mich die Handlung deshalb nicht in dem Maße gepackt. Ich habe da Buch an einem Sonntag durchgelesen - also daher war der Spannungsbogen durchaus gut und mitreissend. Aber am Schluss hatte ich so ein Gefühl von "So, fertig... nächstes Buch".... Besser wäre gewesen "Wie schon fertig? Ich will weiterlesen..." Aber wie schon gesagt, das kann durchaus auch an meinem Vorwissen und der damit verbundenen Vorhersagbarkeit gelegen haben.
Fazit: wer es gerne spannend mag, sollte ruhig reinlesen - auch von der Thematik ein durchaus interessantes Buch :) ... nur eben nicht "meins" ;).

#2: Lieblingsbücher-Challenge - "Eragon" by Christopher Paolini

Im Zuge der Lieblingsbücher-Challenge von Lisa, habe ich mein zweites Buch beendet. Der erste Teil der Eragon-Reihe von Christopher Paolini schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem iPad und ich war nie über die ersten paar Seiten hinausgekommen. So war die Challenge eine gute Gelegenheit, dieses Buch endlich anzugehen.

Zum Inhalt:
Eragon ist ein Junge, der in einem kleinen Dorf lebt, seinem Tagewerk nachgeht (jagen, ernten etc.) und der eines Tages auf einem seiner Jagdausflüge einen merkwürdigen, glatten Stein findet. Eigentlich will er ihn verkaufen, aber er findet keinen Käufer. Die Überraschung ist nicht allzugross, dass sich der "Stein" als Drachenei herausstellt und ein hübscher, blauer, weiblicher Drache herausspringt. Nun hat Eragon natürlich schon viel von den Drachenreitern gehört, und versucht, mehr herauszufinden. Doch bevor ihm das so richtig gelingt, tauchen einige ominöse Gestalten aus, die seinen Hof in Schutt und Asche legen und es offenbar auf das Ei abgesehen haben. Eragon muss fliehen, tut sich mit dem geheimnisumwobenen alten Brom zusammen, der erstaunlich viel über Drachen weiss. Naja, und dann geht das Abenteuer los: Saphira wird immer größer, Eragon wird ein richtiger Drachenreiter und von Brom ausgebildet. Saphira und Eragon kommunzieren telepathisch und Eragon lernt immer mehr Magie. Die Flucht vor den Schatten lässt sie einige Abenteuer bestehen und schweisst sie immer mehr zusammen. Natürlich sind sie am Ende siegreich - aber es stehen weitere Abenteuer an.

Meine Meinung:
Die weiteren Abenteuer müssen Eragon und Saphira leider ohne mich bestreiten. Ich kann den Hype um die Bücher nicht ganz nachvollziehen. Sicher ist die Idee insgesamt nicht schlecht und es gab viele spannende, action-geladene Szenen. Aber die Figuren (bis auf Brom) wurden mir einfach nicht sympathisch. Die Kommunikation zwischen Eragon und Saphira fand ich nervtötend und die Geschichte insgesamt recht zäh.
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu wenig der eigentlich Zielgruppe angehörig, um dem Buch mehr abzugewinnen - das kann durchaus sein ;)
So oder so: ich bin froh, dass das Buch jetzt gelesen ist und ich mich anderen Entdeckungen öffnen kann :D

6/26/2012

"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #14"

Gestern habe ich mal wieder ein Kochexperiment durchgeführt: gefüllte Pasta mit Pilzen, Datteltomaten, einer Schalotte und frischen Kräutern (Thymian, Rosmarin, Basilikum). Dann mit etwas Rotwein und Kochsahne, Salz (ich bin im Moment bei solcher Art von Gerichten und bei Salat ganz fixiert auf "Fleur de Sel"), Pfeffer, und ein paar Tröpfchen Balsamico Bianco abschmecken, lecker. 


Ganz und gar wunderbar, extrem schnell gemacht und macht angenehm satt. Man könnte die Pilze bestimmt prima mit Zuccini ersetzen ;)

Mehr Rezept gibt es nicht, weil man nicht mehr braucht :) 
Vielleicht noch kurz zur Reihenfolge: Schalotte fein würfeln, dann schön anbraten. Die geputzten (nicht gewaschenen) Pilze in Scheiben geschnitten dazu und kräftig pfeffern und salzen. Die Kräuter und die Tomaten dazu und mit anschmurgeln, so dass die Tomaten aussehen, als wären sie gegrillt. Oder wie große, rote Rosinen ;) Dann geht es weiter: ablöschen mit einem Schlückchen Wein, wenn man mag, danach dann einen Schuss Kochsahne dazu und - falls es mehr Soße sein sollte, einfach noch mit Milch strecken und zum Abschluss abschmecken und noch ein bisschen Parmesan zum Andicken dazu.


