10/03/2010

Aller Anfang...

... ist bekanntlich schwer. Höllengleich wäre im Moment passender gewesen - ganz ehrlich!
Ich habe wirklich ziemlich viel Blödsinn erlebt in den letzten Tagen vor meiner Abreise: angefangen mit Uneinigkeit mit dem Prüfungsamt gipfelte diese Woche mit dem ärgerlichen Crash am Mittwoch.
Seitdem organisiere ich, versuche mein Bestes, um die Klärung mit der Versicherung zu erleichtern. Ausserdem mussten noch Termine umgelegt, Steuererklärungen gemacht, Bücher zurückgebracht und kopiert werden und, und, und...
Es war eine wirklich anstrengende Woche, voller Ungewissheit - bis heute weiss ich nicht, ob ich am kommenden Wochenende mit meiner Glücks-Mitfahrgelegenheit wieder heimfahren kann, um mir mein Auto abzuholen. Momentan hängt alles von Italien ab, bzw. wie lange man dort braucht, um die Teile zu verschicken.

Heute früh, um 6:15 ging es dann los. Durch schieres Glück und puren Zufall konnte ich "mitfahren" und musste mich so nicht noch in letzter Sekunde um Bahnfahrkarte und zugtauglich komprimiertes Gepäck kümmern.
Die Fahrt verlief reibungslos, ich war schon um 10:30 in meiner zukünftigen Behausung und habe mich auch schon eingerichtet. Für die erste Woche werde ich allerdings bei meiner Freundin wohnen - denn ohne Auto hierherzukommen ist eine Sache für sich ;)

Den gestrigen Abend habe ich recht aufgewühlt verbracht: ich haderte mit dem Schicksal und mit mir selbst und ... ach, naja, Ihr könnt Euch das vorstellen, ich erspare Euch die Details (allerdings hätte ich nie gedacht, dass Mamma Mia! so ein trauriger Film sein kann ;) )
Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es nun morgen losgeht und ich dem Tiger "Diplomarbeit" langsam die Zähne ziehen kann und mich nicht mehr vor ihm fürchten muss.

Die ersten Tage werden wohl recht hektisch verlaufen - so wie ich mich erinnere haben wir schon in dieser Woche einen Termin, um das weitere Vorgehen mit den Auftraggebern zu besprechen. Ausserdem gilt es, sich mit den Freunden hier auszutauschen und wieder ins Ländle-Leben hereinzukommen. Und Mittwoch erfahre ich dann, wie es weitergeht mit Auto und allem.

Zum Reiten werde ich leider so bald nicht kommen: es ist zu weit, um von hier aus zu Fuss dorthin zu gehen und wenn ich am Wochenende schon wieder in die Heimat fahre, fällt es auf jeden Fall aus. Aber ich wünsche mir sehr, dass das klappt - alles ist einfacher, wenn man mobil ist :)

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Zum Spass habe ich gerade noch bei Natira einen Test entdeckt - mit dem kann man einen "Schreibstil-Vergleich" machen. Als Textmuster nahm ich den Post "Regen - drinnen und draussen" von Anfang der Woche.
Nach diesem Text schreibe ich wie Nietzsche - da ich allerdings noch nichts von ihm gelesen habe, weiss ich nicht, ob ich das als Kompliment oder Beleidigung sehen soll ;)

2 comments:

  1. Die erste Woche wird sicherlich anstregend: das ganze Wieder-Eingewöhnen ist das schwäbische Leben, die Arbeit, die Besprechungen, das blöde Neuorganisieren der Hin-und Rückfahrt zur Arbeit. Hoffentlich ist wenigstens das letztere bald wieder vorbei: Ich drücke Dir ganz ganz fest die Daumen, daß die Ersatzteile rasant da sind und Du am Mittwoch die positive Nachricht hörst: Alles hier, bis Samstag ist Ihr Auto fertig!

    Nietzsche ... Ein paar Passagen wurden in "Nietzsche - Biographie seines Denkens" von Safranski zitiert. Danach würde ich sagen, daß Nietzsche ein eloquenter Schreiber war.

    Lg Natira,
    die Sayuri eine Umarmung schickt und maunzige Grüße ausrichten soll.

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  2. Mamma mia, dir scheint im Moment wirklich keine Ruhe gegönnt zu sein... Also wünsche ich dir einen entspannten Start in die zweite Etappe deines Ländle-Aufenthalts (trotz aller wahrgenommenen Hektik) und viel Spaß und Spannung mit dem aufregenden Thema "Diplomarbeit" :-)!

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