9/28/2014

Herbstlesen im September by Winterkatze - Sonntag, 28.09.



12:09
Ein kurzes Lebenszeichen, bevor ich mich aufmache auf den Stoffmarkt:
Bisher habe ich das Wochenende im Seminar verbracht (Hypnotherapie, Freitag und Samstag) und heute geht es erstmal auf den Stoffmarkt und danach erst an die Bücher :)
Allerdings habe ich die Woche über viel in Mr. Mercedes gelesen und bin endlich im Buch angekommen. Heute morgen ging der Lesetag auch schon damit los.
Eine komplette Blogrunde schaffe ich erst nach meiner Rückkehr, aber bis dahin wünsche ich Euch viel Spass und eine gute Zeit!


16:16
Auf so einem Stoffmarkt kann man sich ja so einige Zeit aufhalten. Dazu kam der Hin- und Rückweg in die Stadt zu Fuß bei schönem Wetter und noch ein Kaffeetrinken vor Ort - und schon ist es nach 16 Uhr - also  eigentlich schon wieder "Tea-Time" und  Zeit für etwas Shortbread.
Ob es dann Harry Potter oder Mr. Mercedes wird, vermag ich noch nicht zu sagen... Oder etwas Glücksgeografie? Mal sehen - auf jeden Fall habe ich gut eingekauft auf dem Markt, wie ihr hier sehen könnt :D
























21:43
Heute war es bei mir eher ein "Herbstentspannen im September" als ein Herbstlesen, ich habe alles mögliche gemacht, aber nur wenig Zeit in Hogwarts verbracht. Unter anderem wurde telefoniert, im Internet nach Schnittmustern gesucht, mögliche Geburtstagswünsche überlegt und eben, wie ihr schon wisst, über den Stoffmarkt geschlendert und vorher viel geschlafen.
Auch wenn ich so wenig gelesen habe, fühle ich mich durch die vielen ruhigen Stunden, die Blogrunde und die lieben Kommentare hier total relaxed und werde morgen in eine hoffentlich lesereiche Urlaubswoche starten.
Ich freue mich schon auf die nächste Leseaktion - bis dahin allen Mitlesenden eine gute Zeit :)

9/21/2014

Roadtrip 2014 - Teil 2

So, hier soll es nun ein bisschen weitergehen mit der Reise im vergangenen Juni.
Wir waren stehengeblieben bei den Bisons am Parkeingang, die weder scheu noch beunruhigt sind, wenn dort Autos direkt an ihnen vorbeifahren.
Das sieht man auch sehr schön auf diesem Bild:

Aber wie gesagt, da waren wir noch "Neulinge" im Park und entsprechend leicht zu beeindrucken ;)
Im Yellowstone gibt es eine Loop-Road, wie ihr hier sehen könnt. Es gibt noch eine Querverbindung zwischen Norris und Canyon Village - aber ansonsten muss man immer ziemlich lange Wege einkalkulieren, die immer wieder von Sehenswürdigkeiten gespickt sind...


Weiter ging es in Richtung Lake Yellowstone, wo wir die erste Unterkunft gebucht hatten. Mit den Unterkünften im Park ist es ja so eine Sache: man hat den Vorteil der Übernachtung im Park, muss aber mit wenig Komfort und teuren Preisen rechnen. Hinzu kommt, dass es immer schon Monate im Voraus ausgebucht ist. So mussten wir ja auch unsere Route ziemlich an die noch verfügbaren Lodge-Zimmer anpassen. Eigentlich muss ich auch sagen, dass es beim nächsten Mal nicht unbedingt eine Lodge sein müsste - wir würden eher wieder nach Mammoth Springs ins Hotel gehen. Die Pioneer-Lodges jedenfalls machten ihrem Namen alle Ehre und waren sehr rustikal. Leider halt nicht nur rustikal sondern auch einfach nicht so schön gestaltet: vor unserer Treppe lag ein gewaltiger Sandhaufen, das Bett war winzig und es fühlte sich alles ein bisschen nach Abzocke an. Auch wenn man bedenkt, dass man dort sicher auch häufiger renovieren könnte, wenn man denn wollte. Aber das passiert halt nicht, weil die Gäste ja auch so kommen und viel dafür bezahlen, in der Natur leben zu können. Naja, alles etwas zweischneidig. Andererseits war es natürlich sehr praktisch, dass wir die Fahrerei nicht jeden Tag hatten und außerhalb des Parks gibt es nicht viele Städte und wenn es welche gibt sind auch die teuer. Also, man hat die Wahl ;)
Insgesamt hatten wir drei Nächte im Park: zwei in der Lake Lodge und eine in Mammoth Springs. In Mammoth Springs hatten wir kein eigenes Bad auf dem Zimmer, dafür war aber das Zimmer sehr geräumig und sauber. Wahrscheinlich würde ich das beim nächsten Mal der Lodge vorziehen...

