6/26/2012

"etwas kochen, was wir noch nie gekocht haben #14"

Gestern habe ich mal wieder ein Kochexperiment durchgeführt: gefüllte Pasta mit Pilzen, Datteltomaten, einer Schalotte und frischen Kräutern (Thymian, Rosmarin, Basilikum). Dann mit etwas Rotwein und Kochsahne, Salz (ich bin im Moment bei solcher Art von Gerichten und bei Salat ganz fixiert auf "Fleur de Sel"), Pfeffer, und ein paar Tröpfchen Balsamico Bianco abschmecken, lecker. 


Ganz und gar wunderbar, extrem schnell gemacht und macht angenehm satt. Man könnte die Pilze bestimmt prima mit Zuccini ersetzen ;)

Mehr Rezept gibt es nicht, weil man nicht mehr braucht :) 
Vielleicht noch kurz zur Reihenfolge: Schalotte fein würfeln, dann schön anbraten. Die geputzten (nicht gewaschenen) Pilze in Scheiben geschnitten dazu und kräftig pfeffern und salzen. Die Kräuter und die Tomaten dazu und mit anschmurgeln, so dass die Tomaten aussehen, als wären sie gegrillt. Oder wie große, rote Rosinen ;) Dann geht es weiter: ablöschen mit einem Schlückchen Wein, wenn man mag, danach dann einen Schuss Kochsahne dazu und - falls es mehr Soße sein sollte, einfach noch mit Milch strecken und zum Abschluss abschmecken und noch ein bisschen Parmesan zum Andicken dazu.


Das wars :) Viel Spass beim ausprobieren - erzählt mal, wie es geschmeckt hat und wie ihr es abgewandelt habt :D

6/25/2012

Film: Das Labyrinth der Wörter

Heute kommt etwas, was es hier auf dem Blog schon länger nicht mehr gab.

Durch irgendeine Trailer-Vorschau bin ich auf diesen Film gestoßen - eine französische Produktion mit Gérard Depardieu, den ich persönlich ja sehr gerne mag.
Ich mag ja französische Filme sehr gern, gucke sie nur eigentlich viel zu selten...

Dieser Film ist also durch viel Glück auf meinem Bildschirm gelandet und ich bin so froh darüber.
Er ist ganz typisch französisch - ein Gefühl von der Stimmung in den Fred-Vargas-Romanen (ohne den Mordfall ;) ), ein ganz bisschen Amélie und ganz viel Herz und Bücher und Liebe.

Ja, ein wunderbarer Film ...

Germain, den man im Prinzip als Analphaten und kognitiv eher unterbegabt bezeichnen muss, trifft im Park zufällig die 94jährige Margueritte (Gisèle Casadesus), die eine leidenschaftliche Leserin ist. Ihre Dialoge sind herzallerliebst: Germain stellt Margueritte seine Tauben vor (die alle einen eigenen Namen haben) während sie ihm Auszüge aus ihren Büchern vorliest. Margueritte war früher Forscherin und liest für ihr Leben gern. Bücher sind für sie das ein und alles und die Tatsache, dass sie gerne vorliest und er ihr gerne zuhört, bringt sie und Germain immer wieder im Park zusammen. ... Natürlich geht das nicht immer so rosig weiter, aber um Euch die Spannung nicht zu verderben, höre ich hier mit meiner Inhaltsangabe auf. Wer alles lesen will, sollte vielleicht zu ama*on oder ähnlichen Anbietern gehen - da wimmelt es ja nur von kompletten Inhaltsangaben. Aber ich denke, man kann sich auch einfach überraschen lassen - denn böse Überraschungen gibt es nicht. :) Das eimzig Traurige an dem Film sind die Kindheitserinnerungen von Germain, aber ansonsten ist der Film vor allem einfach mal etwas anderes und daher sehr sehenswert.

Der Film ist natürlich kaum überraschend, aber sehr, sehr liebevoll erzählt, mit einer wunderbaren Gisèle Casadesus und einem warmen Depardieu, wie ich ihn besonders mag.
Die Geschichte ist einfach schön und ich kann sie nur empfehlen. Jetzt würde ich gerne das Buch lesen, allerdings soll die Übersetzung nicht sooo gut sein. Andererseits ist mein Französisch mit Sicherheit so eingerostet, dass ich keine Chance haben werde, es im Original zu lesen. Da ginge es mir dann wie Germain am Anfang ;)

Dieser Film hat mich auf wundersame Weise berührt und ich musste ihn Euch sofort empfehlen - solche Posts schreibt man am besten direkt nach dem Film. Das war schon bei "vincent will meer" genau so.
Also: wer Gérard Depardieu auch nur etwas mag, wer französischen Filmen etwas abgewinnen kann und wer Bücher so liebt, wie die zauberhafte Margueritte, sollte nach diesem Film die Augen offen halten.

