10/04/2010

Und manchmal kommt alles anders...

... als man so denkt und fürchtet.
Natürlich ist es nicht das Größte, _nicht_ daheim zu sein, aber auf der anderen Seite ist es auch nicht ansatzweise so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe.
Das Willkommen hier war warm und herzlich - das Wetter war traumhaft und für mich wurden hier diverse Bäume ausgerissen, damit auch alles gut ist für mich. Das war ein schönes Gefühl, auch wenn es natürlich masslos übertrieben war. Eine Luftmatratze + Leselampe hätten auch gereicht. Bett mit Nachttischlampe, Telefon am Bett, Fernsehecke etc. ist Luxus pur und wunderschön, so schön, dass ein nicht abzuholendes Auto am Samstag zwar traurig, aber kein mittleres Drama mehr wäre.

Und der erste Arbeitstag? Ich habe mir natürlich fast ins Hemd gemacht, vor Aufregung und Grusel wegen dieses Startschusses für meine Diplomarbeit. Und wie wird es dann? Nett. Richtig nett. Sogar mein Account existierte noch (obwohl das, Stand Juli, angeblich _unmöglich_ war), ich habe einen schönen Arbeitsplatz im Diplomandenkammerl und mein neuer Projektverantwortlicher war unglaublich nett und hat mich erstmal zum Kaffee eingeladen, so richtig lecker mit Milchschaum und allem zu einem ersten Arbeitsgespräch.
Das tat gut. Dann ging es auch gleich zum ersten Termin, es gab vorher noch ein erstes Kantinenessen (Krautknöpfle - zwar nicht mein Traumessen, aber schön schwäbisch und recht lecker) und dann ein produktives Arbeitsgespräch am anderen Ende der grossen Stadt. Die Fahrt war lustig, das Wetter war schön spätsommerlich oder golden-herbstlich, und danach konnte ich meinen Arbeitsplatz zu Ende einrichten. Morgen kann es dann losgehen.
Nach der Arbeit wurde der Klassiker "ins Breuni fahren" reaktiviert und später noch eingelagerte Klamotten abgeholt und eine verirrte DVD-Lieferung eingefangen. Das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Vermieter war total nett und herzlich - es war schön, ihn wiederzusehen. Nächste Woche wollen wir uns mal treffen und irgendwohin ausgehen :) Schön war auch, dass ich als die bessere Mitbewohnerin in die Geschichte eingehen werde *lach*
Und jetzt kann ich noch eine schnelle Blogrunde machen, wobei es mit dem kommentieren wohl erst morgen was wird.

Allen einen schönen Abend und guts Nächtle von der müden Sayuri, die sich nicht mehr allzusehr fürchtet :)

4 comments:

  1. Ich freue mich so, diesen Post von Dir zu lesen! Die Tage auf Arbeit werden bestimmt weiter spannend und das Private herzlich sein! Ganz liebe Grüße ins Ländle!
    Deine Natira

    ps
    Ich drücke weiterhin die Daumen!

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  2. Hach Sayuri, das ist so schön zu lesen! Und ist es nicht ganz oft so? Man fürchtet sich schrecklich vor einer bestimmten Sache und am Ende ist es alles nur halb so schlimm.. aber besser so als andersrum :-)

    Alles Gute für Dich!
    Deine Melli

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  3. Liebe Sayuri!
    Hast Du neue Informationen zu Deinem Auto?
    Lg Natira

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  4. Schön zu lesen, dass die Woche so gut für dich anfing! In den letzten Tagen musste ich immer wieder an dich denken, auch wenn ich schon wusste, dass du gut angekommen warst. :)

    Ich bin mir sicher, dass die nächsten Wochen, wenn auch gewiss etwas anstrengender wegen der Arbeit, aber ansonsten ebenso gut verlaufen wie die erneute Ankunft im Ländle! :) Denk nur immer daran gut auf dich aufzupassen und es dir so gut wie möglich ergehen zu lassen! :)

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