Aber viel lieber will ich Euch von den schönen Dingen im Park berichten.

Den ersten Tag bewunderten wir den Blick auf den See und besuchten den Grand Canyon of the Yellowstone sowie ein paar "Mud Ponds". Hier ein paar erste Eindrücke:


Überall auf dem Weg kommt an Geyser Basins vorbei. Diese sind alle durch Boardwalks erschlossen und man kann kleine Spaziergänge machen um von einem dampfenden, häufig schillernden Wasserloch zum nächsten zu gelangen.  Und auf der Strecke gibt es immer wieder Wasserfälle, Bisons, manchmal Bären und wunderschöne Landschaften zu sehen. Man könnte ständig anhalten und würde eigentlich auch gerne dort wandern gehen, wenn eben nicht die Bären wären. In den Touristengegenden ist das kein Problem, aber im Hinterland ist auch manchmal der ein oder andere Weg gesperrt, weil dort z.B. eine Bärenmutter mit Jungen lebt oder weil man weiss, dass dort gerade viele Bären sind. Entsprechend bin ich im Yellowstone fast gar nicht gewandert - was für mich total unerwartet war. Irgendwie hatte ich die Bärengefahr total unterschätzt und die einzige kleine Wanderung, die wir gemacht haben, war begleitet von einem mulmigen Gefühl, weil auch das Pelican Valley, in dem wir unterwegs waren, eine beliebte Bärenheimstatt ist. Im Jahr passieren im Yellowstone wohl durchschnittlich zwei Unfälle mit Bären, was ja eigentlich nicht so viel ist. Ich hatte aber schon Respekt vor ihnen, und vielleicht ist das auch der Grund, dass eben "nur" zwei Vorfälle im Jahr stattfinden. Vermutlich hören da die Touristen doch eher auf die Anweisungen.
Im Endeffekt war es aber nicht schlimm, dass wir nicht "richtig" wandern konnten - es gab auch so genug zu tun und zu sehen :)

In den sogenannten Pools kann und darf man natürlich nicht baden, die meisten sind auch viel zu heiß dafür. Aber laut dem Roman den ich während meines Aufenthalts gelesen habe (von C.J. Box "Free Fire") scheint es auch welche zu geben, in denen man baden könnte (obwohl es natürlich immer noch verboten ist. Der Roman hat mich ja dort begleitet und hat mir viel Spass gemacht. Auch einiges an interessanten Informationen habe ich dort mitbekommen und es war wieder einmal super, einen Roman zu lesen, der am gleichen Ort spielt, an dem man ist...
Das schöne große Bild ist der sogenannte "Morning Glory Pool" und auch wenn ich mir das kaum vorstellen kann, waren die Farben von diesem Pool wohl sogar schon einmal noch leuchtender und strahlender. Das Problem ist, dass viele Touristen Münzen oder auch Abfall in die Pools werfen und deshalb die empfindliche Struktur von Bakterien und allem gestört wird. Entsprechend sinkt z.B. die Temperatur ab und in der Folge sterben die Bakterien.
Das ist wirklich ein Jammer und immer wieder unbegreiflich.
Was übrigens die Bakterien auch mit sich bringen ist ein ziemlich fieser Geruch (ich glaube zumindest, dass die Bakterien daran schuld sind, durch diese wird Schwefel produziert und das müffelt ganz schön). Ich bin ganz froh, dass das in den Fotos nicht transportiert wird ;)

Eine kleine Ausbeute von Tieren, die uns begegnet sind - alle waren in sicherer Entfernung (außer das Streifenhörnchen, welches sich eine Blaubeere geschnappt hat, die mir heruntergefallen war). Die Bärin hatte noch ein Junges dabei, das hat man aber nur ganz selten gesehen, weil es so klein war und dadurch von den Büschen dort verdeckt wurde. Die Schlange war sehr schön (und zum Glück auch ganz weit weg - von diesem Foto bin ich sehr begeistert, weil ich nicht erwartet hätte, dass es so scharf und gut wird).

