Es ist nicht so, dass mich das Wetter wirklich stört.
Es führt nur dazu, dass ich nicht besonders aktiv bin - viel lieber verkuschel ich mich mit Tee und Buch auf dem Sofa, locke mir meine Frida an und geniesse das Lesen, das Schnurren und das es draussen so grau ist und ich nicht raus muss.
Andererseits müsste ich aber einiges unternehmen - zur Uni in die Bibliothek, zum Sport... Aber dazu fehlt der Antrieb einfach, ich komme nicht dagegen an - was sicher auch an meinem leichten Erkältungsanflug liegt.
Also lasse ich mich ein wenig gewähren, im Moment warte ich eh auf den Postboten, und quäle mich weiter durch Mr. Darcy's Daughters, der zweiten Etappe meiner Weltreise. Ich wollte es schon abbrechen, aber irgendwie hat mich jetzt der Ehrgeiz gepackt, das Buch zu beenden. Ob ich die Folgebände lese... hm, ich halte es für eher unwahrscheinlich.
Frida ist nach wie vor mit dem Kragen ausgestattet - leider, aber ich will das jetzt endlich mal in Ordnung haben.
Das einzig Gute an dem Kragen ist, dass die Wunde nun wirklich schnell abheilt - ich hoffe, dass ich ihn morgen oder übermorgen abmachen kann.
Sie ist, so lange sie ihn trägt sehr anhänglich und lieb, ist er ab wird sie, innerhalb von einer halben Stunde wieder die Alte, die sich selten streicheln lässt und fast nie von alleine ankommt. Ich finde das recht merkwürdig - denn eigentlich sollte sie ja merken, dass es gar nicht so schlecht ist, Nähe zu suchen. Aber ich bin geduldig und warte ab - irgendwann wird das schon. Viel mehr Sorgen macht mir im Moment, dass die beiden schlecht essen. Sie mögen nur noch Ergänzungsfutter und finden alles andere doof. Sie hungern dann auch lieber, als das sie es essen. Und "gute" Sachen, wie Grau, Mac's etc. brauche ich gar nicht zu kaufen. Alles was in dieser Pastetenform ist, empfinden sie als Zumutung. Die "Therapie", die mein Freund mit ihnen durchgezogen hatte, hört schon wieder auf zu wirken, das ist echt frustrierend.
Ansonsten: die heutige DHL-Lieferung enthält einige spannende Sachen, die ich noch gesondert vorstellen werde. Erstmal werde ich mich jetzt mit einem Kaffee nach London verkrümeln ;)
9/01/2010
8/29/2010
"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #9" & "The Misfits - Nicht gesellschaftsfähig"
Gestern endlich mal wieder ein Kochabend :) Das war ja auch wirklich lange überfällig - erst die lange Zeit im Schwabenland, während der mir die Lust auf Kochen grösstenteils vergangen war.
Dann Urlaub, wo wir uns bekochen liessen oder gegrillt haben...
Aber gestern ging es wieder los.
Es gab einen warmen Gemüsesalat mit Kräuterbaguette:
Die Zubereitung war recht simpel, wenn auch nicht unkompliziert. Allerdings würde ich jetzt auch ein paar Sachen anders machen.
Salat:
1) eine Schalotte oder Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit den Tomaten 4 Minuten dünsten - dann beiseite stellen
2) Pfifferlinge (wir hatten so ca. 150 g) scharf anbraten, danach die Zwiebeln und Tomaten dazu, mit etwas Balsamico Bianco ablöschen, kurz einkochen lassen und vom Feuer nehmen.
3) Vinaigrette aus Balsamico Bianco, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig und Senf anmischen und mit gewaschenem Rucola und Tomaten und Pilzen vermengen.
Kräuterbaguette:
1) 50g Pinienkerne in 1 EL Olivenöl goldbraun rösten dann mit 1/2 Bund glatter Petersilie, einer Handvoll Basilikum, getrocknetem Tymian und Oregano mörsern oder hacken.
2) Baguette (etwas 1/3 bis 1/2) in breite Streifen schneiden, dann noch einmal horizontal halbieren und unter dem Grill goldbraun rösten (Achtung, geht rasend schnell ;) )
3) Baguette mit dem Kräuterpesto bestreichen und am Besten das Ganze noch warm servieren :)
Ein sehr schönes, leckeres Essen, der weisse Balsamico ist das A&O bei diesem Rezept, ich würde auf keinen Fall den dunklen nehmen, da er zu dominant wäre. Und die Pfifferlinge sind natürlich wundervoll - ich habe schon lange nicht mehr so genossen
Was ich andersmachen würde: ich fand es nicht so schön, dass die Cocktail-Tomaten noch ganz waren - das war mir beim Essen dann zu riskant (Thema: spritzen und herumspringende und -fliegende Tomaten *seufz*)
Ich würde beim nächsten mal die Zwiebeln erst glasig anbraten, dann die Pilze dazu tun und die Hitze erhöhen.
Die Tomaten würde ich halbieren und bei 170° in den Backofen geben, so das sie leicht angetrocknet sind und später zu dem Rest dazugeben.
Das Pesto würde ich noch mit Salz und Pfeffer verfeinern.
Ansonsten war es ein perfektes, wunderbares Essen, was wir sicher nochmal machen werden. Und gesund war es auch :)
Als Begleitung flüssiger Art gab es einen Veneziano, ein Getränk, was wir im Urlaub lieben gelernt haben: Aperol mit Prosecco - gar köstlich und auch eine Augenweide, leider habe ich kein Photo gemacht. Da wir aber noch eine fast volle Flasche haben, kann ich das sicher noch nachholen ;)
Die Begleitung visueller Natur:
endlich gab es mal wieder einen "alten" Film in Form von "The Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" mit Marilyn Monroe, Clark Gable und Montgomery Clift, die im Prinzip drei "Verlierer der Zeit, der Gesellschaft" spielen, die zufällig zueinander finden.
Ich habe diesen Film damals sehr gemocht und finde ihn auch immer noch sehr beeindruckend.
Inwiefern die Pferde in dem Film gequält wurden, ist mir nicht bekannt - man kann kaum glauben, dass es nicht so war und ich befürchte auch, dass es damals solche Tierschutz-Vorgaben, wie es sie heute gibt, einfach noch nicht gab. Aber davon einmal abgesehen, ist der Film sehr sehenswert. Er ist einer der wenigen Marilyn-Filme, in denen sie nicht auf die Rolle des naiven Dummchens beschränkt ist (auch wenn sie natürlich auch Dummchen-Züge zeigen musste).
Details zu dem Film, an die ich mich erinnere (aus Biographien etc.):
- Ihre Manager wollten eigentlich nicht, dass sie darin mitspielt
- Sie wurde in ihre Jeans eingenäht, damit sie auch schön eng sass
- Es solle ihr letzter Film sein, den sie komplett abdrehen konnte
Details, die ich gerade noch von imdb.com habe:
- Clark Cable verstarb 14 Tage nach Drehende und Monroe, Clift und Ritter starben innerhalb der nächsten 8 Jahre
- "The Misfits" sind auf der einen Seite die Wildpferde, die wilden Mustangs die in der Nevada-Wüste lebten und stehen gleichzeitig als Metapher für die vier Hauptcharaktere des Films
Hier ist der Trailer:
Fazit: Auch heute noch finde ich diesen Film faszinierend. Diese vier Hauptfiguren, die im Prinzip alle Aussenseiter sind, und ihre Probleme damit haben, in der Realität des Lebens anzukommen.
Marilyn, in einer ihrer intensivsten und am wenigsten albernen Rollen. Ein letztes Mal Clark Gable sehen, der seinen Rhett Butler-Charme nicht verloren hat, auch wenn sein Glanz allmählich abblättert. Ja, und Montgomery Clift, einer dieser Schönen Hollywoods, der auch, wie so viele in jener Zeit viel zu jung starb.
Ein Film der wehmütig macht, weil so viel Traurigkeit in ihm steckt.
Ich bin froh, dass so ein Film heute nicht mehr gedreht werden dürfte - die Pferde-Szenen sind grausig und ich bin dankbar, das so etwas heute verboten ist. Nichtsdestotrotz finde ich die Metapher, die Arthur Miller gewählt hat: Wildpferde, die eingefangen werden vs. "nicht gesellschaftsfähige Personen" die eingenormt werden müssen, gut getroffen. Dennoch verurteile ich, dass in dem Film die Tiere gequält wurden. Ich bin froh, in einer Zeit zu leben, wo es Menschen gibt, die sich Gedanken über die Rechte der Tiere machen und dass diese Menschen in dieser Zeit auch eine Stimme haben. Das gibt ein bisschen Hoffnung, dass es vllt. nochmal besser wird.
Dann Urlaub, wo wir uns bekochen liessen oder gegrillt haben...
Aber gestern ging es wieder los.
Es gab einen warmen Gemüsesalat mit Kräuterbaguette:
![]() |
| Entschuldigt, das Bild ist nicht besonders, aber die anderen waren noch unschärfer :/ |
Salat:
1) eine Schalotte oder Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit den Tomaten 4 Minuten dünsten - dann beiseite stellen
2) Pfifferlinge (wir hatten so ca. 150 g) scharf anbraten, danach die Zwiebeln und Tomaten dazu, mit etwas Balsamico Bianco ablöschen, kurz einkochen lassen und vom Feuer nehmen.
3) Vinaigrette aus Balsamico Bianco, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig und Senf anmischen und mit gewaschenem Rucola und Tomaten und Pilzen vermengen.
Kräuterbaguette:
1) 50g Pinienkerne in 1 EL Olivenöl goldbraun rösten dann mit 1/2 Bund glatter Petersilie, einer Handvoll Basilikum, getrocknetem Tymian und Oregano mörsern oder hacken.
2) Baguette (etwas 1/3 bis 1/2) in breite Streifen schneiden, dann noch einmal horizontal halbieren und unter dem Grill goldbraun rösten (Achtung, geht rasend schnell ;) )
3) Baguette mit dem Kräuterpesto bestreichen und am Besten das Ganze noch warm servieren :)
Ein sehr schönes, leckeres Essen, der weisse Balsamico ist das A&O bei diesem Rezept, ich würde auf keinen Fall den dunklen nehmen, da er zu dominant wäre. Und die Pfifferlinge sind natürlich wundervoll - ich habe schon lange nicht mehr so genossen
Was ich andersmachen würde: ich fand es nicht so schön, dass die Cocktail-Tomaten noch ganz waren - das war mir beim Essen dann zu riskant (Thema: spritzen und herumspringende und -fliegende Tomaten *seufz*)
Ich würde beim nächsten mal die Zwiebeln erst glasig anbraten, dann die Pilze dazu tun und die Hitze erhöhen.
Die Tomaten würde ich halbieren und bei 170° in den Backofen geben, so das sie leicht angetrocknet sind und später zu dem Rest dazugeben.
Das Pesto würde ich noch mit Salz und Pfeffer verfeinern.
Ansonsten war es ein perfektes, wunderbares Essen, was wir sicher nochmal machen werden. Und gesund war es auch :)
Als Begleitung flüssiger Art gab es einen Veneziano, ein Getränk, was wir im Urlaub lieben gelernt haben: Aperol mit Prosecco - gar köstlich und auch eine Augenweide, leider habe ich kein Photo gemacht. Da wir aber noch eine fast volle Flasche haben, kann ich das sicher noch nachholen ;)
Die Begleitung visueller Natur:
endlich gab es mal wieder einen "alten" Film in Form von "The Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" mit Marilyn Monroe, Clark Gable und Montgomery Clift, die im Prinzip drei "Verlierer der Zeit, der Gesellschaft" spielen, die zufällig zueinander finden.
Ich habe diesen Film damals sehr gemocht und finde ihn auch immer noch sehr beeindruckend.
Inwiefern die Pferde in dem Film gequält wurden, ist mir nicht bekannt - man kann kaum glauben, dass es nicht so war und ich befürchte auch, dass es damals solche Tierschutz-Vorgaben, wie es sie heute gibt, einfach noch nicht gab. Aber davon einmal abgesehen, ist der Film sehr sehenswert. Er ist einer der wenigen Marilyn-Filme, in denen sie nicht auf die Rolle des naiven Dummchens beschränkt ist (auch wenn sie natürlich auch Dummchen-Züge zeigen musste).
Details zu dem Film, an die ich mich erinnere (aus Biographien etc.):
- Ihre Manager wollten eigentlich nicht, dass sie darin mitspielt
- Sie wurde in ihre Jeans eingenäht, damit sie auch schön eng sass
- Es solle ihr letzter Film sein, den sie komplett abdrehen konnte
Details, die ich gerade noch von imdb.com habe:
- Clark Cable verstarb 14 Tage nach Drehende und Monroe, Clift und Ritter starben innerhalb der nächsten 8 Jahre
- "The Misfits" sind auf der einen Seite die Wildpferde, die wilden Mustangs die in der Nevada-Wüste lebten und stehen gleichzeitig als Metapher für die vier Hauptcharaktere des Films
Hier ist der Trailer:
Fazit: Auch heute noch finde ich diesen Film faszinierend. Diese vier Hauptfiguren, die im Prinzip alle Aussenseiter sind, und ihre Probleme damit haben, in der Realität des Lebens anzukommen.
Marilyn, in einer ihrer intensivsten und am wenigsten albernen Rollen. Ein letztes Mal Clark Gable sehen, der seinen Rhett Butler-Charme nicht verloren hat, auch wenn sein Glanz allmählich abblättert. Ja, und Montgomery Clift, einer dieser Schönen Hollywoods, der auch, wie so viele in jener Zeit viel zu jung starb.
Ein Film der wehmütig macht, weil so viel Traurigkeit in ihm steckt.
Ich bin froh, dass so ein Film heute nicht mehr gedreht werden dürfte - die Pferde-Szenen sind grausig und ich bin dankbar, das so etwas heute verboten ist. Nichtsdestotrotz finde ich die Metapher, die Arthur Miller gewählt hat: Wildpferde, die eingefangen werden vs. "nicht gesellschaftsfähige Personen" die eingenormt werden müssen, gut getroffen. Dennoch verurteile ich, dass in dem Film die Tiere gequält wurden. Ich bin froh, in einer Zeit zu leben, wo es Menschen gibt, die sich Gedanken über die Rechte der Tiere machen und dass diese Menschen in dieser Zeit auch eine Stimme haben. Das gibt ein bisschen Hoffnung, dass es vllt. nochmal besser wird.
8/27/2010
Nacht des Orakels - Paul Auster (Audiobook)
Schon lange will ich über dieses Hörbuch schreiben - doch irgendwie war es mir bisher nicht möglich - und zwar, weil ich die letzte CD nochmal hören wollte, bevor ich davon erzähle.
Das dieses Audiobook in meinem CD-Spieler gelandet ist, ist das Ergebnis eine Ama*zon Shopping-Trips ;)
Ich brauchte dringend ein Hörbuch für die Heimfahrt Ende letzten Monats, und dieses war gerade im Angebot - da war die Entscheidung leicht. Ich mag Siri Hustvedt sehr gerne und Paul Auster als ihr Mann hatte mich schon länger interessiert. Nach der Fahrt steht für mich fest, dass ich einfach alles von ihm lesen muss!
Die Erfahrung, die ich mit diesen fünf CD's auf der Heimfahrt gemacht habe ist nahezu unbeschreiblich.
Die Wortwahl, die Spannung, die Stimmung - alles ist grossartig. Ich habe fasziniert gelauscht, vor allem der Anfang der Geschichte ist unglaublich fesselnd und mitreissend, grandios erzählt und von Jan-Josef Liefers phantastisch vorgelesen.
In dieser Geschichte ist ein Roman im Roman, sowie viel Düsternis und Grausiges enthalten. Es sind menschliche Abgründe beschrieben, Geschichten werden erzählt, erdacht, erraten - es macht einen atemlos beim Zuhören. Das Ganze ist sehr dicht und intensiv erzählt und man fühlt sich, als wäre man selbst mitten in der Geschichte. Jan-Josef Liefers hat sicher einen nicht geringen Anteil an dieser Wirkung - seine Stimme hat mich geradezu mitgerissen.
