7/06/2009

korrektur + rezension

wie es aussieht, findet die vorlesung der psychischen stoerungen schon noch statt - allerdings jetzt immer im sommer. das ist ja ganz schoen, fuer alle die dann hier sind - mir persoenlich hilft es leider nicht: ich will ja im sommer im praktikum sein. bleibt mir also nur, zu versuchen, eine gute mitschrift irgendwo aufzutreiben und damit zu lernen.
und schade ist es natuerlich auch so noch, da der dozent einfach eine tolle vorlesung haelt, die ich gerne gehoert haette. aber das konnte man ja alles im letzten winter nicht ahnen (also, zumindest ich konnte es nicht ahnen...)
aber wenigstens werden die a&o-leute nicht diskriminiert - das ist ja auch schon mal gut ;)

im moment habe ich ja eh eher methoden-sorgen und sollte mich ueber solch ein unglueckliches zusammenspiel von BA und meiner praktikumsplanung nicht aufregen.

nun zu angenehmeren dingen.
da man ja nicht ununterbrochen - bei gefuehlten 4o°C - im gollwitzer und jaeger lesen und scripten kann, muss man zwischenzeitlich ja auch pausen machen. die habe ich auch immer wieder gemacht und waehrenddessen das buch "was ich liebte" von siri hustvedt zu ende gelesen.
also wer sich fuer moderne kunst, new york und psychische stoerungen interessiert ist bei diesem buch genau an der richtigen stelle. es ist ein sagenhaftes buch! ich war gebannt von der intensitaet, mit der die bilder / kunstwerke beschrieben wurden, von der naehe, der protagonisten und von der art und weise, wie siri hustvedt mich mitgerissen hat. meine pausen waren immer etwas zu lang, weil ich das buch nicht weglegen konnte und ich habe das ganze wochenende immer wieder an diese geschichte gedacht.
eine absolute empfehlung fuer jeden, der mal wieder in ein buch eintauchen will. fuer mich war es echt eine art offenbarung, die mich die kunstwelt - schon wieder - mit anderen augen betrachten laesst.

1 comment:

  1. wie wäre es mit einem life-mitschnitt per videokamera oder übertragung per webcam für all die studenten, die on tour sind?

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