Jetzt noch ein Fazit zum Park: 
Der Yellowstone National Park ist selbstverständlich sehens- und besuchenswert. Ich fand es toll, ihn endlich gesehen zu haben, fand aber, dass die vielen Touristen etwas anstrengend waren. Aber was soll man dazu sagen - wir waren ja auch dort ;) Daher beschwere ich mich da auch nicht. Der Park ist vielseitig und schön, nicht so unbedingt geeignet zum Wandern, aber dafür bekommt man auch viele Tiere zu sehen und hat wunderbare Aussichten.
Ich würde ihn sicher wieder besuchen, wenn ich mal "in der Nähe bin", aber fürs erste hat es mir gereicht, ich habe einen positiven, ersten Eindruck gewonnen.
Meine Kamera und das neue Objektiv haben mich in diesem Park auch sehr begeistert und ich fand dieses erste große Highlight wunderschön. Ich wüsste auch nicht, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, außer vielleicht die Hotelauswahl :)
Aber doch - vielleicht würde ich mehr von Ranger-Programmen mitmachen, das haben wir uns dieses Mal gespart, weil wir erstmal alles so erkunden wollten ... 

In diesem Sinne - bis zur nächsten Etappe, wo wir die Craters of the Moon besuchen und ins in Richtung Salt Lake City und weitere Nationalparks aufmachen.

Herbstlesen im September by Winterkatze - Sonntag, 21.09.

Und weiter geht es mit dem Herbstlesen - was für eine wunderbare Idee :)

Hier regnet es heute schon den ganzen Morgen - perfektes Lesewetter also.
Ich habe heute Nacht gut und ausreichend geschlafen und habe den Schlaf von gestern glaube ich aufgeholt.
Jetzt gibt es hier gleich Flapjacks nach dem Rezept der lieben Winterkatze  und danach geht es weiter nach Hogwarts. Heute früh habe ich im Bett schon einige Seiten in "Mr. Mercedes" gelesen und werde so langsam warm mit der Geschichte. Allmählich bin ich neugierig auf die Charaktere und bin gespannt, wie Hodges weiter vorgehen und ob er Mr. Mercedes kontaktieren wird.


Nur ein kurzes Flapjack-Update - die sind allerdings schon längst verspeist ;)

Ansonsten bin ich weiterhin mit Harry unterwegs ...

20.04
Ich habe heute viel gelesen, war mit Harry in Diagon Alley unterwegs und irgendwann endlich im Zug nach Hogwarts. Mir fällt immer wieder im ersten Teil auf, wie sehr mich die Dursleys ärgern und wie gemein sie zu Harry sind. Diese Gemeinheiten und seelischen Grausamkeiten, die er aushalten muss sind wirklich schwer auszuhalten für mich. Der Humor söhnt mich aber immer wieder damit aus und ich sage mir, dass es ja ein Fantasy-Buch ist, und ich nicht immer alles  mit meinem Psychologenkopf betrachten muss ;)
Was mich jedoch immer wieder etwas nervt ist, ist das Hagrid Harry so schlecht auf den Weg nach Hogwarts vorbereitet. Da lässt er ihn einfach mit dem Ticket stehen, sagt ihm nicht, wie er an Bord kommt und liefert ihn so wieder den Dursleys aus.
Aber das sind nur Kleinigkeiten: ich finde es immer so schön, mit Harrys Augen Diagon Alley zu entdecken, all die Geschäfte und die Menschen, die ihn teilweise erkennen. Ich fühle mich dann immer ganz wohlig, weil ich mir vorstelle, dass in Harry in diesen wenigen Stunden seines 11ten Geburtstags endlich eine große Lücke in seinem Herzen gefüllt wird. Endlich gehört er auch irgendwo hin und ist erwünscht dort.

Später am Nachmittag habe ich eine weitere Reiseetappe bearbeitet und mich ewig damit beschäftigt, diese zu beschreiben und online zu stellen. Das tut mir auch so gut - diese Reise noch einmal durch das Bloggen zu erleben.
Mit diesem Update werde ich mich jetzt auch vom Computer abwenden - hier gibt es gleich essen und ich bin recht müde. Heute abend und die Woche über gibt es dann wieder viel Mr. Mercedes - davon kann ich dann nächsten Sonntag (Freitag und Samstag ist wieder Seminar) berichten.

Liebe Grüße und vielen Dank für Eure lieben Kommentare und das schöne Miteinander beim Herbstlesen :)

9/20/2014

Herbstlesen im September by Winterkatze - Samstag, 20.09.