Ich dachte zuerst, Paul Auster hätte das Ende der Geschichte vermurkst. Es machte mir den Eindruck, als ob ihm ca. ab Mitte der Geschichte die Fäden aus der Hand gelaufen sind. Auf der anderen Seite: vielleicht war es seine Absicht, mich in genau der Verwirrtheit zurückzulassen, in der ich schliesslich, am Ende meiner Fahrt, da stand, auf meinem Parkplatz, vor dem Haus, in dem wir wohnen. Müde, ein bisschen fassunglsos ob dieses Endes.
Ich glaube, ich werde mir das Hörbuch nochmal in Gänze anhören. :)
So oder so - egal, ob ich das Ende nun gut oder schlecht fand bzw. finde: Mir hat diese lange Autofahrt ganz grosse Lust auf mehr von Paul Auster gemacht. Ich mag seinen Schreibstil sehr, sehr gerne und ich habe mir fest vorgenommen, mir bei der nächsten Gelegenheit die New York-Trilogie zu schnappen, wenn ich sie mal wieder im Antiquariat liegen sehe.
Der König der Narren - Tanja Kinkel
Bei diesem Buch nun habe ich überhaupt nicht gewusst, was auf mich zukommt. Zwar hatte ich mir den Klappentext durchgelesen, aber bewusst die Rezensionen bei Ama*zon vermieden um nicht gespoilert zu werden. Ich rechnete also ebenfalls mit einem historischen Roman und war dann ziemlich überrascht, dass es eine Fantasy-Geschichte ist. Sie spielt in Phantàsien und ein Gefühl des Wiedererkennens stellte sich immer mehr ein. Plötzlich war die Rede von Glücksdrachen und die Beschreibung ähnelte schwer Furchur aus der Unendlichen Geschichte. Ich war erstmal verwirrt - was tat Tanja Kinkel da? Klaute sie frech bei Michael Ende? Oder sollte es eine Fortführung der Unendlichen Geschichte sein? Im Vorwort stand nichts, dem Klappentext konnte man nichts entnehmen... Ich las weiter, verwirrt, aber durchaus nicht uninteressiert.
In dem Buch geht es um Res, ein junges Mädchen, welches auszieht um ihre Welt vor dem Nichts zu retten. Res erlebt einige Abenteuer, auch sehr schlimme Abenteuer und die Figuren, denen sie begegnet sind allesamt recht grausam und gemein. Sie selbst ist auch keine typische, fehlerfreie Heldin sondern handelt im Prinzip eigennützig, egoistisch.
Meine Lieblingsfigur war Schnurrspitz, die Katze, obwohl auch sie ein sehr egozentrisches Wesen ist. Aber Schnurrspitz ist wirklich amüsant und weise und darum machte es mir Spass, von ihr zu lesen.
Die Geschichte insgesamt ist nicht unspannend, allerdings auch nicht so fesselnd, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Im Gegenteil: ich habe das Buch sogar 3 Wochen lang einfach liegen lassen, weil ich es nicht wieder mit zurücknehmen wollte ins Ländle bzw. weil es sich für den Urlaub nicht mehr lohnte.
Das Ende war gut geschrieben, da endlich wird man als Leser auch darüber aufgeklärt, dass es quasi eine Parallel-Geschichte zur Unendlichen ist.
Als Fazit würde ich sagen, es war kein Fehlgriff, aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Sicher nicht das beste Buch von Tanja Kinkel, wobei es durchaus lesenswert ist - wenn man die Unendliche Geschichte mag und noch länger in diese Welt eintauchen will.
Der achtundzwanzigste Freitagsfüller
Nach dem extrem verregneten Tag gestern ist heute, am Freitag und ersten Arbeitstag für mich, nur noch ein bisschen Regen zu vermelden.
Trotzdem war es hart heute früh - wieder mit Wecker aufstehen, im Bad nicht alle Zeit der Welt haben... Aber eigentlich ist es gut, dass jetzt wieder ein bisschen Ordnung in meinen Tag kommt, so wird dass dann vllt. auch noch was mit dem Theorieteil der Diplomarbeit.
Zunächst aber ein Freitagsfüller (klick hier) und dann ein schönes Wochenende mit Kochen, Lesen, Geniessen :)
1. Freunde zu finden und sie auch zu behalten ist das Wichtigste im Leben - alles andere wird irgendwann nebensächlich sein.
2. Frida hat wirklich eine angeschlagene Gesundheit, es ist so schade, dass sie immer "hier" schreit, wenn wieder etwas im Anflug ist :(.
3. Ich bin bereit für einen produktiven Wochenstart nächste Woche.(jetzt steht es hier, also muss es wahr werden ;) )
4. In einem Monat geht es schon mit der Diplomarbeit los - mir wird ganz komisch, wenn ich daran denke.
5. Wie bekommt man einen Semesterferien-Job, für 4 Wochen, der keine grossen Vorkenntnisse erfordert?
6. Man nehme etwas Tofu, Zwiebeln, Sesam und Woknudeln, füge Soja-, Sweet-Chilisauce und Wasser dazu , und hat ein schnelles, köstliches Wok-Gericht, wie dass was wir gestern hatten :).
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Serienabend nach unserer Sport- und Einkauf-Tortur, morgen habe ich unseren Kochabend geplant und Sonntag möchte ich nur Dinge tun, zu denen ich Lust habe :)!
Trotzdem war es hart heute früh - wieder mit Wecker aufstehen, im Bad nicht alle Zeit der Welt haben... Aber eigentlich ist es gut, dass jetzt wieder ein bisschen Ordnung in meinen Tag kommt, so wird dass dann vllt. auch noch was mit dem Theorieteil der Diplomarbeit.
Zunächst aber ein Freitagsfüller (klick hier) und dann ein schönes Wochenende mit Kochen, Lesen, Geniessen :)
1. Freunde zu finden und sie auch zu behalten ist das Wichtigste im Leben - alles andere wird irgendwann nebensächlich sein.
2. Frida hat wirklich eine angeschlagene Gesundheit, es ist so schade, dass sie immer "hier" schreit, wenn wieder etwas im Anflug ist :(.
3. Ich bin bereit für einen produktiven Wochenstart nächste Woche.(jetzt steht es hier, also muss es wahr werden ;) )
4. In einem Monat geht es schon mit der Diplomarbeit los - mir wird ganz komisch, wenn ich daran denke.
5. Wie bekommt man einen Semesterferien-Job, für 4 Wochen, der keine grossen Vorkenntnisse erfordert?
6. Man nehme etwas Tofu, Zwiebeln, Sesam und Woknudeln, füge Soja-, Sweet-Chilisauce und Wasser dazu , und hat ein schnelles, köstliches Wok-Gericht, wie dass was wir gestern hatten :).
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Serienabend nach unserer Sport- und Einkauf-Tortur, morgen habe ich unseren Kochabend geplant und Sonntag möchte ich nur Dinge tun, zu denen ich Lust habe :)!
8/25/2010
Wandelröschen
Hier noch ein Minipost zu meiner Lieblingspflanze, dem Wandelröschen. Bei Wikipedia habe ich allerdings gerade herausgefunden, dass es leider giftig ist. Allerdings nur die Früchte, die ich bei unseren Pflanzen noch nie bemerkt haben, wahrscheinlich trägt unser Bäumchen einfach nicht. Unsere Katzen haben sich ohnehin noch nie am Röschen vergangen, ich nehme an, sie mögen den leicht
zitrusartigen Geruch nicht, den es ausströmt...
Und hier noch ein paar Bilder, von unseren Balkonkatzen :)
Jetzt war es das aber auch erstmal, mit der Bilderflut :)
Schweinchen-News
Lange überfällig ist mal wieder ein Katzenpost.
Zumal unsere Katzen nun endlich ihr lange überfälliges Geburtstagsgeschenk, einen Brunnen von Keramik im Hof bekommen haben (leider hatten die einige Kapaziätsengpässe - nach einem Artikel in einer Katzenzeitschrift gab es einen Anfragenansturm :) ). Da unsere Schweinchen aber ohnehin sehr gnädig sind, verstanden Sie das und warteten geduldig bis nach unserem Urlaub. Da gab es ihn dann, den neuen Brunnen:
Bisher ist der neue Brunnen ein voller Erfolg. Ich sehe die beiden momentan andauernd trinken und wenn ich den Brunnen morgens anmache ist vor allem Phoebe sofort da, um ihn neu zu entdecken. Der Goldfisch gehört im Übrigen nicht dazu, den hatte ich im Museumsshop im Gropius-Bau erstanden. Eigentlich soll er lustig hin und her schwimmen, aber ich glaube, dazu braucht er mehr Wassertiefe.
Brunnenfazit: Momentan würde ich sagen, er ist eine gute Investiotion ist, mal sehen, wie lange die beiden von ihm noch fasziniert sind. Man kann die Pumpenleistung gut regulieren und Aufbau und Reinigung sind auch absolut unkompliziert.
Balancier-Versuche auf der Schüssel wurden bis jetzt noch nicht unternommen - ich hoffe, das lässt Phoebe auch schön bleiben ;)
Ich finde unseren neuen Brunnen auf jeden Fall ziemlich schick und denke, wir werden auch noch Freude an ihm haben, falls die Damen irgendwann das Interesse daran verlieren.
Nun zu Frida:
Meine kleine Friducha ist leider schon seit einigen Wochen ein Sorgenkind. Es begann, an dem Wochenende, bevor ich wieder heimkam aus dem Ländle. Mein Freund holte mich vom Bahnhof ab und in der Zwischenzeit müssen sich die beiden bekabbelt haben - als wir wiederkamen hatte Frida jedenfalls eine ziemliche Macke kurz vor dem linken Ohr. Das Fell war weg und die Wunde hatte eine Größe von ungefähr einem 2-Cent-Stück.
Der Heilungsprozess verlief langsam, da Frida immer wieder daran gekratzt hat und je näher unser Urlaub rückte, desto unruhiger wurde ich, da die Stelle nicht kleiner, sondern größer wurden. Beim Tierarzt, eine Woche vor dem Urlaub, wurde uns von einem Kragen abgeraten, sondern statt dessen Antibiotikum und Schmerzmittel gegeben, damit die Wunde abheilen und die Entzündung abklingen kann. Und das Schmerzmittel sollte vor allem dazu dienen, den Juckreiz zu lindern und so das Kratzen zu vermeiden.
Das ging alles erstaunlich gut - bis zum Freitag vor unserer Abreise. Da machte sich Frida die ganze Wunde wieder auf und wir hatten keine Wahl, als den Kragen, den wir vorsorglich gekauft hatten, anzulegen. Das Gefühl, damit in den Urlaub zu fahren, war schon sehr unschön. Aber Frida hat es gut hinbekommen - zumindest die erste Woche. Dann wurde es ihr doch zu blöd, und sie befreite sich selbst aus dem unleidigen, unpraktischen Ding und die Katzensitter hatten keine Chance, es wieder dran zumachen. Aber gut, die Wunde war schon deutlich kleiner geworden und wir dachten, jetzt ist sie über den Berg. Weit gefehlt - leider. Gestern hat sie sich wieder die Kruste abgekratzt und ich musste den schrecklichen Kragen wieder aufsetzen. Seitdem ist sie die liebste und kuscheligste Katze der Welt, sie ist kaum wiederzuerkennen. Auch das Anlegen des Kragens verlief unproblematisch - sie scheint das mittlerweile gewöhnt zu sein.
Ich hoffe, dieses Mal kriegen wir es hin, so dass sie endlich wieder ganz normal ihr Leben geniessen kann - ohne Jucken, ohne Kragen und ich wünsche mir, dass sie Phoebe irgendwann mal die Meinung geigt. Denn leider lässt sich Frida von ihrer Schwester regelmäßig unterbuttern - das Ungleichgewicht zwischen unseren beiden Schwestern ist recht gross.
Aber wie auch immer - ansonsten hat Frida meine lange Abwesenheit von April bis Juli gut verkraftet. Sie ist anhänglicher geworden, genau wie ihre Schwester. Und das wir jetzt einen kleinen Kragenbären als Schweinchen haben... Naja, das geht vorbei :)
Und Phoebe?
Phoebe ist die unangefochtene Königin hier im Haushalt. Sie kann sowohl eine sehr liebe, gütige Königin sein, die einem gnädig gestattet, sie durchzukuscheln, stundenlang in den Schlaf zu streicheln und ihr anderweitig Gutes zu tun. Im nächsten Moment kann sie aber auch eine herrische Diktatorin sein, die lautstark ihren Freigang auf ihrem Balkon einfordert. Sobald man sie rauslässt, ist sie dann aber die zufriedenste Katze der Welt. Stundenlang liegt sie auf dem kleinen Tischchen, schaut über ihr Reich und geniesst den frischen Wind und die vielen Gerüche und Geräusche. Fluchtversuche gibt es kaum noch, wenn mal eine Wespe vorbeikommt versucht sie, sie gemütlich aus der liegenden Position heraus zu fangen, klappt das nicht, ist es auch egal.
Auch in der Wohnung hat sie zwei Gesichter. Die Momente, wenn sie auf dem Kratzbaum liegt und einer von uns dort vorbeikommt und sie sich dann schnell gurrend auf den Rücken rollt um sich durchstreicheln zu lassen sind hier legendär und wir lieben sie. Leider hält das nicht lange und schon springt das kleine Monster mit Karacho vom Kratzbaum herunter und fängt an, durch die Wohnung zu toben. Meistens wenn wir essen ist für Phoebe Nerv- und Spielzeit. Gurrend läuft sie um mein Sofa herum und setzt sich immer gerade so weit weg, dass man sie nicht berühren kann. Dann rennt sie wieder auf ihre Skaterwand zu, springt in die Luft und stößt sich mit allen Vieren von der Wand ab um dann mit einem ohrenbetäubenden Knall wieder auf dem Laminat (natürlich, wo sonst) zu landen. Dann setzt sie sich wieder mit Sicherheitsabstand neben mein Sofa, und schaut mich böse an, weil ich nicht mit ihr spiele. Und wirklich, regelmässig, wenn das Essen auf dem Tisch steht *lach*.
Ihre neueste Marotte ist, sich, wie auf den mittleren Bildern zu sehen, vor den Fernseher zu legen. Der Fernseher hat sowieso eine merkwürdige Anziehungskraft auf Phoebe. Seit einem knappen Jahr sitzt sie manchmal stundenlang vorm Fernseher und starrt ihr Spiegelbild an. Hält man sie vor einen normalen Spiegel, findet sie das vollkommen uninteressant. Aber vor dem Fernseher scheint sie irgendetwas zu sehen, zumindest nimmt sie da offenbar eine andere Katze wahr. (Zum Glück versucht sie nur selten, die andere zu berühren ;) )
Das waren sie also, die aktuellsten Schweinchen-News. Ich bin so froh, dass ich noch über einen Monat Zeit mit ihnen verbringen darf - ich darf noch gar nicht daran denken, wie es ist, wenn ich nicht mehr dauernd hier bin. Aber erstmal geniesse ich die Zeit jetzt, denn (und jetzt kommt mal ein schlauer Spruch, der gerade zu meinem Motto geworden ist):
Zumal unsere Katzen nun endlich ihr lange überfälliges Geburtstagsgeschenk, einen Brunnen von Keramik im Hof bekommen haben (leider hatten die einige Kapaziätsengpässe - nach einem Artikel in einer Katzenzeitschrift gab es einen Anfragenansturm :) ). Da unsere Schweinchen aber ohnehin sehr gnädig sind, verstanden Sie das und warteten geduldig bis nach unserem Urlaub. Da gab es ihn dann, den neuen Brunnen:
Bisher ist der neue Brunnen ein voller Erfolg. Ich sehe die beiden momentan andauernd trinken und wenn ich den Brunnen morgens anmache ist vor allem Phoebe sofort da, um ihn neu zu entdecken. Der Goldfisch gehört im Übrigen nicht dazu, den hatte ich im Museumsshop im Gropius-Bau erstanden. Eigentlich soll er lustig hin und her schwimmen, aber ich glaube, dazu braucht er mehr Wassertiefe.
