2/03/2010

New York, I love you

Komme gerade aus dem Kino wieder - mal wieder die Kamera, wieder mit S. und nachher gab es wieder American Fries im New Orleans - klassischer Bielefelder Kino-Abend für mich :)
Da meine Freundin S. jetzt zwei Wochen hier in der Stadt war (sie macht gerade die Famulatur in der Chirurgie in einem unserer zahlreichen Krankenhäuser), haben wir natürlich versucht, ein bisschen was zu unternehmen und so kam schon der erste Kinoabend mit "Same same but different" zustande. Und da sahen wir die Vorschau zu "New York, I love you". Den ersten Teil, "Paris, je t'aime" hatte ich (wie üblich) im Kino verpasst und da ja New York für mich _die_ Stadt ist, war klar, dass ich ihn sehen musste. Meine Freundin war ganz begeistert vom 1. Teil und so war der Plan für die Folgewoche klar. Als sie am letzten Sonntag zum Tatort hier war (im Wohnheim gibts ja keinen Fernseher und so schön ist es da ja auch nicht ;) ), brachte sie mir ihre DVD von "Paris, je t'aime mit" und ich habs sogar noch geschafft, ihn zu sehen. Ich fand ihn gut, ich mag Kurzfilme (habe ja auch ein paar Verisonen der jährlich erscheinenden "European Short Films") und Paris finde ich auch sehr schön, also war es ein im grossen und ganzen gelungener Film für mich. Ich dachte, wenn ich diesen schon so mag, werde ich den New York-Film lieben.
Nun, der heutige Film läßt mich leicht zwiegespalten zurück. Zum einen: klar, die Stadt - es ist wunderbar. Ich habe NewYork-Weh, ich sehne mich zurück und will am liebsten gleich los. Auf der anderen Seite: rein von der künstlerischen Seite kann der zweite Teil es einfach nicht mit dem ersten aufnehmen. Er ist plumper, weniger einfühlsam, weniger bewegend. Hört sich jetzt vielleicht kitschig an, aber dieser zartrosa Faden der Liebe, der sich durch Paris zieht, ist in New York eher grellpink und mehr auf das körperliche bezogen. Mehr sag ich da jetzt nicht, ich hab ja einen jugendfreien Blog ;)
Also, abschliessend: ich war schon froh, ihn gesehen zu haben, und ich glaub, irgendwann kauf ich ihn mir auch, einfach, weil es NYC ist. Aber nach heute abend will ich lieber bald noch mal den Paris-Film sehen, um den auch richtig zu würdigen...

Und natürlich waren auch ganz viele wunderbare Kurzfilme in "New York, I love you" - den von Natalie Portman und den von Fatih Akin zum Beispiel und auch noch andere haben mir gefallen - ich habe viel gelächelt und gelacht, hatte Gänsehaut etc. - also es war schon ein toller Kinoabend.
Aber der Vergleich mit Paris... ja, da gibts leider Minus-Punkte. Aber New York macht ja alles wieder wett :D

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