Das wars :) Viel Spass beim ausprobieren - erzählt mal, wie es geschmeckt hat und wie ihr es abgewandelt habt :D

6/23/2012

#1: Lieblingsbücher-Challenge - "the host" by Stephenie Meyer

Das erste Buch der Challenge von Lisa ist gelesen.
Jetzt soll ich also eine "Rezension" dazu schreiben - ohje. Normalerweise drücke ich mich ja um Rezensionen immer herum. Das liegt daran, dass ich kein Freund vom schreiben langer Inhaltsangaben bin und ich außerdem denke, dass meine Meinung von einem Buch ja immer subjektiv ist und daher für niemanden so sehr von Interesse sein wird.
Also gut - dieses Buch schlummerte schon lange auf meinem iPad herum, da ich einfach nie über die ersten drei Seiten hinausgekommen bin. Das lag an der, in meinen Augen etwas zähen, Anfangssequenz. (Die zog sich, wie ich jetzt beim Durchlesen feststellen durfte, auch über einige Kapitel hin....) Aber für die Challenge war das Buch eine gute Wahl, denn so musste ich mich durch die Dürre am Anfang hindurchbeissen.

Was ist das nun für ein Buch, worauf muss man gefasst sein?
Es hat natürlich nicht mal entfernt etwas mit Vampiren zu tun. (Auch wenn erstaunlich häufig das Wort "scent" benutzt wird ;), wie auch schon bei Twilight & Co. ... Allerdings fällt mir häufiger auf, dass Autoren oft Lieblingswörter haben. Ich denke da an die kichernden Magier von Trudi Canavan *g* ) Aber es geht nicht um Blutsauger, nein, es geht um Außerirdische.
Aliens haben sich den Planeten Erde ausgesucht und ihn heimlich still und leise und sehr effektiv zu ihrem Planeten gemacht. Nachdem sie herausgefunden haben, dass die Menschen schlecht und voller Gewalt sind, aber einen schicken, blauen Planeten ihr Eigen nennen, haben sie sich entschlossen, den Menschen die Mühen des Lebens abzunehmen ... Die Aliens sind kleine, harmoniebedürftige und friedliche Parasiten, die sich in die Körper der Menschen einnisten und sie übernehmen. Normalerweise ist das eine unproblematische Prozedur, aber im Fall der Hauptfigur wird die sehr erfahrene Seele (die Aliens bezeichnen sich durchgängig als "souls") vor ein Problem gestellt. Mehr möchte ich nicht verraten, vielleicht wollt Ihr dieses Buch ja auch noch lesen.

Auf jeden Fall geht es auch hier wieder um eine Frau zwischen zwei Männern, die große, eine Liebe und die Opferbereitschaft der Hauptfigur. Das kennen wir ja nun wirklich von Bella zu Genüge ;) Aber ich muss sagen, dass ich das Buch am Ende dann schon mit Spannung weitergelesen habe. Der Anfang war zäh, aber irgendwann war ich drin und dann las es sich auch genauso flüssig wie die Twilight-Reihe (wie die Teile 1, 3 und 4 jedenfalls).

Die Figuren sind natürlich auch hier stellenweise nicht gut zu "verstehen" und verhalten sich für mich unlogisch. Aber: ich fand die Idee mit der Vereinnahmung der Erde und die Philosophie, die dahinter immer mal wieder zum Vorschein kam, sehr gut durchdacht. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich habe überhaupt nicht auf Fehler in der Logik geachtet, und mir ist auch nichts Gravierendes aufgefallen, was nicht funktionieren kann.
Von daher: gute Unterhaltungslektüre, nach Startschwierigkeiten durchaus lesenswert und fesselnd.
Und ich muss sagen, ich finde es gut, dass Stephenie Meyer sich an ein doch sehr anderes Genre einfach so herantraut. Ich mag ja nun Science-Fiction-Literatur, aber ich glaube schon, dass es stimmt, dass dieses Buch auch Leute mögen, die sonst mit Sci-Fi nichts am Hut haben... Okay, das liegt vielleicht an der im Vordergrund stehenden Liebesgeschichte? Es geht ja kaum um Technik und Raumfahrt ;)
Aber trotzdem: als leichte Lektüre für zwischendurch und zum Englisch trainieren sehr empfehlenswert :)

3/11/2012

Besuch im Zwergenland

all pics: copyright by natiraszeit.blogspot.com

Natira hat uns im Zwergenland gestern besucht und neben köstlichen Fischwürfeln für die Schweine gab es noch eine schöne Spielstunde mit Frida, die die liebe Natira für uns dokumentiert hat.

Ansonsten haben wir geredet, geredet, geredet, köstliches Risotto bianco mit selbstgemachtem Pesto gefuttert und einfach nur alles besprochen, was wir über die Welt im Allgemeinen so loswerden mussten. So einen schönen Abend hatten wir - ich bin sehr froh, dass es so spontan und unkompliziert geklappt hat.

Und gerade eben noch zwei Urlaube geplant: Bald geht es nach Südtirol und später im Monat noch an die Nordsee ... Herrlich. Jetzt bin ich ganz urlaubsglücklich und kann mich in "Die Straße der tausend Blüten" stürzen.

Einen recht schönen Sonntag noch!