Brunnenfazit: Momentan würde ich sagen, er ist eine gute Investiotion ist, mal sehen, wie lange die beiden von ihm noch fasziniert sind. Man kann die Pumpenleistung gut regulieren und Aufbau und Reinigung sind auch absolut unkompliziert.
Balancier-Versuche auf der Schüssel wurden bis jetzt noch nicht unternommen - ich hoffe, das lässt Phoebe auch schön bleiben ;)
Ich finde unseren neuen Brunnen auf jeden Fall ziemlich schick und denke, wir werden auch noch Freude an ihm haben, falls die Damen irgendwann das Interesse daran verlieren.
Nun zu Frida:
Meine kleine Friducha ist leider schon seit einigen Wochen ein Sorgenkind. Es begann, an dem Wochenende, bevor ich wieder heimkam aus dem Ländle. Mein Freund holte mich vom Bahnhof ab und in der Zwischenzeit müssen sich die beiden bekabbelt haben - als wir wiederkamen hatte Frida jedenfalls eine ziemliche Macke kurz vor dem linken Ohr. Das Fell war weg und die Wunde hatte eine Größe von ungefähr einem 2-Cent-Stück.
![]() |
| gruselige Details :/ |
Das ging alles erstaunlich gut - bis zum Freitag vor unserer Abreise. Da machte sich Frida die ganze Wunde wieder auf und wir hatten keine Wahl, als den Kragen, den wir vorsorglich gekauft hatten, anzulegen. Das Gefühl, damit in den Urlaub zu fahren, war schon sehr unschön. Aber Frida hat es gut hinbekommen - zumindest die erste Woche. Dann wurde es ihr doch zu blöd, und sie befreite sich selbst aus dem unleidigen, unpraktischen Ding und die Katzensitter hatten keine Chance, es wieder dran zumachen. Aber gut, die Wunde war schon deutlich kleiner geworden und wir dachten, jetzt ist sie über den Berg. Weit gefehlt - leider. Gestern hat sie sich wieder die Kruste abgekratzt und ich musste den schrecklichen Kragen wieder aufsetzen. Seitdem ist sie die liebste und kuscheligste Katze der Welt, sie ist kaum wiederzuerkennen. Auch das Anlegen des Kragens verlief unproblematisch - sie scheint das mittlerweile gewöhnt zu sein.
Ich hoffe, dieses Mal kriegen wir es hin, so dass sie endlich wieder ganz normal ihr Leben geniessen kann - ohne Jucken, ohne Kragen und ich wünsche mir, dass sie Phoebe irgendwann mal die Meinung geigt. Denn leider lässt sich Frida von ihrer Schwester regelmäßig unterbuttern - das Ungleichgewicht zwischen unseren beiden Schwestern ist recht gross.
Aber wie auch immer - ansonsten hat Frida meine lange Abwesenheit von April bis Juli gut verkraftet. Sie ist anhänglicher geworden, genau wie ihre Schwester. Und das wir jetzt einen kleinen Kragenbären als Schweinchen haben... Naja, das geht vorbei :)
![]() | |||
| Die Bilder sind übrigens alle recht aktuell, Ihr seht also, dass die Wunde nicht mehr so auffällig ist, wie sie schon mal war... |
P.S.: Das Pfotenbild ist natürlich für die Winterkatze und die beiden unteren Bilder zeigen Fridas aktuelle Lieblingsplätze. Besonders lustig sieht es aus, wenn Fridi auf dem Sessel so schläft, dann hängt ihr Kopf herunter und sie sieht aus, als hätte sie einen "Kater" *lach*
Der Karton ist der Karton meines Reithelms und Frida liebt ihn. Er ist eigentlich zu klein, aber dennoch - sie schläft nachts oft darin und quetscht sich mit Begeisterung herein :)
Und Phoebe?
Phoebe ist die unangefochtene Königin hier im Haushalt. Sie kann sowohl eine sehr liebe, gütige Königin sein, die einem gnädig gestattet, sie durchzukuscheln, stundenlang in den Schlaf zu streicheln und ihr anderweitig Gutes zu tun. Im nächsten Moment kann sie aber auch eine herrische Diktatorin sein, die lautstark ihren Freigang auf ihrem Balkon einfordert. Sobald man sie rauslässt, ist sie dann aber die zufriedenste Katze der Welt. Stundenlang liegt sie auf dem kleinen Tischchen, schaut über ihr Reich und geniesst den frischen Wind und die vielen Gerüche und Geräusche. Fluchtversuche gibt es kaum noch, wenn mal eine Wespe vorbeikommt versucht sie, sie gemütlich aus der liegenden Position heraus zu fangen, klappt das nicht, ist es auch egal.
Auch in der Wohnung hat sie zwei Gesichter. Die Momente, wenn sie auf dem Kratzbaum liegt und einer von uns dort vorbeikommt und sie sich dann schnell gurrend auf den Rücken rollt um sich durchstreicheln zu lassen sind hier legendär und wir lieben sie. Leider hält das nicht lange und schon springt das kleine Monster mit Karacho vom Kratzbaum herunter und fängt an, durch die Wohnung zu toben. Meistens wenn wir essen ist für Phoebe Nerv- und Spielzeit. Gurrend läuft sie um mein Sofa herum und setzt sich immer gerade so weit weg, dass man sie nicht berühren kann. Dann rennt sie wieder auf ihre Skaterwand zu, springt in die Luft und stößt sich mit allen Vieren von der Wand ab um dann mit einem ohrenbetäubenden Knall wieder auf dem Laminat (natürlich, wo sonst) zu landen. Dann setzt sie sich wieder mit Sicherheitsabstand neben mein Sofa, und schaut mich böse an, weil ich nicht mit ihr spiele. Und wirklich, regelmässig, wenn das Essen auf dem Tisch steht *lach*.
Ihre neueste Marotte ist, sich, wie auf den mittleren Bildern zu sehen, vor den Fernseher zu legen. Der Fernseher hat sowieso eine merkwürdige Anziehungskraft auf Phoebe. Seit einem knappen Jahr sitzt sie manchmal stundenlang vorm Fernseher und starrt ihr Spiegelbild an. Hält man sie vor einen normalen Spiegel, findet sie das vollkommen uninteressant. Aber vor dem Fernseher scheint sie irgendetwas zu sehen, zumindest nimmt sie da offenbar eine andere Katze wahr. (Zum Glück versucht sie nur selten, die andere zu berühren ;) )
Das waren sie also, die aktuellsten Schweinchen-News. Ich bin so froh, dass ich noch über einen Monat Zeit mit ihnen verbringen darf - ich darf noch gar nicht daran denken, wie es ist, wenn ich nicht mehr dauernd hier bin. Aber erstmal geniesse ich die Zeit jetzt, denn (und jetzt kommt mal ein schlauer Spruch, der gerade zu meinem Motto geworden ist):
Sich Sorgen zu machen, bedeutet Wolken von morgen über die Sonne von heute ziehen zu lassen.
In diesem Sinne, Ihr lieben LeserInnen. Ich wünsche allen einen sonnigen Tag.
8/23/2010
Lago di Bolsena 2010
Hier ist er nun, der schon eingeforderte, ein paar Tage aufgeschobene und völlig begeisterte Bericht unseres Sommerurlaubs 2010 :)
Am Sonntag, dem 08. August ging es in früher Morgenstund los, das Auto war schon abends fast komplett gepackt worden. Keine Staus, nichts Wesentliches vergessen - bis München lief es rund und Kathrin, mein Navi, wurde immer optimistischer, geradezu euphorisch und meinte, wir kämen so gegen 21 Uhr in Gradoli an. Doch dann kam München. Und ein gewaltiger Stau. Kathrin revidierte ihre Meinung rasch und schnell wurde aus 21 Uhr 23 Uhr und dabei blieb es auch die ganze Restfahrt. In Deutschland kann man immer noch prima Zeit wett machen, aber sobald man über die Grenze ist und sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, ist davon keine Rede mehr und das Kathrin behält das letzte Wort.
Wir krochen also durch München, und später dann über den Brenner-Pass, bewunderten die Alpen und die Obstplantagen Südtirols und irgendwie zog es sich danach ganz schön hin. Gerade die tollen Berge wurden dann schnell bedrückend und wir waren froh, als wir am Gardasee vorbei und auf die Ebene kamen. Ich habe während der Fahrt viel vorgelesen aus Stefan Ulrichs "Arrividerci, Roma!" und das hat die Fahrt recht kurzweilig gemacht.
Da ich ja vorgelesen habe, bin ich noch nicht durch, aber es ist ein wirklich gutes Buch. Stefan Ulrich erzählt unterhaltsam Familienanekdoten und Italien-Geschichte, gar nicht trocken sondern wirklich interessant und fesselnd. Ein sehr empfehlenswertes Buch für jeden Italien-Reisenden oder -Liebhaber - ich werde sicher auch den ersten Teil (ich wusste nicht, dass mein Buch ein Folgebuch ist) noch lesen.
Gut, lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten eine gute Fahrt, bekamen aber immer kältere Füsse, weil der Campingplatz ja nicht ewig aufhaben würde. Kathrin blieb hartnäckig bei ihrer Meinung, dass 23 Uhr die perfekte Ankunftszeit für uns sei und sie behielt Recht. Aber es war alles überhaupt kein Problem. Wir fuhren auf den Platz, wurden freundlich begrüsst und gefragt, ob uns frische Pasta, Salat und Weisswein genehm wären und aufgefordert, uns einen schönen Platz auszusuchen.
![]() | ||
| für alle, die auch mal einen grossartigen Campingplatz am Lago brauchen :) |
Mit unseren Freunden bauten wir dann fix das Zelt auf (20 Minuten - ein tolles Zelt :) ) und dann kam der Verwalter schon wieder auf seinem Fahrrad angepest und fragte, ob er die Nudeln schon wässern dürfe. Durfte er - eine halbe Stunde nach der Ankunft sassen wir vor köstlichen Tagliatelle, tranken Frizzante und erzählten von der Fahrt, redeten mit unseren Freunden und waren froh, angekommen zu sein.
Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne schon recht früh, wir hatten uns einen Platz mitten in der Morgensonne ausgesucht, was zwar vom Prinzip her schön, tatsächlich aber vor allem sehr heiss ist. Wir sind dann auch noch am gleichen Tag zu einem schattigerem Plätzchen umgezogen, um morgens bei Bedarf länger schlafen zu können.
Ich beschloss, der Hitze zu entfliehen und mich dem Frühschwimmen hinzugeben, etwas, was ich dann auch an den meisten folgenden Tagen tat. Der Lago di Bolsena ist einfach ein wundervoller See. Das Wasser ist schön weich, die Temperatur auch recht angenehm (geschätzte 23°C) und das einzig Schwierige ist der Weg in den See hinein. Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, liegen dort einige Steine in Ufernähe und das war jedes Mal wieder eine ziemliche Herausforderung. Aber der Stolz verbot mir, mir Badeschuhe zu kaufen und es hat ja auch immer geklappt ;)Die nächsten Tage waren geprägt vom Wandern und dabei etruskische Überreste und verschlafene Dörfer zu bewundern. Oft genug fühlte ich mich erinnert an Capricorns Dorf in Cornelia Funkes"Tintenherz" und auch sonst hatte man oft genug das Gefühl, dass die Zeit an manchen Stellen hier stehenbleibt oder langsamer verläuft. Wir waren einen hektischen Tag lang in Rom, haben ansonsten viele Unternehmungen in der Umgebung gemacht, und uns einfach eine entspannte, ruhige Zeit gegönnt. Unter anderem haben wir den Parco dei Mostri in Bomarzo besucht (weiter unten gibt es da noch ein paar Bilder zu sehen, aber die Website ist sehr nett gemacht) und waren in Civita di Bagnoregio, einem Bergdorf, welches damals zu den "sterbenden Städten" gehörte und fast aufgegeben wurde, da es durch Erosion und Erdrutsch als absturzgefährdet galt.
Es wurde aber wiederbelebt, saniert und restauriert und innerhalb der letzten 5 Jahre ist bereits ein unglaublicher Wandel zu bemerken. Nur eine alte Dame, die schon damals auf dem Mäuerchen vor ihrem Haus sass, und anpries, dass aus ihrem Garten der schönste Panoramablick zu sehen sei, war immer noch unverändert dort. Sie lädt vorbeigehende Touristen ein, den Ausblick bei Ihr zu bewundern und wenn sie wieder herauskommen, einige zwanzig Photos reicher, hält sie ihre faltige, kleine Hand auf und erbittet einen kleinen Obulus. Schön ist, dass die Touristen ihr immer noch etwas geben, denn mittlerweile ist die Stadt komplett mit Panorama-Terassen umgeben ... Aber diese uralte kleine Frau, deren Rente sicherlich mehr als kärglich ist, hat all diese Jahre in Civita ausgehalten - sie war auch zu der Zeit noch dort, als nur noch neun Menschen im Dorf gelebt haben. Irgendwie fand ich es schön, sie wiederzusehen :)Kulinarisch ist Italien schon lange meine Wahlheimat und das hat sich in diesem Urlaub nur bestätigt: Biscotti, Pasta, köstliche, neopolitanische Pizza, wunderbarer Wein, aromatische Tomaten und Mozarella di Buffalo im 5er Pack für kleines Geld. Und natürlich auch traumhaft cremiges Straciatella-Eis, das darf nicht vergessen werden.
Wir hatten einen wunderschönen, erholsamen, Seele-beruhigenden Urlaub. Campen, haben wir festgestellt, ist für uns eine gute Urlaubsform und der Komfort eines Zeltes ist für eine Woche zunächstmal absolut ausreichend.
Unser tolles Zelt hat sich bewährt: bei einem heftigen Unwetter hat es gut durchgehalten, es wurde nicht undicht und stand wie eine Eins. Der Campingplatz La Grata war für uns wie geschaffen: nicht überlaufen, sehr persönlich, sehr familiär - wenn wir das nächste Mal am Lago di Bolsena Urlaub machen, werden wir sicher wieder dort zelten.
Für mich persönlich war dieser Urlaub einfach nur ein wahrgewordener, schon lange gehegter Traum - wie habe ich Italien vermisst.
Hier noch ein paar zusammenfassende Photos - als Fazit sozusagen und vielleicht als Anregung ;)
8/21/2010
Visiting Frida
Dieses Mal geht es nicht um mein Schweinchen sondern ihre Namensgeberin.
Zusammen mit Natira war ich am 07.08. in Berlin auf der Frida Kahlo Retrospektive. Auf Natiras Seite finden sich deutlich detailliertere Auskünfte - zur Ausstellung, zum dazugehörigen Katalog etc. Also bitte einfach mal hier klicken und bei Natira ein wenig stöbern :)
Der Weg:
Nach einer schon ein wenig abenteuerlichen Fahrt, die im Morgengrauen damit begann, dass sich meine Frida ihre Kopfwunde aufgekratzt hatte :( kamen wir so gegen 10 Uhr in Berlin an. Dort erwartete uns ersteinmal die Aufgabe, wie wir nun am besten vom Hauptbahnhof zum Gropiusbau kommen sollten. Kurzerhand wurde der Stadtplan gezückt und dort ein direkter Weg gefunden, den wir dann nach kurzen Irritationen auch schnell im echten Berlin fanden. Vorbei am Reichstag (Schlange bewundern) kamen wir über den Potsdamer Platz zum Gropiusbau. Dort durften wir eine noch längere Schlange bewundern - die Schlange für die Frida Kahlo-Ausstellung.