11:19
So, endlich wieder Wochenende :) Und wie durch ein Wunder sogar ein ganz und gar freies Wochenende - von den üblichen Wochenendverpflichtungen einmal abgesehen. So müssen wir also noch einkaufen und ich muss den Katzenbrunnen entkalken, die Wäsche machen und abends neue Rezepte ausprobieren - aber zumindest letzteres ist ja auch ein Hobby von mir und wird damit als Spaß bewertet.
Die Woche über habe ich vorm Einschlafen immer etwas "Mr. Mercedes" gelesen, welches mich aber bislang noch nicht umgehauen hat. Andererseits ist das bei Stephen King nicht so ungewöhnlich. Ich werde also weiter dranbleiben. Auf dem ebook-Reader habe ich diese Woche im Zug immer "Insurgent" von Veronica Roth, den zweiten Teil der "Divergent"-Reihe gelesen. Die Reihe fasziniert mich leider nicht so wie "Delirium"-Trilogie, ist aber dennoch unterhaltsam und wieder mal ein gutes Training für mein Englisch :)
Allerdings habe ich durch das Herbstlesen in der vorletzten Woche bei Kiya große Lust darauf bekommen, mal wieder Harry Potter zu lesen und ich fürchte, davon kann ich mich nicht mehr lange zurückhalten ... ;)
Nachdem ich heute morgen im Bett noch etwas in Mr. Mercedes gelesen habe, habe ich danach vor allem Kochbücher gewälzt um herauszufinden, was wir an diesem Wochenende essen werden.

Jetzt geht es erstmal unter Dusche und dann zum Einkaufen ... Danach wird weitergelesen - ich kann aber noch gar nicht sagen, worauf ich da Lust haben werde.

17:53
Jetzt bin ich endlich vernünftig am lesen - nach einem sehr schönen und sehr langen Telefongespräch mit einer Freundin musste ich erstmal eine Blogrunde bei den Mitlesern des Herbstlesens machen, danach wollte ich dann gerne eine Runde laufen, bis das Gewitter hier ankam. Ein bisschen nass bin ich aber schon geworden, das war aber nicht so schlimm, sondern eher erfrischend. Und im Wald bin ich ganz vielen Schnitzeljägern begegnet - was ich sehr nett fand: da kamen Erinnerungen an früher hoch :)
Aber so habe ich heute erstmal keinen richtigen Einstieg in die Leserei gefunden, mich dafür aber anderweitig entspannt.
Und nun hat es endlich doch geklappt: ich sitze mit einem Tee auf dem Sofa und bin auf dem Weg nach Hogwarts. Moment sind wie aber noch am Privet Drive, bei den schrecklichen Dursleys...

    


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23:01
Wir haben heute Abend viel Zeit in der Küche verbracht und folgendes fabriziert:

Ein sehr leckeres Essen, natürlich sehr kürbislastig, aber im Moment finde ich das noch richtig gut. Das neue Kürbismesser ist wirklich sehr gut - allerdings teuflisch scharf, so dass ich mich vermutlich auch weiterhin nicht so recht daran trauen werde.
Zu den Rezepten: Der Ofenkürbis an dem Rucolasalat war wie erwartet köstlich und das war auch relativ einfach zu machen. Die Vinaigrette war etwas ungewöhnlich: mit Zwiebeln, Kapern, Nelken und Lorbeer - aber sehr lecker. Sieht vielleicht nicht ganz so appetitlich aus - was wohl am Ablöschen und Abschmecken mit Balsamico-Essig und Kürbiskernöl liegen mag.
Das Gratin war ganz schön arbeitsaufwändig, viele verschiedene Arbeitsschritte die vielleicht nicht alle so kompliziert sein müssten. Sehr lecker, insbesondere der karamellisierte Kürbis und die karamellisierten Möhren, aber nicht etwas, was wir ständig kochen werden...

Den Abend habe ich nur noch während der Wartezeiten beim Kochen weitergelesen, Harry macht sich gerade erst auf den Weg gen Hogwarts. 
Danach haben wir dann die Verfilmung von "Zwei an einem Tag" gesehen - das Buch hatte mir schon sehr gut gefallen und die Verfilmung war auch wirklich nicht schlecht und nah am Buch.

Morgen werde ich hoffentlich mehr lesen können - irgendwie war mein Tag durch die kurze Nacht vielleicht doch etwas weniger leseintensiv. Aber ich habe mich trotzdem gut erholt und entspannt und freue mich schon sehr auf morgen.
In diesem Sinne: Guts Nächtle :)

9/13/2014

Herbstlesen im September by Winterkatze - Samstag 13.09.