6/23/2012

#1: Lieblingsbücher-Challenge - "the host" by Stephenie Meyer

Das erste Buch der Challenge von Lisa ist gelesen.
Jetzt soll ich also eine "Rezension" dazu schreiben - ohje. Normalerweise drücke ich mich ja um Rezensionen immer herum. Das liegt daran, dass ich kein Freund vom schreiben langer Inhaltsangaben bin und ich außerdem denke, dass meine Meinung von einem Buch ja immer subjektiv ist und daher für niemanden so sehr von Interesse sein wird.
Also gut - dieses Buch schlummerte schon lange auf meinem iPad herum, da ich einfach nie über die ersten drei Seiten hinausgekommen bin. Das lag an der, in meinen Augen etwas zähen, Anfangssequenz. (Die zog sich, wie ich jetzt beim Durchlesen feststellen durfte, auch über einige Kapitel hin....) Aber für die Challenge war das Buch eine gute Wahl, denn so musste ich mich durch die Dürre am Anfang hindurchbeissen.

Was ist das nun für ein Buch, worauf muss man gefasst sein?
Es hat natürlich nicht mal entfernt etwas mit Vampiren zu tun. (Auch wenn erstaunlich häufig das Wort "scent" benutzt wird ;), wie auch schon bei Twilight & Co. ... Allerdings fällt mir häufiger auf, dass Autoren oft Lieblingswörter haben. Ich denke da an die kichernden Magier von Trudi Canavan *g* ) Aber es geht nicht um Blutsauger, nein, es geht um Außerirdische.
Aliens haben sich den Planeten Erde ausgesucht und ihn heimlich still und leise und sehr effektiv zu ihrem Planeten gemacht. Nachdem sie herausgefunden haben, dass die Menschen schlecht und voller Gewalt sind, aber einen schicken, blauen Planeten ihr Eigen nennen, haben sie sich entschlossen, den Menschen die Mühen des Lebens abzunehmen ... Die Aliens sind kleine, harmoniebedürftige und friedliche Parasiten, die sich in die Körper der Menschen einnisten und sie übernehmen. Normalerweise ist das eine unproblematische Prozedur, aber im Fall der Hauptfigur wird die sehr erfahrene Seele (die Aliens bezeichnen sich durchgängig als "souls") vor ein Problem gestellt. Mehr möchte ich nicht verraten, vielleicht wollt Ihr dieses Buch ja auch noch lesen.

Auf jeden Fall geht es auch hier wieder um eine Frau zwischen zwei Männern, die große, eine Liebe und die Opferbereitschaft der Hauptfigur. Das kennen wir ja nun wirklich von Bella zu Genüge ;) Aber ich muss sagen, dass ich das Buch am Ende dann schon mit Spannung weitergelesen habe. Der Anfang war zäh, aber irgendwann war ich drin und dann las es sich auch genauso flüssig wie die Twilight-Reihe (wie die Teile 1, 3 und 4 jedenfalls).

Die Figuren sind natürlich auch hier stellenweise nicht gut zu "verstehen" und verhalten sich für mich unlogisch. Aber: ich fand die Idee mit der Vereinnahmung der Erde und die Philosophie, die dahinter immer mal wieder zum Vorschein kam, sehr gut durchdacht. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich habe überhaupt nicht auf Fehler in der Logik geachtet, und mir ist auch nichts Gravierendes aufgefallen, was nicht funktionieren kann.
Von daher: gute Unterhaltungslektüre, nach Startschwierigkeiten durchaus lesenswert und fesselnd.
Und ich muss sagen, ich finde es gut, dass Stephenie Meyer sich an ein doch sehr anderes Genre einfach so herantraut. Ich mag ja nun Science-Fiction-Literatur, aber ich glaube schon, dass es stimmt, dass dieses Buch auch Leute mögen, die sonst mit Sci-Fi nichts am Hut haben... Okay, das liegt vielleicht an der im Vordergrund stehenden Liebesgeschichte? Es geht ja kaum um Technik und Raumfahrt ;)
Aber trotzdem: als leichte Lektüre für zwischendurch und zum Englisch trainieren sehr empfehlenswert :)

6/03/2012

Lieblingsbücher-Challenge und Urlaub!!

Um wieder mehr zu bloggen und mehr zu lesen, habe ich mich entschlossen, bei der hauseigenen Challenge von Lisa aus der Pfötchen-WG mitzumachen.



Näheres zu der Challenge findet Ihr bei Lisa selbst (click) und auf meiner eigenen Seite (click), die ich für die Challenge angelegt habe. Ich habe auf meiner Seite auch hinterlegt, welche Bücher ich plane zu lesen und welche noch möglich sind - verbunden mit der Frage an Euch, welches der noch nicht gelesenen Bücher ihr mir empfehlen könntet (eins ist nämlich noch offen) :)

Ansonsten habe ich jetzt gerade Urlaub! Juhuu - ab Montag eine Woche frei - da werde ich mich um das Pferdchen kümmern, zu einem Koch-Workshop gehen, meine Steuer machen (schon erledigt) und meine Fahrt mit Natira zur Romy-Ausstellung in Bonn planen. Außerdem natürlich viel Zeit mit meinen Freund, den Schweinis und dem Lesen verbringen.
Ich freu mich sehr auf die nächsten Tage - war nämlich absolut urlaubsreif ;)