Das Warten:
Doch Natira hatte sich zum Glück informiert: für Inhaber von DB-Tickets, die wir Natira-sei-Dank, hatten, gab es für uns einen Extra-Eingang. Extra-Sachen sind ja meistens gut und so gingen wir an dieser unglaublich langen Schlange vorbei... Die Leute, so erfuhren wir später, standen teilweise schon seit 7:30 in der Früh an ... Den Extra-Eingang gab es zum Glück tatsächlich - zwar war die ganze Informationspolitik der Ausstellung mehr als bescheiden (keine Hinweise darauf, wer sich wo anstellen muss, Unklarheit auch bei den Ordnern, Ordner, die leider ausserstande waren, qualifizierte Informationen zu geben etc. Aber wir waren guter Dinge: die Extra-Eingangs-Schlange war sehr übersichtlich (man stand aber dennoch eine Stunde an - danach hatte sie nicht ausgesehen) und wir waren sehr glücklich, dass wir diese Tickets hatten, denn sonst hätten wir die Berlin-Reise umsonst unternommen...
Irgendwann war es soweit: nachdem etliche Leute aus ungeklärten Gründen schon eintreten durften und wir mehrere Durchgänge aussetzen mussten, durften auch wir endlich rein. Dann der Schock: es gab eine zweite Schlange. Eine neue, bessere Schlange für alle, die noch nicht aufgegeben hatten. Es wurde Leitungswasser gereicht, damit auch niemand kollabierte und die Schlange durfte lustige, darmverschlingungsähnliche Muster bilden, damit es nicht so langweilig wurde. Ich merkte schon bald meinen Rücken und meine Laune sank beträchtlich. Ich hoffe, ich habe meine schlechte Laune nicht zu sehr zur Schau gestellt, liebe Natira.
Zum Glück war die Gesellschaft sehr angenehm. Ich hatte meine Natira bei mir, mit der ich eh ohne Ende reden kann und dann waren die vor uns Stehenden und auch die nachfolgende Journalistin nette Mitleidende, mit denen man sich gut unterhalten konnte. Schleppend ging es vorwärts und wir näherten uns dem "Wachhabenden". Der war mir so unsympatisch. Bewusst extrem gekürzte Haare (um es freundlich zu sagen), keinen Hals und einen extrem kühlen Blick. Unsympat hoch 10.
Leider wurde mir die zweifelhafte Eigenschaft, dass man mir oft ansieht, dass ich Leute nicht so gerne mag, zum Verhängnis: als wir kurz vor dem Durchbruch standen, guckt er mich an, sagt, "Sie, der Rucksack ist zu gross - Bitte abgeben". Ich versuchte ihn noch zu überzeugen, führte ihm vor, dass er in den vorgegeben Kasten passte ("Nein, zu gequetscht") und musste mich fügen. Natiras (ähnlich grosse Tasche) wäre aber ok gewesen... Solidarisch wie sie ist, bat sie mich, ihre auch abzugeben und im Endeffekt war das gut, so mussten wir die Taschen nicht mehr schleppen ;). Ironie: als ich gerade wieder nach oben kam, kam eine Frau mit einer riesigen, roten Schultertasche, die fast doppelt so gross wie mein Rucksack war (ernsthaft) und da meinte der Vollpfosten doch echt, die würde gehen...
Aber gut, irgendwann durften wir weiter, warteten noch ein Stündchen vor uns hin (zwischendurch auf den Treppenstufen sitzen - das war toll) und dann ging es los in die Ausstellung.
Die Ausstellung:
Die Ausstellung selbst war dann ein Traum und das Warten auf jeden Fall wert. Ich habe mich mit den Werken Frida Kahlos ja schon lange beschäftigt und kenne sie recht gut. Aber sie im Original zu sehen, sehen, wie fein die Pinselführung teilweise war... Das war ein einmaliges Erlebnis für mich. All diese Selbstporträts zu sehen. Die Photos aus ihrem Leben, die ich noch gar nicht kannte. Das Gipskorsett zu sehen - ich hatte mich schon immer gefragt, ob wohl eins ihrer bemalten Korsetts überlebt hat... Es war, als wäre ich ein bisschen näher dran, an Frida.
So schlecht die Informationspolitik auch war, die Ausstellung selbst war sehr gut gemacht. Die Räume waren klar gegliedert, es waren nie zu viele Besucher auf einmal in der Ausstellung und man konnte in Ruhe die Bilder anschauen, sich (zum Glück) auch mal setzen und fand hilfreiche Erläuterungen / Deutungen zu den Werken.
Diese Deutungen fand ich spannend, hätte nur gerne gewusst, woher sie kommen, wie sie sich erklären. Da bleibt mir also immer noch etwas Recherchier-Arbeit, das finde ich eigentlich sehr schön :)
Mein Fazit:
Frida beeindruckt mich schon seit Jahren. Meine Katze hat ihren Namen Frida Kahlo zu verdanken und mein Bücherschrank quillt über von Büchern über oder von ihr. Ich habe ihre Kunst lieben gelernt und habe sie stets bewundert für alles, was sie ausgehalten hat und sie war mir oft ein Halt, eine Motivation, wenn ich selber nicht mehr weiter konnte. Das mag pathetisch klingen, war aber tatsächlich schon des Öfteren so.
Ein Freund von mir, der sein Geld mit Kunst verdient, Kunst studiert hat und dessen Meinung ich schätze, sagte einmal zu mir: "Frida Kahlo war eine gute Künstlerin, aber sie ist nie über sich hinausgewachsen".
Bis heute bin ich mir nicht sicher, wie er das gemeint hat. Ist sie nicht "gut" genug geworden? Hätte sie nicht immer nur sich selbst malen sollen?
Ich teile seine Meinung dieses Mal nicht. Frida Kahlo hat meiner Meinung nach, ihren ganz eigenen Weg gefunden, zu malen. Durch ihre Krankheit war sie oft ans Bett gefesselt und hatte so nur wenig Motive zur Auswahl. Sie selbst sagt: "Da meine Themen stets um meine Empfindungen, meinen Seelenzustand und die tiefsten Reaktionen kreisen, die das Leben in mir hervorrief, habe ich all dies oft in Selbstbildnissen umgesetzt. Sie waren der ehrlichste und wahrhaftigste Ausdruck dessen, was ich in mir und vor mir selbst empfand." (Frida Kahlo, Brief an Carlos Chávez, Oktober 1939)
Für mich zeigt dieser Satz, dass sie ganz bewusst so gemalt hat, wie sie gemalt hat und nun, da ich einen Grossteil ihrer Bilder in der Retrospektive gesehen habe, schätze ich ihre Kunst noch mehr. Nun muss ich nur noch verstehen, wie ich ihre Bilder interpretieren kann, aber dahin komme ich auch noch :)
Dieses ganze Frida-Abenteuer war eine Odyssee, sicher. Es war anstrengend und hätten wir es vorher gewusst - vielleicht wären wir nicht gefahren, hätten die Bequemlichkeit siegen lassen. Aber so, ohne dieses Vorwissen, haben wir eine der wenigen Chancen genutzt, die Werke von Frida Kahlo im Original zu sehen.
Das war das lange Stehen schon wert, auch wenn ich am Ende einfach nur fertig mit der Welt war ;)
Ich möchte Natira danken, die zum einen alles so toll organisiert hat für uns, so dass wir nicht 8 Stunden sondern nur 3 Stunden warten mussten. Ausserdem danke ich Dir dafür, dass ich das mit Dir erleben durfte, denn dieses Erlebnis wird uns auch niemand mehr nehmen können :)
Und nun noch ein paar Impressionen von unserem Abenteuer:
Zusammen mit Natira war ich am 07.08. in Berlin auf der Frida Kahlo Retrospektive. Auf Natiras Seite finden sich deutlich detailliertere Auskünfte - zur Ausstellung, zum dazugehörigen Katalog etc. Also bitte einfach mal hier klicken und bei Natira ein wenig stöbern :)
Der Weg:
Nach einer schon ein wenig abenteuerlichen Fahrt, die im Morgengrauen damit begann, dass sich meine Frida ihre Kopfwunde aufgekratzt hatte :( kamen wir so gegen 10 Uhr in Berlin an. Dort erwartete uns ersteinmal die Aufgabe, wie wir nun am besten vom Hauptbahnhof zum Gropiusbau kommen sollten. Kurzerhand wurde der Stadtplan gezückt und dort ein direkter Weg gefunden, den wir dann nach kurzen Irritationen auch schnell im echten Berlin fanden. Vorbei am Reichstag (Schlange bewundern) kamen wir über den Potsdamer Platz zum Gropiusbau. Dort durften wir eine noch längere Schlange bewundern - die Schlange für die Frida Kahlo-Ausstellung.
Das Warten:
Doch Natira hatte sich zum Glück informiert: für Inhaber von DB-Tickets, die wir Natira-sei-Dank, hatten, gab es für uns einen Extra-Eingang. Extra-Sachen sind ja meistens gut und so gingen wir an dieser unglaublich langen Schlange vorbei... Die Leute, so erfuhren wir später, standen teilweise schon seit 7:30 in der Früh an ... Den Extra-Eingang gab es zum Glück tatsächlich - zwar war die ganze Informationspolitik der Ausstellung mehr als bescheiden (keine Hinweise darauf, wer sich wo anstellen muss, Unklarheit auch bei den Ordnern, Ordner, die leider ausserstande waren, qualifizierte Informationen zu geben etc. Aber wir waren guter Dinge: die Extra-Eingangs-Schlange war sehr übersichtlich (man stand aber dennoch eine Stunde an - danach hatte sie nicht ausgesehen) und wir waren sehr glücklich, dass wir diese Tickets hatten, denn sonst hätten wir die Berlin-Reise umsonst unternommen...
Irgendwann war es soweit: nachdem etliche Leute aus ungeklärten Gründen schon eintreten durften und wir mehrere Durchgänge aussetzen mussten, durften auch wir endlich rein. Dann der Schock: es gab eine zweite Schlange. Eine neue, bessere Schlange für alle, die noch nicht aufgegeben hatten. Es wurde Leitungswasser gereicht, damit auch niemand kollabierte und die Schlange durfte lustige, darmverschlingungsähnliche Muster bilden, damit es nicht so langweilig wurde. Ich merkte schon bald meinen Rücken und meine Laune sank beträchtlich. Ich hoffe, ich habe meine schlechte Laune nicht zu sehr zur Schau gestellt, liebe Natira.
Zum Glück war die Gesellschaft sehr angenehm. Ich hatte meine Natira bei mir, mit der ich eh ohne Ende reden kann und dann waren die vor uns Stehenden und auch die nachfolgende Journalistin nette Mitleidende, mit denen man sich gut unterhalten konnte. Schleppend ging es vorwärts und wir näherten uns dem "Wachhabenden". Der war mir so unsympatisch. Bewusst extrem gekürzte Haare (um es freundlich zu sagen), keinen Hals und einen extrem kühlen Blick. Unsympat hoch 10.
Leider wurde mir die zweifelhafte Eigenschaft, dass man mir oft ansieht, dass ich Leute nicht so gerne mag, zum Verhängnis: als wir kurz vor dem Durchbruch standen, guckt er mich an, sagt, "Sie, der Rucksack ist zu gross - Bitte abgeben". Ich versuchte ihn noch zu überzeugen, führte ihm vor, dass er in den vorgegeben Kasten passte ("Nein, zu gequetscht") und musste mich fügen. Natiras (ähnlich grosse Tasche) wäre aber ok gewesen... Solidarisch wie sie ist, bat sie mich, ihre auch abzugeben und im Endeffekt war das gut, so mussten wir die Taschen nicht mehr schleppen ;). Ironie: als ich gerade wieder nach oben kam, kam eine Frau mit einer riesigen, roten Schultertasche, die fast doppelt so gross wie mein Rucksack war (ernsthaft) und da meinte der Vollpfosten doch echt, die würde gehen...
Aber gut, irgendwann durften wir weiter, warteten noch ein Stündchen vor uns hin (zwischendurch auf den Treppenstufen sitzen - das war toll) und dann ging es los in die Ausstellung.
Die Ausstellung:
Die Ausstellung selbst war dann ein Traum und das Warten auf jeden Fall wert. Ich habe mich mit den Werken Frida Kahlos ja schon lange beschäftigt und kenne sie recht gut. Aber sie im Original zu sehen, sehen, wie fein die Pinselführung teilweise war... Das war ein einmaliges Erlebnis für mich. All diese Selbstporträts zu sehen. Die Photos aus ihrem Leben, die ich noch gar nicht kannte. Das Gipskorsett zu sehen - ich hatte mich schon immer gefragt, ob wohl eins ihrer bemalten Korsetts überlebt hat... Es war, als wäre ich ein bisschen näher dran, an Frida.
So schlecht die Informationspolitik auch war, die Ausstellung selbst war sehr gut gemacht. Die Räume waren klar gegliedert, es waren nie zu viele Besucher auf einmal in der Ausstellung und man konnte in Ruhe die Bilder anschauen, sich (zum Glück) auch mal setzen und fand hilfreiche Erläuterungen / Deutungen zu den Werken.
Diese Deutungen fand ich spannend, hätte nur gerne gewusst, woher sie kommen, wie sie sich erklären. Da bleibt mir also immer noch etwas Recherchier-Arbeit, das finde ich eigentlich sehr schön :)
Mein Fazit:
Frida beeindruckt mich schon seit Jahren. Meine Katze hat ihren Namen Frida Kahlo zu verdanken und mein Bücherschrank quillt über von Büchern über oder von ihr. Ich habe ihre Kunst lieben gelernt und habe sie stets bewundert für alles, was sie ausgehalten hat und sie war mir oft ein Halt, eine Motivation, wenn ich selber nicht mehr weiter konnte. Das mag pathetisch klingen, war aber tatsächlich schon des Öfteren so.
Ein Freund von mir, der sein Geld mit Kunst verdient, Kunst studiert hat und dessen Meinung ich schätze, sagte einmal zu mir: "Frida Kahlo war eine gute Künstlerin, aber sie ist nie über sich hinausgewachsen".
Bis heute bin ich mir nicht sicher, wie er das gemeint hat. Ist sie nicht "gut" genug geworden? Hätte sie nicht immer nur sich selbst malen sollen?
Ich teile seine Meinung dieses Mal nicht. Frida Kahlo hat meiner Meinung nach, ihren ganz eigenen Weg gefunden, zu malen. Durch ihre Krankheit war sie oft ans Bett gefesselt und hatte so nur wenig Motive zur Auswahl. Sie selbst sagt: "Da meine Themen stets um meine Empfindungen, meinen Seelenzustand und die tiefsten Reaktionen kreisen, die das Leben in mir hervorrief, habe ich all dies oft in Selbstbildnissen umgesetzt. Sie waren der ehrlichste und wahrhaftigste Ausdruck dessen, was ich in mir und vor mir selbst empfand." (Frida Kahlo, Brief an Carlos Chávez, Oktober 1939)
Für mich zeigt dieser Satz, dass sie ganz bewusst so gemalt hat, wie sie gemalt hat und nun, da ich einen Grossteil ihrer Bilder in der Retrospektive gesehen habe, schätze ich ihre Kunst noch mehr. Nun muss ich nur noch verstehen, wie ich ihre Bilder interpretieren kann, aber dahin komme ich auch noch :)
Dieses ganze Frida-Abenteuer war eine Odyssee, sicher. Es war anstrengend und hätten wir es vorher gewusst - vielleicht wären wir nicht gefahren, hätten die Bequemlichkeit siegen lassen. Aber so, ohne dieses Vorwissen, haben wir eine der wenigen Chancen genutzt, die Werke von Frida Kahlo im Original zu sehen.
Das war das lange Stehen schon wert, auch wenn ich am Ende einfach nur fertig mit der Welt war ;)
Ich möchte Natira danken, die zum einen alles so toll organisiert hat für uns, so dass wir nicht 8 Stunden sondern nur 3 Stunden warten mussten. Ausserdem danke ich Dir dafür, dass ich das mit Dir erleben durfte, denn dieses Erlebnis wird uns auch niemand mehr nehmen können :)
Und nun noch ein paar Impressionen von unserem Abenteuer:
Der Abend davor beim Mexikaner, auf dem Weg zum Gropius-Bau, in der Ausstellung
8/20/2010
Der siebenundzwanzigste Freitagsfüller
Ich melde mich zurück aus unserem herrlichen Italienurlaub - zunächstmal mit dem Freitagsfüller von Barbara :) (Wer mitmachen will klickt wie freitags üblich hier)
Nach diesem Freitagsfüller werden noch Posts zu
a) Frida Kahlo in Berlin
b) Sayuri mit Freund in Italien
c) Schweinchen und ihrem neuen Brunnen
folgen.