15.10
Dieses Wochenende werde ich leider nur an einem Tag dabei sein können, weil ich morgen ein Seminar habe, welches schon um 10 Uhr morgens beginnt.
Aber trotzdem wird der freie Samstag gut genutzt - zumal ganz viel unverhoffte Zeit dazugekommen ist, weil unsere Kletterverabredung nun doch nicht stattfindet.
Und so bin ich sogar schon wieder an einem Wochenende  bei Winterkatzes Septemberlesen dabei :)



Heute habe ich auch extra schon früh begonnen, im Bett in "Amy On The Summer Road" weiterzulesen. Ich habe damit schon letztes Wochenende am Sonntag begonnen, als ich meine "paar Seiten vorm Einschlafen" gelesen habe :) Und das Buch hat mich die ganze Woche über in jeder freien Minute gereizt und gelockt. Das Thema, bzw. die Grundstimmung, die über der Lektüre hängt, bedrückt mich ein wenig, aber die Geschichte als solche und die Reise, die dort beschrieben wird, gefallen mir außerordentlich gut.
Sollte ich Amy heute beenden, werde ich wohl danach mit "Mr. Mercedes" von Stephen King weitermachen.
Was die "Geografie des Glücks" angeht - ich fürchte, dass wird mich heute nicht so reizen wie die beiden o.g. Bücher - das hängt auch mit dem verplanten Sonntag zusammen - da muss ich heute Selbstfürsorge betreiben :)

Ansonsten stehen heute auch ein paar haushaltstechnische Tätigkeiten an, wie Wäsche waschen und natürlich später kochen (Ofenkürbis!), die meiste Zeit werde ich aber wohl mit lesen, Fotos weiter sortieren und (hoffentlich) dem weiterschreiben an der zweiten Reisetappe bzw. dem Highlight Yellowstone National Park, verbringen. Auch würde ich gerne mit einem Fotobuch beginnen und noch laufen gehen - aber für alles wird es heute wohl leider nicht reichen.
Das ist die Sache mit Wochenendseminaren...

19.50
So, Fazit des Lese- und "Pack-das-Wochenende-in-einen-Tag"-Tag:
"Amy On The Summer Road" ist beendet und wird von mir als sehr gut bewertet. Ein schöner Roadtrip der in mir ganz viele Erinnerungen geweckt hat. Die Geschichte ist schön und traurig zugleich und meiner Meinung nach sehr schön ausgedacht und gestaltet.
Die Wäsche ist gewaschen, gelaufen bin ich auch aber zu den Fotos und dem Blogpost hat es dann doch nicht gereicht.
Aber ich habe schön gekocht:

Alles in allem ein schöner, erholsamer Samstag, der heute abend mit dem "Winter Soldier" (Captain America) beendet wird.

Ich mache nachher noch eine Blogrunde, muss aber jetzt erstmal essen ...
Allen Herbstlesern noch viel Spass und bis nächstes Wochenende spätestens :D

Nachtrag um 23.05:
Ich habe vergessen zu erzählen, dass ich beim Laufen und Kochen noch mein Hörbuch weitergehört habe: momentan habe ich ja immer 1Q84 Buch 3 von Haruki Murakami "auf den Ohren" und habe mich immer weite in die Geschichte von Tengo, Fuka Eri und Aomame hineinziehen lassen. Und in die von Ushikawa (wobei ich jetzt für die richtige Schreibweise bei fast keinem der Namen meine Hand ins Feuer legen würde ;) ).
Ich habe die Bücher schon sehr gerne gelesen und die Lesung von David Nathan ist - wie allseits erwartet einfach ein Traum. Ich würde mir von diesem Vorleser fast alles anhören, wobei mich diese ganzen Horrorlesungen dann doch zu wenig interessieren. Auf jeden Fall macht es mir sehr viel Spass, durch David Nathan noch neue Facetten dieses gewaltigen Werkes zu erfassen ... Morgen auf der Fahrt ins Seminar geht es damit noch weiter...

9/07/2014

Roadtrip 2014 - Teil 1

Wie gewissen Personen zugesagt kommt heute ein erster Post über unsere USA-Reise.
Los ging es - wie so oft bei uns - in Düsseldorf - es fühlt sich fast schon wie ein Ritual an, dort im Marché ein Frühstück zu bestellen :)










In Denver (nach einem -wie ebenfalls so oft - nervigen Flug) angekommen checkten wir in ein Hotel in Flughafennähe ein und fanden wunderbarerweise sogar eine Art "organic Diner":


Dies war die geplante Route - zumdest der erste Teil, über den ich heute berichten will...


