9/23/2012

"Etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #17"

Heute gab es bei uns Flammkuchen mit Kürbis und Birne - sehr köstlich...

Der Teig wird aus 500 g Mehl, einem Päckchen Trockenhefe, 1TL Salz und 250 ml lauwarmen Wasser sowie 2 El Öl hergestellt. Der Teig muss eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Dann sollte der Ofen auf 250 g vorgeheizt werden, während man den Kürbis (150 g) in dünne Spalten hobelt, die Birne in Spalten schneidet und eine oder zwei rote Zwiebeln in Streifen verwandelt ... Den Teig in zwei 1cm dicke Fladen ausrollen und auf Backbleche (mit Backpapier ausgelegt) ausrollen. Auf den Fladen dann einen kleinen Becher Schmand verteilen, Gemüse und Obst darauflegen und mit 100 g geriebenen Bergkäse und Salz und Pfeffer bedecken. Und dann nur noch für je 20 Minuten backen - schon ist eins der leckersten Essen fertig. Arbeitsaufwand: mittelmäßig
Geschmack: wunderbar :)

Dazu gab es Federweißen, der mir zwar nach einem Glas immer zu süß wird, aber sehr gut dazu passte :)

Einen schönen Sonntagabend und einen gute Wochenstart!

9/16/2012

#4: Lieblingsbücher-Challenge - "The Hunger Games" by Suzanne Collins

Nachdem sich mein Freund kürzlich die Verfilmung zum o.g. Buch gekauft hat, wurde es dringend Zeit, dass ich die Lieblingsbücher-Challenge weiter vorantrieb. Also habe ich an einem Wochenende den ersten Teil der Panem-Trilogie verschlungen und war sowohl fasziniert, als auch gefesselt, als auch angewidert und geschockt.
Als ein Bad der Gefühle und Empfindungen während dieses letzten Lesewochenendes...

Doch worum geht es nun bei den Hunger Games von Suzanne Collins? Da ich vermutlich mal wieder eine der letzten bin, die dieses Buch liest ;), wissen wahrscheinlich die meisten schon Bescheid und ich kann mich kurz fassen.

Zum Inhalt:
Die Geschichte spielt in einer Welt oder auf einem Kontinent, in der es ein allmächtiges Kapitol gibt, welches die umliegenden 12 Distrikte zur Aufrechterhaltung des eigenen Lebensstils unterwirft und ausnutzt. Wichtiges Instrument dafür sind die sogenannten "Hunger Games", die alljährlich stattfinden. Jedes Jahr werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen per Los ausgewählt und danach in die Hauptstadt gebracht. Dort werden sie kurz trainiert und vorbereitet und schon geht es in eine künstlich geschaffene Arena, in der die Kinder gegeneinander um ihr Leben kämpfen müssen - es kann nur einer gewinnen. Das alles wird mit Hilfe von Kameras aufgezeichnet und übertragen und auch die Witterungsverhältnisse und Umweltbedingungen können extern gesteuert werden, so dass es weder für die Zuschauer noch für die Tribute je "langweilig" wird.
Zum weiteren Verlauf muss ich nicht mehr viel sagen, außer dass es stellenweise schon sehr erschütternd und grausig ist, die "Spiele" zu lesen. Aber dabei natürlich auch sehr spannend, so dass das Buch für mich ein absoluter Page-Turner war.

Meine Meinung:
Die Heldin ist mir relativ ziemlich sympathisch geworden und auch die anderen Figuren fand ich sehr gut gezeichnet. Die Verfilmung hat mir zwar deutlich gemacht, dass ich mir die technischen Finessen, mit denen die Games betrieben werden, so nicht vorgestellt hatte, ich weiss nicht, ob die Autorin da weniger genau beschrieben hat oder ich nur weniger genau gelesen habe ;). Da die Autorin aber Executive Producer des Films war, gehe ich davon aus, dass sie es sich zumindest so gedacht hat...
Die Geschichte finde ich unglaublich mutig, ich denke, ein Buch zu schreiben, in denen Kinder geopfert werden und umkommen ist nicht ganz leicht zu verlegen, bzw. ich kann mir vorstellen, dass die Verleger da durchaus skeptisch waren.
Den Gedanken, die Idee fand ich ebenso grausig wie gut durchdacht und ich habe mich so gefühlt, als hätte ich ein besonderes Stück Science Fiction in den Händen.
So schrecklich und traurig ich den Roman stellenweise fand, so fasziniert war ich auf der anderen Seite und entsprechend lese ich aktuell schon an Teil 2 :)

Da ich die englischen Ausgaben lese, sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die Bücher sehr gut auf Englisch zu lesen sind. Die Sprache ist verständlich und nicht besonders anspruchsvoll, also gut und flüssig lesbar. Ich würde es vom Niveau so etwa auf Harry Potter-Level einschätzen.

Ich denke, ich lese dann mal weiter ;)

"Etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #16

Diese WE ist mal wieder großes Kochwochenende - das ist ja auch schon wieder etwas her :)
Da ich durch einen kleinen Erkältungsanflug ans Haus gefesselt war, hatte ich endlich mal die Zeit dazu :)
Gestern gab es Ricotta-Spinat-Cannelloni nach einem Jamie-Oliver-Rezept aus einer seiner Zeitschriften. Das Rezept findet sich fast genauso auch auf seiner homepage, und zwar hier. Der Unterschied zum Heftrezept ist lediglich, dass dafür (zum Glück) keine weisse Sosse gemacht werden muss und dass stattdessen in die Ricotta-Spinat-Füllung ein Ei kommt. Das ganze war relativ schnell gemacht und das Einfüllen in die Cannelloni haben wir aus Ermangelung einer Spritztüte mit einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel gemacht. Das ging auch verhältnismäßig gut und war nur eine mittlere Schweinerei ;) Auf jeden Fall war es ausgesprochen lecker und absolut wiederholenswert :)


Heute nachmittag gab es dann meinen Standard- und gleichzeitig Lieblingskuchen. Es ist ein Pflaumenkuchen der ganz rebellisch nicht mit Hefeteig sondern mit einem einfachen Rührteig hergestellt wird. Den Boden kann man ebensogut für Apfel- oder Rhabarberkuchen nehmen. Ich liebe das Rezept, da es eigentlich immer gelingt und einfach lecker ist.
In diesem Sinne werde ich jetzt Kaffee trinken und den Pflaumenkuchen geniessen. Euch allen einen schönen Sonntag!