Aber da ich langsam wieder anfange, zieht sich das eventuell etwas hin.
Ich freu mich jedenfalls, wieder online zu sein und wieder bei und von Euch zu lesen :)
1. Lachen kann einem den Tag wahrlich retten und versüssen.
2. Grey's Anatomy und Sex and the Cityist sind zur Zeit meine Lieblingsserien im Fernsehen DVD-Spieler.
3. Wo in aller Welt ist mein Garagenschlüssel geblieben? (stimmts, Natira ;) ) .
4. Von allem eine gewisse Menge auf Vorrat haben, das ist eine meiner Marotten.
5. Heute freue ich mich am meisten auf eine Waffel begleitet von köstlichem Tee im Ch'a Lu.
6. Wenn ich Auto fahre liebe ich es - auf langen Fahrten - Hörbücher zu hören.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine mexikanische Fiesta, morgen habe ich abends das Wiedersehen mit meiner Freundin N. geplant und Sonntag möchte ich den letzten Tag in "Freiheit" mit meinem Freund geniessen - bevor die Arbeit und der Ernst des Lebens wieder ein bisschen losgehen ;)!
So, jetzt geht es gleich zur Waffel - heute später am Tag wird weitergeschrieben :)
Nach diesem Freitagsfüller werden noch Posts zu
a) Frida Kahlo in Berlin
b) Sayuri mit Freund in Italien
c) Schweinchen und ihrem neuen Brunnen
folgen.
Aber da ich langsam wieder anfange, zieht sich das eventuell etwas hin.
Ich freu mich jedenfalls, wieder online zu sein und wieder bei und von Euch zu lesen :)
1. Lachen kann einem den Tag wahrlich retten und versüssen.
2. Grey's Anatomy und Sex and the City
3. Wo in aller Welt ist mein Garagenschlüssel geblieben? (stimmts, Natira ;) ) .
4. Von allem eine gewisse Menge auf Vorrat haben, das ist eine meiner Marotten.
5. Heute freue ich mich am meisten auf eine Waffel begleitet von köstlichem Tee im Ch'a Lu.
6. Wenn ich Auto fahre liebe ich es - auf langen Fahrten - Hörbücher zu hören.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine mexikanische Fiesta, morgen habe ich abends das Wiedersehen mit meiner Freundin N. geplant und Sonntag möchte ich den letzten Tag in "Freiheit" mit meinem Freund geniessen - bevor die Arbeit und der Ernst des Lebens wieder ein bisschen losgehen ;)!
So, jetzt geht es gleich zur Waffel - heute später am Tag wird weitergeschrieben :)
7/29/2010
in eigener Sache
In der letzten Zeit ist es bei mir doch recht stressig geworden: ich muss packen, mich verabschieden, letzte Dinge tun (letzte Male ;) beim reiten, beim Sport, mit Freunden) - und daher schaffe ich es momentan leider nicht, bei Euch zu kommentieren. Ich hoffe, ich kann das am Wochenende nachholen. Ich lese Eure Beiträge weitestgehend im Feedreader und markiere sie als ungelesen, damit ich nicht vergesse, dass da noch was zu schreiben ist. Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel – aber gerade wächst mir der Umzug über den Kopf…
Letzte Male
Als ich klein war und auch noch, als ich eine Jugendliche war, habe ich mich immer sehr schwer mit Abschieden getan. Dabei war es ganz egal, ob es Abschiede von zu Hause, von Urlaubsorten oder auch von Dingen wie Kleidung, Büchern oder Spielsachen war. Und natürlich auch von Menschen – das war immer schon schlimm.
Am lebhaftesten habe ich diese Erinnerung aber noch im Bezug auf Urlaube und, merkwürdigerweise, Jahre in Erinnerung. Ich weiß noch gut, dass ich am Sylvester-Tag bei unendlich vielen Dingen gedacht habe: das ist das letzte Mal, dass Du das im Jahr 1986 siehst. Auch an letzten Urlaubstagen: „das ist das letzte Mal, dass Du an diesem Strand sein darfst“. Manchmal ging es gar so weit, dass ich meine Sonnenbrille nicht trug, weil ich dachte, ich hätte nie wieder die Chance, diese Landschaft im „normalen“ Licht zu sehen.
Es zeigt sich also, dass ich immer schon Schwierigkeiten hatte, mich zu verabschieden.
Dieses Mal ist es kein richtiger Abschied, denn ich komme ja wieder. Nur zwei Monate, und schon bin ich wieder hier. Nichtsdestotrotz merke ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, denn trotz all meines Heimwehs war ich hier jetzt vier Monate lang ein wenig zu Hause, meine Freundin C. hat alles erdenklich mögliche getan, um mich hier zu integrieren und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Merkwürdigerweise entwickelt sich auch gerade jetzt, kurz vorm Ende meiner Ländle-Zeit, eine nähere Bekanntschaft mit einer Arbeitskollegin, und so kommen auch schon erste richtige Gründe zu Tage, warum ich mich schon ein wenig auf Oktober freue.
Auf der anderen Seite: ich freue mich so unendlich auf zu Hause! Ich habe mir fest vorgenommen, die ersten Stunden morgen Vormittag, wenn ich wieder zurück bin, mit den Schweinchen zu verbringen, mich zu ihnen zu setzen, nichts auszupacken sondern nur für sie da zu sein. Ich freue mich schon auf meinen Freund, der am Freitag mit mir in einen unserer „Stammläden“ gehen will zum Pizza-Essen und ich freue mich darauf, in meinem Bett zu schlafen und zu wissen, ich muss am Sonntag nicht schon wieder zurück. Ich freue mich auf den Wald vor meiner Tür und darauf, laufen zu gehen. Ich freue mich, meine Eltern am Montag und Dienstag zu sehen und darauf, unseren Urlaub in Italien vorzubereiten. Ich freue mich darauf, meine Sachen auszupacken, meine Bücher wieder zusammenzuführen und einfach wieder „da“ zu sein.
Fazit: Dieses Mal sind die „letzten Male“ nicht so schlimm. Weil sie keine richtigen letzten Male sind. Und weil ich so viel Gutes zu Hause zu erwarten habe und ich es kaum erwarten kann, heute Nacht gegen vier Uhr in mein Auto zu steigen, meine selbstgebastelte CD „Taking A Long Way Home“ einzulegen (die übrigens mit dem Soundtrack von „vincent will meer“ beginnt ;) ) und das Ländle für eine Zeit zu verlassen…
Am lebhaftesten habe ich diese Erinnerung aber noch im Bezug auf Urlaube und, merkwürdigerweise, Jahre in Erinnerung. Ich weiß noch gut, dass ich am Sylvester-Tag bei unendlich vielen Dingen gedacht habe: das ist das letzte Mal, dass Du das im Jahr 1986 siehst. Auch an letzten Urlaubstagen: „das ist das letzte Mal, dass Du an diesem Strand sein darfst“. Manchmal ging es gar so weit, dass ich meine Sonnenbrille nicht trug, weil ich dachte, ich hätte nie wieder die Chance, diese Landschaft im „normalen“ Licht zu sehen.
Es zeigt sich also, dass ich immer schon Schwierigkeiten hatte, mich zu verabschieden.
Dieses Mal ist es kein richtiger Abschied, denn ich komme ja wieder. Nur zwei Monate, und schon bin ich wieder hier. Nichtsdestotrotz merke ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, denn trotz all meines Heimwehs war ich hier jetzt vier Monate lang ein wenig zu Hause, meine Freundin C. hat alles erdenklich mögliche getan, um mich hier zu integrieren und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Merkwürdigerweise entwickelt sich auch gerade jetzt, kurz vorm Ende meiner Ländle-Zeit, eine nähere Bekanntschaft mit einer Arbeitskollegin, und so kommen auch schon erste richtige Gründe zu Tage, warum ich mich schon ein wenig auf Oktober freue.
Auf der anderen Seite: ich freue mich so unendlich auf zu Hause! Ich habe mir fest vorgenommen, die ersten Stunden morgen Vormittag, wenn ich wieder zurück bin, mit den Schweinchen zu verbringen, mich zu ihnen zu setzen, nichts auszupacken sondern nur für sie da zu sein. Ich freue mich schon auf meinen Freund, der am Freitag mit mir in einen unserer „Stammläden“ gehen will zum Pizza-Essen und ich freue mich darauf, in meinem Bett zu schlafen und zu wissen, ich muss am Sonntag nicht schon wieder zurück. Ich freue mich auf den Wald vor meiner Tür und darauf, laufen zu gehen. Ich freue mich, meine Eltern am Montag und Dienstag zu sehen und darauf, unseren Urlaub in Italien vorzubereiten. Ich freue mich darauf, meine Sachen auszupacken, meine Bücher wieder zusammenzuführen und einfach wieder „da“ zu sein.
Fazit: Dieses Mal sind die „letzten Male“ nicht so schlimm. Weil sie keine richtigen letzten Male sind. Und weil ich so viel Gutes zu Hause zu erwarten habe und ich es kaum erwarten kann, heute Nacht gegen vier Uhr in mein Auto zu steigen, meine selbstgebastelte CD „Taking A Long Way Home“ einzulegen (die übrigens mit dem Soundtrack von „vincent will meer“ beginnt ;) ) und das Ländle für eine Zeit zu verlassen…
7/25/2010
Aufholen IV - Weltreise Etappe 1: Deutschland
Zunächst war ich aber in Deutschland, genauer gesagt in Berlin, unterwegs:
Dieses Buch von Jacques Berndorf ist eine Leihgabe von M., dem ich sehr für diese Neuentdeckung danke. Und zwar wäre ich von alleine wohl nie auf die Idee gekommen, gerade dieses Buch zu lesen, aber es war ein wirklich gutes, spannendes und kurzweiliges Buch.
Der Anfang war sehr ungewohnt, deutsche Krimis lese ich eher selten und dann auch noch einen deutschen Spionage-Krimi, darum hätte ich sicher einen grossen Bogen gemacht. Ich möchte niemanden spoilern, aber hier ist, der Vollständigkeit halber zumindest der Klappentext:
"Herr Müller ist ein Mensch, der perfekt in der Masse untergehen kann. Genau das ist seine hohe Kunst - denn er ist Topagent des BND. Als sein syrischer Kontaktmann Achmed mitten in Berlin untertaucht, ahnt Müller, dass ein verheerender Anschlag bevorsteht. Fieberhaft verfolgt er Achmeds Spur."
Mich haben bei diesem Buch vor allem der fesselnde Sprachstil des Autoren, die recht selbstanalytische Herangehensweise des Protagonisten und die gekonnt aufgebaute Spannung begeistert. Ich bewundere den Mut von Berndorf, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen und werde sicher auch die offenbar schon lange mit Kult-Status versehenen Eifel-Krimis bei Gelegenheit lesen. Ob man sich einen BND-Agenten tatsächlich so wie den Müller aus dem Buch vorstellen sollte? Da bin ich mir nicht so sicher, aber da ich bisher keinen Agenten persönlich kennengelernt habe, muss ich an der Stelle passen. Der Agent Müller wirkt relativ konservativ, beherrscht (meistens jedenfalls ;) ) und wenig emotional. Seine Sprache ist auch tatsächlich wenig modern, aber der ganze Typ ist einfach nicht modern, daher passt das schon. Und irgendwie kann ich mir schon vorstellen, dass so ein introvertierter Typ wie er ein guter Agent wäre...
Fazit: Für mich eine spannende Neuentdeckung, ein gelungener Auftakt meiner Weltreise und ich freue mich jetzt auf etwas Jane-Austen-Flair in England mit Mr. Darcy's Daughters :)
Aufholen III - TickTack #... äh #12
Mal wieder ein TickTack - ich dachte eigentlich, ich schreibe keins mehr, weil es mir irgendwie nicht mehr kreativ genug war. Aber andererseits, es fasst eigentlich ganz gut mein wichtigsten Bereiche zusammen und man hat nachher einen guten Überblick darüber, wie sich mit der Zeit etwas verändert hat - oder auch nicht...
Studium bzw. Praktikum
Mein Praktikum ist jetzt fast vorbei. Und eigentlich ist das auch ganz gut so. Ich hatte eigentlich keine wirklich komplett Heimweh-freie Phase und freue mich riesig auf daheim. Ich glaube auch, es wird ab Oktober etwas leichter - der Job wird anders sein, ich weiss, wo ich hinkomme, welche Menschen mir begegnen werden. Ich habe ein wunderbares Feedback von meiner Praktikumsbetreuerin bekommen - sie ist offenbar wirklich fest davon überzeugt, dass ich das mit der Diplomarbeit im Herbst prima hinbekomme und hatte diesen Eindruck damals schon sehr schnell gewonnen, was mich auch stolz macht. Gut an diesem Praktikum war auf jeden Fall, die Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten, die Bestätigung und Chance durch das weiterführende Angebot der Diplomarbeit und auch so das Gefühl bekommen zu haben, meinen Job gut machen zu können, die Fähigkeit dazu zu haben. Trotzdem kann ich es gerade kaum erwarten, meine Sachen ins Auto zu werfen und loszufahren. Aber das ist wohl auch gut so :). Diese 4 Monate haben mir auch gezeigt, wie wichtig mir mein zu Hause ist, wie sehr mir meine Freunde fehlen und wie wertvoll das alles für mich ist. Lesen, Sehen, Hören und Machen
Gelesen habe ich in den letzten Zeit vor allem in Barbara Woods "Das Paradies", was mich etwas ärgert, da es viel um die Unterdrückung der muslimischen Frau geht, und dieses Thema regt mich immer sehr auf. Andererseits erfährt man sehr viel über die Geschichte Ägyptens, das macht das Buch wiederum faszinierend.
Gesehen habe ich Unmengen von Grey's Anatomy, ich schäme mich auch ein wenig, weil ich es tatsächlich dieses Wochenende Non-Stop geschaut hab. Aber ich war ja auch krank *lach* Mittlerweile bin ich leider schon in der 4. Staffel - leider, weil die Serie ja irgendwie immer schlechter wird, je weiter man voranschreitet. Aber aufhören kann ich trotzdem nicht *schulterzuck*
Hören tue ich momentan meine iTunes-Musik - ganz gemischt, einfach, weil ich gerade eine CD mit dem Titel "Taking A Long Way Home" aufnehme, für die Rückfahrt am Donnerstag.
Gemacht habe ich in den letzten Wochen viel Sport, ich war regelmässig (bis auf dieses Wochenende) beim reiten und zusätzlich habe ich mir ständig Gedanken gemacht, wie ich meinen Krempel heimkriege ;)
Kulinarisches
Die Tomatentörtchen mit Parmesan und Basilikumsahne sowie dieser galaktische Erdbeer-Biskuitkuchen :)Highlight / Erkenntnis
Highlight in dieser Woche war die Abschiedsfeier am Freitag und meine Erkenntnis hatte mit meinem Feedback-Gespräch am Mittwoch zu tun: ich mache doch meistens einen deutlich besseren Eindruck als ich so denke...
Aufholen II - Abschiede
Trotz der vermaledeiten Sommergrippe habe ich am Sonntag meine Abschiedsfeier ausgerichtet und es war ein so schönes Beisammensein, dass ich ganz traurig war, als ich später im Bett lag. Natürlich, ich freu mich, wenn ich wieder zu Hause bin, aber ich lasse hier auch liebe Menschen zurück.
Aber, wie schon oft diskutiert: ich komme ja bald schon wieder und habe noch einmal für einen recht langen Zeitraum die Möglichkeit, mit ihnen zusammen zu sein, daher - es war nur die Melancholie der Situation, denke ich.