Die ersten 1400 km waren extrem anstrengend, da wir einfach zu wenig Zeit für sie hatten. Das war ausnahmsweise nicht unsere Schuld (sonst überschätzen wir uns da auch gerne mal), da wir die Fahrtstrecken unseren Lodge-Buchungen im Yellowstone anpassen mussten. Das ist leider nicht so unüblich: die Lodges sind häufig im Voraus um Monate ausgebucht und wir haben schon Ende 2013 die letzten Zimmer für unsere Reise im Juni 2014 buchen müssen. So kamen wir also am Samstag in Denver an und konnten / mussten Dienstag in der Lake Lodge im Yellowstone einchecken. Zuvor wollten wir erstmal einen Tag Denver kennenlernen und uns vom Flug erholen - wenigstens ein bisschen und danach gen Norden in Richtung Mount Rushmore und Badlands fahren.
Wir freuten uns auf Büffelherden, Präsidentenköpfe und die Badlands und machten uns auf den Weg.

Mount Rushmore war nicht so sehr mein Traum, aber wir sagten uns, dass man es vielleicht schon einmal gesehen haben sollte. Wir schauten extra zuvor zu Hause noch "Der unsichtbare Dritte" um uns auf den Urlaub einzustimmen. Verrückterweise sah das Diner, welches im Film auch zu sehen ist, noch genauso aus wie im Film - das fand ich irgendwie klasse.
Die Präsidentenköpfe sind natürlich schon groß und beeindruckend und doch auch weniger ergreifend als erwartet. Andererseits mag das auch an unserer Nationalität liegen: so manch ein Besucher dort war sehr ergriffen und angetan.

Weiter ging es - wir dachten ja noch, dass wir gut in der Zeit wären - zum "Devils Tower" einem National Monument. Dieser Berg kommt mit einer Geschichte daher: sieben Jungfrauen campierten in der Nähe des Flusses, als plötzlich ein Bär (dort lebten wohl viele Bären) sie angriff. Sie beteten zu den Göttern um Hilfe und der Boden wurde gen Himmel gehoben. Der Bär schlug die Krallen in den Fels, um die Mädchen doch noch zu bekommen, aber er hatte keine Chance. Der große Schöpfer wiederum erlaubte den Mädchen, am Himmel zu stehen, als Sterne im Zeichen der Plejaden, auch bekannt als "die sieben Schwestern".
Tatsächlich handelt es sich um Intrusionsmasse: verfestigtes Magma, welches in längst wegerodierte, weichere Sedimentschichten eingedrungen ist. Aber die Indianergeschichte ist deutlich schöner ;)
Dort haben wir eine kleine Wanderung gemacht und haben auf der Weiterfahrt eine Präriehundkolonie gesehen - ganz possierliche Tierchen, wie ihr sehen könnt:
 
Diese "Hunde" unterhalten sich mit Belllauten - daher der Name! Auf der ganzen Wiese wimmelte es nur so von den kleinen Tierchen - sobald man mal etwas schaute, entdeckte man immer mehr und mehr, dauernd kamen die kleinen Köpfchen zum Vorschein.

Unsere Fahrt ging dann weiter - und allmählich ging mir auf, dass ich mich in der Zeit verkalkuliert hatte... Es wurde immer später und später und die Strasse und die Landschaft nahmen kein Ende...


  
Auch wenn alles schön anzusehen war: mir kamen Erinnerungen zu dem Thema Fahrten in der Dämmerung, Wildwechsel etc. In einem Blog hatte ich gelesen, dass jemand, der in der Dämmerstunde unterwegs war, einen schlimmen Unfall mit einem Waipiti-Hirsch hatte. So durchquerten wir leider auch einige schöne Gegenden im Halbdunkel wie zum Beispiel den Bighorn National Forest. Vor allem sorgte ich mich aber in dem Moment um die Bighorns selber, die durchaus auch am Wegesrand zu erblicken waren... o.O

Aber irgendwann hatten wir es geschafft, gegen 22 Uhr fuhren wir (statt wie geplant um 19 Uhr) in unserem Hotel, dem Green Gables Inn vor. Ich habe dieses Hotel selbstverständlich aufgrund des Namens ausgewählt - das kann man sich ja denken. Und es war eine gute Wahl: die Dame, die an dem Abend an der Rezeption saß, war schon sehr besorgt und erkundigte sich rührend nach unserer Fahrt. Sie empfahl uns dann auch ein Restaurant, in dem wir so spät noch etwas zu essen bekommen könnten. In Amerika ist es total unüblich spät zu essen und die meisten Lokale richten sich ab 21 Uhr auf den Feierabend ein.
So war aber alles gut - wir bekamen noch ein wirklich gutes Abendessen (aus Ermangelung an Vegetarischem auf der Speisekarte aß ich an dem Abend ein Lachssteak, was überraschend gut war :) ) Trotzdem habe ich den Rest des Urlaubs ausschließlich vegetarisch gegessen - das ging danach auch wieder gut :)