Vorher, am Mittwoch, galt es noch den Praktikumsausstand zu begehen, für den ich den ganzen Dienstag abend gebacken habe. Da man sich einen Käsekuchen mit Erdbeeren gewünscht habe und ich ja immer nach Herausforderungen suche ;), habe ich mich für angeblich schnelle Biskuitschnitten entschieden.
Diese Schnitten werden eigentlich mit Johannisbeergelee bestrichen, mit Mandeln bestreut und dann mit einer Vanille-Mousse-Füllung bestrichen und dann zusammengesetzt.
Aber gut, abwandeln ist alles: also wurde Erdbeermarmelade gekocht, statt der Vanille-Mousse gab es (eher aus Versehen) ein Vanille-Zitronen-Mousse mit Erdbeerstückchen und da das Rezept nur für 10 Stücke reichte, musste ich nach Fertigstellung des ersten Kuchens gleich nochmal von vorne anfangen. Im Nachhinein hört es sich gar nicht mehr so schlimm an, aber es war eine endlose Schufterei. Aber super-lecker, ehrlich. Vielleicht mache ich ihn doch nochmal, jetzt weiss ich ja wie es geht. Ausserdem war er ein Erfolg, daher ...
Das Freitagsdinner dagegen wurde ein Essen mit 5 Gängen, die aus
1) Tomatentörtchen mit Parmesan und Basilikumsahne
2) + 3) 1x russicher Salat und 1x Artischocken-Sellerie-Salat mit Parmesan
4) Nudeln mit Zitronen-Basilikumsauce (von der es leider kein Bild gibt, aber die mache ich eigentlich regelmässig und reiche das gerne mal nach ;) )
5) köstlich gekauftes Vien*etta-Eis
Es war einfach ein schöner Abend und ich war erstaunt, wie gut alles geklappt hat - trotz Erkältung und so vielen Gängen :)
Zum Abschied gab es auch noch ein Geschenk:
Der Korb mit den schwäbischen Spezialitäten stammt von meinem Vermieter / Mitbewohner und seiner Freundin mit einem eigenen Kehrwochen-Schild (Info über meine Kehrwochenabenteuer: sh. hier) und den Zutaten für "Linsen mit Saiten", selbstgemachter Melissen-Marmelade und einem leckeren einheimischen Bier... damit ich kein Heimweh krieg und mit dem Kehrwochenschild kann ich meine Nachbarn daheim terrorisieren *lach*
Die kleine Tüte, die vor dem Korb steht habe ich von meiner Praktikumsbetreuerin bekommen.Darin waren diverse Süssigkeiten (hmm, M&M's) und eine sehr liebe Karte wo so nette Worte wie "vielversprechende Diplomandin" und so draufstanden *rotwerd*
Abschiede haben also auch etwas für sich - man merkt, dass man irgendwie einen Eindruck hinterlässt.
Aber, wie schon oft diskutiert: ich komme ja bald schon wieder und habe noch einmal für einen recht langen Zeitraum die Möglichkeit, mit ihnen zusammen zu sein, daher - es war nur die Melancholie der Situation, denke ich.
Vorher, am Mittwoch, galt es noch den Praktikumsausstand zu begehen, für den ich den ganzen Dienstag abend gebacken habe. Da man sich einen Käsekuchen mit Erdbeeren gewünscht habe und ich ja immer nach Herausforderungen suche ;), habe ich mich für angeblich schnelle Biskuitschnitten entschieden.
Diese Schnitten werden eigentlich mit Johannisbeergelee bestrichen, mit Mandeln bestreut und dann mit einer Vanille-Mousse-Füllung bestrichen und dann zusammengesetzt.
Aber gut, abwandeln ist alles: also wurde Erdbeermarmelade gekocht, statt der Vanille-Mousse gab es (eher aus Versehen) ein Vanille-Zitronen-Mousse mit Erdbeerstückchen und da das Rezept nur für 10 Stücke reichte, musste ich nach Fertigstellung des ersten Kuchens gleich nochmal von vorne anfangen. Im Nachhinein hört es sich gar nicht mehr so schlimm an, aber es war eine endlose Schufterei. Aber super-lecker, ehrlich. Vielleicht mache ich ihn doch nochmal, jetzt weiss ich ja wie es geht. Ausserdem war er ein Erfolg, daher ...
Das Freitagsdinner dagegen wurde ein Essen mit 5 Gängen, die aus
1) Tomatentörtchen mit Parmesan und Basilikumsahne
(leider nur ein Backofenbild, danach wurde es zu stressig & ich kam nicht mehr zum fotografieren)
2) + 3) 1x russicher Salat und 1x Artischocken-Sellerie-Salat mit Parmesan
4) Nudeln mit Zitronen-Basilikumsauce (von der es leider kein Bild gibt, aber die mache ich eigentlich regelmässig und reiche das gerne mal nach ;) )
5) köstlich gekauftes Vien*etta-Eis
Es war einfach ein schöner Abend und ich war erstaunt, wie gut alles geklappt hat - trotz Erkältung und so vielen Gängen :)
Zum Abschied gab es auch noch ein Geschenk:
Der Korb mit den schwäbischen Spezialitäten stammt von meinem Vermieter / Mitbewohner und seiner Freundin mit einem eigenen Kehrwochen-Schild (Info über meine Kehrwochenabenteuer: sh. hier) und den Zutaten für "Linsen mit Saiten", selbstgemachter Melissen-Marmelade und einem leckeren einheimischen Bier... damit ich kein Heimweh krieg und mit dem Kehrwochenschild kann ich meine Nachbarn daheim terrorisieren *lach*
Die kleine Tüte, die vor dem Korb steht habe ich von meiner Praktikumsbetreuerin bekommen.Darin waren diverse Süssigkeiten (hmm, M&M's) und eine sehr liebe Karte wo so nette Worte wie "vielversprechende Diplomandin" und so draufstanden *rotwerd*
Abschiede haben also auch etwas für sich - man merkt, dass man irgendwie einen Eindruck hinterlässt.
Aufholen I - Ein Award
So Ihr Lieben, nach zwei Tagen völligen, erzwungenen Nichtstuns (die Sommer"grippe") bin ich wieder zurück.
Jetzt braucht dieser Blog dringend ein Update, denn nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge zu berichten ...
Zunächst einmal:
die liebe Natira hat mir einen Award für diesen Blog verliehen, was mich sehr gefreut hat.
Sie sagt, "Sayuri. Danke z.B. für Deine Geschichten, Deine Kochabende, Themenpartys und Berichte!"
Liebe Natira, ich danke Dir und werde mich bemühen auch zukünftig wieder (weil im Moment ist dieser Blog ja eher auf Sparflamme) interessante Beiträge zu verfassen und so sicher stellen, dass mein Blog für Dich auch "sparkling" bleibt. Was die Kochabende angeht, so hoffe ich, bald wieder mehr Beiträge zu diesem Thema zu posten. Alleine kochen - irgendwie lief das immer darauf hinaus, dass ich die Sachen gekocht habe, die ich immer mache. Aber bald, bald, geht es wieder los... :)
Mit diesen Award ist ausserdem eine Frage verbunden:
Was mir auch immer sehr viel Spass gemacht hat, war das Kennenlernen von neuen Menschen im Internet, das Finden von verwandten Seelen und lieben Freundinnen.
Ausserdem freue ich mich auch immer, wenn meine Schweinchen hier so ein tolles Publikum finden und wenn die Ergebnisse von meinen Kochevents auf Interesse stossen.
Ich glaube, auch wenn ich meine "Rezensionen" zu Büchern und vor allem Filmen immer reichlich schlecht, da unvollständig, geschrieben finde, gehören auch sie zu den positiven Dingen dieses Blogs, denn sie geben mir die Möglichkeit, meine Begeisterung mit Euch zu teilen oder mir meinen Frust von der Seele zu schreiben.
Ja, ich glaube, dass sind die Dinge, die mir immer am meisten Freude bereitet haben und ich hoffe, zu denen komme ich bald auch wieder mehr.
Momentan ist mein Blog leider etwas eingerostet. Dadurch, dass ich eigentlich nur abends zum bloggen komme, wird es irgendwie immer und immer weniger, was hier passiert.
Ich hoffe, es wird in der nächsten Zeit wieder lebhafter und würde mich sehr freuen, wenn meine lieben LeserInnen bei mir bleiben.
Leider kann auch ich keine 10 Blogger benennen, denen ich diesen Award geben möchte. Jeder, wirklich jeder, den ich nominieren würde hat ihn schon und daher widme den Award den Bloggern und Bloggerinnen, die sich trauen hier im Netz einen Teil ihres Selbst zu veröffentlichen, die sich der manchmal auch harten Kritik stellen und sich auch von Enttäuschungen nicht entmutigen lassen. Macht weiter so, Ihr wachst daran!
Jetzt braucht dieser Blog dringend ein Update, denn nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge zu berichten ...
Zunächst einmal:
die liebe Natira hat mir einen Award für diesen Blog verliehen, was mich sehr gefreut hat.
Sie sagt, "Sayuri. Danke z.B. für Deine Geschichten, Deine Kochabende, Themenpartys und Berichte!"
Liebe Natira, ich danke Dir und werde mich bemühen auch zukünftig wieder (weil im Moment ist dieser Blog ja eher auf Sparflamme) interessante Beiträge zu verfassen und so sicher stellen, dass mein Blog für Dich auch "sparkling" bleibt. Was die Kochabende angeht, so hoffe ich, bald wieder mehr Beiträge zu diesem Thema zu posten. Alleine kochen - irgendwie lief das immer darauf hinaus, dass ich die Sachen gekocht habe, die ich immer mache. Aber bald, bald, geht es wieder los... :)
Mit diesen Award ist ausserdem eine Frage verbunden:
"Was magst du am liebsten an deinem Blog?"
Diese Frage führt mich zu einer Art Selbstfindung, denn das frage ich mich in der letzten Zeit öfter selber mal. Ich schaue mal, was ich immer am liebsten mochte - bevor ich unzufrieden mit dem Blog wurde. Das war anfangs vor allem, dass ich meinen Freunden und lieben Menschen, die zur Zeit nicht in meiner Nähe sein können und mit denen ich oft zu wenig Kontakt habe, auf diesem Weg mitteilen konnte, was bei mir los ist, was passiert. Dieses Ziel hat sich von daher etwas überlebt, dass viele dieser Menschen einfach nicht solche "Internet-Menschen" sind, wie ich es offenbar bin - und daher kaum noch auf diese Seite finden.Was mir auch immer sehr viel Spass gemacht hat, war das Kennenlernen von neuen Menschen im Internet, das Finden von verwandten Seelen und lieben Freundinnen.
Ausserdem freue ich mich auch immer, wenn meine Schweinchen hier so ein tolles Publikum finden und wenn die Ergebnisse von meinen Kochevents auf Interesse stossen.
Ich glaube, auch wenn ich meine "Rezensionen" zu Büchern und vor allem Filmen immer reichlich schlecht, da unvollständig, geschrieben finde, gehören auch sie zu den positiven Dingen dieses Blogs, denn sie geben mir die Möglichkeit, meine Begeisterung mit Euch zu teilen oder mir meinen Frust von der Seele zu schreiben.
Ja, ich glaube, dass sind die Dinge, die mir immer am meisten Freude bereitet haben und ich hoffe, zu denen komme ich bald auch wieder mehr.
Momentan ist mein Blog leider etwas eingerostet. Dadurch, dass ich eigentlich nur abends zum bloggen komme, wird es irgendwie immer und immer weniger, was hier passiert.
Ich hoffe, es wird in der nächsten Zeit wieder lebhafter und würde mich sehr freuen, wenn meine lieben LeserInnen bei mir bleiben.
Leider kann auch ich keine 10 Blogger benennen, denen ich diesen Award geben möchte. Jeder, wirklich jeder, den ich nominieren würde hat ihn schon und daher widme den Award den Bloggern und Bloggerinnen, die sich trauen hier im Netz einen Teil ihres Selbst zu veröffentlichen, die sich der manchmal auch harten Kritik stellen und sich auch von Enttäuschungen nicht entmutigen lassen. Macht weiter so, Ihr wachst daran!
7/23/2010
Der sechsundzwanzigste Freitagsfüller
Heute ist schon Freitag und der nächste Freitagsfüller wird schon wieder von "daheim" kommen. Und das ist gut so...
Der heutige Freitagsfüller kommt spät, weil ich krank (so Sommergrippen-mässig :( ) bin und den Rechner gerade das erste Mal richtig angemacht habe.
Wie üblich ist der Freitagsfüller inspiriert von Barbara (wer mitmachen will, klicke bitte hier) und wie immer ist er ein schöner Start ins Wochenende :)
Meine Antworten sind wie gewohnt blau und fett :)
Viel Spass und allen ein schönes, erfrischendes Wochenende!
1. Zuviel Parmesan kann man gar nicht auf Nudeln tun. Gleiches gilt für Balsamico-Essig *lach*.
2. Jetzt noch ein ruhiges, sehr langes Wochenende, dann 2 Tage arbeiten und dann geht es heim :D.
3. Man könnte wetten, dass die Leute sich in Kürze wieder über das nun kühlere Wetter beschweren - und würde natürlich gewinnen... Immer diese Meckerei ist nicht zum aushalten ...
4. Meinen Freund hier bei mir und mit ihm die Party vorbereiten und feiern, genau das hätte ich jetzt gerne.
5. Wenn ich endlich wieder daheim bin, werde ich einen grossen Kuscheltag mit den Schweinchen einlegen.
6. Es regnet hier in Strömen, aber im Grunde ist das eigentlich egal bzw. sogar ganz gemütlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Ländle-Abschiedsparty mit meinen Freunden, bei der es ein 6-Gänge-Menü geben wird, morgen habe ich entweder meine Grippe pflegen oder aber (wenn es schon wieder besser ist) reiten gehen geplant und Sonntag möchte ich entweder einen Ausritt machen oder aber Thermen gehen!
Der heutige Freitagsfüller kommt spät, weil ich krank (so Sommergrippen-mässig :( ) bin und den Rechner gerade das erste Mal richtig angemacht habe.
Wie üblich ist der Freitagsfüller inspiriert von Barbara (wer mitmachen will, klicke bitte hier) und wie immer ist er ein schöner Start ins Wochenende :)
Meine Antworten sind wie gewohnt blau und fett :)
Viel Spass und allen ein schönes, erfrischendes Wochenende!
1. Zuviel Parmesan kann man gar nicht auf Nudeln tun. Gleiches gilt für Balsamico-Essig *lach*.
2. Jetzt noch ein ruhiges, sehr langes Wochenende, dann 2 Tage arbeiten und dann geht es heim :D.
3. Man könnte wetten, dass die Leute sich in Kürze wieder über das nun kühlere Wetter beschweren - und würde natürlich gewinnen... Immer diese Meckerei ist nicht zum aushalten ...
4. Meinen Freund hier bei mir und mit ihm die Party vorbereiten und feiern, genau das hätte ich jetzt gerne.
5. Wenn ich endlich wieder daheim bin, werde ich einen grossen Kuscheltag mit den Schweinchen einlegen.
6. Es regnet hier in Strömen, aber im Grunde ist das eigentlich egal bzw. sogar ganz gemütlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Ländle-Abschiedsparty mit meinen Freunden, bei der es ein 6-Gänge-Menü geben wird, morgen habe ich entweder meine Grippe pflegen oder aber (wenn es schon wieder besser ist) reiten gehen geplant und Sonntag möchte ich entweder einen Ausritt machen oder aber Thermen gehen!
7/19/2010
To Do's
Ich hatte ja schon kürzlich geschrieben, dass sich meine Zeit im Ländle dem Ende nähert und schon einen Kurzrückblick geposted. Damals war der Post vor allem inspiriert durch die Abreise einer anderen Praktikantin, die nur drei Monate Praktikum absolviert hat. Heute sitze ich hier und bin selber schon am planen, wie und wann ich abreise, was ich alles noch erledigen muss und wie meine letzten Tage im Ländle aussehen werden.
Mein allerletzter Arbeitstag ist der 29.07. - dieser Tag fällt unglücklicherweise mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg zusammen und wird entsprechend der ungünstige Rückreisetag der Welt sein. Aber ich habe mich mit Natira beraten: am besten wird es sein, nachts zu fahren und so werde ich also in den Tagen vor der Abreise immer lange aufbleiben um dann am Donnerstag um 21:00 Uhr ins Bett zu fallen und zu schlafen ;)
Ausserdem müssen vorher noch diverse "Ausstände" organisiert werden: am Mittwoch (also übermorgen) muss ich einen Kuchen in der Firma präsentieren, am Freitag koche ich ein Essen für meine Freunde vor Ort um mich für ihre liebe Unterstützung und Aufnahme zu bedanken.
Am Samstag und Sonntag muss ich noch mal sehr viel reiten: Reitstunde am Samstag, danach Sport und Thermen und am Sonntag einen Ausritt mit Valentino.
Montag darf ich dann noch mal mit meiner Freundin S. Sushi essen bei Kicho und irgendwann muss ich noch zu Ritter Sport, nochmal nach Stuttgart rein und natürlich alle Sachen schon mal zusammenpacken. Ich bin froh, dass ich einen Teil meiner Klamotten (die ganzen Business-Sachen und so Hausrat-Zeug) bei meinem Vermieter unterstellen kann - mein Auto würde gar nicht alles mitkriegen, was ich so an Klamotten da unten hab... Montag und Dienstag habe ich frei, Mittwoch und Donnerstag geh ich nochmal arbeiten und dann geht es im Nachtflug mit dem Soundtrack von "vincent will Meer" (grossartiger Film, übrigens ;) ) zurück nach Hause.
Ich freu mich schon so darauf, wieder ganz hier zu sein: gestern war ein Tag, wo ich hier gar nicht wieder weg wollte *sniff*
Allerdings, so richtig daheim bin ich nur die erste Woche, danach geht es auch schon in den Urlaub. Die Freunde, mit denen ich schon einmal in Italien war, haben mir kürzlich von ihrem Campingplatz dort vorgeschwärmt und da war es um mich geschehen: kurz entschlossen habe ich meinen Freund gefragt, ob wir nicht doch fahren wollen. Und das machen wir jetzt - ein Zelt ist schon gekauft, und in der letzten Woche vorm Start werde ich auch noch das eine oder andere erledigen. Italien, wir kommen :) Zwar nicht für so lang, aber immerhin - ein bisschen Urlaub, ein bisschen Italien-Flair - das wird wundervoll.
Mein allerletzter Arbeitstag ist der 29.07. - dieser Tag fällt unglücklicherweise mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg zusammen und wird entsprechend der ungünstige Rückreisetag der Welt sein. Aber ich habe mich mit Natira beraten: am besten wird es sein, nachts zu fahren und so werde ich also in den Tagen vor der Abreise immer lange aufbleiben um dann am Donnerstag um 21:00 Uhr ins Bett zu fallen und zu schlafen ;)
Ausserdem müssen vorher noch diverse "Ausstände" organisiert werden: am Mittwoch (also übermorgen) muss ich einen Kuchen in der Firma präsentieren, am Freitag koche ich ein Essen für meine Freunde vor Ort um mich für ihre liebe Unterstützung und Aufnahme zu bedanken.
Am Samstag und Sonntag muss ich noch mal sehr viel reiten: Reitstunde am Samstag, danach Sport und Thermen und am Sonntag einen Ausritt mit Valentino.
Montag darf ich dann noch mal mit meiner Freundin S. Sushi essen bei Kicho und irgendwann muss ich noch zu Ritter Sport, nochmal nach Stuttgart rein und natürlich alle Sachen schon mal zusammenpacken. Ich bin froh, dass ich einen Teil meiner Klamotten (die ganzen Business-Sachen und so Hausrat-Zeug) bei meinem Vermieter unterstellen kann - mein Auto würde gar nicht alles mitkriegen, was ich so an Klamotten da unten hab... Montag und Dienstag habe ich frei, Mittwoch und Donnerstag geh ich nochmal arbeiten und dann geht es im Nachtflug mit dem Soundtrack von "vincent will Meer" (grossartiger Film, übrigens ;) ) zurück nach Hause.
Ich freu mich schon so darauf, wieder ganz hier zu sein: gestern war ein Tag, wo ich hier gar nicht wieder weg wollte *sniff*
Allerdings, so richtig daheim bin ich nur die erste Woche, danach geht es auch schon in den Urlaub. Die Freunde, mit denen ich schon einmal in Italien war, haben mir kürzlich von ihrem Campingplatz dort vorgeschwärmt und da war es um mich geschehen: kurz entschlossen habe ich meinen Freund gefragt, ob wir nicht doch fahren wollen. Und das machen wir jetzt - ein Zelt ist schon gekauft, und in der letzten Woche vorm Start werde ich auch noch das eine oder andere erledigen. Italien, wir kommen :) Zwar nicht für so lang, aber immerhin - ein bisschen Urlaub, ein bisschen Italien-Flair - das wird wundervoll.
7/17/2010
Der fünfundzwanzigste Freitagsfüller
Gerade noch gesehen, dass es doch noch einen Freitagsfüller gibt - es hat mich so verwirrt, dass ich ihn gestern nicht gemacht habe, dass ich den ganzen Tag dachte, es wäre Donnerstag ;)
Ich muss schnell zur Bahn, daher ganz kurz: wer mitmachen will bei diesen tollen Impulsen der schaut bitte hier.
Ansonsten wünsche ich allen ein schönes Wochenende :)
1. Bei dieser Hitze geht es mir zwar nicht so schlecht, wie es mir bei solchen Temperaturen schon mal ging, aber schlafen kann ich fast gar nicht...
2. Ich habe Kopfschmerzen und zwar ganz ungemütlich, und das finde ich gar nicht witzig.
3. Meine Fußnägel sind zur Zeit unglaublich schlecht lackiert - eine Katastrophe, für die ich aber zu faul bin, um sie zu beheben *lach*.
4. Gestern zum Abendessen gab es nichts (bin irgendwie drüber weggekommen).
5. Warum geht am Ende von etwas immer alles so wahnsinnig schnell, dass man kaum noch Luft kriegt ?
6. Jetzt zum Bahnhof zu gehen ist eine gute Idee wenn ich meinen Zug noch kriegen will ;).
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freute ich mich auf einen 1stündigen Bauchkurs und danach eine schöne Geburtstagsfeier, morgen habe ich Zug fahren, Freund, Freundin & Schweinchen treffen sowie OpenAir-Kino geplant und Sonntag möchte ich einen Tag ganz ohne Stress und mit viel Tiefenentspannung erleben!
Ich muss schnell zur Bahn, daher ganz kurz: wer mitmachen will bei diesen tollen Impulsen der schaut bitte hier.
Ansonsten wünsche ich allen ein schönes Wochenende :)
1. Bei dieser Hitze geht es mir zwar nicht so schlecht, wie es mir bei solchen Temperaturen schon mal ging, aber schlafen kann ich fast gar nicht...
2. Ich habe Kopfschmerzen und zwar ganz ungemütlich, und das finde ich gar nicht witzig.
3. Meine Fußnägel sind zur Zeit unglaublich schlecht lackiert - eine Katastrophe, für die ich aber zu faul bin, um sie zu beheben *lach*.
4. Gestern zum Abendessen gab es nichts (bin irgendwie drüber weggekommen).
5. Warum geht am Ende von etwas immer alles so wahnsinnig schnell, dass man kaum noch Luft kriegt ?
6. Jetzt zum Bahnhof zu gehen ist eine gute Idee wenn ich meinen Zug noch kriegen will ;).
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freute ich mich auf einen 1stündigen Bauchkurs und danach eine schöne Geburtstagsfeier, morgen habe ich Zug fahren, Freund, Freundin & Schweinchen treffen sowie OpenAir-Kino geplant und Sonntag möchte ich einen Tag ganz ohne Stress und mit viel Tiefenentspannung erleben!
7/13/2010
Kletter-Update, Wochenendrückblick, Wochenendvorschau
Es gibt mal wieder was zu berichten - etwas, was in der letzten Zeit leider nur selten der Fall ist ;)
Aber fangen wir am Anfang an. Zunächst habe ich ein Update zu vermelden - und zwar zu meinem Kletterpost aus dem Hochseilgarten. Endlich habe ich mal eine Aufnahme vom "freien Fall" nach Hause mitnehmen können und so könnt Ihr Euch nachträglich noch einen Eindruck verschaffen:13,5m-Update
Ausserdem - nachdem ich mal wieder mein TickTack versäumt habe (ich glaub, ich hör da wieder auf, irgendwie hatte ich das Gefühl, mich zu oft zu wiederholen, zu wenig innovative Impulse zu haben und zu schreiben) kommt jetzt noch ein kurzer Wochenendrückblick.
Ich hatte nämlich ein traumhaft schönes Wochenende! Es fing am Samstag mit einer frühen Reitstunde auf Filou an, der zwar nicht besonders glücklich war, weil so viele Fliegen und Bremsen ihn belagerten, der aber nichtsdestotrotz sehr laufwillig war und immer munter loslief, wenn ich es ihm "gesagt" habe. Von kleinen Ausfällen à la "Ich gehe mal kurz durch weil ich Fliegen doof finde" oder "Ich gehe mit Sicherheit jetzt _nicht_ auf den Zirkel, was denkst Du Dir eigentlich" hatten wir eine gute Zeit zusammen. Das Galoppieren fand er dann auch richtig gut und wurde immer schneller und schneller. Hat wirklich Spass gemacht. Und Valentino, der faule Hund bzw. Wallach, ist bei diesen Temperaturen eh zu nichts zu gebrauchen und will am liebsten vom Reiter getragen werden, wie man mir erzählte ;)
Also hatte ich die richtige Entscheidung getroffen und war mit dem richtigen Pferd unterwegs. Aber damit nicht genug: nach der Reitstunde bin ich noch schnell zum Training gefahren - bei dem Wetter war ich da allerdings auch die Einzige - ausser mir ist niemand so verrückt *lach*
Danach habe ich dann aber auch fast nichts mehr gemacht - nur noch etwas Wäsche gewaschen und den Rest des Nachmittags mit SatC vor dem Ventilator verbracht.
Am Samstag abend war dann Fussball geplant - bei lieben Freunden von mir die definitiv die besten Gastgeber sind, bei denen ich bisher war. Es gab einfach alles, was man sich vorstellen kann, man wurde ständig mit noch weiteren tollen Leckereien verwöhnt, konnte das Spiel draussen bei Mojito (mit und ohne Alkohol) geniessen und dann wurde plötzlich noch aus der Küche ein Milchkaffee angeboten. Also wirklich, ich habe mich richtig geschämt, als ich mich und meine Gastgeberei verglichen habe ...
Am Sonntag bin ich dann mit diesen tollen Gastgebern zum Rheinfall nach Schaffhausen gefahren. Ich hatte ja schon in meinem Zürich-Bericht davon geschrieben, wie gerne ich diesen grossartigen Wasserfall noch einmal sehen und vor allem fotografieren möchte. Letzteres hat leider nicht geklappt - und zwar, weil wir nicht auf "normalen" Wegen zum Rheinfall gekommen sind. Wir sind nämlich in die berühmte Dachsener "Badi" (die Schweizer nennen das so) in der Nähe von dem Naturspektakel gefahren von der aus man mit einem Badeboot bis zum Rheinfall gefahren wird und dort dann ins Wasser springt (mit oder ohne Gummitier - ich hatte eine fesche Schildkröte dabei) und sich wieder Rhein-abwärts treiben lässt. Das war echt mal ein Erlebnis :) Allerdings war natürlich an Photos nicht zu denken - leider :( Muss ich also doch noch einmal dorthin ...
Am Abend haben mich die immer noch perfekten Gastgeber dann sogar nochmal mitgenommen zum Fussball schauen - ich bin sicher, später am Abend waren sie froh, dass dieses stressige Wochenende mit Dauerbelagerung vorbei war... ;)
Aber es war wunderschön, es war eins der besten Wochenenden hier, soviel steht fest.
Nächstes Wochenende werde ich nicht wie geplant damit verbringen, meine "To-visit"-Liste abzuarbeiten, sondern nach Hause fahren. Das ist zwar im Prinzip sehr schön, aber in echt auch sehr stressig: ich muss nämlich am Montag einen Professor davon überzeugen, dass meine Diplomarbeit eine ganz besonders tolle Diplomarbeit ist, die er unbedingt betreuen will (auch wenn es eine "böse" externe Arbeit ist) Das kommt nun alles sehr spontan, vom Wochenende werde ich so richtig nur am Sonntag was haben, da wir den noch nicht verplant haben. Aber ich werde erst Samstag Mittag daheim eintreffen und Montag, am späten Nachmittag schon wieder heimfahren. Dazu kommt dann noch, dass dann meine gesammelte Gleitzeit sich empfindlich reduziert und ich jetzt ganz schön viel Druck habe, dass alles vortragsfähig hinzukriegen. Von der Nervosität am Sonntag mal abgesehen. Aber ich hoffe, ich kann ihn überzeugen...
Gutes an diesen spontanen Neuerungen: ich werde hoffentlich meine Freundin N. wieder treffen, ich werde Samstag abend mit meinem Freund ins OpenAir-Kino gehen und noch einmal diesen wundervollen Film (ich glaube, ich berichtete schon, evtl. hier ;) ) "Vincent will Meer" sehen. Und ich werde einen schönen Schweinchen-Tag am Sonntag erleben. Wenn man es so sieht, hat es gar nichts negatives mehr :)
Aber fangen wir am Anfang an. Zunächst habe ich ein Update zu vermelden - und zwar zu meinem Kletterpost aus dem Hochseilgarten. Endlich habe ich mal eine Aufnahme vom "freien Fall" nach Hause mitnehmen können und so könnt Ihr Euch nachträglich noch einen Eindruck verschaffen:13,5m-Update
Ausserdem - nachdem ich mal wieder mein TickTack versäumt habe (ich glaub, ich hör da wieder auf, irgendwie hatte ich das Gefühl, mich zu oft zu wiederholen, zu wenig innovative Impulse zu haben und zu schreiben) kommt jetzt noch ein kurzer Wochenendrückblick.
Ich hatte nämlich ein traumhaft schönes Wochenende! Es fing am Samstag mit einer frühen Reitstunde auf Filou an, der zwar nicht besonders glücklich war, weil so viele Fliegen und Bremsen ihn belagerten, der aber nichtsdestotrotz sehr laufwillig war und immer munter loslief, wenn ich es ihm "gesagt" habe. Von kleinen Ausfällen à la "Ich gehe mal kurz durch weil ich Fliegen doof finde" oder "Ich gehe mit Sicherheit jetzt _nicht_ auf den Zirkel, was denkst Du Dir eigentlich" hatten wir eine gute Zeit zusammen. Das Galoppieren fand er dann auch richtig gut und wurde immer schneller und schneller. Hat wirklich Spass gemacht. Und Valentino, der faule Hund bzw. Wallach, ist bei diesen Temperaturen eh zu nichts zu gebrauchen und will am liebsten vom Reiter getragen werden, wie man mir erzählte ;)
Also hatte ich die richtige Entscheidung getroffen und war mit dem richtigen Pferd unterwegs. Aber damit nicht genug: nach der Reitstunde bin ich noch schnell zum Training gefahren - bei dem Wetter war ich da allerdings auch die Einzige - ausser mir ist niemand so verrückt *lach*
Danach habe ich dann aber auch fast nichts mehr gemacht - nur noch etwas Wäsche gewaschen und den Rest des Nachmittags mit SatC vor dem Ventilator verbracht.
Am Samstag abend war dann Fussball geplant - bei lieben Freunden von mir die definitiv die besten Gastgeber sind, bei denen ich bisher war. Es gab einfach alles, was man sich vorstellen kann, man wurde ständig mit noch weiteren tollen Leckereien verwöhnt, konnte das Spiel draussen bei Mojito (mit und ohne Alkohol) geniessen und dann wurde plötzlich noch aus der Küche ein Milchkaffee angeboten. Also wirklich, ich habe mich richtig geschämt, als ich mich und meine Gastgeberei verglichen habe ...