Am nächsten Morgen ging es dann gemütlich weiter in den Yellowstone, wo wir prompt auf die erste Büffelherde stießen. Diese hatten wir bis dahin schmerzlich vermisst, da wir den Badlands leider keine Zeit hatten, um dort anzuhalten und die dortigen Büffel zu besuchen. Am Ende unseres Yellowstone-Besuches war dann gar nichts besonderes mehr, die Büffel zu sehen - an den Leuten, die für Büffel anhalten erkennt man dann immer die "Neuen" im Park ;)

Obwohl die Büffel eigentlich harmlos wirken sind sie gar nicht ganz so friedlich, es passieren auch immer wieder Unfälle, bei denen Touristen sich zu nah herantrauen.







So, das war der erste Abschnitt unserer weiten Fahrt - und auch der anstrengste. Danach waren die Strecken deutlich kürzer und wir hatten auch mehr Zeit, um alles anzuschauen.
Ich kann noch nicht sagen, wann ich es schaffe, hier weiterzuschreiben, aber zumindest die meisten Bilder sind bereits fertig und warten darauf, Euch gezeigt zu werden.

Und ich habe jetzt wieder ein bisschen Fernweh - aber erlebe durch diesen Post unsere ersten Tage noch einmal...

Herbstlesen im September by Winterkatze - Sonntag, 07.09.



Gestern haben wir ja wie angekündigt im Wok gekocht.
Da ich eine portable Heizplatte für den Wok habe, konnten wir also gemeinsam am Tisch kochen - das ist immer ein bisschen etwas besonderes, finde ich.
So haben wir also zunächst einmal gemeinsam Gemüse geschnippelt, und dann ging es an das gemeinsame Braten und würzen:


Das Rezept haben wir früher total oft und gerne gekocht, gestern war es mir aber irgendwie nicht mehr spannend genug - ich kann gar nicht genau sagen, was anders war.
Aber die Zubereitung im Wok braucht ja eigentlich gar nicht unbedingt ein Rezept - man nimmt einfach alles Gemüse, was man so finden kann und wirft es entsprechend der Garzeiten in das Sesamöl und am Ende schmeckt es meistens gut ;)  So oder so - es hat Spass gemacht und vielleicht probieren wir bald mal ein neues Rezept.

Heute morgen habe ich dann im Bett erstmal den "Fleckenteppich" zu Ende gelesen und fühlte mich in meinem ersten Eindruck bestätigt. Ein Buch, welches ok ist, insbesondere für Angehörige, um sich einen Eindruck über die Krankheit zu verschaffen, aber mehr auch leider nicht. Aber zumindest erfährt man so einiges und kann evtl. manche Dinge mit anderen Augen sehen.
Geärgert haben mich die vielen Schreibfehler, ich finde, so etwas ist heutzutage nicht annehmbar.
Aber ok, spannend war es - wenn ich denn Sterne vergeben würden, würde es wohl 3 bekommen ;)

Nach dem Aufstehen ging es in den Wald zum Brötchen holen und nach dem Frühstück und einer Serienfolge habe ich dann Kuchen gebacken (einen kleinen für uns, einen großen für die neuen (und alten) Kollegen zum Einstand). Beim Backen habe ich mein aktuelles Hörbuch weitergehört: IQ84 von Haruki Murakami, welches ich schon gelesen habe. Aber die Lesung von David Nathan ist wieder mal unfassbar gut und es macht mir viel Spass, noch einmal genauer "hinzuhören".
Danach wurde noch das bestellte Katzenfutter einsortiert, die Küche auf Vordermann gebracht und danach bin ich ächzend auf dem Sofa zusammengebrochen und habe etwas weiter in der Glücksgeografie gelesen - immer noch Bhutan, wo es ein sogenanntes Bruttosozialglück gibt. Für den Autor ist es sein Shangri-La und er macht neugierig und atemlos (wohl auch aufgrund der dünnen Luft dort oben) seine ersten Erkundungen. Nebenbei darf er im gleichen Bett schlafen, in dem auch Richard Gere schon einmal nächtigte, was ihn aber nicht sonderlich beeindruckt ;)
Nach wie vor wechseln sich humorvolle und interessante Abschnitte gut ab und das Buch gefällt mir gut ...
Allerdings reizt mich auch "Amy" sehr und ich befüchte vermute, dass ich dem Glück später noch einmal abtrünnig werde ;)