Am Sonntag bin ich dann mit diesen tollen Gastgebern zum Rheinfall nach Schaffhausen gefahren. Ich hatte ja schon in meinem Zürich-Bericht davon geschrieben, wie gerne ich diesen grossartigen Wasserfall noch einmal sehen und vor allem fotografieren möchte. Letzteres hat leider nicht geklappt - und zwar, weil wir nicht auf "normalen" Wegen zum Rheinfall gekommen sind. Wir sind nämlich in die berühmte Dachsener "Badi" (die Schweizer nennen das so) in der Nähe von dem Naturspektakel gefahren von der aus man mit einem Badeboot bis zum Rheinfall gefahren wird und dort dann ins Wasser springt (mit oder ohne Gummitier - ich hatte eine fesche Schildkröte dabei) und sich wieder Rhein-abwärts treiben lässt. Das war echt mal ein Erlebnis :) Allerdings war natürlich an Photos nicht zu denken - leider :( Muss ich also doch noch einmal dorthin ...
Am Abend haben mich die immer noch perfekten Gastgeber dann sogar nochmal mitgenommen zum Fussball schauen - ich bin sicher, später am Abend waren sie froh, dass dieses stressige Wochenende mit Dauerbelagerung vorbei war... ;)
Aber es war wunderschön, es war eins der besten Wochenenden hier, soviel steht fest.
Nächstes Wochenende werde ich nicht wie geplant damit verbringen, meine "To-visit"-Liste abzuarbeiten, sondern nach Hause fahren. Das ist zwar im Prinzip sehr schön, aber in echt auch sehr stressig: ich muss nämlich am Montag einen Professor davon überzeugen, dass meine Diplomarbeit eine ganz besonders tolle Diplomarbeit ist, die er unbedingt betreuen will (auch wenn es eine "böse" externe Arbeit ist) Das kommt nun alles sehr spontan, vom Wochenende werde ich so richtig nur am Sonntag was haben, da wir den noch nicht verplant haben. Aber ich werde erst Samstag Mittag daheim eintreffen und Montag, am späten Nachmittag schon wieder heimfahren. Dazu kommt dann noch, dass dann meine gesammelte Gleitzeit sich empfindlich reduziert und ich jetzt ganz schön viel Druck habe, dass alles vortragsfähig hinzukriegen. Von der Nervosität am Sonntag mal abgesehen. Aber ich hoffe, ich kann ihn überzeugen...
Gutes an diesen spontanen Neuerungen: ich werde hoffentlich meine Freundin N. wieder treffen, ich werde Samstag abend mit meinem Freund ins OpenAir-Kino gehen und noch einmal diesen wundervollen Film (ich glaube, ich berichtete schon, evtl. hier ;) ) "Vincent will Meer" sehen. Und ich werde einen schönen Schweinchen-Tag am Sonntag erleben. Wenn man es so sieht, hat es gar nichts negatives mehr :)
7/09/2010
Der vierundzwanzigste Freitagsfüller
Endlich ist mal wieder Freitag.
Die Woche kam mir ewig vor - obwohl ich soviel erlebt habe.
Aber jetzt ist endlich Zeit für das Wochenende - mit endlich mal ausschlafen (Sonntag), etwas "in Ruhe sein" und die Ärgernisse und Anstrengungen der Woche verblassen lassen.
Der Input für diesen Freitagsfüller kommt wie üblich von Barbara (wer mitmachen will, klickt ;) ) und ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes Wochenende, trotz oder wegen des Hochsommer-Gefühls. Euch allen viele schattige Stunden mit Eis, kühlem Wasser, einer leichten Brise und keinen Sonnenbrand.
1. Ein Lächeln ist manchmal genau das Richtige, um den Tag von einem schlechten zu einem guten Tag zu verwandeln.
2. Ein Rucola-Salat mit getrockneten Tomaten, Mozarella, eingelegten Pilzen und natürlich Parmesan ist das Leckerste was ich in den letzten Tagen gegessen habe.
3. Ich hätte gerne mehr Sicherheit in meinem Leben, und weniger Zukunftsängste.
4. Mir fällt gerade ein, ich sollte heute endlich mal die Telefon-Nr. von meinem Zweit-Praktikum mitnehmen in die Arbeit, um zu klären, ob und wie es im September weitergeht.
5. Eine tolles gemeinsames Essen mit meinen weit entfernten Freundinnen und Freunden, das würde ich mir wünschen wenn ich morgen Geburtstag hätte.
6. An warmen Sommerabenden liebe ich es, draussen zu sitzen und Cidre zu trinken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf faules Nichtstun, morgen habe ich reiten, schwimmen und Wäsche waschen geplant und Sonntag möchte ich noch mehr Nichtstun geniessen!
Die Woche kam mir ewig vor - obwohl ich soviel erlebt habe.
Aber jetzt ist endlich Zeit für das Wochenende - mit endlich mal ausschlafen (Sonntag), etwas "in Ruhe sein" und die Ärgernisse und Anstrengungen der Woche verblassen lassen.
Der Input für diesen Freitagsfüller kommt wie üblich von Barbara (wer mitmachen will, klickt ;) ) und ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes Wochenende, trotz oder wegen des Hochsommer-Gefühls. Euch allen viele schattige Stunden mit Eis, kühlem Wasser, einer leichten Brise und keinen Sonnenbrand.
1. Ein Lächeln ist manchmal genau das Richtige, um den Tag von einem schlechten zu einem guten Tag zu verwandeln.
2. Ein Rucola-Salat mit getrockneten Tomaten, Mozarella, eingelegten Pilzen und natürlich Parmesan ist das Leckerste was ich in den letzten Tagen gegessen habe.
3. Ich hätte gerne mehr Sicherheit in meinem Leben, und weniger Zukunftsängste.
4. Mir fällt gerade ein, ich sollte heute endlich mal die Telefon-Nr. von meinem Zweit-Praktikum mitnehmen in die Arbeit, um zu klären, ob und wie es im September weitergeht.
5. Eine tolles gemeinsames Essen mit meinen weit entfernten Freundinnen und Freunden, das würde ich mir wünschen wenn ich morgen Geburtstag hätte.
6. An warmen Sommerabenden liebe ich es, draussen zu sitzen und Cidre zu trinken.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf faules Nichtstun, morgen habe ich reiten, schwimmen und Wäsche waschen geplant und Sonntag möchte ich noch mehr Nichtstun geniessen!
7/08/2010
Kai Meyer - Das Wolkenvolk
Ich muss sagen, dass ich die Trilogie für ein Kai Meyer-Buch schon etwas enttäuschend fand. Ich mag die Merle-Bücher, ich fand die Wellenläufer-Reihe hervorragend aber dieses Werk ist irgendwie einfach viel zu viel. Man hat das Gefühl, Kai Meyer wollte unbedingt wieder eine Trilogie schaffen und darum hat er teilweise, tut mir leid das so zu formulieren, Dinge umständlich formuliert, die man auch hätte kürzer fassen können. Erst dachte ich, dass er keine Entscheidungen treffen wollte, aber das war es nicht. Er beschreibt, er malt, er fabuliert, er schmückt aus. Kämpfe, die Wolkeninsel, die Ätherpumpen (herrje, die Zeit in der Ätherpumpe hat mich fast vertrieben) und immer und immer wieder Kämpfe. Die Kämpfe sind im letzten Teil auf ihrer Höhe (klar, Erfolgsrezept ;) ) und haben zum Schluss nur noch genervt.
Aber es gibt auch Gutes zu berichten: Ich mochte die Drachen sehr, besonders die Einzelfiguren, die man dort kennengelernt hat. Ich liebe Nugua und Wisperwind, fand aber Mondkind und Niccolo total unsympatisch. Alessia war mein Mittelcharakter - bei ihr war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht. Und Feiquing, ja, der ist ja was ganz Besonderes. Schwankte auch ständig zwischen lieben und hassen (also ich ihn), aber im Grunde stehe ich ihm eher positiv gegenüber.
Die Geschichte ist gut, nur zu lang gezogen, dass ist schade. Man ist auch nicht so fasziniert, dass man andauernd weiterlesen will - ich konnte das Buch auch gerne mal ein paar Tage liegen lassen. Ich glaub, der 2. Teil hat mir persönlich am Besten gefallen - in der Erinnerung habe ich ihn nämlich am schnellsten und interessiertesten bei unserer Themeparty gelesen.
Und wenn das Ende nicht gewesen wäre von Teil 3 - ich hätte in diesem Post über die Trilogie vermutlich nur geschimpft. Aber das Ende (ich spreche jetzt im Grunde genommen von den letzten paar Zeilen) - das fand ich grandios geschrieben. Genauso liebe ich ein Ende eines so umfangreichen Romans und genau dieses Ende hat mir eine Gänsehaut über die Arme und den Rücken gejagt und ich bin mit Tränen in den Augen (es war mal wieder spät) eingeschlafen. Wirklich toll - ein vergleichbares Ende (und solche Enden habe ich bisher eher selten gelesen) hat meiner Meinung nach "Villette" von Charlotte Bronte und auch wenn man diese Bücher sicher nicht vergleichen kann muss ich sagen, dass Kai Meyer mich in dieser Sekunde, im letzten Satz, wirklich begeistert hat. Oh, es gab doch noch ein ähnliches Ende: bei "Die Eleganz des Igels" erging es mir ähnlich: das Buch war grösstenteils eine Qual, aber das Ende war wundervoll. Allerdings sind diese drei Enden komplett unterschiedlich.
Ja, nun, es ist vollbracht, hoffen wir mal, dass für Kai Meyer-Fans auch wieder bessere Zeiten kommen. Jetzt mache ich mich erstmal auf meine Weltreise, fange aber in Ruhe und gemächlich in Deutschland an mit Jacques Berndorfs "Ein guter Mann"
7/06/2010
vincent will meer
Ich komme gerade aus dem Kino. Jetzt habe ich es doch tatsächlich noch geschafft, in den Film "vincent will meer" zu gehen - sicherlich um kurz vor 12, kurz bevor er wieder aus den Kinos fliegt (vermutlich war dieses Kino eines der letzten - wir waren auch nur zu acht...)
Ich habe eine Bitte: schaut Euch den Trailer an - er ist so so so so schön!
Der Film ist sowieso wunderbar. Die Musik ist grandios (Ich werde mir den Soundtrack auf jeden Fall als Belohnung holen :) ).
Die Schauspieler spielen grossartig. Das Karolin Herfurth ein Körperdouble brauchte, um eine anorektische Patientin zu spielen beruhigt mich, dass Vincent ein wunderhübscher, cooler und lustiger Tourette-Patient ist, war einfach schön. Florian David Fitz spielt wirklich erstklassig, ich habe ihm die Rolle absolut abgenommen. Meine Lieblingsfigur war der Zwangsneurotiker Alex, gespielt von Johannes Allmeyer, ich hoffe, von ihm werde ich noch mehr sehen in Zukunft.
Hier kommt jetzt eine kurze Inhaltsangabe - wer also weiterlesen will, klickt :)
Ich habe eine Bitte: schaut Euch den Trailer an - er ist so so so so schön!
Der Film ist sowieso wunderbar. Die Musik ist grandios (Ich werde mir den Soundtrack auf jeden Fall als Belohnung holen :) ).
Die Schauspieler spielen grossartig. Das Karolin Herfurth ein Körperdouble brauchte, um eine anorektische Patientin zu spielen beruhigt mich, dass Vincent ein wunderhübscher, cooler und lustiger Tourette-Patient ist, war einfach schön. Florian David Fitz spielt wirklich erstklassig, ich habe ihm die Rolle absolut abgenommen. Meine Lieblingsfigur war der Zwangsneurotiker Alex, gespielt von Johannes Allmeyer, ich hoffe, von ihm werde ich noch mehr sehen in Zukunft.
Hier kommt jetzt eine kurze Inhaltsangabe - wer also weiterlesen will, klickt :)
7/02/2010
Der dreiundzwanzigste Freitagsfüller
Es ist Freitag, ich sitze zu Hause (!!) an meinem Schreibtisch und mache eine entspannte Blogrunde. Ich habe heute frei, bin gestern schon heimgefahren und befinde mich gerade in einem Zustand der völligen Entspannung. Zwar wird der Tag noch recht abwechslungsreich (Friseur, Treffen wegen der Diplomarbeit, Firmenjubiläum) aber der Vormittag gehört vollständig mir, den Schweinchen und Marie Antoinette.
Aber bevor ich mich für ein Frühstück auf den Balkon begebe, kommt hier der Freitagsfüller, der wie jede Woche von Barbara inspiriert und in die Web-Welt losgelassen wurde. Wer mitmachen will klickt einmal hier und kann sich dort die genauen Modalitäten abrufen.
1. Es war ein unglaubliches Glück, an einem Tag voller Zugpannen und Verspätungen bei der Bahn nur in Zügen zu sitzen, die pünktlich genug waren, so dass ich nur mit 10 Minuten Verspätung zu Hause angekommen bin :)
2. Zwei Schoko-Wuppis und einen Kaffee beim Bäcker habe ich zuletzt eingekauft .
3. Mein zu Hause mit Freund und Schweinchen ist einfach unschlagbar wundervoll .
4. Wenn ich mein Leben nochmal leben könnte, würde ich sicher die gleichen Dinge (gute und schlechte) machen wie in diesem: den Luxus mit Vorwissen in die Welt zu kommen, hätte man sicher nicht... Ich finde die Frage irgendwie müssig und bin froh, dass ich überhaupt leben darf & ich schon so viel Glück erleben durfte... .
5. Belohnungsknabbern ist eine blöde Angewohnheit von mir.
6. Die beste Abkühlung bei dieser Hitze wäre wohl das Schwimmbad oder die See. Oder eiskalte, selbsgemachte Limonade. Oder Eiskaffee :) hmmm....
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf besagtes Jubiläum wo ich viele liebe Freunde treffen werde, morgen habe ich einen entspannten Tag geplant und Sonntag möchte ich einen tollen Sonntagmorgen verbringen, eine unglaublich leckere Erdbeertorte essen und heile & erholt wieder im Ländle ankommen !
Aber bevor ich mich für ein Frühstück auf den Balkon begebe, kommt hier der Freitagsfüller, der wie jede Woche von Barbara inspiriert und in die Web-Welt losgelassen wurde. Wer mitmachen will klickt einmal hier und kann sich dort die genauen Modalitäten abrufen.
1. Es war ein unglaubliches Glück, an einem Tag voller Zugpannen und Verspätungen bei der Bahn nur in Zügen zu sitzen, die pünktlich genug waren, so dass ich nur mit 10 Minuten Verspätung zu Hause angekommen bin :)
2. Zwei Schoko-Wuppis und einen Kaffee beim Bäcker habe ich zuletzt eingekauft .
3. Mein zu Hause mit Freund und Schweinchen ist einfach unschlagbar wundervoll .
4. Wenn ich mein Leben nochmal leben könnte, würde ich sicher die gleichen Dinge (gute und schlechte) machen wie in diesem: den Luxus mit Vorwissen in die Welt zu kommen, hätte man sicher nicht... Ich finde die Frage irgendwie müssig und bin froh, dass ich überhaupt leben darf & ich schon so viel Glück erleben durfte... .
5. Belohnungsknabbern ist eine blöde Angewohnheit von mir.
6. Die beste Abkühlung bei dieser Hitze wäre wohl das Schwimmbad oder die See. Oder eiskalte, selbsgemachte Limonade. Oder Eiskaffee :) hmmm....
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf besagtes Jubiläum wo ich viele liebe Freunde treffen werde, morgen habe ich einen entspannten Tag geplant und Sonntag möchte ich einen tollen Sonntagmorgen verbringen, eine unglaublich leckere Erdbeertorte essen und heile & erholt wieder im Ländle ankommen !
Subscribe to:
Posts (Atom)