20.45
Dem Glück bin ich noch etwas treu geblieben - wieder Erwarten ;) und habe erfahren, dass es in Bhutan erst seit 1999 Fernsehen gibt. Daraufhin haben die dortigen Jugendlichen eine unbegreifliche Leidenschaft für Wrestling entwickelt, was irgendwie irritierend ist. Außerdem sagt der Autor, dass es gut sein muss, in Bhutan ein Hund zu sein, denn Hunde werden dort - wie alle Tiere - sehr nett behandelt. Aufgrund der Reinkarnation ist man nämlich zu allen Lebewesen nett - könnte ja sein, dass man selber mal als Hund oder ähnliches wiedergeboren wird. Bzw. unsere Eltern könnten eigentlich alles sein. Das ist irgendwie eine gute Art zu denken - so wird es in Bhutan sicherlich keine Form der Tierquälerei geben - oder?
Danach habe ich mich in einem weiteren Blogpost verstrickt - und zwar habe ich (wie so halb versprochen) den ersten Teil unserer Amerikareise im Juni online gestellt und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Daher wird es Amy wohl erst vorm Schlafengehen geben.

Aber - von all den lesefremden Tätigkeiten mal abgesehen - hat mir das Septemberlesen #1 sehr gut gefallen - ich hoffe, ich kann auch an einem anderen Wochenende wieder dabei sein :)
Vielen Dank an die Mitleser und Kommentierer und noch einen schönen Abend!

9/06/2014

Herbstlesen im September by Winterkatze - Samstag, 06.09.



Die liebe Winterkatze hat sich mal wieder etwas ausgedacht, um gemeinsame Bloglesemomente zu schaffen und auch wenn bei mir im Moment einfach nicht viel los ist auf dem Blog, so wünsche ich mir doch, dass sich das mal wieder ändert. Daher - zumindest schon mal probeweise an diesem Wochenende - ein Beitrag von mir. Hier geht es aber erstmal zu der Aktion bei Winterkatze und den entsprechenden Regeln bzw. Vorgaben.

Ich habe mein Wochenende mit einem schönen Frühstück auf dem Markt begonnen.

Weiterhin wurde gestern bereits groß aufgekocht:

Es gab einen frischen Feldsalat mit Äpfeln, Nüssen und einem speziellen Ziegen-Bergkäse sowie ein Pastinaken-Apfel-Risotto mit gerösteten Mandelblättchen und Parmesan.
Ich vertrage ja längst nicht alle Äpfel habe aber mit der alten Sorte "Rubinella" einen guten Griff getan. Beides war sehr köstlich, insbesondere das Risotto war hervorragend und ungewöhnlich, auch wenn es recht arbeitsaufwändig war.

Heute abend gibt es scharfes Wok-Gemüse mit Kokosmilch, ein Lieblingsrezept, was wir schon ganz lange nicht mehr gekocht haben. Ich glaube hier auf dem Blog hat es auch noch keinen Einzug gehalten. 
Morgen ist geplant, einen Zwetschgen-Kuchen zu fabrizieren (einen kleinen für uns und einen großen zum Mitbringen für die Arbeit).

Und da das ganze ja Herbstlesen heißt, lese ich natürlich auch schon die ganze Zeit ganz viel:

1) Geografie des Glücks von Eric Weiner für die Sachbuchchallenge
2) die Maus-Comics von Art Spiegelman als Re-Read
3) Flickenteppich: Diagnose Schizophrenie von K. J. Weiss als Weiterbildungsmaßnahme
4) Amy on the Summer Road von Morgan Matson als Unterhaltung

Natürlich werde ich nicht alles schaffen - aber das ganze ist ja ein Prozess, den ich vorhabe in vollen Zügen zu genießen.

Bei der Geografie des Glücks bin ich gerade auf dem Weg nach Bhutan und fand schon einige Passagen interessant und andere zum Schmunzeln. Eric Weiner begibt sich auf die Suche nach den glücklichsten Menschen und findet dabei spannende Menschen, interessante Einstellungen und überraschende Fakten.

Beim Flickenteppich bin ich schon über die Hälfte - das Buch ist spannend aber bislang nicht das beste Buch, was ich zu dem Thema gelesen habe. 
Mit Maus habe ich noch nicht wieder begonnen, und Amy spare ich mir für morgen auf :)

Nebenbei versuche ich immer schön in Bewegung zu bleiben, damit mein Rücken das auch brav mitmacht - außerdem tut mir unser Wald momentan einfach gut :) 

Soviel erstmal - ich denke ich werde jetzt mein Glück in Bhutan suchen ;)